Kategorie-Archiv: User Experience

Accessibility und UX Writing: Warum Sprache für digitale Barrierefreiheit so wichtig ist

UX Writing ist ein wichtiger Faktor, wenn es um die barrierefreie Nutzung einer Seite geht. Dieser Artikel ist Teil unserer sum.cumo Serie über Accessibility und behandelt den Abschnitt “Sprache und Medien”. Er geht auf die sprachlich-textliche Dimension digitaler Produkte ein, denn es sind nicht “nur” eine gute User Experience und die Gestaltung der Benutzeroberfläche, die ein digitales Produkt zu einem guten Produkt machen.

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Kundenperspektive

Zur Entwicklung begeisternder innovativer digitaler Services, Produkte und/oder Services ist das Einbeziehen von Kund:innen unabdingbar.


Innovationskultur

Wir befinden uns im Zeitalter der Beschleunigung. Computerleistung verdoppelt sich alle 2 Jahre, der technische Fortschritt entwickelt sich exponentiell. Der Wettbewerbsdruck steigt international, kleine, agile Start-Ups entwickeln sich rasant und konkurrieren mit großen Konzernen. Technologischer Fortschritt und zunehmend digitale Services und Produkte ermöglichen schnellere Entwicklungszyklen.

Um als Unternehmen am Markt nicht abgehängt zu werden, muss eine Innovationskultur etabliert werden, die kontinuierlich neue, attraktive oder verbesserte Angebote, Services und Prozesse für Kund:innen hervorbringt. Innovationsarbeit erfordert kreative Formate und viele Ideen, aber auch die Akzeptanz, dass davon oft nur ein Bruchteil umsetzbar ist und vieles „in die Tonne“ wandert. Notwendig ist also die Bereitschaft zum Scheitern („fail fast“, „fail cheap“, „scheiter heiter“).

Außerdem braucht es die Intelligenz und Kreativität der Masse in die Entwicklung von Innovationen, also die Einbindung möglichst vieler Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen im Unternehmen sowie von Kund:innen. Es reicht nicht mehr, dass sich die obere Leitungsebene dazu Gedanken macht. Besser ist es, den Blick von Kund:innen, Start-Ups und/oder Experten von außerhalb des Unternehmens mit einzuholen und so bei der Co-Creation Perspektivenvielfalt, Erfahrung und Expertise zusammenzuführen. Diese Prozesse erfordern eine gute Begleitung und Moderation, einmal hinsichtlich der Methoden, die die Entwicklung von Ideen und Innovationen erleichtern, und zum anderen hinsichtlich der „Übersetzungsarbeit“ und Vermittlung zwischen den verschiedenen Welten, etwa wenn Bereichsleiter aus einem traditionellen Konzern mit UX-Designern aus einem Start-Up oder IT-Experten mit Kund:innen gut zusammenarbeiten sollen.

Kundenfokus

Da digitale Services, Produkte und Prozesse von den Kund:innen auch genutzt und bedient werden müssen, müssen sowohl die gesamte Customer Journey als auch die einzelnen Services und Produkte begeisternd und nutzerfreundlich gestaltet werden. Dies erfordert, Kund:innen kontinuierlich in die Entwicklung bzw. Optimierung einzubeziehen.

Interessant ist, dass ein Großteil der Unternehmen in Deutschland behaupten würde, kundenzentriert zu sein. Dies ist leider nicht der Fall. Selbst Firmen, die Scrum eingeführt haben bzw. „agiler“ werden wollen, gehen häufig leider nicht wirklich kundenzentriert vor. Zwar wird sich mit dem Etikett beschäftigt (ob nun „Scrum“, „Design Thinking“, „Customer Centricity“ oder „Agilität“), aber ein wahrhaftiger Perspektivwechsel in Richtung Kunde findet nicht statt. Echte Kundenzentrierung erfordert eine grundlegende Veränderung des Mindsets (insbesondere der Führungsebenen), ein dediziertes Budget und mehr Zeit, insbesondere zu Beginn des Entwicklungsprozesses. Von Produkten und Services begeisterte Kund:innen fallen nicht vom Himmel. Wir unterstützen Sie mit unserer 20jährigen Expertise in allen Bereichen der kundenzentrierten Produkt- und Serviceentwicklung, vom UX-Design über Research & -Testing bis hin zur Entwicklung von Customer Journeys und der Einführung von kundenzentrierten Prozessen im Unternehmen.

Als Einstieg in die Kundenzentrierung bieten sich die Erfassung der Customer Journey und die Entwicklung von Personas an. Werden hierbei die Mitarbeiter:innen und Führungskräfte konsequent einbezogen, ist der Grundstein für eine Änderung des Mindsets gelegt. Durch die regelmäßige Erfassung des Kund:innen- und Mitarbeiter:innen-Engagements inklusiver relevanter Treiber kann der Fortschritt in Richtung Kunden- und Mitarbeiterorientierung gemessen werden.


Dieser Artikel ist Teil der Reihe zu ‘Human Centric Organizations’ (HCO)

Der Beitrag Kundenperspektive erschien zuerst auf Employee-Experience.de.

Accessibility Teil 2: Leitfaden für eine barrierefreie Website

Nachdem wir im ersten Teil unserer dreiteiligen Serie einen grundlegenden Einblick in Accessibility gegeben haben – mit besonderem Fokus auf dem Mehrwert für User:innen und für Kunden – geht es nun ans Eingemachte! Im zweiten Beitrag wollen wir darauf eingehen, was eine a11y-konforme Website ausmacht und worauf UX und UI Designer:innen achten müssen.  Wir wollen euch hier einen kleinen Leitfaden an die Hand geben, der unter anderem näher auf Aspekte wie universelles Design, User Zentrierung, Sprache und Medien, Kontraste, Bilder und Graphiken sowie Fonts und Typografie eingeht.

Bei Accessibility und Design denken viele wahrscheinlich immer noch an Sonderlocken und eher unschöne Websites. Aber Design, Funktionalität und Accessibility gehen Hand in Hand. Wir etablieren in diesem Zusammenhang den Begriff “Universelles Design”. Es soll in diesem Leitfaden explizit nicht darum gehen, Websites speziell für Menschen zu bauen, die auf Accessibility angewiesen sind, sondern um Websites, die universell, also für alle Menschen gleich funktionieren.

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UX von Voice Commerce und wie wichtig grafische Benutzerschnittstellen zur Unterstützung sind

Wie können Sprachschnittstellen im E-Commerce künftig genutzt werden, um die Nutzer bei der Verwendung von digitalen Produkten zu unterstützen? Und wie wichtig sind visuelle Elemente zur Unterstützung von Sprachschnittstellen für eine gute UX? In meiner Bachelor-Thesis an der Hochschule der Medien in Stuttgart habe ich genau das untersucht. Dafür habe ich zwei sprachbasierte Prototypen mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Visualisierung und Sprache) entwickelt und remote durch die Zielgruppe getestet. In diesem Beitrag teile ich meine Ergebnisse mit euch.

Sprachschnittstellen, die sich unter anderem in Smartphones oder in Sprachassistenten befinden, erfahren  zunehmend an Bedeutung und verändern den Alltag ihrer Benutzer. Auch im E-Commerce  ist der Trend natürlich angekommen und hat das Potential das Online-Shopping Erlebnis zu revolutionieren.  Voice Commerce ermöglicht die Erschaffung neuartiger Benutzererlebnisse, die den Kunden auf eine sehr emotionale Art ansprechen. Trotz alledem zeigen Sprachschnittstellen nach wie vor erheblicher Probleme u.a. beim  Sprachverstehen und durch ständige Wort-Wiederholungen des Benutzers. Speziell im Voice Commerce besteht  zusätzlich die Problematik, dass der Nutzer die Produkte nicht sehen kann, die er anfragt. Dieses Situation führt  nachweislich zu einer kognitiven Leistungsbeeinträchtigung, weil das visuelle Scannen von Produkten hier einfach schneller ist. Macht die Sprachschnittstelle die UX denn jetzt besser oder nicht? Und wie genau kombiniert man im UX Design Spracheingabe und Visualisierungen am Besten? Genau diesen Fragestellung bin ich in meiner Thesis auf den Grund gegangen.

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Zanna’s Experience Expedition

Learn more about Zanna’s idea on her website: https://accelerateinexperience.com/the-experience-expedition/, here is her introductory text:


Why?

90% of organizations across the globe are still organized around a 100 year old organization system (coming from scientific management). Task steering, kpi’s and siloed departments all stem from that management philosophy. This system is (subconsciously) aimed at maximum control and efficiency. As a design consequence, it is easy to lose track of the needs of customers and employees. Even if you don’t want to.

How?

Customer- and employee experience is a great way to put the customers and employees back in the heart of your organization. 90% of organizations agree with this statement. The struggle lies in the HOW.

“With this control and efficiency-oriented system still at our core, how can we start putting our customers and employees back in the center of everything we do and organically move toward a more human centric organization system?”

Despite this control-oriented system most of you are working in, you are doing great things to put those customers and employees first on different levels within the organization. Those experiences are invaluable to collect and share with each other. Successful and unsuccessful examples, because sometimes we learn more from our biggest struggle than our biggest success.

What?

Since 2018 I work mostly international with different cultures, from Argentina to Japan.

What touches me the most in this experience, is that there is so much more that connects than divides us. That’s why the Experience Expedition is an international initiative, so we enhance learning from each other by sharing cases and we can realize our human centricity vision across the globe.

Based on all those cases and our combined experiences, I think we can develop a diagnostic tool that helps all of us create better customer- and employee experiences. And in doing so, help organizations move toward more human centricity together with other organizations across the globe.

Join our quest by sharing your cases, learn from peers in other organizations through our international Experience Expedition community and apply the diagnostic tool to your own cases to help validate it.

We from Employee-Experience.de like the idea a lot! Please support and spread the idea, so that we can help Zanna to create something wonderful.


If you are interested in Zanna check out her Podcast Interview with Julian Schildknecht from Employee-Experience.de

Photo by Zanna van der Aa

Der Beitrag Zanna’s Experience Expedition erschien zuerst auf Employee-Experience.de.

Warum Accessibility in Web-Projekten für jeden wichtig ist

Das Thema Accessibility, aka A11y, betrifft deutlich mehr Menschen als viele glauben. Frontend Engineers Franziska Gertz (Frontend Lead) und Florian Schubert (Web App Engineer) bei sum.cumo zeigen in einer kleinen Artikelserie, warum das Thema für so gut wie alle relevant ist, dass es mit einer klaren HTML-Struktur nicht getan ist, was POs, Entwickler und Designer tun können und welche Folgen das Urteil des Supreme Courts gegen Domino’s auch in Deutschland haben kann.

In diesem ersten Teil wollen wir nun die Grundlagen schaffen und fangen mit einer der beliebtesten Kundenfragen an: „Was ist der Mehrwert für mich?“.

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Designkritik auf Distanz – Wie man remote mit Kollegen über Design diskutiert

Designer diskutieren gerne, viel und leidenschaftlich über Produkte, User Experiences, Design und alles, was dazugehört. Auf was sollte man aber achten, wenn man in eine Design Diskussion geht und wie macht man das am besten aus den Homeoffice? Unsere Erfahrungen und Tips möchte ich in diesem Artikel mit euch teilen.
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Die Bedeutung von Usability und User Experience für den Mittelstand

Digitalisierung im Jahr 2020 durchdringt alle Lebensbereiche und ist weder aus dem Privat- noch aus dem Berufsleben wegzudenken. Im Privatleben sind digitale Produkte aller Bereiche durch Online-Handel, Soziale Netzwerke, Smart Home, Smart Health und Smart Mobility allgegenwärtig. Ein wichtiges Merkmal erfolgreicher digitaler Produkte und Services ist, dass sie mit wenig Aufwand zu bedienen sind und ohne Handbücher oder Schulungen verstanden und angewendet werden können.

Daraus ergibt sich eine Erwartungshaltung, die sich auch auf das Berufsleben überträgt: Die Anwender von digitalen Lösungen in Unternehmen fordern auch hier die aus dem Privatleben gewohnte hohe Usability und positive User Experience. Diese Forderung wirkt sich in der Folge auf Unternehmen aus, in welchen digitale Lösungen zur Steigerung der Produktivität genutzt werden. Aber auch auf die Softwareunternehmen wächst der Druck: denn zufriedene Nutzer empfehlen digitale Lösungen eines Unternehmens weiter, kaufen Lösungen desselben Anbieters wieder und bauen eine starke Markenbindung auf.

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Welche User Research Methode ist die richtige für mein Projekt?

Alles schon erlebt: Ein Kunde liest etwas über sensationelle Erkenntnisse mit einer bestimmten Methode und will jetzt auf Biegen und Brechen genau diese Methode einsetzen. Oder eine Projektgruppe kann sich einen 5-Sekunden-Test ganz gut vorstellen, weil sich das kostengünstig anhört. Oder es werden quantitative Methoden eingesetzt, wo qualitative Antworten gefragt sind. Das Motto in Projekten ist zudem oft Masse statt Klasse: Anstatt die wirklich brennenden Fragen gezielt zu beantworten, werden möglichst viele Daten und Insights erhoben, auch wenn die am Ende oft nur das Offensichtliche belegen oder Zahlen für den Vorstand liefern, anstatt Verbesserungspotenzial aufzuzeigen. Kurz gesagt: Viel Aufwand für wenig Impact.
Wie aber kann man sich als Anfänger, Projektmanager oder Kunde schnell eine Übersicht über die wichtigsten Methoden verschaffen und wie wählt man die passende aus?

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21 Konferenz-Tipps für Produktmanager, Designer und UX-Experten

Als UXer, Product-, Interaction-Designer oder Produktmanager ist es unabdingbar, fachlich auf der Höhe der Zeit zu sein. Neben vielen Möglichkeiten zur Weiterbildung sind Konferenzen und Meetups eine gute Möglichkeit, neue Themen zu entdecken, Wissen zu vertiefen, das eigene Netzwerk auszubauen und im Idealfall auch noch eine ganze Menge Spaß zu haben. Nur welche Konferenz ist die Richtige für euren nächsten Entwicklungsschritt?

Zum mittlerweile sechsten Mal haben wir darum für euch eine Konferenz- und MeetUp-Vorschau kuratiert. Oder besser kuratieren lassen. Da es schon unfassbar viele gute Konferenz-Listen im Netz gibt, sei es die Product Conferences 2020 von Product Talk, die Design Conferences 2020 von InVision, die PM-Konferenz-Sammlung von Tim Herbig, die Seite All Design Conferences oder der unfassbar gute Design-Konferenz-Blog Neon Moiré, wählen wir jedes Jahr einen alternativen Ansatz: Wir fragen einfach schlaue Köpfe der Product- und UX-Szene nach ihren persönlichen Konferenz-Lieblingen. Und aus diesen Empfehlungen entsteht dann die folgende Liste. Es sind also nur Konferenzen und Meetups dabei, die mindestens einer Person so gut gefallen hat, dass sie bereit war, für euch einen Text dazu zu schreiben.

Damit wollen wir euch auch nicht weiter auf die Folter spannen sondern wünschen euch viel Spaß beim Entdecken von Neuem und Altbekanntem in den Empfehlungen unserer 21 Experten.

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