5 Beispiele für ein wirkungsvolles 360°-Videomarketing!

Mit 360-Grad-Videos können Geschichten nicht länger nur erzählt, sondern regelrecht erlebt werden! Richtig eingesetzt können Unternehmen von 360°-Videomarketing auf verschiedenste Arten und Weisen profitieren. Was konkret möglich ist, möchten wir Ihnen nun vorstellen und präsentieren Ihnen dafür  fünf eindrucksvolle Beispiele für 360°-Videomarketing. Mit 360-Grad-Videomarketing lässt sich am Messestand große Wirkung erzielen. Was ist 360°-Videomarketing? Jaja, da [...]

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Lesenswert: November 2018

2018 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen und hiermit bekommt ihr die letzte reguläre Lesenswert-Ausgabe in diesem Jahr. Im Dezember folgt zwar noch ein Lesenswert-Artikel, dieser ist aber traditionell unser Jahres-Best-Of.

Das produktbezogen-Team startet gut gelaunt in die Adventszeit. Und das nicht nur wegen der Aussicht auf Glühwein und Weihnachtsmarkt. Seit unserem Relaunch Anfang Oktober können wir auf einen ganzen Strom neuer eigener Artikel und grandiose Zugriffszahlen zurückblicken.

Und auch diesen Monat haben wir viel gelesen und fleißig Links gesammelt. Im Folgenden findet ihr also unsere Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur aus den letzten Wochen. Viel Spaß beim Stöbern!

Save the date

Für die im Mai in Hamburg stattfindende MTP Engage ist vor einer Woche der Call for Sessions gestartet. Wenn ihr spannendes Wissen oder Erfahrungen teilen wollt tragt euch ein!* Falls ihr dafür noch einen kleinen Motivationsschub braucht, lest unbedingt den Artikel von Petra, warum es sich lohnt, auf Konferenzen zu sprechen. Ganz besonders würden sich die Organisatoren über mehr weibliche Speaker freuen.

*) …und reicht das Thema doch am besten auch noch gleich bei uns als Artikel ein. 😇

Produktmanagement

  • Viele Produktmanager klagen darüber, ständig überlastet zu sein. Natürlich trägt ein Produktmanager viel Verantwortung. Die kontinuierliche Überlastung dieser wichtigen Rolle hat aber auch negative Konsequenzen für die Gesundheit und Motivation des Produktmanagers und letztlich auch für die Qualität des Produkts. Roman Pichler zeigt ein paar Techniken, um eine gesunde Geschwindigkeit in der Produktentwicklung zu bewahren.

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Wie minimal darf ein Minimum Viable Product sein?

Die zunehmende Verbreitung von Minimum Viable Product (kurz: MVP) Ansätzen ist ein Segen für uns alle. Wir als Kunden bzw. Nutzer bekommen attraktive, neue Produkte. Unsere Unternehmen können Produktangebote in kurzer Zeit auf den Markt bringen, ohne ein mehrseitiges Lasten- und Pflichtenheft zu erstellen.

MVPs („minimal lebensfähige Produkte“ in der deutschen Übersetzung) sind geprägt von einem einfachen Funktionsumfang. Fokussiert auf einen Bedarf, zu dessen Erfüllung es kein oder kein ausreichend gutes Angebot gibt.

Bevor der MVP auf den Markt kommt, wird eine gemeinsame Vorstellung davon entwickelt wie der MVP nach mehreren, erfolgreichen Iterationen – also Weiterentwicklungen – aussehen könnte. Aus jenem Zielbild leitet sich ab wie der MVP, also die minimal lebensfähige Produktversion, zum Zeitpunkt des Markteintritts ausschaut. Das Zielbild wird im Prozess geschärft und oft mehrfach modifiziert.

Die stetige Weiterentwicklung erfolgt mit Produktverwendern. Sie geben Bewertungen ab, bieten Optimierungsideen, lassen sich vielleicht sogar auf beobachtete Produktnutzungen in einem Use-Lab ein und tragen auf diese Weise zu einer nutzerzentrierten Weiterentwicklung bei.

Derartige Weiterentwicklung verbessern die Bedienbarkeit (Usability) und zugleich den Nutzwert (Utility) des Produkts. Es entsteht in kurzer Zeit ein Produkt mit einer hervorragenden User Experience.  Das klingt, vom Ansatz her, traumhaft. Und ist es auch, jedenfalls in der Theorie!

Hervorragende, neue Produkt zu (er-)schaffen, die Kunden und Nutzer begeistern, eine hohe User Experience bieten und schnell steigende Nutzerzahlen erreichen ist für viele Unternehmen äußerst erstrebenswert. In der Praxis wird dieses Ziel unter Anwendung des MVP Ansatzs oft jedoch nicht erreicht. Das liegt fast immer darin begründet, dass der Ansatz nicht richtig umgesetzt oder falsch verstanden wird.

Zentraler Fehler: Es kommen Produkte mit einem viel zu geringen Nutzwert auf den Markt. Man geht davon aus, dass eine gute UX durch Ausprobieren entwickelt werden kann – was natürlich nicht der Fall ist. Die Flop-Rate ist dementsprechend hoch; sie liegt meiner Erfahrung nach bei über 75%.

Nur 1 von 4 Minimum Viable Products (MVPs) wird ein Jahr alt!

Die erste gute Nachricht an dieser misslichen Situation: Der MVP Ansatz wird sich (dennoch) durchsetzen. Dazu tragen zwei Aspekte im Besonderen bei:

  1. Der MVP Ansatz passt hervorragend zu agilen Projektmanagementansätzen.
  2. Der MVP Ansatz geht von der Tatsache aus, dass sich der „wahre“ Wert eines Produkts erst nach dessen Verwendung einschätzen lässt. Anders formuliert: Produktideen müssen vom Konzeptstadium mindestens hin zum Prototypenstadium, will man deren Problemlösungsbeitrag zuverlässig abbilden.

Die zweite, gute Nachricht: Die Befürworter des MVP Ansatzes können die Flop-Rate deutlich senken, wenn sie den Austausch und die Zusammenarbeit mit Marktforschern suchen.  Das klingt jetzt sicherlich für viele von Ihnen nach einer scheinbar unlösbaren Herausforderung. Marktforscher und UX-/Digital-Designer, die auf den MVP-Ansatz setzen, haben in den meisten Unternehmen nicht die besten Voraussetzungen ein „Dreamteam“ zu bilden.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass in den meisten Unternehmen Stellen, Abteilungen und Tätigkeitsfelder von Marktforschern länger existieren als Stellen, Abteilungen und Tätigkeitsfelder von UX-/Digital Designern. Deren Rollen und Aufgabenbereiche entstanden erst in den 2000er Jahren, Marktforscher gibt es dagegen bereits seit den 1950er Jahren. Dementsprechend sind auch die Machtverhältnisse und die Anzahl an Stellen in den Unternehmen ausgeprägt.

Ein zweites, viel schwerwiegendes Konfliktpotential liegt darin begründet, dass Marktforscher gelernt haben Verhaltenseffekte vorherzusagen. Sie beherrschen entsprechende Tools und Methoden. Beispielhaft sei hier die Methode der Conjoint Analyse genannt. Marktforscher sind in der Lage auf Basis von rein bildlichen und textlichen Beschreibungen der Merkmale eines Produkts Erkenntnisse zu dessen Absatzmenge bei unterschiedlichen Preisen und unterschiedlichen Merkmalskombinationen abzuschätzen. Und das mit einer hohen Sicherheit!

Jene „Vorhersagetools“ existieren seit den 1980er Jahren und haben sich mehrfach bewährt. Sie sind einsetzbar für Gebrauchsgüter, Konsum- und Verbrauchsgüter. Mit Conjoint Analysen lassen sich verkaufsstarke Verpackungen für Schokoriegel ebenso entwickeln wie attraktive Angebote für Reiserücktrittversicherungen.

Dieses methodische Vorgehen – Nutzer befragen und Verhalten prognostizieren – widerspricht dem MVP Ansatz und der Idee hinter diesem Ansatz. Er (er-)fordert, dass mindestens ein nutzbarer Prototyp vorhanden sein muss – ein MVP. Erst auf Basis der MVP Nutzung und den dabei gewonnenen Eindrücken lassen sich Marktpotentiale erkennen, erschließen und Umsätze maximieren.

Hinzu kommt, und das steigert die Gemengelage zwischen Marktforschung & UX weiter, dass UX-/Digital-Designer die Tools & Methoden der Marktforscher oft nicht in ausreichendem Maße kennen und verstehen (was natürlich auch umgekehrt gilt).

Sie sehen, die Bedingungen für eine gute Zusammenarbeit zwischen UX & Marktforschung sind leider nicht die besten, die Lage scheint aussichtslos, kann aber, sie ahnen es, durchaus verbessert werden. Wie so oft liegt die Lösung darin aufeinander zuzugehen.

Gute User Experience basiert nicht auf reinem ausprobieren!

Damit 3 von 4 „minimal überlebensfähigen Produkten“ ihren ersten Geburtstag erleben, müssen Marktforscher und UX-/Digital Designer mehr miteinander reden. Sie sollten Interesse zeigen an der jeweils anderen Profession, ihren Arbeitsweisen, Tools und Methoden. Sie sollten voneinander lernen und auf einer besseren Verständnisgrundlage füreinander nach Anknüpfungspunkten der Zusammenarbeit suchen.

Marktforscher werden erkennen, dass sich erfolgreiche digitale Produkte nicht ausschließlich auf Basis von Umfragen und eleganten Analysemethode gestalten bzw. „berechnen“ lassen. Jene Produkte können ihren Mehr- und Nutzwert erst im Moment der Nutzung verdeutlichen und erlebbar („Experience“) machen. Sie werden zudem erkennen, dass sie sich als Marktforscher nicht mehr nur als Abteilung oder interne Dienstleister sehen sollten, sondern stattdessen in den agile arbeitenden Entwicklungsteams ganz eng mit UX Designern, Produktmanagern und Entwicklern zusammenarbeiten sollten.

UX-/Digital Designer werden erkennen, dass gute UX nicht durch ausprobieren entstehen kann. Sie werden zu dem Schluss kommen, dass sie sich gemeinsam mit Marktforschern in Zukunft dieser zentralen Fragestellung widmen müssen, bevor sie ein MVP, ein „minimal überlebensfähiges Produkt“ auf den Markt bringen:

Wann ist das Minimum nicht genug?

Anders formuliert: Wie minimal darf der Funktionsumfang sein, damit der MVP und damit das ganzheitliche, zielbildkonforme Produktkonzept nicht komplett in Frage gestellt wird?

Die Antwort auf diese Frage wird sich in der Zusammenarbeit mit den Kollegen/-innen aus der Marktforschung ergeben – oder sich in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern und Partnern finden lassen. Bestenfalls mit solchen Dienstleistern die beide Seiten verstehen und kennen: UX Design Agenturen, die auf einen forschungsbasierten Konzeptions- und Gestaltungsansatz setzen.

So werden 3 von 4 „minimal überlebensfähigen Produkten“ mindestens ein Jahr alt!

Die Erfolgsrate eines MVP Ansatzes kann deutlich gesteigert werden, wenn vor der Entwicklung des Zielbildes für den MVP Personas erstellt werden. Dies sichert die Auseinandersetzung mit Anforderungen, Erwartungen, Wünsche und Nutzungskontexten der Zielgruppe. Die Personas sollten auf Basis von Umfragen und bestenfalls ergänzenden Interviews entwickelt werden – nicht ausschließlich im Meetingraum erdacht werden.

Gemeinsam mit Vertretern der Personas lassen sich Design Workshops durchführen. Der MVP entsteht somit unter Mitwirkung der späteren Anwender: User Centered Design in Perfektion.

Gerade bei innovativen Produktideen, die im MVP Ansatz auf den Markt gebracht werden sollen, ist es ratsam ethnografische Studien durchzuführen. Hier bietet die Marktforschung ein breites Methoden- und Verfahrensspektrum. Häufig zielführend, vor allem im Kontext der Entwicklung neuer digitaler Produkte, sind Tagebuchstudien und Kontextanalyse in Form einer begleitenden Beobachtung, ergänzt um kontextuelle Interviews.

Die Durchführung von Conjoint Analysen ist ebenfalls geeignet, um mit einem Funktionsumfang zu starten, der einen angemessenen Nutzwert bietet. Anforderungen an einen ausreichenden Funktionsumfang eines MVPs können auch mit Hilfe von Mental Model Diagrams „erarbeitet“ werden.

Sie sehen: Es gibt sie, die Methoden & Verfahren aus der Marktforschung, die den MVP Ansatz optimieren und weiter professionalisieren. Nicht das Angebot an jenen Methoden ist das Problem, die Herausforderung ist, dass Marktforscher und MVP Verfechter zueinanderfinden müssen, damit sie miteinander arbeiten können. Nur so kann Großes entstehen, nur so lassen sich hervorragende, begeisternde Produkte schnell auf den Markt bringen und dauerhaft etablieren.

Und das Wichtigste zum Schluss: Ein derartiger Wandel in der Zusammenarbeit zwischen UX & Marktforschung kann nur gelingen, wenn auf beiden Seiten neben der Bereitschaft zum Zusammenarbeiten auch Geduld & Durchhaltevermögen vorhanden ist. Verändern von Mindsets, das dauert, geht nicht in 1-2 Jahren, weist einige Rückschläge auf, bietet aber für alle jede Menge Gelegenheiten für große Zufriedenheit im Job.

Darf ich Sie unterstützen Ihren MVP Ansatz zu optimieren?

Möchten Sie die Zusammenarbeit zwischen Ihrer Inhouse UX und Marktforschungsabteilung verbessern? Sind Sie auf der Suche nach einer UX Agentur, die einen forschungsbasierten Gestaltungs- und Entwicklungsprozess für Sie realisieren kann? Darf ich Ihnen helfen – als tätiger Marktforscher oder UX-Designer – die jeweils andere Profession (noch) besser zu verstehen?

Sprechen Sie mich gerne an.

Foto Thorsten Wilhelm

Thorsten Wilhelm

Gemeinsam mit meinen Kollegen/-innen von eresult, meinen Partnern aus den Beraternetzwerken Berater 37 und teneo begleite ich Sie bei der Sondierung des Status Quo, der Erarbeitung eines Zielbildes, eines verbesserten MVP Ansatzes und auch bei dessen Umsetzung.

 

Sie wollen sich selbst weiter mit dem Thema befassen?
Ich empfehle Ihnen die Gedanken von Uwe Todoroff im Ratgeberbeitrag: UX vs. MVP – Wenn das Minimum nicht genug ist.

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Product-Market Fit: Die Schicksalsfrage für neuartige Produkte

Product-Market Fit zu erreichen ist die Schicksalsfrage für jedes Startup. Der Fit markiert das Ende der Lern- und Experimentierphase, in der die Gründer ihre Zielgruppe kennenlernen und die optimale Form für ihr Produkt noch suchen. Er gibt den Gründern grünes Licht für die Wachstumsphase, in der sie beginnen, ihr Unternehmen zu skalieren und Geld zu verdienen.

Dieser Artikel erklärt Product-Market Fit und dessen Bedeutung für innovative Produkte. Er wurde zwar für Startup-Gründer geschrieben, ist aber auch für Produkt- und Innovationsmanager in etablierten Unternehmen relevant, wenn sie neuartige oder sogar disruptive Produkte planen. Der Artikel stellt auch den Product-Market Fit Planner vor – ein neues Werkzeug, um die Lernphase zu strukturieren, damit das Produkt am Ende die größtmöglichen Erfolgschancen bekommt.

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Rückblick auf die Design Systems London

Das Thema Designsysteme ist schon seit einiger Zeit ziemlich populär. Auf fast jeder Konferenz mit UX-Bezug gibt es mindestens einen Vortrag darüber, was ein Designsystem ist, warum man es braucht und wenn man Glück hat auch noch, wie man am besten damit anfängt.

Mich beschäftigt das Thema auch schon seit einiger Zeit und deswegen war ich sofort Feuer und Flamme, als ich von der Design Systems London hörte, einer Konferenz einzig und allein zu diesem Thema. Sie ist die erste dieser Art in Großbritannien und die zweite in Europa nach der „DSCONF“, die im März dieses Jahres zum ersten Mal in Helsinki stattfand.

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produktbezogen-Podcast – Episode 03: Interview mit Barry O’Reilly zu seinem neuen Buch „Unlearn“

Für die 3. Episode des produktbezogen Podcast freuen wir uns Barry O’Reilly als Gast begrüßen zu dürfen. Er ist Autor des internationalen Bestsellers „Lean Enterprise“ und spricht mit uns über sein neues Buch „Unlearn“. Hier beschreibt Barry wie Verhaltensweisen, die uns in der Vergangenheit zu Erfolg verholfen haben, uns heute im Weg stehen. Dies ist eine Herausforderung für uns als Individuen, die uns aber auch sehr häufig im Geschäftsumfeld begegnet. Unternehmen verlieren den Anschluss, weil sie an ihren Erfolgsrezepten der Vergangenheit festhalten. Um Neues zu lernen müssen wir Platz schaffen und vergangene Verhaltensweisen wieder verlernen. Viel Spaß beim Zuhören.

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UX Roundtable: Von der kleinen zur großen Bühne /by @mprove

Danke für den Beitrag auf produktbezogen: Ab auf die große Bühne! Warum es sich lohnt, Vorträge zu halten.

Seit bald 18 Jahren läuft der UX Roundtable Hamburg auf dieser Basis: Von uns für uns. Was für den einen Kollegen normaler Alltag ist, ist für die Zuhörer und Teilnehmer oft ein spannender Einblick in die Methoden und Ansichten des Referenten. Ich will damit sagen, dass es gar nicht so schwer ist ein Thema zu finden.

Alle anderen Punkte kann ich unterstreichen; insb. lernt man selbst viel mehr, als man je vermutet hätte. Es ist also eine wirkliche Win-Win-Situation.

Bei kleineren Firmen ist die Gelegenheit zu Vorträgen in diesem Sinne nicht immer gegeben (Man kennt sich ja eh schon gut.) Da hängt es an der gelebten Firmenkultur, ob man so eine interne Vortragsserie etablieren kann. Bei Sun hatte ich damals die Friday-Ten-O’Clock Meetings ins Leben gerufen. Gewisse Rituale machen es allen leichter, die etwas exponierte Situation besser einzuschätzen.
Für Mitarbeiter von kleinen Firmen oder für Freelancer, oder für Leute, deren Kollegen 9 Zeitzonen entfernt arbeiten, sind lokale Treffen auch eine Gelegenheit nicht fachlich zu vereinsamen.

Folgende Einsicht erschließt sich auch erst mit der Zeit: Man wächst mit dem Publikum. Ein kleiner Konfi ist ein guter Start. Mit gewonnener Erfahrung und Sicherheit traut man sich dann auch die großen Events mit großen Sälen zu.

Abschließend sei erwähnt, dass wir beim UX Roundtable den Vortragenden auch ein Coaching anbieten, bei dem wir mit inhaltlichen Tipps und konstruktiver Kritik zu Struktur und Vortragsstil zu einem Gelingen der Präsentation beitragen. Weitere Speaker-Infos hier_


// Original: UX Roundtable: Von der kleinen zur großen Bühne /by @mprove CC-BY-NC-4.0 Matthias | mprove.net | @mprove | Musings & Ponderings

Ab auf die große Bühne! Warum es sich lohnt Vorträge zu halten.

Wir alle gehen gerne auf Konferenzen oder zu Abendveranstaltungen wie den ProductTanks. Denn dort treffen wir Gleichgesinnte, können Erfahrungen austauschen und  nehmen wichtige Impulse für unsere Arbeit aus den gehaltenen Vorträgen mit.

Für aber genau diese Vorträge Sprecher zu finden ist, wie jeder Organisator solcher Veranstaltungen weiss, nicht einfach. Und das Paradoxe daran ist: es ist nicht schwer, spannende Menschen mit berichtenswerten Themen zu finden. Nein. Es ist lediglich problematisch diese Menschen auf die Bühne zu bekommen.

Ich selbst finde das sehr schade. Denn schliesslich profitieren wir alle davon, unsere Erfahrungen weiterzugeben. Unsere Zunft lebt davon, dass wir mit anderen Teilen, was wir gelernt oder welche neuen Frameworks wir erfolgreich eingesetzt haben!

Aus genau diesem Grund will ich heute mal eine Lanze für das „public speaking“ brechen. Denn es lohnt sich, auch für die eigene, persönliche Entwicklung, über seinen Schatten zu springen und ins Rampenlicht zu treten.

Hier einige Gründe warum ihr das mit dem Vorträge halten doch einfach mal ausprobieren solltet:

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