Der Unterschied zwischen Virtual Reality und Augmented Reality

Virtual Reality und Augmented Reality werden häufig gemeinsam in einem Atemzug genannt. Trotz einiger Gemeinsamkeiten gibt es jedoch auch erhebliche Unterschiede zwischen den beiden Technologien. Deshalb möchten wir der Unterscheidung von VR und AR mit dem folgenden Beitrag einmal näher auf den Grund gehen. Was ist der Unterschied zwischen Virtual Reality und Augmented Reality? © [...]

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VerA HH 2018 – Dezentral

VerA HH 2018 - Dezentral

Hamburg 2018 Line-Up 

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VerA ist der Verband der Ausstellungsgestalter in Deutschland und vereint alle Ausstellungsschaffeden aus den Disziplinen Kuration, Architektur und Szenografie, sowie Text, Grafik und audiovisuelle Medien.

VerA Hamburg 2018: DEZENTRAL

Moin Moin,

herzlichen Dank für die tolle Verabschiedung mit Toast, Toaster und leuchtendem Wein.

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Bitte tragt Euch in den NEWSLETTER von VerA NEU ein und schickt eine email an: info@vera-d.org

In diesem Jahr werden folgende Veranstaltungen in Hamburg stattfinden:
 
Feb  - 21.02. Oliver Gies, 19:00 Mediadeck-Lounge am Rödingsmarkt 14
gies@missallgiespartner.de
 
Mrz - 28.03. Rolf Kellner
info@uebernn.de
 
Apr - 21. April 2018 Lange Nacht der Museen Hamburg 
 
Apr -  Alexa Seewald, revolution hamburg
info@alexa-seewald.de
 
Mai - Ika Gerrard
i.gerrard@gwf-ausstellungen.de
 
Jun - Sven Klomp
 
Sep - 12.09. Annette Hasselmann
hasselmann@impuls-design.de
 
Okt - 11.10. ERCO
Kai Petersen k.petersen@erco.com
 
Nov - VerA ORGA
Hamburg treffen @ Mediadeck

Bis bald und alles Gute,
Sven Klomp


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VerA Regionaltreffen für Hamburg und Norddeutschland
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VerA Hamburg – Verband der Ausstellungsgestalter in Deutschland e.V.

Sven Klomp
Regionalleiter für Hamburg und Nordeutschland

Kontakt: klomp@vera-d.org
Rödingsmarkt 14 · 20459 Hamburg
+49 178 721 06 51

Sie bekommen diese Mail, weil Sie sich entweder persoenlich an uns gewendet haben, um über ausgewählte Veranstaltungen und verbandsinterne Angebote informiert zu werden oder als Ausstellungsgestalter an uns herangetragen wurden.
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Impuls-Design GmbH & Co. KG · Rödingsmarkt 14 · Hamburg 20459 · Germany

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PAGE Connect geht in die dritte Runde

Sie kennen unsere Brancheninitiative »Connect Creative Competence« noch nicht? Dann wird’s aber höchste Zeit …

Seien wir mal ehrlich: Bei den ganzen kreativen Jobbezeichnungen da draußen kann man schon mal ins Schlingern geraten. Was macht denn ein UX Designer nun genau – und wie unterscheidet er sich von einem Interaction Designer? Dazu kommt, dass jede Agentur und jedes Unternehmen die Tätigkeitsfelder unterschiedlich interpretiert.

Hier setzt PAGE Connect an: Wir bringen Licht ins Dunkel und geben Agenturen, Unternehmen und Hochschulen die Chance, ihre Tätigkeitsfelder und Fachgebiete in Tiefe vorzustellen. So entstehen wertvolle Informationen für Studierende, Berufsanfänger und gestandene Kreative – aber auch für Kunden. Denn alle – Kreativschaffende wie Auftraggeber – müssen sich immer wieder neu orientieren und über den Tellerrand schauen, um gemeinsam überzeugende Lösungen entwickeln zu können.

In diesem Jahr bringen wir Connect erstmals auf die Bühne: in unseren Job Talks auf dem ADC Festival und der TYPO Berlin

So funktioniert’s: Eine Agentur oder ein Unternehmen übernimmt die Patenschaft für ein Jobprofil, das die PAGE-Redaktion anhand eines Fallbeispiels ausführlich durchleuchtet – konkret und journalistisch fundiert.

Folgende Agenturen und Unternehmen sind bereits an Bord: Strichpunkt, Sinnerschrader, deepblue networks, Serviceplan, Aperto – An IBM Company, KMS Team, Fjord, Telekom Design, Scholz & Volkmer, Infographics Group, Demodern und viele andere. Auch erste Wiederholungstäter sind schon dabei! Alle Partner und sämtliche PAGE-Connect-Inhalte finden Sie hier: www.page-online.de/connect.

In diesem Jahr holen wir unsere Connect-Partner erstmals auf die Bühne: In unseren Job Talks beim ADC Festival und auf der TYPO Berlin haben sie die Möglichkeit, im Dialog mit uns und dem Publikum ihre Tätigkeitsfelder vorzustellen.

Wir freuen uns schon auf viele neue und spannende Berufsprofile in 2018! Wollen Sie auch dabei sein? Dann schreiben Sie uns gern eine E-Mail an connect@page-online.de.

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UX und Marke – So gelingt die Vermählung eines Traumpaars

Es gibt wohl niemanden der daran zweifelt, dass gute User Experience (UX) zur Steigerung des Wertes einer Marke beiträgt. Und nur wenige werden bezweifeln, dass beide Passionen gute Voraussetzungen haben, um eine harmonische Beziehung einzugehen.

UX’ler und Marketer wollen Kunden- und Nutzererlebnisse steuern. Sie sind bestrebt mit Nutzern zu forschen, zu testen, aus Tests zu lernen und stetig bessere Ergebnisse zu erzielen. Sie sind fasziniert von Daten, Analysen und streben eine stetige Erfolgsoptimierung an.

“Whether you’re an information architect, a content strategist, a UX or UI designer, a developer, or even a marketer, you’re probably passionate about designing the experience, and influencing the brand (Ben Rowe).”

User Experience Optimierung und Markenbildung (Branding) zielen ab auf Nutzer & Kunden. Sie stellen Nutzer- und Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt ihrer Handlungen.

  • Viele Gemeinsamkeiten.
  • Zahlreiche Schnittmengen.

Da ist es doch mehr als verwunderlich, dass UX Prozessmodelle die Marke als bestimmenden Faktor nicht explizit abbilden.
Es ist an der Zeit das zu ändern.

Brand is Experience, Experience is Brand!

Usability is essential for effective Branding.“ Jared M. Spool wies uns schon vor Jahren auf diesen Wirkungseffekt hin. Er wurde seitdem auch noch nie in Zweifel gestellt. Weder von der Praxis noch von der Wissenschaft. Und auch Marketer sind sich sicher: Eine gute Usability und User Experience eines digitalen Produktes (Website, Shop, App, Anwendung, Gerät) bildet über eine positive Einstellung zum Produkt eine positive Einstellung zur Marke heraus.

Werbung und PR können Markenwerte immer weniger schaffen oder verändern. Es sind vor allem Erlebnisse, die eine Marke mit Eigenschaften und Werten aufladen. Es wird daher immer wichtiger Anwendungen mit guter User Experience zu gestalten, sollen diese auch das Markenbild und die Markenwerte fördern. Und im Besonderen gilt es negative Erlebnisse zu vermeiden, denn jene bleiben besonders haften und verbinden sich mit einer Marke.

Trotz dieser Evidenz zum Zusammenspiel zwischen UX und Marke taucht das Konstrukt „Marke“ in keinem UX Prozess- und Denkmodell als Faktor auf (Folgst du noch oder formst du schon? Über Brands und UX Design).

Viele Unternehmen geben sich damit zufrieden formulierte Brand Guidelines im Gestaltungs- und Entwicklungsprozess zu beachten. Das geht jedoch kaum über die Wahrung der richtigen Farbwerte, Markierungselemente (Logo) und Schriftarten hinaus. Das ist zwingend nötig, jedoch bei weitem nicht ausreichend.

Einige Unternehmen integrieren Markenbilder in die Beschreibung ihrer Personas. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Erwartungen an die Marke im Rahmen von Konzeptions- und Gestaltungsprozessen beachtet werden. „Brand Value driven UX Design“ gelingt damit noch nicht.

Dies zu erreichen erfordert eine Übersetzung von Markenwerten in UX Gestaltungsprinzipien. Das findet jedoch (noch) viel zu selten statt. Kaum ein UX Designer stellt sich beispielsweise die Frage: Wie kann ich den Markenwert „Vertrauenswürdigkeit“ bei der Gestaltung von Formularen so umsetzten, dass Anwender beim Ausfüllen der Formulare das Gefühl von Sicherheit und Transparenz empfinden?

Entwicklung einer UX Design-Sprache

Eine gelungene UX Design-Sprache basiert auf den Markenwerten und der UX Vision (Entwicklung & Einführung einer UX Vision). Sie stellen die zentralen Ausgangspunkte dar, sind dazu bestenfalls explizit formuliert, dokumentiert und werden im Unternehmen gelebt.

Die Markenwerte bilden die Grundlage für die Auswahl geeigneter Designstile. Die Designstile und deren Elemente repräsentieren die Werte & Eigenschaften der Marke visuell. Die formulierte UX Vision beschreibt das zentrale Erlebnis, das durch Produkte und Anwendungen der Marke vermittelt werden soll.

Designstile und UX Vision geben den Rahmen für anschließend durchgeführte Workshops, in denen Teams aus Marketern, UX’lern, Entwicklern und Produktmanagern Gestaltungsprinzipien und Gestaltungsmerkmale ableiten. Auf diese Weise entsteht eine UX Design-Sprache oder auch (UX-) Design-DNA.

Beispiel – Gestaltungsprinzip der DATEV Design-DNA:
„Unsere Bedienoberflächen bieten den Anwendern alle Funktionen, die für den jeweiligen Arbeitsablauf notwendig sind. Sie sind aber trotzdem einfach (Ulf Schubert).“

Gestaltungsprinzipien sind im Vergleich zu Guidelines weniger konkret, bieten mehr gestalterische Freiräume und bleiben über einen langen Zeitraum hinweg einsatzfähig.

Anleitung für den Weg hin zu Ihrer UX Design-Sprache!

Lassen Sie uns das beschriebene Vorgehen an einem Beispiel anwenden und vertiefen. Nehmen wir dazu exemplarisch das Unternehmen Amazon.

  • Eine vorstellbare UX Vision:
    „Wir wollen Produkte & Anwendungen mit vollkommener User Experience bieten.“
  • Ein denkbares Versprechen im Kontext der angestrebten Markenwerte:
    „Die Marke Amazon steht für Bequemlichkeit. Unser Versprechen nach Bequemlichkeit soll dazu beitragen Menschen im Alltag Zeit, Kosten und Mühen zu ersparen!“.
  • Ein Designstil, passend zu diesem Markenbild, ist auffindbar in einem Suchraum mit den Merkmalen Einfachheit, Effizienz, handwerkliche Perfektion. Denkbares Ergebnis: Vereinfachte Formensprache, beispielsweise im Bauhaus Stil.

UX Vision, Markenwerte und Designstile sind die Grundlage, um im Team zu konkreten Gestaltungsprinzipien zu gelangen. Ein denkbares Prinzip in unserem Amazon Beispiel: Jedes Element unserer Anwendungen muss eine Bedeutung für unsere Anwender haben. Hat es keinerlei Bedeutung, dann ist es auch nicht nötig.

Das beschriebene und am Beispiel verdeutlichte Vorgehen ist zielführend und klingt logisch. Wie so oft steckt der Teufel aber im Detail. Im Besonderen kommt es darauf an alle Kollegen/-innen, die mit den Prinzipien später arbeiten werden, in den Entwicklungsprozess einzubeziehen und auch mitzunehmen. Damit dies gelingt braucht es Führungskräfte, die voll und ganz hinter dem Vorhaben stehen. Sie müssen gute Führungs- und in den meisten Unternehmen auch hervorragende Changemanagement-Qualitäten haben.  Und natürlich braucht es formulierte Markenwerte und eine (vor-)gelebte UX Vision.

Foto Thorsten Wilhelm

Thorsten Wilhelm

Sie wollen eine UX Design-Sprache, die Ihre Marke und UX Vision fördert?

Gerne unterstütze ich Sie, Ihr Team und Ihre Kollegen/-innen bei diesem Vorhaben und begleite im Umsetzungsprozess. Sprechen Sie mich an.

Für Ihre Fragen & Wünsche bin ich gerne da.

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360-Grad-Video: Schiffe gucken am Hamburger Hafen

Sommer, Sonne, Elbstrand! Wir haben unsere 360-Grad-Kamera einmal an unseren Lieblingsplatz am Hamburger Hafen entführt und den Blick auf das bunte Treiben auf der Elbe genossen. Erfahren Sie mehr über unser 360-Grad-Video am Hamburger Hafen! Claudia positioniert die 360°-Kamera für unser 360-Grad-Video am Hamburger Hafen. Ein Hamburger Sommertag in 360° Wenn sich das [...]

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19 Konferenz-Tipps für Produktmanager, Designer und UX-Experten

Mit dem Februar geht 2018 so langsam richtig los und es ist höchste Zeit, dass ihr euch einen Plan macht, welche Events und Konferenzen ihr in diesem Jahr sehen wollt. Wir von produktbezogen wollen unsere Tradition aus den letzten Jahren fortsetzen und haben euch wieder „unsere“ Konferenztipps zusammen gestellt. Das „unsere“ steht dabei in Anführungszeichen, weil wir nicht selber eine lange Liste mit Konferenzen gesammelt haben (solche Listen findet ihr in aller Ausführlichkeit beim UX Design Collective, Smashing Magazine und im ConferCal). Stattdessen haben wir wie in den letzten Jahren wieder Köpfe aus der UX- und Product-Szene nach ihren persönlichen Konferenzfavoriten gefragt haben. Dabei haben wir es den Gefragten vollkommen überlassen, welche Konferenz sie für ihren Tipp auswählen. Nur die Empfehlung eigener Events haben wir ausgeschlossen.

Als Ergebnis findet ihr im folgenden die Konferenzempfehlungen von 25 Experten aus unserem Netzwerk zu insgesamt 19 wirklich besuchenswerten Konferenzen. Wir haben wieder ein breites Spektrum von Design Leadership über Growth bis zur Zukunft, von Osteuropa bis Nordamerika und sind zuversichtlich, dass ihr für 2018 etwas Spannendes darunter für euch findet.

Weiterlesen auf produktbezogen.de

produktbezogen.de – Der Blog für Produktmanagement und User Experience Design
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Der erste Eindruck zählt: Virtueller Hotelrundgang

Die Tourismusbranche steht in einem scharfen Wettbewerb, sodass es für Hotels immer wichtiger wird, mit einer innovativen Kommunikation aus der Masse an Angeboten herauszustechen und sich von der Konkurrenz abzugrenzen. Die Vorteile von 360°-Touren in der Hotelkommunikation sind den Meisten dabei sicherlich schon bekannt, nicht aber die Möglichkeiten, die ein Virtueller Hotelrundgang mit neuster 3D-Kameratechnologie und [...]

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Remarketing, wie funktioniert das eigentlich?

Unter Remarketing (oder auch Retargeting) versteht man Kampagnen, mit denen Besucher nach Verlassen einer Website erneut angesprochen werden. Ziel ist es, sie auf die Website zurückzuholen, damit sie dort ihre Customer Journey erfolgreich abschließen oder abermals konvertieren.

Das Ausspielen von Remarketing-Kampagnen wird durch ein bestimmtes Verhalten der Besucher ausgelöst. Ein häufig verwendeter Auslöser ist, wenn ein Bestellprozess abgebrochen, also der Warenkorb stehengelassen wird. Die gezielte Ansprache dieser Besucher kann mittels Anzeigen auf anderen Websites erfolgen, via automatisierter E-Mailings bei entsprechender Einwilligung oder auch über Messenger-Dienste, wenn etwa beim Besuch die Chat-Funktion genutzt wurde.

Remarketing ist generell eine effektive Methode, um Konversionen zu steigern. Die Erfolgsmessung ist dabei jedoch nicht ganz so simpel, muss man doch im Auge behalten, dass ein Teil der Konversionen wohl auch ohne zusätzliche werbliche Ansprache erfolgt wäre. Außerdem können Remarketing-Maßnahmen Kunden verprellen, wenn diese sich dadurch belästigt und verfolgt fühlen.

So funktioniert Remarketing

Auch wenn es bei allen Formen des Remarketings darum geht, den Besucher zurück auf die Website zu holen, laufen die Prozesse je nach Medium unterschiedlich ab:

etracker Email Remarketingetracker Ad Remarketing

Wie Sie das meiste aus Ihren Remarketing Kampagnen herausholen, lesen Sie hier.

Der Beitrag Remarketing, wie funktioniert das eigentlich? erschien zuerst auf etracker.com.

10 Tipps für erfolgreiches Remarketing

Um was geht´s beim Remarketing?

Unter Remarketing (oder auch Retargeting) versteht man Kampagnen, mit denen Besucher nach Verlassen einer Website erneut angesprochen werden. Ziel ist es, sie auf die Website zurückzuholen, damit sie dort ihre Customer Journey erfolgreich abschließen oder abermals konvertieren.

Das Ausspielen von Remarketing-Kampagnen wird durch ein bestimmtes Verhalten der Besucher ausgelöst. Ein häufig verwendeter Auslöser ist, wenn ein Bestellprozess abgebrochen, also der Warenkorb stehengelassen wird. Die gezielte Ansprache dieser Besucher kann mittels Anzeigen auf anderen Websites erfolgen, via automatisierter E-Mailings bei entsprechender Einwilligung oder auch über Messenger-Dienste, wenn etwa beim Besuch die Chat-Funktion genutzt wurde.

Remarketing ist generell eine effektive Methode, um Konversionen zu steigern. Die Erfolgsmessung ist dabei jedoch nicht ganz so simpel, muss man doch im Auge behalten, dass ein Teil der Konversionen wohl auch ohne zusätzliche werbliche Ansprache erfolgt wäre. Außerdem können Remarketing-Maßnahmen Kunden verprellen, wenn diese sich dadurch belästigt und verfolgt fühlen.

So funktioniert Remarketing

Auch wenn es bei allen Formen des Remarketings darum geht, den Besucher zurück auf die Website zu holen, laufen die Prozesse je nach Medium unterschiedlich ab:

Remarketing

Remarketing

So holen Sie das meiste aus Ihrem Remarketing heraus:

  1. E-Mail first

Vieles spricht für Remarketing via E-Mail: die Möglichkeit der persönlichen Ansprache, der kontrollierte Versand, die Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem auch die Kosten. Aber: Hierzu benötigen Sie nicht nur die Daten der Besucher, sondern auch deren Einwilligung.  Folgendes ist zu beachten:

  • Keinesfalls sollte man die Anmeldung nur im Footer oder Checkout-Prozess verbergen.
  • Mit dem Ausspielen von Anmelde-Popups direkt bei Besuchseinstieg erreicht man zwar die maximale Besucheranzahl, aber nicht notwendigerweise auch die maximale Akzeptanz.
  • Nutzen Sie Exit Intent-Technologien, um Anmeldungen kurz vor dem Verlassen der Website – und insbesondere des Bestellprozesses – einzuholen.
  • Achten Sie auf differenzierte Vorgehensweisen für mobile Zugriffe gegenüber Desktop-Nutzern.
  1. Timing ist alles

Der richtige Zeitpunkt, um den vorherigen Besucher wieder anzusprechen ist entscheidend:

  • Bei Warenkorb-Abbruch sollten Sie möglichst innerhalb der nächsten ein bis zwei Stunden reagieren.
  • Berücksichtigen Sie bei der Ansprache die übliche Entscheidungsdauer und Kaufzyklen.
  • Beachten Sie Auswirkungen durch Saisonalität, Tageszeit und Wochentag.
  1. Vorsicht Gutscheine

Sonderangebote und Rabatte sind für Nutzer sehr reizvoll, verringern aber die Marge und sollten daher mit Bedacht eingesetzt werden. Nutzer kommen schnell dahinter, wenn Rabatte beispielsweise immer bei einem Warenkorb-Abbruch angeboten werden. Deshalb:

  • Die Incentivierung von einmaligen Aktivitäten wie die Newsletter-Registrierung oder Erst-Bestellung birgt weniger Risiken und wird vielfach auch erwartet.
  • Bei stehengelassenen Warenkörben sollte ein Gutschein (a) nicht direkt mit der ersten Mail versendet, (b) gegebenenfalls nur bei Nicht-Kunden eingesetzt und (c) zufallsgesteuert nur bei einem bestimmten Prozentsatz der Besucher eingesetzt werden, um bewusstes Stehenlassen nicht zu motivieren.
  1. Remarketing in mehreren Wellen

Mitunter benötigt es mehrere Kontakte, um den Besucher zurückzuholen. Gerade das E-Mail Remarketing bietet Ihnen die Möglichkeit, die Ansprache von der ersten bis zur dritten und weiteren E-Mail zu variieren. Zum Beispiel:

  • Direkt nach dem Abbruch wie eine Reaktion auf einen Fehler à la: „Ups, was ist schiefgelaufen?“
  • Wenn keine Reaktion erfolgt, nach ein bis zwei weiteren Tagen Unterstützung anbieten, zusätzliche Anreize schaffen oder auf mögliche Verknappung hinweisen.
Wichtig:
Hat der Besucher in der Zwischenzeit konvertiert, belästigen Sie ihn nicht mit weiteren Erinnerungen zum gleichen Produkt.
  1. Dynamische Inhalte und Segmentierung

Nicht alle ehemaligen Besucher sind gleich. Nutzen Sie das individuelle Wissen, das Sie über den Besucher beim letzten Besuch sowie in der Vergangenheit gewonnen haben, um ihn möglichst passend anzusprechen. Von großem Vorteil ist es, wenn Sie bereits vorhandene Daten einbeziehen können und so Ihre Website fürs Remarketing nicht extra neu verpixeln oder auf die bisherige Tracking-Historie verzichten müssen. Selbst bei Facebook und Google können Daten von Dritt-Lösungen wie etracker eingespielt werden.

So profitieren Sie von granularen Nutzerprofilen im Remarketing:

  • Erstbesucher sollten anders angesprochen werden als wiederkehrende Besucher und insbesondere Kunden anders als Nicht-Kunden. Noch ausgeklügelter geht es mit sogenannten RFM-Modellen (Recency, Frequency, Monetary).
  • Lässt sich aus dem Verhalten erkennen, in welcher Entscheidungsphase sich der Besucher befindet? Zumindest der Abbruch-Ort kann unterschieden werden etwa zwischen Startseite, Suchergebnisseite, Kategorie-Übersichten, Produktdetailseiten und Bestellprozess.
  • Für welches konkrete Produkt oder für welche Kategorie hat sich der Besucher interessiert? Welche Produkt-, Marken und sonstigen Präferenzen lassen sich aus der Besuchs- und Bestellhistorie ableiten? Nutzen Sie Produktempfehlungen, um die Relevanz und Trefferquote zu erhöhen.
  1. Kombinieren Sie die Kanäle

Bestenfalls vergeuden Sie nur Marketing-Budget, wenn Sie Besucher über alle Kanäle mit Erinnerungen befeuern. Schlimmstenfalls nerven Sie Ihre Kunden und wirken unprofessionell, wenn die Ansprache dann noch nicht einmal einheitlich ist.

Deshalb:

  • Planen Sie das Zusammenspiel der Kanäle genau und vermengen Sie E-Mail-Remarketing-Listen nicht mit Ad-Retargeting; es sei denn, die E-Mails werden nicht zugestellt oder geöffnet.
  • Stimmen Sie den Einsatz von Google (Display Network und Search Ads), Facebook usw. ab.
  1. Landingpage optimieren

Kennen Sie das? Da wird man in einer E-Mail hervorragend persönlich angesprochen, sobald man aber von der E-Mail zur Website gelangt, hört jede Art der persönlichen Ansprache auf. Das muss aber nicht sein:

  • Sorgen Sie dafür, dass die Remarketing-Ansprache auf der Website aufgegriffen wird.
  • Bedenken Sie, dass Besucher auch direkt (ohne Klick) auf die Website zurückkehren können, nachdem Sie die E-Mail oder die Anzeige gesehen haben.
  • Passen Sie Inhalte dynamisch, je nach Entscheidungsphase und Interessen, an.
  1. A/B-Testing

Ja, vielleicht gibt es den Fall, dass man dank Erfahrung und professioneller Beratung auf Anhieb die optimale Konfiguration des Remarketings mit allen Bausteinen für alle Szenarien wählt. Doch das ist eher unwahrscheinlich. Daher:

  • Testen Sie unterschiedliche Varianten Ihrer E-Mail-Einladungen, Remarketing-Ads und Landingpages mit den jeweiligen Möglichkeiten und Stellschrauben. Idealerweise probieren Sie mehrere Varianten aus. Zwischen drei und fünf Varianten pro Test sind zu empfehlen.
  • Wählen Sie Partner und Technologien aus, die individuelle Anpassungen vornehmen und für die Sie als (europäischer) Kunde wichtig sind.
  1. Der Kunde im Mittelpunkt

Eine nette Erinnerung und freundliches Anstupsen oder das Anbieten von Beratung und Hilfestellung steigern den Erfolg. Das kann sich jedoch ins Gegenteil verkehren, wenn Remarketing zu aufdringlich ist oder Manipulationsversuche mit Preisen, Verfügbarkeiten und Ähnliches „auffliegen“. Demnach:

  • Achten Sie darauf, dass die Ansprache zu Ihrem generellen Kommunikationsstil passt.
  • Vermeiden Sie zu intensives Ausspielen durch passende „Frequency Caps“, die gleichzeitig das Verschwenden von Budgets verhindern.
  1. Achtung Datenschutz & Datenhoheit

Bei Remarketing ist auf europäischer Ebene rechtlich längst nicht alles erlaubt, was Umsatz verspricht. Allein die Generierung von Kontaktdaten für Remarketing-E-Mails birgt zahlreiche Risiken. Wir empfehlen:

  • Setzen Sie auf Partner mit Datenverarbeitung in Europa.
  • Geben Sie die Hoheit Ihrer Daten nicht leichtfertig aus der Hand.
  • Nutzen Sie neutrale Anbieter, um den Erfolg Ihrer Aktivitäten zu messen.

etracker unterstützt Sie umfassend beim Remarketing

Mit etracker Analytics können Sie selbstverständlich alle Remarketing-Kampagnen professionell auswerten, inklusive Customer Journey Analyse mit multiplen Verteilungsmodellen und Cross Device Tracking. Zusätzlich zur Web-Analyse oder auch davon komplett unabhängig können Sie mit dem etracker Optimiser Ihr Remarketing richtig antreiben. Und zwar so umfangreich wie kaum eine andere Lösung im Markt dies vermag:

  • Mittels Popups und Message Bars erweitern Sie gezielt Ihre Mailinglisten.
  • Über eine Schnittstelle speist etracker alle notwendigen Verhaltensdaten in Ihre E-Mail-Lösung ein, um Besucher kurz nach ihrem Besuch anzusprechen.
  • Über unseren Programmatic Advertising Partner steuern Sie Remarketing-Ads zielgenau, effizient und datenschutzkonform aus.
  • Mittels Visuellem Editor personalisieren und testen Sie Ihre Landingpages und steigern systematisch die Remarketing-Konversionsraten.

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Lesenswert: Januar 2018

Wir hoffen, ihr seid hervorragend in das neue Jahr gestartet und habt den Januar gut überstanden. Wir wollen selbstverständlich nicht mit alten Traditionen brechen und euch auch in diesem Jahr (möglichst) jeden Monat unsere lesenswertesten Fundstücke aus den Themen UX, Produktmanagement, Innovation und Unternehmenskultur gesammelt präsentieren. Diesmal haben wie wieder einen ganzen Stapel. Viel Spaß beim Stöbern!

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