Ergebnisse des Product Management Survey

Das britische Beratungsunternehmen Product Focus, Anbieter für Trainings im Bereich Produktmanagement, führt in jedem Jahr eine große Umfrage zum Stand von Produktmanagement und Produkt Marketing in Technologie-Unternehmen durch. In der diesjährigen Studie, durchgeführt im Januar 2017, nahmen europaweit über 1.200 Personen aus über 600 Unternehmen teil. Die Ergebnisse sind – wie schon in den Jahren zuvor – sehr interessant. Einen Auszug davon möchten wir euch im Folgenden vorstellen.

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Back to the 60ties: Flussdiagramme

In den Zeiten von Lochkarten hat man den Algorithmus eines Programms meist mit einem Flussdiagrammen visualisiert. Erst danach hat man darauf aufbauend das eigentliche Programm „codiert“. Die Darstellungsmethodik wurde sogar in einer DIN-Norm 66001 spezifiziert und hat dann Eingang in viele Berufsausbildungen genommen. Auch heute noch sind Flussdiagramme in vielen Fachbüchern zu finden.

Einfaches Flussdiagramm aus einen Lehrbuch für Handwerker

Beispiel eines Flussdiagramms aus einem Buch für Handwerker.

Ironischerweise sind diese Diagramme in der Informatik seid dem Aufkommen des strukturierten Programmierens praktisch bedeutungslos.

Dennoch: In der Kommunikation mit fachlichen Anwendern oder Entscheidern können wir meist auf ein Grundverständnis von Flussdiagrammen aufbauen. Fachliche Projektbeteiligte kommen oft von selbst darauf, Abläufe mit Flussdiagrammen zu visualisieren.

Leider haben dann Nicht-Informatiker dann doch oft Probleme, ihre Gedanken in eine solche abstrakte Darstellung zu überführen.

Seltsamt verschachteltes Flussdiagramm

Mit welchem Programmkonstrukt kann man diese Ablauflogik ausdrücken? Es geht nur mit einem GO-TO. Aus modernen Programmiersprachen ist das GO-TO verschwunden: Es führt nämlich zu schwer zu verstehenden Ablaufstrukturen. Man kann die Abläufe praktisch immer deutlich eleganter ausdrücken.

Meine Erfahrung sagt mir, das auch hier der Anwender etwas anderes im Sinn hatte. Manche Anwender sollte man mit der Diagrammerstellung also lieber nicht alleine lassen.

Aber auch erfahrene Entwickler verlieren sich oft im Dickicht der Komplexität von Diagrammen.

Schauen wir uns ein Beispiel eines ehemaligen Kollegen an:

Ein Ablaufdiagramm das etwas unübersichtlich geraten ist.

Es wirkt sehr komplex. Wie kann man mehr Übersichtlichkeit herstellen?

Tipp 1: Die Hauptrichtung sollte immer von links nach rechts, oben nach unten sein. Nur die Nebenpfade sollten davon abweichen.

Tipp 2: Gerade die Fehlerbehandlung eines Prozesses neigt dazu, den Hauptpfad zu verschleiern. Hier sollte man gnadenlos abstrahieren und die Details der Fehlerbehandlung, wenn überhaupt, in einem gesonderten Diagramm erfassen. Es hilft meist niemanden, alle mögliche Pfade durch ein System wie in einem Labyrinth in einziges Diagramm zu pressen zu wollen.

Tipp 3: Hier werden Entscheidungsrauten benutzt, um Flüsse wieder zusammenzuführen. Das ist im Grunde falsch. Es wäre hier auch gar nicht nötig. In Prozessablaufdiagrammen kann man meiner Erfahrung nach oft auf die Darstellung von expliziten Entscheidungen verzichten. Das Diagramm wird übersichtlicher.
Die Stärke von Diagrammen sind die Darstellung von Beziehungen oder auch Abläufen. Details, unter genau welchen Bedingungen welche Entscheidung getroffen wird, lassen sich in Text meist besser ausdrücken.

Ein so vereinfachtes Diagramm kann man dann leichter verstehen:

Vereinfachtes Ablaufdiagramm

Umgestaltetes Ablaufdiagramm.

Pressestimme

Ich freue mich sehr über die positive Kritik zu meinen Illustrationen für das Buch “Das kollegial geführte Unternehmen” von Bernd Oestereich und Claudia Schröder.

Kluge Firmenführung – durch Mitarbeiter

Hier ein Auszug aus der Artikel von Mark Hübner-Weinhold

Präsentation:

Mit diesem Buch übernimmt der Vahlen-Verlag das bei innovativen Business-Titeln von Campus und Plassen gängige Querformat, allerdings in der Höhe 3,5 Zentimeter flacher. Ein Minuspunkt: Dadurch werden Schriftgröße und Grafiken zu klein. Schade, denn inhaltlich und gestalterisch ist Oestereich und Schröder ein großer Wurf gelungen. Viele Jahre Erfahrungswissen wurden akribisch aufbereitet, sprachlich klar formuliert, stringent gegliedert und exzellent illustriert. 138 Grafiken stehen kostenlos als Download im Netz zur Verfügung. Ein beispielhafter Schritt.

… zu dem vollständigen Artikel


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Podcasts für „product people“

Haben wir auf produktbezogen eigentlich schon mal was zu Podcasts gemacht? Nein! Warum eigentlich nicht? Ich liebe Podcasts! Denn nicht immer hat man Lust ein (E-)Buch zu lesen oder sich einen Talk auf Video reinzuziehen um sich fortzubilden.

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Simpsons-Paradoxon in der Webanalyse

Bei der Analyse von Daten jeglicher Art trifft man hin und wieder auf das Simpson-Paradoxon. Dieses Phänomen hat nichts mit der amerikanischen Zeichentrickserie zu tun, sondern geht auf den britischen Statistiker Edward Simpson zurück. Man spricht von diesem Paradoxon, wenn ein Trend, der in verschiedenen Teilgruppen eines Datensatzes auftaucht, verschwindet, sobald diese Gruppen in einer Gesamtmenge zusammengefasst werden.

Wie das nachfolgende Beispiel der Erfolgsbewertung zweier Produkte A und B eines Onlineshops zeigt, bleibt auch die Webanalyse von diesem Phänomen leider nicht verschont. Betrachten wir folgende Tabelle:

Produkt A Produkt B
Produktaufrufe 500 500
Conversions 190 212
Conversionrate 38% 42%

Tabelle 1: Erfolgsbewertung über alle Endgeräte

Die Tabelle zeigt, dass bei einer gleichen Anzahl von Produktaufrufen von Produkte A und B, Produkt B das erfolgreichere Produkt mit 212 Verkäufen ist. Wenn Sie diese Zusammenfassung als Manager lesen, können Sie geneigt sein, Produkt B weiter zu bewerben, um den Gesamtumsatz zu steigern. Splitten wir nun die obige Tabelle über die Dimension Endgerät auf, zeigt sich ein überraschendes Bild.

Produkt A Produkt B
Produktaufrufe (Smartphone) 127 316
Conversions (Smartphone) 68 161
Conversionrate (Smartphone) 54% 51%

Tabelle 2: Erfolgsbewertung Smartphone

 

Produkt A Produkt B
Produktaufrufe (Desktop) 373 184
Conversions (Desktop) 122 51
Conversionrate (Desktop) 33% 28%

Tabelle 3: Erfolgsbewertung Desktop

Wie Sie sehen können, sind die Ergebnisse sehr unterschiedlich und bringen eine paradoxe Schlussfolgerung mit sich, denn Produkt A hat sowohl bei Smartphones als auch Desktop-PCs eine bessere Conversionrate, dennoch schneidet Produkt B besser ab, wenn beide Endgeräte zusammen betrachtet werden (vgl. Tabelle 1).

Gegebenenfalls eröffnet ihnen die tiefgehendere Betrachtung neue Marketing-strategische Optionen und als Manager überdenken Sie noch einmal, welches Produkt wirklich das bessere ist. In dem vorliegenden Beispiel ist es nicht einfach zu entscheiden, welches das bessere Produkt ist, aber dennoch zeigt das Beispiel definitiv, dass Sie aggregierte Kennzahlen nicht einfach so hinnehmen sollten, ohne Sie zu hinterfragen. Graben Sie sich weiter in die Daten und entwickeln Sie ein besseres und detaillierteres Verständnis von ihren Prozessen, denn einige interessante Fakten und Zahlen lauern häufig unter der Oberfläche. Seien Sie skeptisch und versuchen Sie zu verstehen, wie die Webanalyse-KPIs wirklich mit Ihrem Onlineshop und den realen Geschäftsprozessen verknüpft sind.

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Datenschutz Spezial: Rechtliche Gefahren beim Einsatz von Google Analytics in Deutschland und in der EU

Rechtsgrundlage und rechtliche Stolperfallen beim Einsatz von Web Analyse-Lösungen

Für Deutschland sind das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das Telemediengesetz (TMG) die vorrangige Rechtsnorm im Hinblick auf Web Analyse. Weiterhin sollten Website-Betreiber mit dem Beschluss des Düsseldorfer Kreises vom 27. November 2009 über die „Datenschutzkonforme Ausgestaltung von Analyseverfahren zur Reichweitenmessung bei Internet-Angeboten“ vertraut sein. Ab dem 25. Mai 2018 gilt in Europa die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Mit dieser werden sich die bestehenden „Spielregeln“ jedoch nicht grundlegend ändern, baut sie doch auf bewährte Grundsätze zur Einwilligung, Zweckbindung und Datensparsamkeit auf.

Die häufigsten Stolperfallen vermeiden Sie, wenn Sie…

  1. in einer Datenschutzerklärung auf der Website auf die Datenerhebung und -verarbeitung sowie auf die Möglichkeit zum Widerspruch der Datenerfassung (Opt-out) hinweisen.
  2. Daten nur anonymisiert oder pseudonymisiert erfassen, d.h. unter anderem IP-Adressen mindestens um den letzten Block kürzen und Web Analyse-Daten nicht ohne Einwilligung mit personenbezogenen Daten zusammenführen.
  3. mit Ihrem Anbieter (Auftragnehmer) eine Auftragsdatenvereinbarung (ADV) entsprechend den Anforderungen nach §11 des BDSG abgeschlossen haben.

Besondere Herausforderungen beim Einsatz von Google Analytics

Auch wenn Website-Betreiber die Hinweise hinsichtlich Widerspruchsrecht, IP-Kürzung und ADV bei der Einbindung von Google Analytics beachten, bleiben folgende drei Herausforderungen bestehen:

  1. Bei Nutzung der Google Analytics-Werbefunktionen ist eine explizite Einwilligung des Nutzers erforderlich. Zu den Werbefunktionen gehören Remarketing mit Google Analytics, Berichte zu Impressionen im Google Displaynetzwerk, Berichte zur Leistung nach demografischen Merkmalen und Interessen sowie integrierte Dienste, für die in Google Analytics Daten mit Hilfe von Cookies für Anzeigenvorgaben und Kennungen gesammelt werden.
  2. Für öffentliche Stellen gelten gesonderte und strengere Anforderungen als für den nicht-öffentlichen Bereich. Hierzu zählt je nach Bundesland, dass einem Auskunftsersuchen des Landesbeauftragten für den Datenschutz angemessen entsprochen werden muss und Dienstleister sich verpflichten, sich dieser Kontrolle zu unterwerfen. Nach Auskunft der Hessischen Aufsichtsbehörde will Google diese Anforderungen nicht erfüllen.
  3. Bei Datenübermittlung außerhalb der EU – und weniger anderer Staaten – ist eine Auftragsdatenvereinbarung nicht ausreichend, um ein angemessenes Datenschutzniveau zu gewährleisten. Laut der Google Analytics-Bedingungen kann eine ausschließliche Speicherung von Kundendaten innerhalb von Mitgliedstaaten der  Europäischen  Union  nicht garantiert werden (siehe Ziffer 4.7 der Anlage 1 „Regelungen zur Auftragsdatenverarbeitung“ der Google Analytics-Bedingungen).

Vorsicht bei Datenübermittlung in die USA

Die USA gilt nach Europäischem Datenschutzrecht als unsicheres Drittland. Werden Dienste genutzt, die Daten Ihrer Kunden und Nutzer in die USA übertragen, so ist eine explizite Einwilligung der Nutzer oder die Sicherstellung eines angemessenen Datenschutzniveaus erforderlich.

Im Hinblick auf die Sicherstellung eines angemessenen Datenschutzniveaus berief sich Google bis Oktober 2015 auf die Safe Harbor-Vereinbarung zwischen EU und US-Handelsministerium. Am 6. Oktober 2015 erklärte der Europäische Gerichtshof das Safe-Harbor-Abkommen für unwirksam, da es den in der EU-Grundrechtecharta garantierten Schutz personenbezogener Daten nicht gewährleiste. Seitdem heißt es auf der Website des zuständigen Hamburgischen Beauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (HambBfDI): „Die Angemessenheit des Datenschutzniveaus kann auf dieser Grundlage rechtlich nicht mehr sichergestellt werden. Dies wirkt sich unmittelbar auf den Einsatz des Dienstes aus. Eine Überprüfung der von uns empfohlenen Maßnahmen ist eingeleitet, allerdings noch nicht abgeschlossen. Wir stehen dabei auch im Gespräch mit dem Unternehmen Google.“ (Stand Juni 2016).

Im Sommer letzten Jahres schickte sich Privacy Shield (EU-US-Datenschutzschild) an,  die Stelle von Safe Harbor zu übernehmen. Dieses ist eine freiwillige, jährliche Selbstverpflichtung von Unternehmen außerhalb der EU zur Sicherstellung eines angemessenen Datenschutzniveaus bei der Übermittlung von personenbezogenen Daten aus der EU in die USA. Voraussetzung für die Feststellung eines gleichwertigen Datenschutzes waren Zusicherungen der Beschränkung der Überwachung sowie das umkämpfte Klagerecht von EU-Bürgern, welches im Dezember 2016 ausgehandelt wurde. Mit der von Präsident Trump am 25. Januar 2017 unterzeichneten Anordnung (Executive Order) zur „Verbesserung der öffentlichen Sicherheit“ könnte damit jedoch schon Schluss sein. Demnach sind Behörden nicht mehr daran gebunden, die Daten von EU-Bürgern zu schützen.

Stand Februar 2017

Seit dem 26. September 2016 ist Google als Privacy Shield-zertifiziert ausgewiesen. Dennoch wurde die rechtssichere Nutzung von Google Analytics durch den zuständigen Hamburgischen Beauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (HambBfDI) nicht wieder erklärt. Mit der neuesten Anordnung von Präsident Trump sind die Chancen auf eine Einigung zwischen Google und dem Hamburgischen Datenschutzbeauftragten mit Sicherheit nicht gestiegen. Außerdem wird die EU-Kommission spätestens in diesem Sommer prüfen, ob die Voraussetzungen für den Privacy Shield-Beschluss noch gegeben sind. Sollte die Einigung widerrufen werden, dürfte dies das endgültige Aus für das legale Tracking mit Google Analytics in der EU bedeuten – es sei denn, Google ließe sich auf den Abschluss von sogenannten EU-Standardvertragsklauseln ein oder könnte eine Speicherung auf EU-Servern garantieren.

Wir dürfen daher gespannt sein, wie es in Sachen legalem Datentransfer in die USA weitergeht. Auf jeden Fall stellt Präsident Trumps sogenannte Executive Order ein eklatantes Risiko für die Zukunft des EU-US Privacy Shield dar. Und damit setzen sich Unternehmen, die Google Analytics in Deutschland einsetzen ebenfalls einem hohen Risiko aus. Denn sie werden im Falle eines Falles haftbar gemacht. Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (EU-DS-GVO) sieht ab nächstem Jahr vor, dass Unternehmen, die gegen die Datenschutzregeln verstoßen, bis zu vier Prozent ihres Jahresumsatzes als Strafe zahlen müssen.

 

Was Sie weiterhin noch Bedenken sollten

Neben rechtlichen Konsequenzen und der Frage der Vertrauenswürdigkeit Ihres Unternehmens sollten Sie die Einschränkungen bei der Aussagekraft und Datenhoheit bedenken, wenn Sie Google Analytics (Standard) einsetzen. Google wirbt für seinen kostenpflichtigen Premium-Dienst unter anderem mit folgenden Vorteilen gegenüber dem kostenlosen Service (Stand Januar 2017):

Als Standard Google Analytics-Nutzer müssen Sie folglich mit unpräzisen Daten bei der Reportsegmentierung leben, die schlimmstenfalls zu falschen Rückschlüssen und kostspieligen Fehlentscheidungen führen.  Teuer kann es auch sein, wenn Sie Analyse-Daten immer erst frühestens am Folgetag erhalten und im Falle eines Falles erst dann eingreifen können.

Darüber hinaus wird Ihnen der Zugriff auf Ihre Rohdaten sowie gespeicherten Nutzerprofildaten verwehrt. So besteht keine Möglichkeit, weitergehende Analysen mit eigenen Statistikprogrammen und den dafür notwendigen Timestamps und User-IDs durchzuführen oder die Daten in Echtzeit für eine gezieltere Ansprache auf der Website oder per E-Mail zu nutzen. Hier entgehen Ihnen wichtige Potentiale zum gezielten Ausbau Ihres Online-Business.

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20 Konferenz-Tipps für Produktmanager, Designer und UX-Experten

Ihr kennt das Gefühl: kaum sind die Luftschlangen von Silvester weggeräumt, ist auch irgendwie der erste Monat des Jahres vorbei und die Jahresplanung schon fast komplett mit Terminen und Urlauben geblockt. So langsam wird es also Zeit, sich mit der Frage zu beschäftigen, welche Konferenzen denn in diesem Jahr einen Besuch wert sind. Soll es wieder ein altbekannter Klassiker sein oder doch mal etwas Neues?

Darum haben wir weder Zeit noch Mühen gescheut und euch wie 2015 und 2016 wieder unseren ganz besonderen Konferenz-Ausblick zusammen gestellt. Unser Ziel ist dabei jedes Mal nicht die längste Konferenzliste des Netzes (wie man sie auf Flipboard oder bei den Kollegen vom Smashing Magazine findet), sondern eine Zusammenstellung von ganz persönlichen Konferenzfavoriten der UX- und Produkt-Szene. Dafür haben wir viele schlaue Köpfe aus unserem Netzwerk nach ihren Lieblingsevents, nach neu entdeckten Konferenz-Perlen oder Terminen auf die sie sich besonders freuen gefragt.

Die Resonanz war auch in diesem Jahr wieder groß und ihr könnt euch freuen, nachfolgend die persönlichen Empfehlungen von 22 Produkt- und UX-Experten zu insgesamt 20 sehenswerten Konferenzen zu lesen. Mit dabei sind viele neue Perlen aber auch Dauerbrenner wie „The Conference“, die bisher in jedem Jahr empfohlen wurde (vielleicht sollte man da wirklich mal hin). Viel Spaß beim Entdecken:

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Muse – ja oder nein?

Was genau ist eigentlich ein One Pager? Da ich mich sehr für das Thema Webdesign interessiere und im dritten Semester bereits einen One Pager programmieren musste, beantwortete sich diese Frage wie von selbst. Nun musste aber eine weitere wichtige Frage geklärt werden: Programmiere ich den One Pager für mein Projekt wieder selbst, oder überlasse ich den schwierigen Teil diesmal einem Programm?

Ich musste besonders früh feststellen, dass ich es in diesem Semester vor lauter Arbeit kaum schaffen würde, selbst zu programmieren. Meine Entscheidung fiel somit auf das Programm Adobe Muse, in welchem man die Elemente wie in den Grafikprogrammen Illustrator, Indesign oder Photoshop hin- und herschieben kann. Doch leichter gesagt, als getan: Das Platzieren der Elemente und das Einfügen von Bildern war kein Problem, jedoch war es unglaublich schwierig, das Layout meines One Pagers auf responsive – also an alle Geräte angepasst – einzustellen. Da mir die Zeit für lange Tutorials im Internet fehlte, musste ich an einigen Stellen schummeln. Nichts desto trotz erfüllt der One Pager nun seinen Zweck und ist zumindest auf iPad und iPhone 6, sowie allen gängigen Desktopauflösungen einigermaßen responsive.

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In Zukunft möchte ich mich weiterhin mit Adobe Muse beschäftigen, auch wenn ich sehr große Probleme damit hatte. Mit ein bisschen mehr Übung und regelmäßiger Nutzung können damit sicher ein paar tolle Webprojekte entstehen und durch die Updates wird es höchst wahrscheinlich im Laufe der Zeit noch benutzerfreundlicher.

Auf meinem Weg durch die Welt der One Pager sind mir übrigens ein paar tolle Layouts aufgefallen, die ich euch natürlich nicht entgehen lassen möchte. Viel Spaß beim Anschauen und: Haltet eure Retina-Displays fest! 😉

http://www.bevisionare.com/

https://mailchimp.com/2016/

https://www.jsconfar.com/

http://brightmedia.pl/?lang=en&site=intro


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Denkraum Digital Transformer

Digital Transformation: Wie funktioniert Innovation, und wie kommt man auf neue Ideen? Nicht nur zuhören, sondern mit Design Thinking selbst spielerisch erfahren.

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