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Codename L1813 wird zu History life

Nachdem ich in meinen letzten beiden Blogeinträgen beschrieben habe, wie die einzelnen Elemente aufgebaut sind und angegeben habe wofür sie stehen, füge ich diese im nächsten Schritt zusammen. Und wie macht man das am besten? Für mein Projekt eignet sich am besten ein kleiner Film.

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Dies ist der erste Teil des Storyboards.

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Der zweite Teil des Storyboards.

Dieses kleine Storyboard erstellte ich um meine erste Idee für einen kleinen Promofilm zu zeigen. Während des Prozesses der Filmerstellung, wurde diese kleine Geschichte etwas überarbeitet und verändert.

Um den Film erstellen zu können, suchte ich zuerst Referenzfilme der Völkerschlacht heraus. In diesen Filmen (meist Dokus und die Jahrfeier der Völkerschlacht) bekämpfen sich die Soldaten: Alliierte gegen Napoleon. Hinzu suchte ich Geräusche einer Schlacht von 1813. Um mein Paket komplett schnüren zu können, drehte ich mit etwas Hilfe zweier Schauspieler, Herr Prove und Nina, einen kleinen Film. In diesem spielen sie die Schlacht (den 3. Tag) etwas nach. Nun mussten nur noch ich und mein neuer Laptop daran arbeiten. Ein kleines Problem musste umständlich gelöst werden. Die Abläufe umständlich korrigiert werden. Mein Laptop lag beim Arbeiten ächzend am Boden (naja eher Bett) und dennoch musste ich ein Element löschen in der Korrekturphase. Aber was war mein Problem?
Ganz einfach. Ich wollte aus meinem selbstgedrehten Film die Personen ausschneiden und diese in die Szenerie der Schlacht stellen. So wollte ich zeigen, wie ein weiterer Soldat die Schlacht mit und ohne Hololens sieht. Dieses Ausschneiden bei einem Film ist schwieriger, langwieriger und umständlicher als ein Bild in Photoshop zu schneiden. In After Effects ist es mir möglich mit dem Rotoscoping-Werkzeug.

Bei der Anwendung dieses Werkzeugs, lernte ich neben weiße Figuren sind besser vom Hintergrund zu trennen als dunkle, dass es einfacher gewesen wäre den Film mit Hilfe eines Greenscreen zu drehen. Außerdem stellte sich die Schwierigkeit Elemente wie einen Holzstock mit zu extrahieren.

Nun denn, es ist im Grunde gut, dass After Effects dieses Werkzeug hat, aber warum muss ich jedes Bild bei viel Bewegung und bei wenig mindestens alle 10 Bilder die Figur neu ausschneiden? Und warum ist es  so oder so ungenau? Denn der Rand bewegt sich trotzdem und alles kann man nicht von der Figur lösen. Daher bitte ich um des Friedens willen für alle Cutter, erstellt ein einfacheres Tool. Aber eines muss ich zum Werkzeug Rotoscoping loswerden: Auch wenn ich 3 Tage und Nächte damit verbracht habe 3 Personen vom Hintergrund zu lösen: Es macht hammermäßig Spaß. Man weiß nie so genau was rauskommt. So habe ich mich zum Beispiel in einen schwebenden Kopf verwandelt 😀

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Das Rotoscoping-Werkzeug in der Anwendung. Oh Mann, das war eine Aktion.

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Dies ist ein ausgeschnittener MProve.

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Zu ihm kommen Nina und einige Filmszenen hinzu.

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So wären beide Schauspieler in der Szenerie eingesetzt. Doch hier noch an der falschen Stelle platziert.

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Noch ein paar Texte und Sounds gesellen sich den Szenen.

Das einfachste war es alle Elemente in die Datei zu bringen. Damit After Effects schnell arbeiten kann, erkannte ich, dass die ausgeschnittenen Personen ausgeblendet sein müssen. Der Nachteil hierbei: Ich konnte nicht die Personen, die Schlachtszenen und die Sounds gleich aufeinander abstimmen. So musste ich vorm abstimmen und meiner Korrektur die Datei als Video rendern. Der Film dauert 3:23 Min. und allein das Rendern hat Stunden in Anspruch genommen. Oh mann, dieser doofe Effekt des Rotoscoping nervt mich auch noch am Ende.

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Und das Rendern. Es dauert und dauert. Nach 10 Stunden ist der erste Versuch immer noch nicht fertig gerendert.

Also auf ein Neues… Der Film kommt später.


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Alles für die Elemente: Runde 2

Die Elemente gehen in die zweite Runde. Alle werden weiter bearbeitet, optimiert und auf eine Hololensbrille angewendet. Dafür suchte ich mir verschiedene Bilder der Hololens aus, um die Perspektive auszunutzen. Danach wird in einem weiteren Punkt die Kommunikation untersucht. Also Los geht´s.

Der Anfang der Elemente macht heute wieder der Schlachtplan für den 18.10.1813, den dritten Schlachttag. Wenn alle Elemente auf der Karte aktiviert sind wirkt sie voll, doch der Spieler sieht sie nicht unbedingt in ihrer ganzen Pracht, denn der User kann auswählen was er sehen will. Wie? Ganz einfach. Der User kann sagen, ich möchte wissen wo meine Verbündeten sind, er kann auch sagen welchen Verbündeten er sehen möchte, da dieser nach Hilfe fragte. Die Gebäude, der Baum und der Kolmberg dienen für den Spieler als Orientierungspunkte. Der Nutzer sieht folglich, nur den Punkt, den er zu sehen braucht und kann zu seinen VR-Mitspielern sagen: »Geht zur Mühle. Das ist der Ort Hallesche Vorstadt und stört die napoleonischen Kämpfer.« Mhmmm, und wie wird das Netz weniger, damit es nicht so aussieht als ob die Brille einen Sprung hat? Um die Wege auf der Karte übersichtlich zu halten, verwendete ich die wichtigsten Wege, auf denen der Nutzer sich bewegt. Dennoch sind es viele Wege, daher bauen die Wege auf denen der User sich bewegt auf. Somit sehe ich nur den Teil der Wege, welchen ich brauch. Aber wie kann ich dann meinen Verbündeten Hilfe aussenden? Wenn ich dies machen möchte, sehe ich die Wege auf denen ich mich und mein in Not geratener Verbündeter bewegen.

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Die Karte mit ihren historisch korrekten Orientierungspunkten.

Ein weiteres Element zur Orientierung stellt der Kompass dar. Dieser soll perspektivisch gezeigt werden, so als ob man ihn schräg in der Hand hält. Darüber hinaus soll er einfach sein, aussehen wie 200 Jahre alt und dem User alle nötigen Informationen bieten, damit dieser sich im Raum und durch die Welt (dem Schlachtfeld der Völkerschlacht) bewegen kann. Dazu gehört die Frage: Wie bewegt sich der User überhaupt im Raum? Wenn der User drei Schritte im realen Leben macht, bewegt sich der Kämpfer in der Hololensaanwendung 300 m weiter (nach vorne, links, rechts oder rückwärts). Darüber hinaus wird unterschieden zwischen den Schritten beim Kampf und denen beim Schleichen durch die Dörfer und Schlachtfelder. Den Unterschied erkennt der Computer, durch das anlegen der Waffen.

Nun zu einem anderen Element. Als nächstes folgt die Lebens- und die Todesanzeige. Was passt am besten zu dem Tod? Natürlich der Schierlingsbecher. Nach dem Becher folgt eine Anzeige in Form von Zahlen. Diese zeigen die Tode am jeweiligen Schlachttag, die Tode in der gesamten Schlacht und die Tode in den eigenen Reihen (Verbündete). Das Leben ist wertvoll, vor allem in so einer wichtigen Schlacht, wo alle Lebenden Krieger benötigt werden. Daher wird das Leben durch drei glänzende auf der Seite liegende Diamanten dargestellt. Wenn man schwer verletzt wird (fast schon tödlich), verliert man einen Diamanten (ein Leben). Wenn dies dreimal passiert, ist der Spieler Tod und er hat die Schlacht um seine Stellung (den Ort den er verteidigen oder einnehemen soll) verloren. Man hat die Möglichkeit ein neues Leben zu erhalten, wenn man die Schlacht um seine Stellung gewinnt. Dennoch: wenn alle Verbündeten aus einem Team sterben, ist die Völkerschlacht verloren und wenn Napoleonspieler schlau sind, können diese auch einmal in ihrem Leben die Völkerschlacht gewinnen. Die Anzeige des Lebens wird im Himmel angezeigt, folglich schaut der Spieler hinauf und die Todesanzeige ist auf den Boten zu finden, da es um die Gefallenen geht.

 

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Die Lebensanzeige.

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Der Schierlingsbecher einmal in groß.

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Der Schierlingsbecher mit der Todesanzeige.

Als eine kleine Belohnung, erhält man nach dem Gewinn einer Teilschlacht ein Emblem. In den folgenden Bildern sind die Emblems für den 18.10.1813 gezeigt. (PS: Die Emblems folgen im laufe der nächsten Wochen :D)

Nach den Elementen, betrachte ich die Kommunikation genauer. Hier untersuche ich mögliche Ideen, wie der User die Elemente auswählen, vergrößern, verkleinern und Hilfe aussenden kann. Dies ist vom Spieler hauptsächlich Sprachgesteuert. Kein Witz, denn der Regisseur hört alles mit, hat die Kontrolle über alle Knöpfe im Regieraum und den Computer, natürlich gehört dann das zuhören und darauf reagieren auch zu seinen Aufgaben. Der User hat einige Befehle in seinem Vokabular auf denen der Mann aus der Regie reagiert und Knöpfchen drückt. Dazu gehöhren die Worte Hilfe!, Ich helfe, mehr Mann, Angriff und Rückzug.

Der User selbst kann steuern was er sehen will: Wenn er in den Himmel schaut sieht er seine Lebensanzeige, wenn er auf den Boten schaut die Gefallenenanzeige und den Schlachtplan sieht er, wenn er seinen Blick nach weit Links oder Rechts richtet, da er auch so die Orientierungspunkte auf dem Schlachtfeld sieht, damit er weiß vor welchem Dorf er sich befindet. Der Kompass wird nur beim Laufen durch die Schlachtfelder neben den Schlachtplan angezeigt und sonst hat der Nutzer die Möglichkeit diesen anzuzeigen, wenn er die Hand offen ausstreckt so als ob dieser sich in echt auf der Hand befindet. Die Elemente kann der Nutzer durch das aufklappen von aufeinander gedrückten Daumen und Zeigefinger vergrößern und das schließen dessen verkleinert die Elemente wieder.


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Alles für die Elemente: Runde 1

Für die Hololens Anwendung benötige ich diverse Elemente, wie eine Lebensanzeige, Karten, Anzeige der gefallenen, einige Emblems und einen Kompass. Diese Elemente sollten im gleichen Stil gestaltet sein, sie sollten aussehen als wären sie über 100 Jahre alt, man sollte auf den ersten Blick erkennen was die Symbole bedeuten und wo man sich befindet. Doch wie mache ich das?

Um die Elemente im gleichen Stil erstellen zu können, nutze ich Photoshop auf meinen Laptop. Aber warum Photoshop und nicht mit Feder und Tusche, wie früher? In Photoshop habe ich die Möglichkeit mir ein Papier zu erstellen, welches total alt aussieht. Außerdem habe ich die Möglichkeit mir den perfekten Pinsel zu erstellen und darüber hinaus, kann ich das ganze in After Effects animieren. Dies sind, so finde ich, drei wertvolle Gründe für die digitale Erstellung all meiner benötigten Elemente.

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Mein verwendetes Papier. Dies erstellte ich in Photoshop, da es so aussehen soll wie 203 Jahre alt.

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Dies sind alles Pinsel, welche ich ausprobiert habe.

 

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Das sind die Einstellungen und die Form meines verwendeten Pinsels.

Zuerst setze ich mich mit der Karte, dem Schlachtplan auseinander. Hierbei besteht die Schwierigkeit alle Information die nützlich ist einzufangen, ohne das diese stört, wie ein Riss in der Scheibe wirkt oder total unnütze ist. Dafür erstellte ich eine Grundkarte. Auf diese baut alles andere auf, alle anderen Elemente orientieren sich an diese Grundkarte. Da die Karte Orientierungspunkte benötigt, erfolgt die Vollendung und diese Symbolik in der nächsten Kartenrunde. Doch zunächst, setze ich mit den Kompass auseinander. Der Kompass benötigt verschiedene Ansichten, da man ihn ein und ausblenden sollte und es nicht so wirken darf wie an- und ausknipsen. Außerdem braucht der Kompass ein edles Aussehen, da dies 1813 modisch war. Am allerwichtigsten ist, er sollte funktionieren und nicht nur Deko sein. Nach dem Kompass folgt die Lebens- und Todesanzeige. Diese müssen klar erkennbar sein und den Nutzer informieren. Diese sollten schnell erfassbar sein. Ein weiterer schwieriger Punkt stellt das Emblem dar. Diese sollten an Medaillen aus der Armee erinnern und zum Design von allem anderen passen. Sie müssen mit allem eine Einheit bilden, somit sollte die Kette auch sichtbar sein.

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Dies ist die erste Kartenvariante. Die verwendete Schrift ist die Cock. Sie ist eine Schrift, welche an alte Karten und alte Zeiten erinnert.

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Hier kamen noch die Elemente für die Verbündeten hinzu.

Dies sind meine Ersten Überlegungen zu den Elementen in der Brille. Zu diesen ersten Überlegungen werden weitere angestellt um die Einheit zu verdeutlichen. Außerdem stellen sie ein Teil des Erlebnisses dar. In den folgenden Überlegungen, werden die anderen Elemente gestalterisch in Angriff genommen und die Karte wird vervollständigt.


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Drei Hirne im Kopf

Um gleich im Voraus zu sagen: Es geht hier nicht um das Buch und die Erklärung der drei Hirne im Kopf oder gar die Bedeutung dessen. Dieser kleine Eintrag handelt von meinem Kopfkino, bei der Aussage, während der Vorlesung. Folglich wird es etwas lustig.

Stellt euer wissen aus, schaltet das Kopfkino ein und folgt mir auf einer kleinen Expedition und lest euch dann doch noch mal den Titel »Drei Hirne im Kopf« durch. Na? läuft bei euch auch schon ein Film ab? Wenn nicht dann lest es nochmal laut. Wenn das immer noch nicht klappt, dann habt ihr keine Fantasie oder ihr wollt nicht träumen!? Mensch, besser geht es doch nicht, als diese Überschrift. Bei mir läuft da ein ganzer Film ab und ich fange an zu lachen. Kopfkino ist super, denn es hilft auch beim ausspinnen von Verrückten Ideen. Naja, wenn ihr immer noch kein eigenes Kopfkino habt, dann erzähl ich euch eben von meinem. Vielleicht löst es dann doch noch euer Kopfkino aus, oder ich bin verrückt. Mal schauen was rauskommt. Wie bringe ich euch mein Kopfkino nur näher? Ich könnte mit einigen Zeichen in Form von Text anfangen und dann vielleicht mit einigen Bildern fortfahren. Aber zunächst einmal: Viel Spaß in meinem Kopf!

In meinen Kopf lief es folgendermaßen ab. Die Worte »Drei Hirne im Kopf« drangen durch meine Augen und Ohren in meinen Kopf. Hier drängelten sie sich zunächst, so als ob sie einen Stau verursachen wöllten oder einfach das eine Wort schneller sein will als die anderen. Vielleicht vollführten sie doch ein Wettrennen? Ich weiß es nicht genau. In meinen einen Gehirn angekommen, entwickelte sich langsam eine Reihe von Bildern über drei Gehirne, welche sich im Kopf auf unterschiedliche Weise stapeln in Abhängigkeit zur Größe des Kopfes von unterschiedlichen Lebewesen wie Fliege, Ente, Elefant, Wal und Mensch. Es gab noch andere Bilder von Gehirnvariationen. Während der gesamten Bildentwicklung entstanden so langsam die Fragen: Wie viele Gehirne habe ich überhaupt? Wie sieht mein Gehirn aus? Ist hier die biologische Einteilung gemeint? Nein das kann nicht sein. Ein Gehirn hat doch mehrere Einteilungen als nur eine, oder spinn ich? Vielleicht ist mit Hirn auch nicht das Gehirn gemeint. Ach quatsch Hirn ist gleich Gehirn. Diese Fragen kann jeder für sich selber beantworten, denn mein Kopfkino ist noch nicht ganz vorbei. Auch wenn es nur einige Sekunden gedauert hat, spielte sich in meinem Kopf doch viel ab. So haben auf einmal drei Gehirne als Männchen in meinen Kopf Cancan getanzt und zwar so wie im Moulin Rouge. Besser, kreativer und lustiger geht es nicht. Oder was meint ihr?

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Mein kleines Kopfkino.


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L1813: What should i do?

Heute möchte ich über eine schwere Entscheidung schreiben, welche ich nun treffen muss. Ich hoffe, dass dieser Eintrag mir bei der Entscheidung hilft. Es geht um mein Projekt und die Frage: Auf welchen Aspekt ich mich stützen werde und wie ich diesen verwirklichen will? Am liebsten würde ich alles umsetzen. Doch dies ist für ein Semester bzw. das restliche Semester laut unserem Dozenten zu viel. Diese Aspekte der Projektumsetzung stehen mir zur Wahl frei: eine Anwendung der Schlacht für die Microsoft Hololens; Aufbau von Räume, Beamer und Leinwände (stand von allem); Kleidung für die Besucher; Waffenarten und -funktion und zu guter Letzt welche anderen mögliche Schlachten und Level (eher was zeigen die Beamer). Ich finde, das einige Aspekte wie die Musik und das Erlebnis überall reinspielt. Meiner Meinung nach gehören die Anwendung Microsoft Hololens, die Kleidung und Waffen, sowie die verschiedenen Level zusammen. Eigentlich gehört alles zusammen, ist ja ein Projekt. Nach dieser etwas längeren Einleitung, schreibe ich meine derzeitigen Gedanken zu den Projektbereichen nieder. Das hat bestimmt etwas von einer Pro- und Contraliste.

Zunächst die Skizzen zu meinen ersten Gedanken (links die Brille, rechts Waffen und Kleidung und in der Mitte der Raum und Beamer): 

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Eine Anwendung der Schlacht für die Microsoft Hololens: Die VR-Brille von Microsoft ist genial. Man kann die Realität sehen und in ihr verankert sind virtuelle Elemente in 3D. Sie braucht keinen Beamer und würde meinen Gedaken einer 3D Brille mit integrierten Minibeamer ersetzen. Dies macht das Bewegen im Raum einfacher, da man auch virtuelle Menschen/ Kriegsgegner einfügen kann. Ich habe auch festgestellt bei meiner Recherche zur Hololens, dass man auch die Waffen, Kleidung und eine Welt die sich der Umgebung anpasst darstellen kann.

Aufbau von Räume, Beamer und Leinwände: Wenn ich eine Anwendung für die Hololens mache, brauche ich dann überhaupt noch Beamer? Wie und wo sollen diese in den Räumen stehen? Wie ausgerichtet sein? Ich bin der Ansicht man braucht sie, man kann ja nicht alles als virtuelle Welt mit der Hololens darstellen. Das gute ist aber das ich keine Leinwände benötige. Zumindest keinen Ballon aus Leinwänden den ich mir ausgedacht habe. Dann ist nur die Frage: worauf wird dann gebeamt? Hierbei stehe ich vor so vielen Fragen.

Kleidung für die Besucher: Die Besucher sollen in zwei Truppen (Alliierte und Napoleon) eingeteilt werden. die soll auch auf der Kleidung zu finden sein. Zuerst hatte ich den Gedanken von Kleidung mit Sensoren die eine rote Farbe bei einem Treffer auslösen lassen. Nach dem Clic Coaching, finde ich den Gedanken von Kleidung mit Leuchtdioten besser. Sie reagieren wie kleine Pixel, der Rest macht den Kopf der Besucher. Außerdem sollen die Kleidungsstücke der Uniform, der jeweiligen Truppen ähneln. Dies könnte man durchsetzen oder erreichen mit der Microsoft Hololens. Wenn man die Farben der Uniform und das jeweilige Aussehen derselben als virtuelle Ansicht auf einem weißen Leuchtdiotenganzkörperanzug wirft, könnte dies funktionieren.

Waffenarten und -funktion: Die Waffen entsprechen vom Aussehen her denen der Völkerschlacht. Funktionieren sollen sie nur durch einen Laserstrahl oder einen Lichtpunkt wie bei einem Presenter bzw. Lichtpointer. Als Alternative kann man auch die Waffen in die virtuelle Welt miteinbinden. Hier wäre schon wieder die Verknüpfung zur Microsoft Hololens.

Anderen mögliche Schlachten, Schlachttage und Level: Andere mögliche Schlachten, hängen mit der »Ausstellung« in anderen Städten zusammen. Man könnte so jeder Stadt die Möglichkeit geben, die eigene Schlacht nachzuempfinden und so die eigene Geschichte besser verstehen. Level sind dann noch ein anderer Teil. Das hängt mit der Hololens, der Kleidung, den Waffen und den Beamer zusammen. Drei mögliche Level habe ich mir schon überlegt, naja es sind eher Schweregrade. Schweregrad 1 ist für die Schüler ab der 7. Klasse. Für sie soll die Geschichte nachvollziehbar und erlebbar sein. Die Kinder sollen Geschichte nicht nur durch irgendwelche Chroniken im Geschichtsunterricht lernen, da dies nie wirklich hängen bleibt. Der Schweregrad zwei ist für Studenten, die mehr abkönnen als Kinder. Für sie wird Geschichte auch erlebbar, nur wird die Schlacht nicht so brutal, wie sie in echt war. Schweregrad 3, zeigt die Schlacht in ihrer vollen Brutalität. Hier wird auch der Raum vernebelt, die Kleidung reagiert mit »Blutverlust« (reagierende Pixel in der Menge wie man Blut verloren hätte) und es werden auch Leichen die verwesen am Wegesrand eingeblendet. Das Schlachtfeld wirkt so realer. Dann noch eine Überlegung zu den vier Schlachttagen der Völkerschlacht. Diese würden an einem Tag im Zeitraffer als Zeitsprung eingeführt. So hat man das Gefühl eines Traumes und einer Zeitreise. Dies würde am besten durch die Hololens funktionieren, da man das Bild kurz schwarz ein- und ausblenden kann.

So dies waren meine Überlegungen zu allen Aspekten. Da ich diese angeführt habe, ist mir aufgefallen, dass die Microsoft Hololens überall mitspielt. Daher werde ich mich um eine mögliche Anwendung für die Brille bemühen. Mal schauen wie man diese umsetzen kann in einem Testlauf?


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Codename Leipzig 1813

Wie kann ich die Geschichte für andere sichtbar und erlebbar machen? Wie kann man ein geschichtliches Ereignis – wie die Völkerschlacht 1813 – greifbar machen? Wie kann ich die Menschen in diese Zeit hinein versetzen – ohne Zeitmaschine? Was macht Geschichte – insbesondere die Völkerschlacht – so besonders? Wie kann ich andere einbeziehen? Wie können sich andere die Geschichte zu eigen machen? Wie kann ich die verschiedenen Schlachtfelder und Schlachttage einbeziehen? Für wen ist diese Anwendung sinnvoll/ für wen mach ich das ganze? Wo könnte man dies finden? Mit all diesen Fragen beschäftige ich mich zur Zeit. Einen Teil der Fragen konnte ich schon beantworten, entscheidet selbst welche.

In meinem Semesterprojekt, beschäftige ich mich mit der Völkerschlacht in Leipzig. Diese fand im Oktober 1813 statt. Am Ende der Schlacht wurde ein Sieg gegen Napoleon Bonaparte errungen. Er verlor die Herrschaft über Deutschland und wurde nach Frankreich zurückgedrängt. Auf der Seite Napoleons kämpften ca. 200.000 Kämpfer; während Preußen, Österreich, Russland und Schweden mit ca. 300.000 Mann gegen Napoleon antraten. Alle Kämpfer kamen aus über 20 Völker. In diesem Blogeintrag, könnte jetzt die ganze Völkerschlacht einmal darstellen. Dies wäre nur etwas zu aufwendig, da es schon so viele Analyse- und Darstellungsseiten gibt. Daher werde ich nur kurz anreißen, was ich vorhabe. Damit die Geschichte für jeden Menschen erlebbar wird, nutze ich verschiedene Bildschirme. Diese umrahmen einen Innenraum, im inneren stehen die Menschen, welche die Schlacht erleben wollen. Auf den Bildschirmen wird ein Film der Völkerschlacht gezeigt, dieser sollte auch auf die Reaktionen der Menschen im Raum reagieren. Beim Film besteht die Frage, wie man den Film darstellt bzw. anlegt. Die Möglichkeiten wären 2D und 3D. Bei der 2D Darstellung ist es möglich, das die ganzen Häuser verzerrt sind aus den unterschiedlichen Blickwinkeln der Menschen. In der 3D Darstellung sorgt man diesem Problem vor, nur ist es für ein Schlachtfeld aufwendiger. Ein anderer Aspekt, welcher zu berücksichtigen ist, wäre die Möglichkeit der Interaktion. Die Menschen sollen nicht nur die Schlacht beobachten, sie sollen auch die Chance bekommen sie mitzuerleben. Aber wer sind die Menschen? Zum einen gehören zu meiner Schulklassen, Lehrer, Geschichtsstudenten und die Geschichtsforscher, aber auch die Geschichtsfanatiker zu meiner Zielgruppe. Daher wäre es gut wenn dieses Erlebnis in Städten wie Leipzig zu finden ist, am besten eingebunden in einem Museum oder ob es gar doch ein eigenständiges Museum darstellt!? Dem werde ich noch weiter nachgehen, nun ist mit dem Eintrag erst einmal Schluss und es folgt ein kleiner Vorgeschmack auf eine mögliche Darstellung der Anwendung vom ATELIER BRÜCKNER.

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Dies ist die Magic Box, das State Grid Pavilion auf der Expo Shanghai 2010.

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Dies ist ein anderes Bild von der Expo.

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Nach diesen zwei wundervollen Einblicken, folgt zum Abschluss mein eingefügtes Pattern meines letzten Eintrages.

Möge die Macht des Gähnens mit euch sein

Da Vanessa von den Dark Pattern und dem Imperium, welches zurückschlägt schrieb, habe ich nun auch Lust meinen Senf hierzu abzuladen. Keine Angst! Ein scharfer gelbbrauner Fleck wird hier nicht zu finden sein. Aber ich kann ja mal versuchen – Betonung liegt auf Versuchen – hierzu einen kleinen Blogeintrag hinzubekommen.

Am Montag schrieben wir unser eigenes Pattern. Meins heißt »Träum doch mal«. Beim Schreiben des Pattern fielen mir einige kleine Schwierigkeiten auf. Welche? Ach, Mensch das weiß ich doch jetzt nicht mehr…

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Diese kleine Flusspferd ist soooooo müde. Hat bestimmt zu viel gearbeitet und viel zu viele Sachen gemacht.

…oder vielleicht doch? Mal schauen, vielleicht bekomme ich meine Gedanken noch zusammen. Als erstes muss man – zu einem Thema – eine Möglichkeit finden, den Hintergrund des ganzen zu beschreiben. Das allein ist schon eine Hürde und das Thema findet sich manchmal auch erst beim Schreiben. Zumindest fühlt es sich so an. So nun zum Hintergrund. Hier beschreibt man, warum man dieses Pattern schreibt. Doch im nächsten Schritt beschreibt man das Problem. Da ist jetzt die Frage: Was ist denn alles das Problem? Denn beim schreiben schleicht sich in den anderen Punkten dann doch der Dreckfuhler ein und man beschreibt dann später nochmal das Problem. Das sollte zum Beispiel nicht passieren. Das Problem gehört zum Problem. Im Punkt Forces, beschreibt man nicht die Macht. Kein Witz! Ich habe beim ersten Lesen an die Macht gedacht. Die Macht wäre somit mit den Patterns und dann macht auch wieder das Imperium bei den Dark Patterns Sinn. Das wäre zumindest der zweite Erklärungsversuch. Im Punkt der Forces, wird das Problem noch genauer beschrieben. so wird dem Problem wohl doch wieder Macht verliehen. Nach der Macht, ergreift die Lösung das Wort und auf ihr folgen einige Beispiele. Das klingt einfach. Zumindest der Teil mit der Lösung und den Beispielen. Nur stellt das finden der Beispiele dann doch wieder ein Problem dar.

Wenn man das alles erstmal geschafft hat, denkt man »Yeah!! Ich bin ein Held. Geschafft und alles ergibt auch noch einen Sinn.« Doch leider weit gefehlt. Ein Pattern ist nur ein Pattern, wenn es die Lösung schon gibt und sich ein Muster abbildet. Ein Beispiel wäre ein Fenster. Man schaut immer durch die Gläser, die wärme bleibt drin und die Kälte draußen. Dennoch sehen sie immer anders aus und das macht ein gutes Pattern aus. Danach gibt es dann nur noch das Problem der Namensfindung. Es ist also doch nicht so schwierig ein Pattern zu entwickeln. ABER trotzdem schwer genug.

Weil es so schön war, schauen wir nochmal das schönste Pattern überhaupt an, denn es ist ja schon spät.

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Ja, das Gähnende Täum doch mal Pattern.

 

Ein sagenhafter Zauber beginnt

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Diese Höhlenzeichnung zeigt eine Form von Bewegung.

Wenn man die Geschichte des Motion Design erfassen möchte, sollte man auch die Steinzeit mit der Höhlenmalerei nicht außer acht lassen. Einige der Höhlenmalereien weisen eine gewisse Dynamik auf, denn es wird in einer Bildfolge versucht Bewegung zu erfassen. Außerdem gibt es einige Höhlenmalereien in Frankreich, in denen die Form der Höhle und ein flackerndes Feuer genutzt wird Bewegung zu zeigen. Wenn man kleine Bildchen mit einem ähnlichen Inhalt auf mehrere Zettel zeichnet und diese übereinander legt, kann man wenn man diese blättern lässt in einer kleinen Bewegung versetzen. Dies ist das berühmte Daumenkino. Dieses wurde irgendwann durch die Fotografie und diese dann, nachdem sie sich weiter entwickelt hat, von dem Film in den Hintergrund gedrängt. In meinen heutigen Blogeintrag, möchte ich etwas näher den Film und die Verbindung zu unseren Träumen etwas näher beleuchten.

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Dies ist ein Kinematograph. Er funktioniert wie das Daumenkino durch einzelne Bilder die in Bewegung versetzt werden. Die Zeichnungen befinden sich hier zwischen den Blickschlitzen. Wenn alle angebracht sind, wird die Trommel des Kinematographen in Drehung versetzt.

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Dies ist ein altes Daumenkino.

Durch die Entdeckung des Films konnte man eine realitätsnahe Illusion von Bewegung erzeugen. Es entwickelten sich so auch besondere Zaubertricks, welche in den Filmen des französischen »Pionieren des Films« Georges Méliès zum tragen kommen. Méliès selbst war vom Film von Anfang an begeistert, da er gleich erkannte das man Geschichten so fantasievoll umsetzen kann. Er selbst war bevor zum Film gelangte ein Zauberkünstler. Die zuvor erlernten Zaubertricks wie Falltüren und Explosionen der Bühnentechnik fanden auch in seinen Filmen ihren Einsatz und Berechtigung. Ein wundervolles Beispiel ist die »Reise zum Mond«. Dieser kleine Film erschien 1902 und seine Länge besitzt sage und schreibe 16 Minuten. Der Filmpionier und seine Frau spielten selbst einige Rollen in den Filmen, so spielte Herr Méliès, im zuvor erwähnten Film, den Professor Barbenfouillis.

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Dies ist der Pionier des Films der Zauberei verwendete um uns in Magie zu versetzen.

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Er ist das Ziel der großen Reise: Der Mond.

Die Geschichte des Films »Reise zum Mond« basiert auf zwei Romanen. Zum einen »Von der Erde zum Mond« von Jules Verne und zum anderen »Die ersten Menschen auf dem Mond« von H. G. Wells. Beide Romangeschichten verknüpfte Méliès in seinen bekannten Stummfilm. Das Werk ist zu Anfang schwarz-weiß, hat keine Texttafeln zur Erklärung und dennoch gibt es ihn in Farbe und mit Texten. Der Film wurde später mit Hand vom Künstler selbst nachcholoriert und mit Textsequenzen versehen. Die Geschichte begann mit einer Versammlung der astronomischen Gesellschaft, bei der der Professor Barbenfouillis den Plan vorstellt eine kleine Kapsel zum Mond zu schießen.

Durch diesen und weitere Filme, versetzte Georges Méliès uns in eine Traumwelt und verzauberte uns. Einige sagen auch, dass Méliès für unsere Träume verantwortlich ist, denn ein Film zeigte auch eine Unterwasserwelt mit Meerjungfrauen. Ich selbst träume wirklich einige Sequenzen die er in seinen Filmen einbaute. So hatte ich auch einen Traum von einer Reise zum Mond, nur verwendete ich einen Zug der mittels Magie flog. Um diesen Traum, schrieb ich auch eine eigene kleine Geschichte.

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Der Titel der Geschichte ist mein neuer Freund. Die Geschichte handelt auch von einer neuen Freundschaft. Diese Dadacollage und die verwendeten Fotos erstellte ich selbst.

 

Dies ist meine kleine Geschichte Mein neuer Freund: Der arme Mond sieht so traurig aus. An manchen Tagen sehen auch wir sein weinendes Gesicht. Ich glaube er braucht ein paar Freunde. Vielleicht wird er dann wieder froh. Fragt ihr ehrlich wie es sein kann, das der Mond traurig ist? Habt ihr noch nichts vom Mann im Mond gehört? Er ist das Gesicht des Mondes, er ist die Seele. Leider hat er niemanden zum Reden. Ich will das Mondgesicht wieder lächeln sehen. Jetzt braucht der Mond, nur noch einen Freund. Drum fliege ich mit dem nächsten Zug zu ihm. Meinen Zauberpinsel darf ich nicht vergessen. Er macht alles was ich zeichne lebendig. Dann hat der Mond jemanden zum spielen. Ich muss mich beeilen, sonst hol ich den Mond nie ein. Der Zug ist gerade über dem Atlantik abgehoben. Er musste vor den Klippen eine Menge Schwung holen, damit er überhaupt starten kann. Die Schienen zum Start habe ich in einen Bogen etwas in den Himmel gelegt, so entstand eine Rampe. Ich hätte auch Schienen bis zum Mond zeichnen können. Aber da müsste ich dann im Flug raus und das geht bei diesem Fahrtwind nicht. Deshalb fliege ich durch viel Schwung und einem kleinen Flugzauber. Ja, ich kann zaubern. Habe ich noch nicht erwähnt das in meiner Welt alles möglich ist? Vorbei an vielen hell leuchtenden Sternen, komischen Planeten und riesigen verglühten Steinen – ich glaube die nennt man Meteoriten – fliege ich weiter zu meinem großen Freund. Auf meinem Flug zeichne ich mir einen Raumanzug, es soll ja ziemlich kalt draußen sein und ich will ja mit meinem neuen Freund spielen. Der Flug dauert nicht lange. Mit Hilfe meiner Zauberei kann ich meinen Zug schneller werden lassen und auch kleine Wege überspringen. So sause ich sicher durch das All. Schon bin ich bei meinem Freund. Kaum das ich bei ihm bin, schon lächelt er. Der Mond fragt: »Wer bist du und was machst du hier?« »Hallo, lieber Mond. Ich bin Dana. Ich hab dich weinen sehen und wollte dich wieder zum lächeln bringen. Meinen Zauberpinsel habe ich dabei. So kann ich dir einen lebendigen Freund zeichnen, der auch mit dir spielt. Sei bitte nicht wütend auf mich, lieber Mann im Mond. Ich will nur dich lächeln sehen, auch wenn ich nur die Hälfte von dir sehe.« Der Mond schaut mich an und denkt darüber nach. Dann sagt er mit einem angedeuteten Lächeln. »Okey, dann versuch du mal dein Glück Bring mir Freude in mein Leben. Ich bin gespannt wie du das machen willst.«
So zeichne ich dem Mond erst mal hell orange leuchtend. So strahlt er mehr von alleine und er braucht nicht mehr die Strahlen der glühend heißen Sonne. Mein Freund schaut sich in einem Spiegel, den ich ihm hinhalte, an. Er staunt nicht wenig, mit weit offenen Augen sagt er: »Ich leuchte heller und wärmer ist mir auch.« »Die Farbe lässt dich strahlen und sie wirkt wie eine Heizung. Nun geht die Wärme von dir aus. Deine eigene Freude wärmt dich.« Wegen das Lächeln vom Mond, zeichne ich weiter. Er bekommt einen Hund mit einem Ball. »Der kleine Hund heißt Bello. Ich weiß, ein ganz normaler Name für einen kleinen Hund.«, sage ich mit viel Freude zum Mond. »Danke, meine Liebe. Aber meinst du nicht das Bello einsam ist, wenn nur ich ihm Gesellschaft leiste? Außerdem mag ich keinen Hund. Bitte schick ihn wieder weg.« Auf Wunsch des Mondes wische ich den Hund und seinen Ball wieder weg. Dann sage ich: »Ich habe noch eine Überraschung für dich.«
Nun zeichne ich mein letztes Bild, für den Mond, auf dem Sternenhimmel. Mein Freund beobachtet mich dabei neugierig. Als ich meine Zeichnung beendet habe, ist der liebe Mann im Mond erstaunt und fragt: »Was ist das? Was hat das zu bedeuten?« »Ach lieber Mond. Ich habe dich so doll lieb, das ich dich nicht mehr missen will. Diese Tür, ist eine Traumtür. So kann ich dich immer besuchen kommen, wenn ich schlafe oder zeichne. So hast du immer etwas auf das du dich freuen kannst. Nur muss ich jetzt wieder gehen. Hast du einen Wunsch den ich dir erfüllen soll?« »Du erfüllst gerade meinen sehnlichsten Wunsch Danke, ich bin glücklich.«

Leichte Brigarde vor oder worüber soll ich schreiben?

Heute gab es in der Vorlesung so viele Eindrücke, dass ich nicht wirklich weiß wovon mein Blogeintrag handeln soll. Ich könnte über das User Experience schreiben. Möglich wäre auch ein Eintrag zum Gewöhnlichen, welchem wir letzte Woche viel Aufmerksamkeit schenkten oder doch meine Eindrücke über den Vortrag von Carolyn Steel zu ihrem Buch »Hungry City: How Food Shapes Our Lives«. Ihr seht es gibt so viel worüber man schreiben kann, denn zu allem gesagten kann man noch verschiedene Unterthemen finden. Ihr fragt welche? Ich nenn euch mal einige Beispiele: Erlebnisse, Geschichte, verschiedene Städte (Bsp. London), Essen, die Ernährung generell, Ungleichgewichte und Kriege.

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Das ist Carolyn Steel. Ihren Vortrag findet ihr unter diesem Link https://www.ted.com/talks/carolyn_steel_how_food_shapes_our_cities Foto: https://twitter.com/carolynsteel

Nach langem überlegen erwählte ich ein Zwischenthema. Mein kleines Referat handelte von Carolyn Steel, ihrem Buch und ihrem Vortrag. Als ich mich diesem Thema näherte, beeindruckte mich die Tatsache, das Rom im ersten Jahrhundert nach Christus eine Million Einwohner beherbergte. Der Fakt legte sich zum verarbeiten in mein Gehirn nieder und ich, fragte mich »Wie wurden all die hungrigen Mäuler gestopft?«. Die Antworten hierzu befinden sich in Carolyn Steels Vortrag und nun auch in meinem Kopf. Sie liegen eigentlich schon auf der Hand, denn Rom liegt am Meer und kann hier auch besser Handel betreiben und Nahrung aus anderen Regionen einführen. Es ist effizienter Nahrung über die großen Seen einzuführen als über die Länder, da die Nahrungsmittel über Land schnell verderben. Dies machen viele Orte auf der Welt heute noch so. Das was einer nicht hat, holt er sich von woanders her. Das läuft aber nicht immer friedlich ab.

Zum zweiten Weg der Nahrungsbeschaffung, fand ich ein Gedicht von Theodor Fontane. Es heißt »Die leichte Brigarde« und handelt von einem Feldzug in Balaklawa. Es war ein Krieg zwischen den Alliierten und dem russischen Kaiserreich im Krimkrieg, der so vollzogen wurde wie Fontane ihn beschrieb. Hier ein Auszug aus dem Gedicht:

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Dies ist eine kleine Interpretation von mir zu der »Leichten Brigarde« von Thodor Fontane. Die Zeichnung des Feuer- und Höllentors erstellte ich mit Aquarellbuntstiften. Dies sind die ersten zwei Strophen aus Fontanes Werk, die sich auch auf meiner Zeichnung wiederspiegeln. »Eine halbe Meil‘, eine halbe Meil‘, Auf Sattel und Schabracke, Vor, in Sturmeseil‘, Vor, zur Attacke. Zählt nicht der Kanonen Zahl, Hinein, hinein ins Todestal …« (Alle hören’s verwundert) »Vorwärts, Leichte Brigade, vor« – Und hinein ins Feuer- und Höllentor Reiten die Sechshundert. Leichte Brigade, der Siegespreis Ist heute hoch, ist heute heiß, Aber kein Murren, nicht laut, nicht leis, Keines, obwohlen ein jeder weiß, ’s ward irgendwo geblundert – Vorwärts; sie fragen und zagen nicht, Vorwärts; sie wanken und schwanken nicht, Vorwärts, gehorchen ist einzige Pflicht, Ins Todestal, In voller Zahl, Reiten die Sechshundert.