Kategorie-Archiv: User Experience

Exploring Experiences for Emerging Technologies – produktbezogen im Gespräch mit Henning Grote

Welche Bedeutung haben neue Technologien wie AI, IoT, AR/VR und Blockchain für die User Experience? Genau zu dieser Frage plant UXcamp-Europe-Mitgründer Henning Grote nach seinem Camp-Ausstieg eine neue Konferenz. Unter dem Titel Exploring Experiences for Emerging Technologies soll im kommenden September diskutiert werden, wie die digitale Produktentwicklung, die User Experience und unsere Arbeitsprozesse und Methoden sich für neu in den Markt eintretende Technologien verändern müssen.

Was diese Konferenz besonders machen wird, welche Ziele er damit verfolgt und wie er den Abschied vom UXcamp verwunden hat, erzählt uns Henning im folgenden Interview:

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Design Systems 101 – Teil 4: Ein flexibles Naming-Schema für Patterns

Neben vielen weiteren Vorteilen sollen Pattern Libraries und Design Systeme für ein gemeinsames Verständnis und effiziente Kommunikation zwischen Designern, Entwicklern, Produktmanagern und allen anderen Beteiligten der Produktentwicklung sorgen. Um dieses zu erreichen, bedarf es aber eines eindeutigen Schemas zur Bezeichnung der Patterns. Spricht man zum Beispiel von einem „Button“ ist nicht unmissverständlich klar, ob ein Button im allgemeinen oder exakt eines der definierten Button-Patterns gemeint ist (und wenn ja, welches).

Nachdem wir im letzten Teil der Serie gelernt haben, wie sich Patterns für den Aufbau einer Library identifizieren und strukturieren lassen, will ich als nächsten Schritt unseren Weg zu einem eindeutigen und sehr flexiblen Naming Schema für OTTOs Design Patterns aufzeigen.

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Design Systems 101 – Teil 3: Patterns identifizieren und strukturieren

Zum Aufbau einer Pattern Library oder eines Design System braucht man Patterns. Natürlich. Im ersten Teil haben wir gelernt was ein Pattern ist. In diesem Teil soll es nun darum gehen, welche Arten von Patterns es gibt, wie man diese in seinem Produkt identifiziert und wie man mit den gefundenen Patterns ein verständlich strukturiertes Design System aufbaut.

Darüber hinaus möchte ich einige pragmatische Ansätze zeigen, wie man mit neu entstehenden Patterns umgeht und wann man entscheidet, dass ein Element kein Pattern ist.

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Design Systems 101 – Teil 2: Auf der Suche nach der perfekten Pattern Library

Design Patterns sind wenig wert ohne Struktur, die sie auffindbar macht und erklärt. Sie brauchen eine Pattern Library oder ein Design System. Im ersten Teil der Artikelserie habe ich gezeigt, warum Design Patterns wichtig sind. In diesem Teil werde ich zeigen, wie wir für die Patterns von OTTO.de eine effektive und praktikable Pattern Library aufgebaut haben, die auch heute – fünf Jahre nach dem Launch – immer noch ein wichtiges Werkzeug in unserer Produktentwicklung ist. Besonders möchte in dieser Case Study auf die ersten beiden Versuche eingehen, die zwar mehr oder minder gescheitert sind, bei denen wir aber viele wertvolle Dinge gelernt haben.

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Design Systems 101 – Teil 1: Warum braucht man eine Pattern Library?

Wer Design Patterns keinerlei Beachtung schenkt, landet früher oder später in Teufels Küche. Versprochen! Design Patterns sind wichtig für ein nutzerfreundliches Produkt. Insbesondere große Produktteams können mit einer Design Pattern Library bzw. einem Design System Inkonsistenzen, Wildwuchs und unnötige Doppelarbeit vermeiden. In dieser Artikelserie will ich euch den Umgang mit Design Patterns näher bringen und zeigen, wie in den letzten fünf Jahren bei OTTO eine sehr leistungsstarke Pattern Library entstanden ist, die zum Erfolg des Produkts otto.de nachhaltig beträgt.

Als erster Teil, wird dieser Artikel vor allem auf die Grundlagen eingehen: Wie entstehen inkonsistente Produkt-Erlebnisse, wie kann eine Pattern Library helfen dieses Problem zu vermeiden und was ist überhaupt ein Design Pattern?

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Der UX-Methodenkoffer für die agile Produktentwicklung – Design Prinzipien richtig einsetzen

Design Prinzipien sind eine bekannte UX-Methode aus der Produktentwicklung und werden von immer mehr Unternehmen eingesetzt. In diesem Artikel erfährst du, welche Vorteile Design Prinzipien haben und wie du sie am Besten entwickeln und in deinem UX-Methodenkoffer erfolgreich anwenden kannst. Dafür teilen erfahrene Produkt- und UX-Managerinnen aus Unternehmen ihre Erfahrungen mit der Methode und geben Tipps.

Es ist eine typische Situation aus dem Alltag in der Produktentwicklung— man hat viel Energie und Herzblut in ein neues Konzept und Design gesteckt und dann kommt der Tag der Präsentation. Die Stakeholder warten gespannt auf das Ergebnis und haben große Erwartungen. Die vorherigen Abstimmungen liefen super und alle Beteiligten hatten das Gefühl sich einig zu sein, wo die Reise hingehen soll. Du präsentierst stolz den Prototypen und schaust in enttäuschte Gesichter. “Das sieht super aus, aber wir hatten es doch anders besprochen”, “Das zahlt so nicht auf unsere Ziele ein” oder auch nur “Also mir gefällt das nicht. Ich würde das so nicht nutzen”.

Was ist denn da passiert? Du verstehst die Welt nicht mehr und ärgerst dich maßlos, dass die Ideen nicht gut ankommen. Obwohl es deiner Meinung nach genauso besprochen war. Design Prinzipien hätten dir hier helfen können.

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19 Konferenz-Tipps für Produktmanager, Designer und UX-Experten

Mit dem Februar geht 2018 so langsam richtig los und es ist höchste Zeit, dass ihr euch einen Plan macht, welche Events und Konferenzen ihr in diesem Jahr sehen wollt. Wir von produktbezogen wollen unsere Tradition aus den letzten Jahren fortsetzen und haben euch wieder „unsere“ Konferenztipps zusammen gestellt. Das „unsere“ steht dabei in Anführungszeichen, weil wir nicht selber eine lange Liste mit Konferenzen gesammelt haben (solche Listen findet ihr in aller Ausführlichkeit beim UX Design Collective, Smashing Magazine und im ConferCal). Stattdessen haben wir wie in den letzten Jahren wieder Köpfe aus der UX- und Product-Szene nach ihren persönlichen Konferenzfavoriten gefragt haben. Dabei haben wir es den Gefragten vollkommen überlassen, welche Konferenz sie für ihren Tipp auswählen. Nur die Empfehlung eigener Events haben wir ausgeschlossen.

Als Ergebnis findet ihr im folgenden die Konferenzempfehlungen von 25 Experten aus unserem Netzwerk zu insgesamt 19 wirklich besuchenswerten Konferenzen. Wir haben wieder ein breites Spektrum von Design Leadership über Growth bis zur Zukunft, von Osteuropa bis Nordamerika und sind zuversichtlich, dass ihr für 2018 etwas Spannendes darunter für euch findet.

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Event: SUNDAE talks #3 – Connecting the dots.

„Was macht gute fachübergreifende Zusammenarbeit aus?“. Ich glaube das ist eine Frage, mit der wir alle mehr und mehr konfrontiert werden und auf die wir unsere Antworten finden wollen.  Daher laden wir Euch am 07. Februar 2018 zur exklusiven Mini-Konferenz in Hamburg ein: Die SUNDAE talks #3 drehen sich rund um das Thema CONNECTING THE DOTS.

Wir bringen Referenten und Experten aus verschiedenen Unternehmen mit interdisziplinärem Hintergrund zusammen, um von ihren UX Erfolgsgeschichten aus der Praxis zu erfahren.

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User Journey – so geht das

Von “Es war einmal” bis “Und wenn sie nicht gestorben sind”: Geschichten machen das Leben knackiger. Auch im UX-Alltag gibt es Methodiken, wie man User-Geschichten erzählen kann. Eine davon ist die “User Journey”. In diesem Artikel möchte ich etwas aus meinem Erfahrungs-Nähkästchen bezüglich User Journeys plaudern. Ich möchte dir aufzeigen, was eine User Journey ist, was sie dir bringt, wie du sie erarbeiten kannst und warum du dich danach wie ein Astronaut fühlst.

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Inklusion durch User Experience

Am 09.11.2017 findet der World Usability Day als weltweiter Tag für nutzbare (digitale) Produkte auch wieder in Hamburg statt. Seit 2007 organisiert von eparo in Kooperation mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). Das diesjährige Schwerpunktthema: Inklusion durch User Experience (UX). UX-Experten aus verschiedenen Branchen bieten 13 Vorträge, eine Podiumsdiskussion und 10 Workshops an. In der Speakers Corner gibt es nach jedem Vortrag Raum für Austausch. Teilnehmer lernen praxisnah, wie nutzerfreundliche und nachhaltige Produkte entstehen und welche Unternehmenskulturen dafür nötig sind. Das komplette Programm findet sich hier: wudhh.de/programm. Die Teilnahme ist kostenlos.

Insgesamt gibt es an dem Tag weltweit rund 200 kostenfreie Veranstaltungen in mehr als 40 Ländern und auch Deutschland ist mit Veranstaltungen an rund 20 Standorten wieder dabei. Der WUD in Deutschland wird als Veranstaltung durch die German UPA (Berufsverband der Deutschen Usability und User Experience Professionals) koordiniert.

Wie passen Inklusion und UX zusammen?

Holger FischerDas Thema „Inclusion through User Experience“ hat auch dieses Jahr wieder viele Fragen aufgeworfen. Zwar haben wir mit 43 Vortragseinreichungen einen neuen Rekord aufgestellt. Aber auch diesmal gab es nur wenige Vortragseinreichungen zum Schwerpunktthema. Viele konnten sich nicht vorstellen, wie UX und Inklusion zusammenhängen. Wir haben Holger Fischer von der German UPA gebeten, uns genauer zu erklären, was darunter zu verstehen ist.

 

Inklusion durch positive Benutzungserlebnisse

Autor: Holger Fischer. Redaktion: Beate Winter

Inklusion durch UX – für wen?

Die Welt, in der wir heute leben, verändert sich. Dabei lassen sich insbesondere drei Gruppen von Menschen besonders herausstellen.

  1. Migranten: Kriege und Terror verursachen eine anhaltende Flucht der bedrohten Bevölkerungen. Ein großer Anteil migriert nach Europa und findet auch in Deutschland eine neue Zufluchtsstätte oder Heimat. Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen leben somit an einem Ort zusammen.
  2. Ältere: Die Altersstruktur in unserem Land verändert sich nach wie vor. Die Menschen werden immer älter und stellen einen bedeutenden Teil unserer Bevölkerung dar.
  3. Menschen mit Beeinträchtigungen: Diese dritte Gruppe überlagert sich teilweise mit der Gruppe der Älteren. Nichts desto trotz macht die Gruppe einen Anteil von fast 20% unserer Bevölkerung aus, von denen um die 60% im Alltag körperlich beeinträchtigt sind (z.B. durch Sehschwäche, Hörschwäche, motorische Einschränkungen o.ä.)

Von der Integration zur Inklusion – für ein „echtes“ Miteinander

Themen wie Integration und Toleranz werden daher großgeschrieben oder zumindest kundgetan. Was bedeutet jedoch Integration? Integration beschreibt die allgemeine Eingliederung von bisher aus verschiedenen gesellschaftspolitischen und sozialen Gründen ausgeschlossenen Menschen oder Gruppen. In der tatsächlichen Ausprägung zeigt sich jedoch, dass Gruppen zwar verstärkt integriert werden, gleichzeitig allerdings weiterhin unter sich in Gruppen abgegrenzt sind und der Austausch häufig nur begrenzt stattfindet. Was wir für ein gemeinsames Miteinander benötigen, ist die nächste Stufe der Inklusion. Die Inklusion beschreibt den Einschluss bzw. die Einbeziehung von Menschen in die Gesellschaft. Die folgende Abbildung verdeutlicht den Wandeln von der Integration hin zur Inklusion.

Integration vs. Inklusion

Abbildung 1: Integration vs. Inklusion
Adaptiert entlang der CreativeCommons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz, basierend auf dem Original von Robert Aehnelt

UX für digitale Helfer: Barrieren abbauen. Arbeitsplätze schaffen. Wandel gestalten.

Die aktuelle Digitalisierung oder digitale Disruption verändert unser Leben in vielen Bereichen, angefangen von unserem Privatleben über die Art der Kommunikation bis hin in unsere Arbeitswelt. Junge Leute werden mit dieser Digitalisierung groß und werden von den Älteren häufig nicht mehr verstanden. Diese Art des Wandels durchleben wir allerdings bereits seit Jahren. Auch die Einführung des Telefons bzw. Fernsprechers hat schon in der damaligen Zeit eine kleine Revolution ausgelöst. So anstrengend die Digitalisierung teilweise beispielsweise in Bezug auf den Anstieg des E-Mails-Verkehrs auch sein kann, bringt sie auch viele Vorteile mit sich. Sämtliche Bevölkerungsgruppen lassen sich unabhängig ihrer Einschränkungen, Fähigkeiten, Kulturen, Sprachen, etc. zusammenbringen und können durch angemessene Konzepte und Lösungen bspw. besser und eigenständiger ihr Privatleben gestalten oder Behördengänge verstehen und absolvieren. Hierbei zeigt sich auch eines der wesentlichen Konzepte hinter dem Schlagwort „Arbeit 4.0“: Digitale Assistenzsysteme können Arbeitsplätze im Alter sichern, Barrieren aufheben und eine Vielzahl von Menschen überhaupt erst am Arbeitsleben teilhaben lassen.
Diese digitalen Helfer, die uns im Privat- als auch Arbeitsleben unterstützen, lassen sich allerdings erst sinnvoll einsetzen und leisten erst dann eine angemessene Unterstützung, wenn die Usability der Lösung sichergestellt und eine positive User Experience fokussiert wird. Das bedeutet vor allem auch die aktive Partizipation der Menschen bei der Konzeption und Ermittlung der wahren Erfordernisse hinsichtlich der Lösung.

Relevante Themen, welche die Inklusion und User Experience gemeinsam betrachten sind z.B. Universal Design, Barrierefreiheit, nutzbare Behörden-Webseiten, Schutz vor Mobbing durch künstliche Intelligenz, Sozialer Wandel durch soziale Medien oder Inklusion durch Kollaboration u.v.m.

Beispiele für positive User Experience

Ein paar von zahlreichen schönen Beispielen wie Inklusion durch eine positive User Experience beeinflusst werden kann, sind die Projekte der SOZIALHELDEN.de. So verschafft die Wheelmap.org Rollstuhlfahrenden einen Überblick über rollstuhlgerechte Orte. Der DialogBereiter.de  trägt sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen von Behördenmitarbeitenden, Freiwilligen und Geflüchteten zusammen und bietet damit Unterkunftsbetreibern oder Freiwilligeninitiativen einen guten Startpunkt, sich in der Nachbarschaft für das Miteinander mit Geflüchteten zu engagieren.

Die Themen Inklusion und User Experience ergänzen sich prächtig. Sei engagiert und beteilige Dich am World Usability Day mit Deinem Beitrag für eine schöne Zukunft.