Kategorie-Archiv: User Experience

Storytelling & User Journeys: Warum es unsere Nutzer verdient haben, wie Helden behandelt zu werden

In meiner Kindheit hatte ich eine ungeheure Faszination für Wasserrutschen. Dieses kurze Gefühl von Schwerelosigkeit beim Start, kombiniert mit dem Thrill der Geschwindigkeit und dem abrupten Aufklatschen im Auffangbecken in der Hoffnung, niemandem dabei in den Rücken zu springen. Es war ein süchtig machender Adrenalinschub, den man sich aber hart erarbeiten musste.

Erst die schier endlosen, glitschigen Treppen. Oben angekommen dann die Entscheidung ob man nun Rutschen will oder nicht und nach dem Überwinden des Point of no Returns, war das Vergnügen nach wenigen Sekunden bereits vorbei. Ein endloser Kreislauf aus Anstrengung und Spaß, aber er war es wert und hatte mich komplett in seinem Bann.

Mittlerweile bin ich etwas älter und die Vernunft (ergo mein Rücken) zwingt mich, meine Zeit anderweitig zu nutzen. Als UX-Designer im eCommerce-Bereich von OTTO versetze ich mich in die Nutzer meines Produktes hinein und versuche mittels User Journeys zu verstehen, warum sie immer und immer wieder dieselben Strapazen auf sich nehmen. Eine fummelige Navigation, umständliche Produktvergleiche oder fehlerhafte Gutscheincodes – Alles nur, um am Ende den Adrenalinschub des Kaufabschlusses zu erfahren. Wie bei einer gut konzipierten Wasserrutsche.

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Erfolgreiches User Onboarding: So funkt es zwischen User und Software

Etwa 77% (!) der Anwender springen bereits wenige Tage nach der Installation mobiler Apps ab. Bei Desktop-Anwendungen soll der Anteil noch höher liegen. Was läuft da schief?

Oftmals springt der Funke einfach nicht über. Der User probiert eine Software aus, sieht sich um, klickt mal hier und mal da – und verlässt sie nur kurze Zeit später. Der Grund: Er hatte mehr erwartet und den Mehrwert nicht auf Anhieb erkannt.

Man kann sich den SaaS-Markt als eine nie endende Staffel von der Bachelor vorstellen. Der User hat die Wahl zwischen einer Vielzahl von Software-Produkten, die um seine Aufmerksamkeit buhlen. Das Ziel ist also nicht nur, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, sondern den Nutzer bei jeder Interaktion aufs neue zu erobern.

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UX-Nachwuchs finden, ausbilden und übernehmen – Teil 3: Die Ausbildung in der Praxis

Wie passen ein Ausbildungsplan und der volatile Projektalltag einer Agentur zusammen? Und worauf sollten Mentoren in der Ausbildung achten? In Teil 3 der Serie erläutert Stefan Freimark anhand eines Praxisbeispiels, wie ein UX-Traineeship bei Aperto konkret ablaufen kann. Außerdem gibt es jede Menge Tipps für Mentoren.

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UX-Nachwuchs finden, ausbilden und übernehmen – Teil 1: Wie man ein UX-Trainee-Programm aufbaut und die richtigen Kandidaten dafür findet

Für UX-Berufseinsteiger gibt es zahlreiche Studiengänge und Weiterbildungskurse. Allerdings bringen Absolventen oft nicht das Wissen mit, das sie im Projektalltag benötigen. Die Agentur Aperto hat daher bereits vor einigen Jahren ein Trainee-Programm eingeführt. Wie die Bewerbung als UX-Trainee bei Aperto abläuft, worauf Mentoren während der Ausbildung achten müssen, und was nach der Übernahme wichtig ist, erläutert Stefan Freimark in dieser vierteiligen Serie. Nachmachen erwünscht!

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Die besten Podcasts für UX-Designer und Researcher (und andere Produktler)

Es gibt viele Möglichkeiten Neues zu lernen, Inspiration zu bekommen oder einfach mal über den Tellerrand zu schauen und neue Horizonte zu erkunden. Viele lesen regelmäßig Blogs und Artikel aus der weltweiten User Experience Szene. Andere vertiefen ihr Wissen mit Büchern oder besuchen Konferenzen und Meetups und favorisieren das direkte Netzwerken. Und dann gibt es noch die Welt der Podcasts, die eine wunderbare Ergänzung zu all diesen Möglichkeiten ist. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man kann sich praktisch entspannt zurücklehnen und spannende Unterhaltungen auf der Couch oder unterwegs im Bus verfolgen. Und wenn dann eine Episode so richtig fesselt, kann es auch schon passieren, das man die eigene Haltestelle verpasst – quasi ein Qualitätsmerkmal.

Es gibt eine unglaubliche Menge an Podcasts im Netz, die in unterschiedlichster Regelmäßigkeit und verschiedensten Formaten die verrücktesten Inhalte anbieten. Sucht man Podcasts konkret zum Thema User Experience, dann wird es schon spezieller und die Auswahl übersichtlicher. Einige dieser Podcasts, die in unseren Playlists zu finden sind und die wir empfehlen können, möchten wir euch vorstellen:

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Case Study: UX und Usability in der Industrie – wie das neue Gesicht einer Erodiermaschine entsteht

Als Design- und Usability Agentur spezialisiert auf Industrie- und Business-Projekte haben wir in den letzten 18 Monaten im Kundenauftrag die Steuerung einer Erodiermaschine überarbeitet und Teile der Entwicklung verantwortet. Dabei haben wir nicht nur gelernt, wie Erodieren funktioniert, sondern auch, dass die aktuell verfügbaren Design-Tools sich nur bedingt für den Relaunch einer komplexen Industrie-Anwendung eignen.

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25 Konferenz-Tipps für Produktmanager, Designer und UX-Experten

Als UXer, Interaktionsdesigner oder Produktmanager ist es unabdingbar, fachlich auf der Höhe der Zeit zu sein. Neben vielen Möglichkeiten zur Weiterbildung sind Konferenzen und Meetups eine gute Möglichkeit, neue Themen zu entdecken, Wissen zu vertiefen, das eigene Netzwerk auszubauen und im Idealfall auch noch eine ganze Menge Spaß zu haben. Nur welche Konferenz ist die Richtige für euren nächsten Entwicklungsschritt?

Wie in den letzten Jahren haben wir von produktbezogen darum wieder eine Konferenzvorschau für euch kuratiert. Wobei wir nicht, wie die meisten anderen Konferenz-Vorschauen, einfach eine Liste mit Events zusammengestellt haben, die uns so spontan eingefallen sind. Wir haben auch keine Google-Tabelle mit 212 weltweiten Design-Konferenzen zusammengenagelt. Stattdessen haben wir wieder eine ganze Riege an Köpfen aus der UX- und Product-Szene gebeten, uns zu ihrer persönlichen Lieblingskonferenz eine kurze Empfehlung zu schreiben.

Da wir damit nur die Empfehlenden zusammenstellen, aber nicht was empfohlen wird, ist das Ergebnis auch für uns jedes Jahr wieder überraschend: In diesem Jahr haben insgesamt 26 Experten aus unserem Netzwerk ihre persönlichen Tipps zu 25 Konferenzen und Meetups beigesteuert. Die folgende Liste umfasst ein Spektrum von Produktmanagement, Interaktionsdesign, Startups, Agilität, Design-Systeme bis zu Medienkunst und Locations von Lissabon bis nach Kiew und von Malmö bis in die Lüneburger Heide. Da ist sicher auch was für eure Planung dabei.

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Case Study: produktbezogen Blog-Relaunch

Seit Anfang an ist uns bei produktbezogen wichtig, dass wir nicht Wasser predigen und Wein trinken. Dass wir die Vorgehensweisen und Prinzipien, über die wir bloggen, auch auf uns selbst anwenden. Und dass wir unsere Erfahrungen damit transparent machen. Wie auch beim letzten Relaunch im Jahr 2015, wollen wir darum unseren jüngst erfolgten Relaunch mit einer Case Study begleiten.

Nachfolgend erfahrt ihr, welche Beweggründe unseren Relaunch geleitet haben und mit welchen Mitteln und Vorgehensweisen wir diesen dann umgesetzt haben. Dazu sind wir naturgemäß an Nutzer-Feedback interessiert und möchten euch darum einladen, eure Meinung, Verbesserungsvorschläge und Bugs in den Kommentaren zu posten (es gibt auch was zu gewinnen).

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Design für das nächste Jahrzehnt – Teil 1: Produktdesign-Prozesse im agilen Kontext

Digitale Produkte in jederzeit nachvollziehbarer Qualität und mit nachhaltiger Geschwindigkeit entwickeln – dafür stehen agile Vorgehensmodelle. Doch reicht es, dass die Software-Entwickler jetzt „Scrum machen“, um am Markt erfolgreicher zu sein? Viele Unternehmen gehen auf Nummer sicher und rollen agile Methodiken vom Marketing bis zur Personalabteilung aus. Bei aller Begeisterung scheint dabei ein Bereich stiefmütterlich behandelt zu werden: Das Design. In der Entwicklung hoch gehaltene Prinzipien von Lean und Agile werden im Designprozess häufig nicht umgesetzt: Design erfolgt „upfront“ statt iterativ inkrementell, es ist wasteful statt lean, individuell statt kollaborativ, weisungsgebunden statt (team-)verantwortlich.

Wie funktioniert das Design digitaler Produkte, wenn die Philosophien von Lean und Agile verbunden mit Ansätzen aus Design Thinking und User Centered Design auf den gesamten Entstehungsprozess angewandt werden? Oder anders formuliert: Welche Konzepte sind hilfreich für Organisationen, die ihre Design- und Umsetzungsprozesse konsequent auf Nutzerzentrierung und Produkterfolg ausrichten wollen – oder müssen?

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Warum Technik-Enthusiasten zu positives Feedback geben – und wie man das aufdeckt

Bei der Entwicklung von gebrauchstauglichen Produkten ist man auf Feedback der Zielgruppe angewiesen. Aber gerade bei technischen Produkten zieht man bei Evaluationen oft Personen an, die gerne mit Technik interagieren (z. B. „Early Adopters“). Diese probieren Technik gerne aus, unterscheiden sich aber von der breiten Zielgruppe. Falls Probleme auftreten, lösen sie diese meist selbst und nehmen sie entsprechend auch nicht als gravierend wahr. Das Feedback ist dann vielleicht positiv, aber auch verzerrt. Die Ergebnisse basieren zwar auf Personen aus der Zielgruppe, aber nur auf einem bestimmten Segment. Sie spiegeln die spätere Zielgruppe nicht korrekt wieder und es ist entsprechend schwer, die richtigen Entscheidungen für die nächste Iteration des Produktes zu treffen.

Um bessere Entscheidungen treffen zu können, muss man mögliche Verzerrungen bezüglich der Affinität zur Technikinteraktion in der Stichprobe schnell und einfach entdecken können. Stellt man eine verzerrte Stichprobe fest, kann man gezielt, z. B. wenig oder hoch technikaffine Personen nacherheben.

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