Leadership ist nicht nur für erfahrene Produktmanager, sondern auch für Junior Produktmanager ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit. Dabei geht es nicht um Titel oder Macht, sondern darum, Verantwortung zu übernehmen, Einfluss zu gestalten und authentisch zu handeln. In Projekten und Teams, die zunehmend komplex und dynamisch sind, zeigt sich Leadership durch die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, Entscheidungen zu treffen und die Wirkung des eigenen Handelns auf andere zu verstehen.
Jeder kennt den Begriff Design, aber nur die wenigsten wissen, worum es dabei wirklich alles geht oder sogar wie Design helfen kann, schneller und günstiger bessere Produkte zu entwickeln, die tatsächlich die Bedürfnisse der Nutzer erfüllen.
Wir hatten die Gelegenheit, mit Wolfgang Bremer, dem Vice President of Design bei Volkswagen Group Charging, zu sprechen. Wolfgang ist ein deutsch-kanadischer Design Leader mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Er hat früher bei Fortune 500 Unternehmen wie Nokia und SAP gearbeitet, ebenso wie bei internationalen Startups. Wolfgang war auch Co-Founder und Chief Design Officer des Startups Founder2be, das mehr als 100.000 Nutzer hatte.
Neuseeland ist nicht nur
Sehnsuchtsziel, sondern auch Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Warum dies
nicht nur eine Frage der richtigen Technik, sondern auch der
Unternehmensstruktur ist, diskutiere ich mit meinem Freund Shailesh.
Shailesh Manga ist Chief Digital
Officer eines neuseeländischen Energieversorgers und setzt auf
Selbstorganisation. Denn die Energieversorgung muss extrem zuverlässig,
umweltfreundlich und erschwinglich sein; ein Ziel, welches nur mit konsequenter
Digitalisierung zu erreichen ist. Die dafür notwendigen strukturellen und
kulturellen Veränderungen beschreibt Shailesh in meinem aktuellen Podcast.
Ausnahmsweise diesmal in englischer Sprache.
Was haben Blockchains mit der Übersetzung der Bibel gemeinsam?
Katharina
Gehra scheut sich nicht vor den ganz großen Vergleichen und erzählt sehr
anschaulich, wie ein fragiles, von Nationalstaaten abhängiges Währungssystem
zukünftig demokratischer werden soll. Nicht weniger als die Neubegründung der
gesamten Ökonomie ist das Ziel.
Vom Konzern zum eigenen Unternehmen
Aber
natürlich möchte ich von Katharina auch wissen, warum sie sich überhaupt als
Unternehmerin selbstständig gemacht hat („ihr Autonomiebedürfnis“) und was sie
heute mit ihren Gründerkolleg:innen anders macht, als die
old-school-Unternehmen, die sie vorher kennengelernt hat.
Immutable
Insight möchte jedem die Möglichkeit einräumen, so zu arbeiten, wie er möchte.
Das reibt sich zwar durchaus mit deutscher Bürokratie, aber am Ende entscheidet
die Motivation und Disziplin des Einzelnen, wie das eigene Alltagsmanagement
aussieht. Ein Höchstmaß an Effektivität, die Entwicklung neuer Ideen und
begeisterte Mitarbeiter:innen sind der Lohn.
New Work in der Praxis
Dieser Podcast hat mir deshalb so viel Spaß gemacht, weil ich mich immer besonders freue, wenn ich von Erfahrungen höre, dass das, was ich so „New Work“-mäßig predige, in der Praxis auch funktioniert und erfolgreich ist. Entscheidend ist, dass ‚die ganz oben‘ mit dem richtigen Mindset unterwegs sind und hier ist Katharina definitiv ein ganz besonderes Vorbild.
Hört hier den ganzen Podcast, es lohnt sich!
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Sind Genossenschaften die Organisationsform der Zukunft? Julia Kliemann von der Reinblau eG berichtet, wie es geht und zwar mit sehr viel Erfolg! Hier hört ihr den neuen beyond your business Podcast.
Uwe Lübbermann hat vor fast 20 Jahren die Firma „Premium Kollektiv“ in Hamburg gegründet, die komplett konsensdemokratisch, ohne Hierarchien und ohne Gewinnerzielungsabsicht funktioniert. Laura schnackt mit Uwe über Entscheidungsfindungen, internen Jobumbau um die Kolleg:innen herum, intrinsische Motivation, Anti-Mengen-Rabatte und Reaktionen des Kollektivs auf die Corona-Krise – sehr spannend.
Tatiana Ohm ist Geschäftsführer in Europa bei AgileOne und führt schon seit Jahren (und nicht erst seit Corona) Teams auf Distanz. Sie gibt Tipps, wie das gut gelingen kann und was neben „servant leadership“ sonst noch wichtig ist. Wir diskutieren Buddy-Programme, Bildschirm-Verschickungen, das „Right-to-disconnet“, Online-Runs, Diversity und „Fokus-Feedback“.
Was bedeutet es eigentlich in etwas gut zu sein? Eine gute Produktmanagerin oder ein guter Designer zu sein? Was zeichnet sie aus, die guten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Aber ich finde es essenziell, dass Führungskräfte sich dieser Frage stellen und eine detaillierte Antwort darauf finden. So essenziell, dass ich sogar ein Buch darüber geschrieben habe ;-)
Für alle, die eine Führungsrolle haben und Entwicklungsgespräche führen, habe ich heute etwas mitgebracht was es euch leichter machen dürfte mit euren Mitarbeiter*innen über deren Fähigkeiten und Kompetenzen zu sprechen. Weiterlesen auf produktbezogen.de