Alle Beiträge von Petra Wille

Hörenswert – Produktmenschen-Podcast mit Tobias Freudenreich

Wer kennt sie nicht, die beliebte Lesenswert-Serie und Buchrezensionen auf produktbezogen. Heute soll es aber mal keine Lese- sondern eine Hörempfehlung sein. Denn neben unserem eigenen Podcast gibt es natürlich auch noch andere spannende Podcast-Formate für Menschen, die an digitalen Produkten arbeiten.

“The new kid in town” ist seit einigen Wochen der Produktmenschen Podcast von und mit dem wunderbaren Tobias Freudenreich. Weiterlesen auf produktbezogen.de

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Coaching Spotlight: wie Kompetenzlevel helfen gute Entwicklungsgespräche zu führen

Kompetenzen richtig einschätzen

Was bedeutet es eigentlich in etwas gut zu sein? Eine gute Produktmanagerin oder ein guter Designer zu sein? Was zeichnet sie aus, die guten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Aber ich finde es essenziell, dass Führungskräfte sich dieser Frage stellen und eine detaillierte Antwort darauf finden. So essenziell, dass ich sogar ein Buch darüber geschrieben habe ;-)

Für alle, die eine Führungsrolle haben und Entwicklungsgespräche führen, habe ich heute etwas mitgebacht was es euch leichter machen dürfte mit euren Mitarbeiter*innen über deren Fähigkeiten und Kompetenzen zu sprechen. Weiterlesen auf produktbezogen.de

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Lesenswert: “Continuous Discovery Habits” von Teresa Torres

Bild zeigt das Cover des Buches und ein Bild der Autorin Teresa Torres. Teresa trägt ein lila Top und lächelt in die Kamera.

Ich warte schon so lange darauf, dass das Buch von Teresa Torres endlich auf den Markt kommt, denn ich glaube Continuous Discovery Habits (Amazon) wird wirklich vielen Teams dabei helfen, ihre Produkt Discovery Praktiken nochmal zu verbessern.

Teresa und ich kennen uns schon seit einiger Zeit und waren so eine Art “Autoren Selbsthilfegruppe” während des Schreibprozesses unserer beider Bücher. Daher habe ich das Buch schon vor Veröffentlichung für euch Probe gelesen und darf heute meine Begeisterung mit euch teilen.

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Wie sich als Produktmanager weiterentwickeln? Das PMwheel könnte dein Kompass werden!

Wie bringt man Produktmanagern eigentlich Produktmanagement bei? Wie entwickelt man Produktmanager eigentlich gezielt weiter? Und was macht man, wenn es nur einen Produktmanager in einem Unternehmen gibt und er*sie von niemand anderem abschauen kann, wie der Produkt-Hase so läuft?

Mit diesen Fragen beschäftige ich mich nun schon einige Jahre. Und ich habe darauf mittlerweile eine Antwort. Das Framework dazu will ich heute mit euch teilen. Aber lasst uns vorne anfangen.

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Gefährliche Annahmen – wie ihr das Risiko minimiert, falsch zu liegen

Wer ein Produkt entwickelt oder ein Startup gründet, der trifft Annahmen. Und das ständig. Zum Beispiel Annahmen über die Nutzer oder Kunden: wer sie sind, wie viele sie sind, wie alt sie sind, was für ein Problem sie haben, dass sie ein Problem haben oder darüber wie man dieses Problem lösen könnte.

Man könnte es mit einer Webseite oder einer App lösen. Oder einfach mit einem Kaffeesirup, der automatisch ne Katze auf den Kaffee zaubert. (siehe Bild) Vorausgesetzt natürlich es gibt Leute, die das Problem haben, dass ihr Kaffee immer so langweilig aussieht, sie Kaffee gerne mit Sirup trinken und Katzen ihre Lieblingstiere sind. Ihr seht wohin uns das führt: in den Wald.

Die meisten dieser Annahmen sind übrigens gut und harmlos und helfen uns dabei, die komplizierte Wirklichkeit zu abstrahieren. Einfach “damit man mal weiterkommt und das jetzt nicht nochmal diskutieren muss”.

Aber es gibt auch weniger harmlose Vertreter: oft werden Annahmen unbemerkt zu Wahrheiten im Unternehmen. Ganz langsam und schleichend und plötzlich weiß keiner mehr, dass dieser Glaubenssatz eigentlich nur mal “so eine Annahme war”. Und plötzlich basiert die komplette Quartalsplanung auf einer einzigen Annahme. Upssss….. das ist gefährlich.

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the Conference 2019: Ausloten was geht

Ich mache kein Geheimnis daraus: ich bin Fan dieser 1.000 Teilnehmer Konferenz in Schweden. Es war mein vierter Besuch in fünf Jahren und es wird nicht der letzte gewesen sein. Soviel steht fest.

Die the Conference nimmt das Motto “Exploring complexity in a digital world” ernst und beschäftig sich jedes Jahr aufs neue mit den großen Fragen, die im Zuge der zunehmenden Digitalisierung so anstehen: Kann KI Kunst erschaffen? Sollte eine KI Kunst erschaffen? Warum ist Architektur so schrecklich ineffizient und kann Digitalisierung helfen, den Bau von Gebäuden resourcenschonender zu machen? Kann man seine Urlaubsbilder eigentlich in Pflanzen-DNA speichern und was hat Transhumanismus mit dem Christentum zu tun und was heisst das für unserer aller Zukunft?

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Ein Trend schwappt über den Teich: Coaching für Produktmanager

Nicht, dass es in den Staaten schon gang und gäbe wäre… aber es ist ein klarer Trend zu erkennen: Immer mehr Unternehmen holen sich für ihr Produktteam einen Coach. Und dieser Trend schwappt so langsam auch nach Europa. Da ist es an der Zeit, dieses Thema mal zu beleuchten.

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Wie man den richtigen Produktmanager findet und einstellt

Es ist Januar und somit viel los auf dem Markt der Talente. Alle Unternehmen halten ihre Budgets in Händen und haben neue Stellen geplant. Aber wie findet man den oder die richtige(n) Produktmanager(in)?

1. Wissen was man sucht.

Bevor man mit der Suche nach einem Produktmanager startet sollte man für sich selbst überlegen was genau die Erwartungen an die Rolle sind. Hilfreich dazu sind Fragen wie diese:

  • Wieviel Gestaltungsspielraum wird der Produktmanager bekommen? Darf er selbstständig Entscheidungen treffen? Hat er die Verantwortung für “profit & loss”?
  • Wie kommt der Produktmanager an Input für sein Backlog? Darf der Produktmanager mit Nutzern und Kunden sprechen?
  • Wie wird das Team aussehen mit dem die Produktmanagerin Arbeitet? Gibt es dort jemanden für die Qualitätssicherung oder soll der Produktmanager selbst Testen? Gibt es Designer? Texter?
  • Soll er sich mit um die Vermarktung des Produktes kümmern? Oder endet die Verantwortung mit erfolgreicher „Herstellung“ des Produktes?

Oder man orientiert sich z.B. an folgenden Rollenbeschreibungen:

Hat man ein klares Bild davon, welche Art von Produktmanager man sucht und was die konkreten Aufgaben sein sollen, kann man das in eine Stellenbeschreibung/-anzeige einfließen lassen.

2. Die Mechanismen verstehen

Zu wissen wie genau die Rolle des neuen Produktmanagers sein soll ist ein ungemeiner Vorteil auf der Suche nach einem neuen Kollegen. Denn Produktmanager sind rares Gut. Sie werden ständig von Arbeitgebern angesprochen. Unternehmen, die genau wissen was sie suchen und das auch gut vermitteln können, stechen dabei auf angenehme Art und Weise aus der Masse hervor.

Was außerdem oft vergessen wird: Produktmanager lieben Produkte.
Sprechen sie über ihr Produkt. Über seine Stärken, seine Schwächen und seine Potenziale. Und über das Team mit dem der Produktmanager arbeiten wird. Denn es ist gut zu wissen welche Talente bereits an Bord sind und auf welche Unterstützung man wird zurückgreifen können.

3. Wissen wo man sucht

Der Teil ist einfach denn es geht schlicht um Reichweite:

  • Stellenanzeige online zugänglich machen. Gegebenenfalls in mehreren Sprachen.
  • Stellenanzeige über soziale Medien teilen. Twitter möchte ich hier nochmal besonders herausheben. Viele Städte teilen jede Stellenanzeige, die mit #Stadtname versehen ist. Und Twitter wird von Produktmanagern gerne genutzt.
  • Wenn Budget vorhanden, sollte die Stellenanzeige auch noch in 2–3 Spezialplattformen einstellen. (z.B. produktbezogen.de, mind the product, XING, …)
  • Die Kollegen bitten, die Anzeige zu teilen bzw. sich in ihrem Netzwerk umzuhören. Denn aus dem Umfeld der eigenen Mitarbeiter kommen oft die besten Empfehlungen.
  • Selbst Netzwerken. Gehen Sie z.B. auf Abendveranstaltungen für Produktmanager (ProductTank, …) einfach um präsent zu sein und Ihr Unternehmen überhaupt in den Köpfen als möglichen Arbeitgeber zu verankern.
  • Werden Sie aktiv: Sprechen Sie Produktmanager aktiv an. Klar gilt es hier die Regeln des guten Geschmacks zu beachten. Aggressives Abwerben fällt irgendwann auf einen zurück. Wenn man jedoch Produktmanager freundlich anschreibt und niemandem auf die Nerven fällt ist das ein valider Weg.
  • Denken Sie langfristig: Sollten Sie öfter Produktmanger brauchen macht es auch Sinn langfristige Beziehungen aufzubauen. Vielleicht will der Mitarbeiter jetzt gerade nicht wechseln. Aber wenn sie das Unternehmen und das Produkt spannend darstellen erinnert die Produktmanagerin sich vielleicht beim nächsten Wechsel an ihr Unternehmen. Machen sie also deutlich, dass der Kandidat sich jederzeit nach einer Stelle erkundigen kann.
  • Suchen Sie im Ausland: Deutsche Firmen sind aus ganz verschiedenen Gründen interessant für ausländische Mitarbeiter. Solle es kein Problem für ihr Unternehmen sein, englischsprachige Mitarbeiter einzustellen ist das eine wichtige Alternative.

4. Den richtigen Produktmanager wählen

Wie bei jeder Einstellung sollten Sie prüfen ob der potentielle Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen, ihren Werten und ihren bisherigen Mitarbeitern passt. Das versteht sich von selbst.

Darüber hinaus ist es wichtig sicherzustellen, dass die Produktmanagerin das richtige Mindset mitbringt. Dazu hat Daniel Neuberger einen schönen Artikel geschrieben. Oder man folgt den Tipps von Ken Norton. Er schildert in seinem Artikel “how to hire a produktmanager” anschaulich worauf es ankommt.

Außerdem gilt es ihr Rollenverständnis sowie das Aufgabenfeld mit dem Kandidaten abzugleichen. Verschaffen Sie sich außerdem einen Eindruck über die echte Arbeitsweise indem Sie eine Aufgabe aus dem Arbeitsalltag stellen. Kann die Produktmanagerin eine Lösung für ein konkretes Problem präsentieren? Kann sie Sie überzeugen, dass die von ihr angedachte Lösung sinnvoll und machbar ist? Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Entwickler und müssten verstehen, was Sie hinterher genau entwickeln sollen. Ist ihnen das klar geworden?

Mit diesen Tipps bleibt es eine schwere Aufgabe Produktmanager zu finden. Trotzdem ist es möglich. Und mit diesen Tipps hoffentlich auch ein wenig leichter. Und im Zweifel hilft das produktbezogen Jobboard ;-)

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Medium erschienen.

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Ab auf die große Bühne! Warum es sich lohnt Vorträge zu halten.

Wir alle gehen gerne auf Konferenzen oder zu Abendveranstaltungen wie den ProductTanks. Denn dort treffen wir Gleichgesinnte, können Erfahrungen austauschen und  nehmen wichtige Impulse für unsere Arbeit aus den gehaltenen Vorträgen mit.

Für aber genau diese Vorträge Sprecher zu finden ist, wie jeder Organisator solcher Veranstaltungen weiss, nicht einfach. Und das Paradoxe daran ist: es ist nicht schwer, spannende Menschen mit berichtenswerten Themen zu finden. Nein. Es ist lediglich problematisch diese Menschen auf die Bühne zu bekommen.

Ich selbst finde das sehr schade. Denn schliesslich profitieren wir alle davon, unsere Erfahrungen weiterzugeben. Unsere Zunft lebt davon, dass wir mit anderen Teilen, was wir gelernt oder welche neuen Frameworks wir erfolgreich eingesetzt haben!

Aus genau diesem Grund will ich heute mal eine Lanze für das „public speaking“ brechen. Denn es lohnt sich, auch für die eigene, persönliche Entwicklung, über seinen Schatten zu springen und ins Rampenlicht zu treten.

Hier einige Gründe warum ihr das mit dem Vorträge halten doch einfach mal ausprobieren solltet:

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Was euch bei der MTP Engange 2018 erwartet – 4 Keynotes, 12 Sessions, 6 Workshops

Nachdem der Auftakt im letzten Jahr so gut gelungen ist, wird sie auch in diesem Jahr wieder stattfinden: die Produktmanagement Konferenz MTPEngage.
Am 20 April 2018 werden wir in der Katholischen Akademie in Hamburg wieder die Tore für über 300 Konferenzteilnehmer öffnen.

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