Digitalisierung im Kindergarten: Der virtuelle Kita-Rundgang

Wir sprechen wohl einigen Eltern aus der Seele, wenn wir sagen: Ach, würden bloß mehr Kitas eine virtuelle Besichtigung anbieten! Das schreiben wir nämlich nicht nur aus der Perspektive einer VR-Agentur, sondern vor allem aus der Sicht von Eltern, die während der Corona-Pandemie selbst einen Betreuungsplatz für ihr Kind gesucht haben. Mit "Baby on [...]

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Nachhaltige Digitalisierung

Der Klimawandel gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. In gesellschaftlichen Debatten darf deshalb der Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit nicht fehlen. Das gilt auch für die Digitalisierung. Denn die Digitalisierung birgt zwar großes Potenzial für Einsparungen von CO2-Emissionen, jedoch verbraucht die Tech-Branche ebenfalls eine große Menge Energie.

Der Digitalisierungsschub im ersten Corona Lockdown hat die Möglichkeiten zu CO2-Einsparungen gezeigt: Geschäftsreisen werden durch Videokonferenzen ersetzt und Arbeiten im Homeoffice reduziert das Verkehrsaufkommen enorm. Neben diesen offensichtlichen Einsparungen bietet eine beschleunigte Digitalisierung noch weiteres Potenzial. So können im Logistikbereich Frachtrouten optimiert und Leerfahrten vermieden werden. Laut Juniper Research ließe sich durch intelligentes Verkehrsmanagement bis 2027 weltweit 205 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Des Weiteren kann der Einsatz von digitalen Zwillingen in der Industrie einen Beitrag leisten. Durch das virtuelle Abbild einer Produktionsanlage kann diese ressourcenschonen getestet und Prozessabläufe optimiert werden.

Gleichzeitig kostet der technologische Fortschritt auch Energie. Der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), Christoph Meinel, taxiert die CO2-Emissionen der Digitalisierung selbst bereits doppelt so hoch wie die des globalen Flugverkehrs. Allein die Digitalwährung Bitcoin benötige so viel Energie, wie ganz Belgien verbrauche.

Die Ökobilanz der Digitalisierung hängt maßgeblich von ihrem Energiebedarf ab. Das gute ist: Das Potenzial der CO2-Einsparungen ist um ein Vielfaches höher als der CO2-Ausstoß selbst. Doch in Anbetracht des fortschreitenden Klimawandels sollte die Nachhaltigkeit, ähnlich wie Sicherheit und Datenschutz, von Anfang an mitgedacht werden.

Derzeit fehlen noch grüne Standards in der IT. Auch abseits der Debatten über zum Beispiel das Mining von Kryptowährungen gibt es Ansätze für eine grüne Software-Entwicklung. 90 % der heutigen Software enthält Open-Source-Code mit meistens redundanten Abschnitten für den Nutzer. Sogenannte „Tree-Shaking“-Engines können „toten“ Code finden und entfernen. Generell bedeutsam ist es, wenn wir alle Datendisziplin erlernen und tatsächlich umsetzen, wie es in den Anfängen des Internets bei den Website-Entwicklern üblich war.

Auf den ersten Blick mag es nach bedeutungslosen Einsparungen klingen, doch bei Milliarden von Nutzern summieren sich die Einsparungen schnell in die Höhe. Deswegen sind auch die Hebelwirkungen bei viel genutzten Applikationen, wie denen vom Softwarehersteller SAP, und ganz besonders bei weltweiten Social Media Plattformen enorm groß.

Eine Inspiration für umweltfreundliches Programmieren rollt derzeit über den Mars. Der Rover „Perseverance“ sowie seine zahlreichen Instrumente werden von seinem Bordcomputer mit einem 200-Megahertz-Prozessor und zwei Gigabyte Hautspeicher gesteuert. Das ist vergleichbar mit einem PC Mitte der 1990er Jahre.

Insgesamt lässt sich die Digitalisierung mehr als Lösung, denn als Problem des Klimawandels betrachten. Doch um eine Herausforderung wie den Klimawandel gerecht zu werden, sollten auch die Einsparpotenziale der Digitalisierung selbst in Betracht gezogen werden.

produktbezogen präsentiert: Working Products #7

In knapp zwei Monaten ist es wieder soweit: die 7. Working Products Konferenz findet dann in Hamburg statt und wir von produktbezogen dürfen als Medienpartner wieder dabei sein. Am 15. und 16. September 2022 treffen sich Produktmanager:innen und weitere Interessierte zu Austausch, Diskussion und inspirierenden Vorträgen.

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Der virtuelle Store: Handelsmarketing neu gedacht

Das Internet bietet Handelsunternehmen eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, um sich digital zu präsentieren. So können 3D-Touren eingesetzt werden, um einen virtuellen Blick in den Store zu bieten. Wozu das gut sein soll und wie sich virtuelle Rundgänge konkret im Handelsmarketing einsetzen lassen? Das erfahren Sie hier! Crashkurs: Was ist Handelsmarketing? Mit Hilfe einer 360°-Kamera [...]

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Der virtuelle Store: Handelsmarketing neu gedacht

Das Internet bietet Handelsunternehmen eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, um sich digital zu präsentieren. So können 3D-Touren eingesetzt werden, um einen virtuellen Blick in den Store zu bieten. Wozu das gut sein soll und wie sich virtuelle Rundgänge konkret im Handelsmarketing einsetzen lassen? Das erfahren Sie hier! Crashkurs: Was ist Handelsmarketing? Mit Hilfe einer 360°-Kamera [...]

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Rückkehr ins Büro – Motivationen und Bedürfnisse

Viel wird aktuell darüber nachgedacht und diskutiert, ob, in welchem Umfang und wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden dazu motivieren können, nach Corona und monatelanger Homeoffice-Pflicht wieder ins Büro zurückzukommen. Um hierauf Antworten zu finden ist es wichtig, die verschiedenen Motivationen und Bedürfnisse zu verstehen, die für oder gegen eine Rückkehr ins Büro sprechen.

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Die 15-Minuten-Stadt: Mit UX-Design zur Walkability

Bei der 15-Minuten-Stadt ist der Name Programm. Arbeitsplatz, Freizeitangebote, Grünflächen, Einkaufsmöglichkeiten, Schule, Kindergarten, Kulturangebote – alle täglichen Bedarfe sind für jeden Einwohner innerhalb von 15 Minuten zu erreichen. Und zwar nicht mit Auto, sondern zu Fuß oder mit Fahrrad. Die Versprechungen sind groß, es klingt nach Zukunftsmusik – doch sie hört sich gut an.

Aktuell ist das Leben in der Großstadt meist von langen Wegen geprägt. Die dadurch entstandenen Pendelzeiten sind auf eine Funktionstrennung der Städte zurückzuführen. So erklärt die Stadtgeographin Uta Hohn gegenüber Web-News, dass heutige Städte noch immer durch eine Trennung von Wohn-, Versorgungs- und Arbeitsgebieten gekennzeichnet sind. In der 15-Minuten-Stadt soll sich das ändern.

Dieser Gedanke ist keineswegs neu. Carlos Moreno, Urbanist und Professor an der Pariser Universität Paris I, hatte bereits vor Corona die Idee einer dezentralisierten Stadtorganisation. Alles, was man im Alltag braucht, sollte demnach von jedem Ort in 15 Minuten erreichbar sein. Der Fokus geht dabei weg vom Auto und hin zum Menschen. Die Straße wird derzeit noch für Autos und Parkmöglichkeiten geopfert. Stattdessen sollen Grünflächen, Spielplätze und Fahrradwege angelegt werden. Damit steht die 15-Minuten-Stadt ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und der Verringerung von CO2-Emissionen. Doch auch die Einwohner gewinnen an Lebensqualität: Kürzere Wege, modern „steigende Walkability“ genannt, mehr Freizeit und bessere Luftqualität wären direkte Folgen einer erfolgreichen Umsetzung.

Die Corona-Pandemie hat den Gedanken der 15-Minuten-Stadt neu entfacht. Zum Beispiel wurde deutlich, dass nicht jeden Tag tausende Menschen ins selbe Büro gehen müssen, um produktiv zu arbeiten. Allein im Home-Office zu arbeiten, führt jedoch zur Vereinsamung. In der Nähe befindliche Co-Working-Spaces könnten für dieses Problem eine Lösung bieten und sind elementarer Bestandteil der 15-Minuten-Stadt.

Erste Versuche einer Umsetzung gibt es bereits in Paris, London, Melbourne oder Detroit. Die Maßnahmen stoßen jedoch auch auf Kritik. So kritisiert die Journalistin Alice Delaleu zum Beispiel den Pariser Ansatz im Online-Magazin Chroniques d’architecture: „Durch die Schaffung der Stadt der Viertelstunde baut die Stadt neue Mauern und versinkt im Egoismus“. Fakt ist: Die Planung ist sehr komplex, viele Aspekte müssen mitgedacht werden. Hilfe könnte die Umsetzung der Konzeption vom UX-Design erhalten.

Denn die Arbeitsweisen der UX-Designer können auch bei der Gestaltung des urbanen Raums von Nutzen sein. So sollen die neuen Städte menschenzentriert sein. Methoden des UX-Design wie user research oder customer journey können helfen, die Bedürfnisse der Einwohner zu identifizieren und den Fokus auf den Menschen herzustellen. Die agilen Webmethoden blindlings zu übernehmen wird zwar nicht funktionieren, doch die Grundgedanken können auf die Stadtplanung neu übertragen werden.

Das iterative Vorgehen des UX-Designs führt außerdem zu einem kontinuierlichen Lernprozess. Dieser Prozess ist wichtig, um Herausforderungen wie Klima, wirtschaftlichen oder kulturellen Unsicherheiten gerecht zu werden.

Das UX-Design ist dabei natürlich nur ein Teil einer größeren Planung. Genauso sollten Architekten, Produktdesigner, Soziologen und andere Experten in den Prozess eingebunden sein. Doch bei einem so anspruchsvollem Zukunftsprojekt könnte das UX-Design das fehlende Puzzlestück zur erfolgreichen Gestaltung einer Stadt mit mehr Walkability sein.

Schöne neue Arbeitswelt: Ein Virtueller Rundgang durch den New Work Harbour

“For a better working life” lautet das Motto von New Work SE, bekannt durch das Business Netzwerk XING. Die Unternehmensgruppe hat sich auf die Fahnen geschrieben, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Menschen sich entfalten und verwirklichen können. Wie diese schöne neue Arbeitswelt konkret aussieht? Das zeigt das Unternehmen nun bei einem virtuellen Rundgang durch [...]

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