Drei Hirne im Kopf

Um gleich im Voraus zu sagen: Es geht hier nicht um das Buch und die Erklärung der drei Hirne im Kopf oder gar die Bedeutung dessen. Dieser kleine Eintrag handelt von meinem Kopfkino, bei der Aussage, während der Vorlesung. Folglich wird es etwas lustig.

Stellt euer wissen aus, schaltet das Kopfkino ein und folgt mir auf einer kleinen Expedition und lest euch dann doch noch mal den Titel »Drei Hirne im Kopf« durch. Na? läuft bei euch auch schon ein Film ab? Wenn nicht dann lest es nochmal laut. Wenn das immer noch nicht klappt, dann habt ihr keine Fantasie oder ihr wollt nicht träumen!? Mensch, besser geht es doch nicht, als diese Überschrift. Bei mir läuft da ein ganzer Film ab und ich fange an zu lachen. Kopfkino ist super, denn es hilft auch beim ausspinnen von Verrückten Ideen. Naja, wenn ihr immer noch kein eigenes Kopfkino habt, dann erzähl ich euch eben von meinem. Vielleicht löst es dann doch noch euer Kopfkino aus, oder ich bin verrückt. Mal schauen was rauskommt. Wie bringe ich euch mein Kopfkino nur näher? Ich könnte mit einigen Zeichen in Form von Text anfangen und dann vielleicht mit einigen Bildern fortfahren. Aber zunächst einmal: Viel Spaß in meinem Kopf!

In meinen Kopf lief es folgendermaßen ab. Die Worte »Drei Hirne im Kopf« drangen durch meine Augen und Ohren in meinen Kopf. Hier drängelten sie sich zunächst, so als ob sie einen Stau verursachen wöllten oder einfach das eine Wort schneller sein will als die anderen. Vielleicht vollführten sie doch ein Wettrennen? Ich weiß es nicht genau. In meinen einen Gehirn angekommen, entwickelte sich langsam eine Reihe von Bildern über drei Gehirne, welche sich im Kopf auf unterschiedliche Weise stapeln in Abhängigkeit zur Größe des Kopfes von unterschiedlichen Lebewesen wie Fliege, Ente, Elefant, Wal und Mensch. Es gab noch andere Bilder von Gehirnvariationen. Während der gesamten Bildentwicklung entstanden so langsam die Fragen: Wie viele Gehirne habe ich überhaupt? Wie sieht mein Gehirn aus? Ist hier die biologische Einteilung gemeint? Nein das kann nicht sein. Ein Gehirn hat doch mehrere Einteilungen als nur eine, oder spinn ich? Vielleicht ist mit Hirn auch nicht das Gehirn gemeint. Ach quatsch Hirn ist gleich Gehirn. Diese Fragen kann jeder für sich selber beantworten, denn mein Kopfkino ist noch nicht ganz vorbei. Auch wenn es nur einige Sekunden gedauert hat, spielte sich in meinem Kopf doch viel ab. So haben auf einmal drei Gehirne als Männchen in meinen Kopf Cancan getanzt und zwar so wie im Moulin Rouge. Besser, kreativer und lustiger geht es nicht. Oder was meint ihr?

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Mein kleines Kopfkino.


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Aufmerksam @ Neumünster

Aufmerksam @ Neumünster

Ein Workshop im Rahmen der Stadtgefährten Infotour 2016

Für die Stadtgefährten Infotour 2016 wurde Sven Klomp gebeten einen Workshop zu geben. Sein Projekt „Aufmerksam für das Gewöhnliche“ verbindet Stadtraum und Museum. Auf einem Wahrnehmungsspaziergang lädt SK dazu ein, gewohnte Sichtweisen zu verlassen. Durch kleine urbane Interventionen entstehen Begegnungen und Erlebnisse. Bei diesem Walk war das Ziel, Museumsmachern eine neue Perspektive zu ihrem Medium zu ermöglichen.

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Neumünster

Sonntag. Zu spät. Ich wollte eigentlich früher da gesessen haben und ärgerte mich über die dunkle kalte Stadt gegen 18 Uhr. November. Das Handy verriet mir, es sei nicht weit zum Hotel. Der Bahnhofsvorplatz spiegelt die Gesellschaft in beängstigender Klarheit. Tiefergelegtes Röhren in den Ohren verlasse ich den Ort zu meinem Schlafplatz. Gassen, Wege durch protestantische Kirchhöfe. Dunkelheit um 18. Straßenbeleuchtung scheint Luxus. Gruppen. Bewegung. Neben der Nervenklinik meint mein Handy, hier sei es angekommen. Ich meine das nicht.

 

Neumünster, ehemaliges Epizentrum der Tuchindustrie, kleiner Altstadtkern, sympathisch, kleinstädtisch, wenig Geld und alles, was dem folgt. Start und Endpunkt des Workshops war das Museum Tuch + Technik.

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Stadtgefährten

Ein Fond der Kulturstiftung des Bundes, um Menschen neue Wege zum Museum zu eröffnen. Genauer ins Stadtmuseum mit dem Kunstgriff, als Museum sich einen Partner zu suchen. Also inhaltlich und real den Raum zu öffnen. In den Stadtraum zu treten. Präsent zu werden. Ein Museum als Ort, um Gesellschaft zu reflektieren, und das haben wir aktuell wirklich nötig.

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Der Weg

Der Weg wurde zu einem Rundgang und startete im Museum.

Als Pärchen mit wechselnd geschlossenen Augen startet die Gruppe von 12 Personen auf Entdeckungsreise. Untergründe spürend, tasten sie sich vor. Rampe, Parkplatz, Ruine. Wechsel. Bodenbeläge, Laub, Klänge. Rabengeschrei begleitete uns. Knöllchen werden verteilt. Ich hoffe, dass keiner mit geschlossenen Augen in Hundescheiße tritt. Passiert auch nicht. Erstes Szenenbild, der Eingang in die Altstadt mit Turm. Die Gruppe sortiert sich entlang eines kreisförmigen Weges vor einer klassizistischen Kirche. Wir warten, beobachten und dringen in die kleinteilige Stadtstruktur ein. Gässchen. Durchgänge. In einem bleiben wir stehen und laden die Vorbeischreitenden zum Ü-Raum ein. Wenig später stehen wir also in diesem Durchgang und singen „Ü“. Stehenbleibende Passanten. Offene Münder. Kinder wollen mitmachen. Staunen. Wissen nicht recht. Lachen. Gucken verschämt und probieren es aus. Ein „Ü“ geht auf Reisen am Montagmorgen in der Fußgängerzone Neumünsters. Wir wenden uns dem Teich zu. Entlang dessen gehen wir rückwärts. Offene Münder. Fassungslose Gesichter an Fenstern. Minimale Änderung führt zu Reflexion des Gewöhnlichen. Zwischen Anarchie und Frieden bezeichnen die Grafittis das Tor zum C&A Parkplatz. Betonfläche. Eine Fensterszene im Zwischenraum macht kurz wach. Der C&A Architekt, positionierte einen Einblick in die Welt des Verkaufs, in der Durchfahrt zum Parkplatz. Der Weihnachtsmarkt eröffnet bald. Die Buden werden fertiggestellt und der Boden duftet. Frische Späne. Weiter durch die Einkaufs-Zone. Die Luft ist klar. Ein Blick über den Fluss. Wassergeräusche und rein ins alle Orte dieser Welt verdienende Einkaufszentrum. Gegen all die Reize halten wir den Fokus mit Weitblick orientiert. In die Ferne blickend verlassen wir diesen Ort und finden noch einen räumlichen Hinweis auf Vergangenes. Eine Ruine mit Brücke und zerschossenen Fenstern. Ein Möglichkeiten-Raum. Mit diesem Bild endet der Spaziergang.

Die Geschichten

Raben Krächzen

Und ich erinnere mich an meinen Urlaub

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Bodenbelagswechsel

 Tasten
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Tasten

Mit geschlossenen Augen die Welt neu ertasten

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Ein Ton im Raum

Wir bildeten einen Ton und waren sofort eine Attraktion

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Das Tor zum Parkplatz

Graffiti stellt die Beziehung zum Ort und zur Gesellschaft in Frage.

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Parkplatz Romantik

2 Sektflaschen – 2 – erzählen eine Geschichte. Eine Beziehung. Ein vergangener Abend. Romantik auf dem Parkplatz. Zweisamkeit auf Beton.

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Der Weihnachtsmarkt

Mit geschlossenen Augen, sensibilisiert für das Ertasten und Wahrnehmen von  Bodenbeschaffenheit.

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Stadtruine

Eine Stadtruine, die Geschichten von Vergangenem erzählt, inspiriert. Ein Möglichkeiten-Raum

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Konzept „on my way“

Nach langem Überlegen ist es nun doch das Konzept zu den Events in der Stadt geworden, allerdings mit einigen Änderungen. In diesem Beitrag möchte ich mein überarbeitetes Konzept wiedergeben und darstellen:

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Durch die Nutzung einer App und das Aufstellen mehrerer Urban Screens in der Stadt, soll es den Menschen möglich gemacht werden, ihre persönlichen Veranstaltungen zu veröffentlichen oder unterwegs die von anderen zu entdecken.

Möchte ich zum Beispiel noch heute einen Flohmarkt oder eine Vernissage bei mir zuhause veranstalten, öffne ich die App, erstelle in wenigen Schritten eine Anzeige mit einem individuellen Bild oder Video und sende sie an die Screens in meiner Umgebung.

Zuvor erhalte ich eine Vorschau, in der ich sehen kann, wie meine Anzeige auf den Screens aussehen wird. Auf diesen 2 Meter hohen Urban Screens erscheint nach dem Senden mein Bild oder Video, welches die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zieht und einen Tag lang für 30 Sekunden in einem sich wiederholenden Wechsel mit anderen geposteten Veranstaltungen in einem Feed angezeigt wird.

Auf dem Boden vor den Screens ist eine Markierung  und die Frage „Hast du heute schon etwas vor?“ zu sehen. Sobald jemand interessiert ist und näher an den Screen herantritt, erscheint die Information, dass man seine Hand bewegen soll, um den Screen zu navigieren. Ein Sensor erfasst Handbewegungen und man kann so durch das Hoch- und Runterbewegen seiner Hand durch die aktuellen Veranstaltungen in der Nähe scrollen.

Bleibt man bei einer Veranstaltung stehen, werden Titel, Name des Veranstalters sowie Informationen und Standort dazu eingeblendet.

Am unteren Rand jedes Screens befindet sich eine feststehende Fläche, auf der eine Beschreibung der Aktion und Aufforderung zum Mitmachen stehen. Darunter ist ein QR-Code mit Link zur App zu finden.

Mein Projekt soll dazu dienen, dass die Nutzer neue Leute mit den gleichen Interessen kennenlernen und sich gegenseitig unterstützen können. Des Weiteren sollen soziale Projekte, wie z.B. Spenden- oder Hilfsaktionen, mehr Aufmerksamkeit bekommen. 

Ich hoffe sehr, dass mir zu diesem Projekt noch mehr einfällt, damit ich es weiter ausbauen kann 🙂


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#wudhh postmortem

Timon Gerhardt konnte sagen,

ich arbeite für die Welt.

Was für ein Opening im 2. Track des World Usability Day Hamburg 2016! Wir alle sollten einstimmen, dass wir für die Welt arbeiten. Mittels einer „sustainable & green user experience“ könnten wir noch etwas länger und besser auf unserem Planeten unterwegs sein. Es ist nicht nur unser aller Verantwortung, sondern wir haben es als Usability Experten, Interaction Designer, Concepter & Co. auch in der Hand, resourcenschonendere Systeme zu gestalten.
@timongehrhardt macht es (hoffentlich) bei Der WeLT Gruppe. In jedem Fall berichtete er, wie sich das Medienunternehmen gerade user-zentriert neu erfindet.

Wirklich große Freude bereitete es mir als Moderator, dass beim Thema Pattern Library die Hütte bis unters Dach voll war. Jan Kiekeben verstand es auch für Newbies Lust auf Mehr zu machen. Warum das Rad immer wieder neu erfinden? Man nutze einfach 2 mal das Rad-Pattern, um ein Fahrrad zu konstruieren. Bei 4-facher Anwendung ergibt sich ein Auto… äh… also fast. Aber das Prinzip ist klar, oder? Hier die Slides und weitere Referenzen zu Patterns.  Geklickt? – Ja genau, denn schon lange vor Immonet, @jjchieferson‘s Arbeitgeber, haben Architekten mittels Patterns menschenfreundliche Häuser und Wohnungen gebaut. Mind your design roots!

Das Interesse hielt auch bei Torsten Jonas an, der auf der Großbildleinwand des Hörsaals über Big Screens parlierte. Zu Zeiten den Wearables und Borg-Implantate sollte man bitte nämlich nicht die großen und immer größer werdenden Bildschirme vergessen, die auch von Torstens Oma noch genutzt werden können. Ich kenne zwar seine Oma nicht, aber es stimmt trotzdem: Die Screens werden kleiner und größer und die Nutzungskontexte werden immer vielfältiger. Dafür werden bei Cellular sinnvolle Konzepte entwickelt. – Slides hier

Und dann hing er vor mir. Ein weißer Kittel, wie für mich gemacht. Seit ich den schönen alten Ditze-Hörsaal in der Finkenau vor Jahren zum ersten mal betrat, stelle ich mir Dr. Sauerbruch vor, wie er Usability-Probleme eines kranken interaktiven Systems vor der versammelten Zuhörerschaft des WUD seziert. Krank war hier Niemand, aber der Spass war groß, als dann “die Männer in den weißen Kitteln” den @dolbydigger direkt vom Pult weg abholen wollten.

Der Doc hatte dann noch eine traurige Nachricht zu überbringen.

Sie müssen jetzt sehr stark sein: Der Prozess ist tot. Wir haben alles versucht, aber der User-Centered-Design Prozess war nicht mehr zu retten.

Nähere Betrachtungen dazu lieferte post-mortem Arno @abublitz. Slides hier

Ein Fazit zum WUDHH will ich mir nicht anmaßen, da ich nur einen kleinen Ausschnitt miterlebt und mitgestalten durfte. Der Track 2 war sehr gut besucht und bot hochkarätige Vorträge. Die Diskussionen zeigten ein Interesse und Verständnis der Teilnehmer und wurden jeweils auch noch in kleinerem Kreis weiter geführt.

Den WUD selbst gibt es seit 2006 in Hamburg. Die Nachhaltigkeit hat sich für diese Veranstaltung also gezeigt. Ich hoffe, dass auch im Nachhall einige Themen aufgegriffen und vertieft werden und sich jeder überlegt, wie man seine Konzepte nutzungsfreundlicher und resourcenschonender gestalten kann.


// alle Bilder (und noch mehr) CC-BY-NC-4.0 mprove photography


// Original: #wudhh postmortem CC-BY-NC-4.0 Matthias | mprove.net | @mprove | Musings & Ponderings

Spaß beim Warten? Kannst du haben!

Allein diese Worte zeigen doch, dass ich kein Texter bin… Dennoch vermute ich, dass genau solche Redensarten die Hauptzielgruppe für mein Haltestellen-Spiel ansprechen könnte! Dieser Beitrag beschäftigt sich damit, wie sich meine Zielgruppe zum Einen erreichen und zum Anderen bei Laune halten lässt!

Spielkinder von Banksy

Spielkinder von Banksy

Das Alter meiner Hauptzielgruppe liegt zwischen 14 und 24 Jahre. Die Personengruppe dahinter sind die sogenannten Hedonisten, die es laut, auffällig und unkonventionell mögen. Sie testen gerne Neues und schöpfen das Leben auf diese Weise in vollen Zügen aus. So scheint es nur logisch, dass diese Personentypen nicht gut darin sind die Füße still zu halten. Dennoch müssen auch sie erst dazu animiert werden, dass geplante Spiele-Angebot zu nutzen. Die erste Barriere, die es zu überbrücken gilt, ist es Aufmerksamkeit zu erregen. Das soll mithilfe einer leuchtenden Bodenfläche vor einem großen, digitalen Display an den Haltestellten für Busse und Bahnen passieren. Auf dem Display ist dann ein Avatar zu sehen, der zum Spielen auffordert und Angaben zum Spielstart gibt. Steht der Kunde auf der Plattform, registriert die Bodeninstallation die Anzahl der Teilnehmer und startet demnach eines von den gespeicherten Spielen, die mit jedem Level schwieriger werden sollen.


MAP OR PATH?


Ab dieser Stelle wird es knifflig… Es lässt sich nicht genau einschätzen, was der Kunde gerne spielen möchte – insbesondere, wenn man ihm die Auswahl abnimmt. Zeigt man ihm aber alle Möglichkeiten, zieht sich der Start hin und der Kunde bekommt evtl. Zeitdruck durch das nahende, öffentliche Verkehrsmittel. Ist es dankbarer das User Interface als Map anzulegen, wo der Kunde alle Spiele durchstöbern kann, oder gibt man ihm besser einen Path vor, damit er schnell zum Spiel gelangt und riskiert dabei, seinen Geschmack nicht zu treffen…?

Einen Kompromis könnten zusammengestellte Spielepakete darstellen, die sich je nach Spieleranzahl unterscheiden. Wenn man aus drei Paketen wählt statt aus 12 Spielen, ist man zum Einen schneller bei der Auswahl und kann zum Anderen das passende für sich selbst und andere suchen. Die nächste Problematik ergibt sich aus den Spielepaketen selbst: Wie setzt man diese zusammen? Sinnvoll wäre hier wohl die gängige Einteilung nach bekannten Genres, wie Quiz, Reaktion und einen Zufallsgenerator. Das klingt leider nicht gerade sonderlich spaßig. Um diese Varianten der Zielgruppe schmackhafter zu machen, könnte man daher andere Begrifflichkeiten verwenden, die auf das Wording der Installation zurückgreifen. Dabei entstehen Neologismen, wie „ThinkOn“, „MoveOn“ und „RandOn“.

Immer schön sauber bleiben, Mario!

Immer schön sauber bleiben, Mario!

Generell sollten die Spiele nicht zu Verletzungen führen – daher dürfen sie nicht zu wild werden, was allein durch die Bodenfläche als Spielfeld begrenzt wird. Um auch die Lautstärke am Abend und Nachts nicht ausarten zu lassen, wäre ein Absehen von einer möglichen Sprachsteuerungen angebracht. So passt sich der  Spielespaß nicht nur den Usern an, sondern bleibt auch im Rahmen des öffentlichen Lebens! So wird das gemacht, Mario 😉

 


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Content Strategy – Alles, was man über das Berufsfeld wissen muss

Fragen an Marin Majica, Content-Stratege bei C3 Creative Code and Content in Berlin …

 

In diesem Video erklärt Marin Majica, Content-Stratege bei C3 Creative Code and Content in Berlin, welche Herausforderungen auf Content-Strategen warten, wie sie umgehen und welche Voraussetzungen man für das Berufsfeld mitbringen sollte.

Was ist die größte Herausforderung als Content-Stratege?

 

Die größte Herausforderung für Content-Strategen ist es, sich in eine Marke, ein Unternehmen und seine Kunden so tief reinzudenken, dass wir wirklich verstehen, welche Fragen und Themen die Kunden haben. Nur so können wir erkennen, mit welchen Inhalten ein Unternehmen seinen Kunden helfen kann. Das meinen wir mit relevantem Content: Inhalte, die die Menschen erreichen, die sie unterhalten, die sie schlauer machen und die ihnen dabei helfen, Zeit und Geld zu sparen.

Strategie und Praxis – Wie bringt ihr das zusammen?

 

Es braucht einen ganzheitlichen Blick, um eine Content-Strategie für ein Unternehmen zu entwickeln. Deshalb arbeiten wir Content-Strategen immer mit ganz unterschiedlichen Kollegen zusammen. Mit unserer Strategie identifizieren wir relevante Zielgruppen und Themengebiete und legen die Kanäle fest, über die wir unsere Kunden erreichen. Zusammen mit der Redaktion entwickeln wir kreative Formate, die manchmal auch überraschend sind, weil der Kunde diese Inhalte von der Marke so nicht erwartet hätte. Zusammen mit unserer Entwicklungsabteilung bauen wir die Plattformen, auf denen diese Inhalte zum Leben erweckt werden.

 

Was macht dich zum Content-Strategen?

 

Es ist kein Zufall, dass alle Content-Strategen, die derzeit bei C3 arbeiten, einen journalistischen Hintergrund haben. Als Journalisten haben wir gelernt, uns schnell in unbekannte Themengebiete einzuarbeiten, Zusammenhänge zu verstehen und diese anschaulich aufzubereiten. Genau das machen wir jetzt mit und für unsere Kunden. Wichtig ist dabei, dass wir die Ziele im Blick behalten, die wir gemeinsam mit den Kunden entwickelt haben und wir immer wieder überprüfen, ob wir diese Ziele auch erreichen. Nur dann haben wir einen guten Job gemacht.


Alle weiteren PAGE-Connect-Artikel zum Thema Content Strategy finden Sie hier.

 

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Der World Usability Day durch die „Nutzerbrille“ eines Außenstehenden

Redaktion: Beate Winter

Vor einer Woche fand der World Usability Day (WUD) auch wieder in Hamburg statt. 400 Teilnehmer waren in diesem Jahr auf dem Campus der HAW Hamburg. Ein neuer Rekord. Diesjähriger Schwerpunkt: Sustainable (green) User Experience. Was ist denn eigentlich Sustainable oder Green UX? Diese Frage wurde immer wieder gestellt. Auch von Experten. Antworten erwarteten wir von der German UPA und haben Vertreter des Berufsverbandes eingeladen. Außerdem sollten natürlich Vorträge und Workshops, Diskussionen und Gespräche während der Konferenz zur Klärung beitragen. Erstmals haben wir auch einen Journalisten und Texter eingespannt. Bewusst haben wir jemanden ausgesucht, der nicht aus „der UX- Szene“ kommt. Eine Reportage von Torsten Sannwald über den Tag, der die Welt verbessern soll.

Neues für Nutzer

Das Forum der Ideen auf dem World Usability Day 2016 in Hamburg

WUD 2016 Hamburg, Julian Mengel

CO2 arme Websites? Stellen wir uns vor, das Internet sei ein Land. Dann wäre es in puncto Stromverbrauch das sechstgrößte Land der Erde. In seinem Vortrag (Vortragsfolien) rechnet der studierte Biologe Julian Mengel vor, dass durch lange Ladezeiten und riesige Bilddatenflut weltweit Millionen Tonnen an CO2 in die Atmosphäre geblasen werden. Die Lösung zur Minimierung kostet weder Geld noch Aufwand. Bei der Erstellung von Websites einfach Bilder komprimieren und auf das Performance Budget achten – bei mobiler Nutzung zum Beispiel eine Ladezeit von maximal drei Sekunden. Auf diese Weise konnte etwa bei einem großen deutschen Webservice die Ausstoßlast um zwei Drittel reduziert werden.

Ein erstes Aha-Erlebnis. Denn das leuchtet selbst dem ein, der sich unter Usability oder User Experience nur schemenhaft – unter Sustainable User Experience überhaupt und rein gar nichts vorstellen konnte. Denn meine Digital-Affinität beginnt bei Emails und hört bei Spiegel Online und car2go auch schon auf. Gleich bei der Einladung zum WUD wies ich ausdrücklich auf mangelnde Kenntnisse hin, jedoch wies man mich daraufhin genauso ausdrücklich darauf hin, dass dieser Umstand nicht schlimm – sondern es im Gegenteil ganz interessant sei, mal zu lesen, wie der WUD auf jemand wirke, dessen Kernkompetenz – um es vorsichtig auszudrücken – nicht gerade im Digital Business liegt.

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Abgesehen von mir sind die restlichen der rund 400 Besucher aber schon alle mehr oder weniger vom Fach. Viele sind hier, die sich austauschen und inspirieren möchten, wie der Art Director, dessen Kollegen in der Agentur Jobs immer nur standardmäßig abarbeiten – es sei denn, es kommen veränderte Vorgaben vom Chef oder vom Kunden selbst. Eigeninitiative und Kreativität? – Fehlanzeige. Oder der Creative Director, der hier nach talentiertem Nachwuchs sucht. Oder die zwei Interaction Designerinnen, die mit spezifischen fachlichen Fragen kollegiale Unterstützung erhoffen. Oder der Manager aus dem Führungsteam eines schweizerischen Wasserversorgers, der hier bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitsapplikationen wertvolle Impulse mitnehmen möchte.

WUD 2016 Hamburg, Christoph Buckler

Dass Sustainable (green) UX neben der technischen vor allem auch über eine gesellschaftliche Dimension verfügt, erörtert Christoph Buckler in seinem Vortrag „Designprinzipien für Green UX“ (Vortragsfolien). Darin geht er auf die besondere Verantwortung von Designern und Entwicklern ein. Er beschreibt Möglichkeiten zur Einflussnahme auf umfassendere Problemlösungen, die sich nicht nur auf die Optimierung der Performance beschränkt – sondern sich auf den gesamten Lebenszyklus bis hin zum Recycling eines Produktes erstreckt.

WUD 2016 Hamburg

In „Digitale Communities für ländliche Regionen“ (Vortragsfolien) wird’s amüsant. In Wort und Bild beschreibt Steffen Hess, Fachvorstand von German UPA, Stolpersteine, die zwischen Konzeption und nutzertauglicher Umsetzung einer digitalen Packstation liegen können. Das Projekt im Rahmen der »Digitalen Dörfer« vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE, zeigt, wie Mobilität und Logistik mit intelligenter Technologie verzahnt werden kann, sodass für Bevölkerung und Unternehmen ein Mehrwert entsteht.

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In der Mittagspause plaudere ich am Stand von Ratio Drink, einem Kooperationspartner des WUD. Deren „Konferenzflasche“ ist eine weitere Interpretation zum Thema Usability. Das Produkt wird hauptsächlich von Gastronomie und Cateringfirmen bei Veranstaltungen eingesetzt. Es besteht aus einer Glasflasche, die der Besucher mit seinem Namen beschriftet und während der gesamten Veranstaltung behält und wiederverwenden kann. An einer Auffüllstation stehen Container mit Bio-Sirups in verschiedenen Geschmacksrichtungen bereit, die einfach mit Wasser angerührt werden. Und so wird mit diesem Konzept der Konsument – schwuppdiwupp – selbst zum Getränkeproduzenten.

Lego Serious Play Workshop Lego Serious Play Workshop

(Fotos Lego Serious Play Workshop: © O. Lorenzen-Schmidt)

Tausende von Legosteinen warten am Nachmittag gespannt darauf, was aus ihnen wird. Eine möglichst lange, möglichst stabile und möglichst schöne Brücke; die Materialisierung eines persönlichen Wunsches; oder der Ausdruck dessen, was man selbst unter Sustainable UX versteht – so lauten die Aufgaben beim Lego Serious Play Workshop von Irene Schuler. Auf abstrakte Aufgaben hin werden alleine oder in der Gruppe Ideen erarbeitet, bei denen sich die Entwicklung der Lösung aus der Visualisierung ergibt – Kreativität aus dem Zusammenspiel von Kopf-Bewusstsein und Unterbewusstsein, dass seinen Ausdruck über die Hände findet. Am Tag eins nach der Wahl eines Präsidenten, der die Zukunft mit den Rezepten von gestern zu gestalten verspricht, ist das ein moderner Konzeptansatz mit ungleich mehr Potenzial.

Damit findet ein inspirierender Tag seinen leichten, erlebnisreichen und unterhaltsamen Ausklang. Fazit: als einer, der noch aus der guten alten Zeit der Print-Werbung kommt, in der es darum ging, meist Unnützes möglichst geländegängig an den Konsumenten zu bringen, habe ich beim WUD erfahren, dass User Experience oder Usability organischer Bestandteil einer erweiterten Form von Kommunikation ist. Einer Kommunikation, die dem Konsumenten natürlich auch etwas verkaufen will, ja – aber darüber hinaus den Anspruch hat, an einem positiven gesellschaftlichen Wandel mitzuarbeiten.

L1813: What should i do?

Heute möchte ich über eine schwere Entscheidung schreiben, welche ich nun treffen muss. Ich hoffe, dass dieser Eintrag mir bei der Entscheidung hilft. Es geht um mein Projekt und die Frage: Auf welchen Aspekt ich mich stützen werde und wie ich diesen verwirklichen will? Am liebsten würde ich alles umsetzen. Doch dies ist für ein Semester bzw. das restliche Semester laut unserem Dozenten zu viel. Diese Aspekte der Projektumsetzung stehen mir zur Wahl frei: eine Anwendung der Schlacht für die Microsoft Hololens; Aufbau von Räume, Beamer und Leinwände (stand von allem); Kleidung für die Besucher; Waffenarten und -funktion und zu guter Letzt welche anderen mögliche Schlachten und Level (eher was zeigen die Beamer). Ich finde, das einige Aspekte wie die Musik und das Erlebnis überall reinspielt. Meiner Meinung nach gehören die Anwendung Microsoft Hololens, die Kleidung und Waffen, sowie die verschiedenen Level zusammen. Eigentlich gehört alles zusammen, ist ja ein Projekt. Nach dieser etwas längeren Einleitung, schreibe ich meine derzeitigen Gedanken zu den Projektbereichen nieder. Das hat bestimmt etwas von einer Pro- und Contraliste.

Zunächst die Skizzen zu meinen ersten Gedanken (links die Brille, rechts Waffen und Kleidung und in der Mitte der Raum und Beamer): 

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Eine Anwendung der Schlacht für die Microsoft Hololens: Die VR-Brille von Microsoft ist genial. Man kann die Realität sehen und in ihr verankert sind virtuelle Elemente in 3D. Sie braucht keinen Beamer und würde meinen Gedaken einer 3D Brille mit integrierten Minibeamer ersetzen. Dies macht das Bewegen im Raum einfacher, da man auch virtuelle Menschen/ Kriegsgegner einfügen kann. Ich habe auch festgestellt bei meiner Recherche zur Hololens, dass man auch die Waffen, Kleidung und eine Welt die sich der Umgebung anpasst darstellen kann.

Aufbau von Räume, Beamer und Leinwände: Wenn ich eine Anwendung für die Hololens mache, brauche ich dann überhaupt noch Beamer? Wie und wo sollen diese in den Räumen stehen? Wie ausgerichtet sein? Ich bin der Ansicht man braucht sie, man kann ja nicht alles als virtuelle Welt mit der Hololens darstellen. Das gute ist aber das ich keine Leinwände benötige. Zumindest keinen Ballon aus Leinwänden den ich mir ausgedacht habe. Dann ist nur die Frage: worauf wird dann gebeamt? Hierbei stehe ich vor so vielen Fragen.

Kleidung für die Besucher: Die Besucher sollen in zwei Truppen (Alliierte und Napoleon) eingeteilt werden. die soll auch auf der Kleidung zu finden sein. Zuerst hatte ich den Gedanken von Kleidung mit Sensoren die eine rote Farbe bei einem Treffer auslösen lassen. Nach dem Clic Coaching, finde ich den Gedanken von Kleidung mit Leuchtdioten besser. Sie reagieren wie kleine Pixel, der Rest macht den Kopf der Besucher. Außerdem sollen die Kleidungsstücke der Uniform, der jeweiligen Truppen ähneln. Dies könnte man durchsetzen oder erreichen mit der Microsoft Hololens. Wenn man die Farben der Uniform und das jeweilige Aussehen derselben als virtuelle Ansicht auf einem weißen Leuchtdiotenganzkörperanzug wirft, könnte dies funktionieren.

Waffenarten und -funktion: Die Waffen entsprechen vom Aussehen her denen der Völkerschlacht. Funktionieren sollen sie nur durch einen Laserstrahl oder einen Lichtpunkt wie bei einem Presenter bzw. Lichtpointer. Als Alternative kann man auch die Waffen in die virtuelle Welt miteinbinden. Hier wäre schon wieder die Verknüpfung zur Microsoft Hololens.

Anderen mögliche Schlachten, Schlachttage und Level: Andere mögliche Schlachten, hängen mit der »Ausstellung« in anderen Städten zusammen. Man könnte so jeder Stadt die Möglichkeit geben, die eigene Schlacht nachzuempfinden und so die eigene Geschichte besser verstehen. Level sind dann noch ein anderer Teil. Das hängt mit der Hololens, der Kleidung, den Waffen und den Beamer zusammen. Drei mögliche Level habe ich mir schon überlegt, naja es sind eher Schweregrade. Schweregrad 1 ist für die Schüler ab der 7. Klasse. Für sie soll die Geschichte nachvollziehbar und erlebbar sein. Die Kinder sollen Geschichte nicht nur durch irgendwelche Chroniken im Geschichtsunterricht lernen, da dies nie wirklich hängen bleibt. Der Schweregrad zwei ist für Studenten, die mehr abkönnen als Kinder. Für sie wird Geschichte auch erlebbar, nur wird die Schlacht nicht so brutal, wie sie in echt war. Schweregrad 3, zeigt die Schlacht in ihrer vollen Brutalität. Hier wird auch der Raum vernebelt, die Kleidung reagiert mit »Blutverlust« (reagierende Pixel in der Menge wie man Blut verloren hätte) und es werden auch Leichen die verwesen am Wegesrand eingeblendet. Das Schlachtfeld wirkt so realer. Dann noch eine Überlegung zu den vier Schlachttagen der Völkerschlacht. Diese würden an einem Tag im Zeitraffer als Zeitsprung eingeführt. So hat man das Gefühl eines Traumes und einer Zeitreise. Dies würde am besten durch die Hololens funktionieren, da man das Bild kurz schwarz ein- und ausblenden kann.

So dies waren meine Überlegungen zu allen Aspekten. Da ich diese angeführt habe, ist mir aufgefallen, dass die Microsoft Hololens überall mitspielt. Daher werde ich mich um eine mögliche Anwendung für die Brille bemühen. Mal schauen wie man diese umsetzen kann in einem Testlauf?


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Reclaim your Research!

Photo von Pascal auf flickr unter CC Lizenz

Auf dem Weg von der Idee zum fertigen Produkt müssen Produktmanager viele Fragen beantworten. Research ist deshalb ein wichtiger Teil des Produktentwicklungsprozesses.

Während Research in späteren Phasen des Entwicklungsprozesses (z.B. Lab- und multivariate Tests) heutzutage fest in das Repertoire eines jeden Produktmanagers gehört, sieht es mit dem Frühphasen-Research weiter vorne im Prozess noch ganz anders aus.

Weiterlesen auf produktbezogen.de

produktbezogen.de – Der Blog für Produktmanagement und User Experience Design
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Happy Sketching

Da es mir gerade sehr sehr schwer fällt, mein Thema genau zu definieren, dachte ich es wäre an der Zeit, ein wenig zu skizzieren und durch das Zeichnen neue Ideen entstehen zu lassen. Also Stifte raus und los!

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Zuerst habe ich versucht meine Idee mit dem Verschicken von persönlichen Nachrichten mithilfe einer App, die diese an mehrere Urban Screens versendet, weiterzuentwickeln. Mir fiel dazu ein, dass man dieses Konzept auch dazu nutzen könnte, sich gegenseitig über Events in der Stadt zu informieren.

Sprich, ich gehe z.B. mit Freunden zu einer Party in einem Club und mache ein Foto. Dieses Foto sende ich nun an die Urban Screens in der Umgebung, die Leute werden das Foto dort entdecken und bekommen aus der Ferne zu sehen, was auf der entsprechenden Veranstaltung los ist und ob es sich vielleicht lohnt, auch dorthin zu gehen.

So viele Möglichkeiten …

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Die zweite Idee beschäftigt sich eher mit Urban Gaming und ist ohne Berücksichtigung der vorherigen Idee, mit alleinigem Bezug auf Urban Screens, entstanden: Man könnte mehrere Screens an verschiedenen gut besuchten Plätzen in der Stadt aufstellen. Die Screens besitzen einen Sensor, der die Bewegungen der vorbeilaufenden Menschen in kreisförmige Lichter umwandelt. Vor den Screens befindet sich jeweils eine Markierung. Tritt man dichter an den Screen heran, so wird das Licht heller und sobald man die Markierung erreicht hat, erscheint die Aufforderung, dass man sein Smartphone einschalten und mit dem Licht des Bildschirms in den Sensor halten soll.

Das Smartphone funktioniert nun wie eine Art Controller, der den hellsten Punkt auf dem Screen steuert. Nun ploppen mehrere Lichter auf und man muss diese nach einer bestimmten Zeit „einfangen“. Je mehr Leute sich mit dem Smartphone vor den Screen stellen und gemeinsam die Lichter sammeln, desto höher kann die zu erreichende Punktzahl ausfallen.

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Im Moment tendiere ich zur zweiten Idee, da ich mich vor Kurzem mit Leap Motion, einem VR-Programm beschäftigt habe, aber dazu im nächsten Beitrag mehr… 😉


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