Quick Wins mit Web Analyse

Über die Web Analyse können viele Daten eines Online Shops erfasst werden. Oftmals wird diese Datenvielfalt aufgrund der hohen Komplexität nicht annähernd ausgeschöpft. Doch auch mit wenig Aufwand können Sie sehr viele wichtige Informationen sammeln und anschließend Ihren Shop optimieren. Mit den folgenden sechs Tipps geben wir Ihnen die Möglichkeit, ohne großen Aufwand schnelle Erfolge zu erzielen.

Tipp #1 – Seiten/-typen mit hoher Bounce Rate identifizieren

Die Bounce Rate gibt den Prozentsatz der Besucher an, die nur eine einzige Seite sehen und dann wieder abspringen. Da Bouncer die Seite bereits geöffnet haben, kann man von einem grundsätzlichen Interesse an dem Shop ausgehen. Und somit könnte es sich um mögliche Käufer, Registrierer, usw. handeln. Um dieses Potenzial nicht zu verlieren, ist es wichtig, die Bouncer zu verstehen. Hierzu sollten Sie folgende Aspekte betrachten.

Auf welchen Einstiegsseiten ist die Bounce Rate am höchsten?

Um herauszufinden, auf welchen Einstiegsseiten die meisten Besucher direkt wieder abspringen, ist der Report „Seiten“ zu nutzen. Hier können die Seiten nach der Kennzahl „Einstiege“ sortiert werden und somit die Bounce Rate der Top-Einstiegsseiten betrachtet werden. Anschließend können Sie Hypothesen erstellen, warum die Bounce Rate auf den einzelnen Seiten besonders hoch sein könnte. Es könnte zum Beispiel sein, dass den Besuchern nicht die relevanten oder nicht genügend Informationen angezeigt werden. Diese Hypothesen können anschließend getestet werden. Letztendlich können Sie die entsprechenden Seiten optimieren und somit die Bounce Rate senken.

Tipp #2 – Unterschiede von neuen Besuchern und Wiederkehrern kennen

Mithilfe von Cookies misst etracker, ob ein Besucher vorher schon einmal eine Website besucht hat oder ob es ein neuer Besucher ist. Es ist darauf zu achten, dass wiederkehrende Besucher nur erkannt werden können, wenn die Cookies nicht gelöscht werden. Dadurch sind die Zahlen nicht exakt, helfen aber dabei einen Trend zu erkennen.

Gibt es auffällige Unterschiede bei der Nutzung von Inhalten (Seiten)?

Um die neuen und wiederkehrenden Besucher besser zu verstehen, ist es hilfreich die jeweils aufgerufenen Seiten zu analysieren. Die dafür relevanten Informationen können Sie in dem Report „Monat & Jahr“ über die Segmente „Besuchergewinnung“ und „Seitenname“ finden. Es kann somit herausgefunden werden, ob Neukunden zum Beispiel eher Informationsseiten betrachten und Wiederkehrer direkt die Produktdetailseiten. Anschließend können Sie dann analysieren, warum die Neukunden sich nicht in Richtung Produktdetailseiten bewegen. Dementsprechend können die betrachteten Informationsseiten näher auf Produkte eingehen bzw. zu diesen navigieren.

Ist das Engagement der beiden Gruppen unterschiedlich?

Weiterhin können einige Engagement-Kennzahlen analysiert werden, um die beiden Gruppen besser zu verstehen. Hierzu zählen unter anderem die Verweildauer, die Besucherhäufigkeit und die Page Impressions pro Besuch. Dadurch kann zum Beispiel untersucht werden, ob die Wiederkehrer engagierter sind als neue Besucher und ob die Wahrscheinlichkeit zu kaufen höher oder niedriger ist.

Tipp #3 – Kanäle mit vielen Abverkäufen identifizieren und ausbauen

Über den Report „Medium“ kann in etracker ermittelt werden, über welche Kanäle die Besucher kommen. Kommen zum Beispiel die meisten Besucher über SEO oder über Social Media? In diesem Zusammenhang kann mittels der Kennzahl „Bestellungen“ analysiert werden, über welchen Kanal die meisten Abverkäufe generiert werden. Neben den klassischen Kanälen kann in dem Report „Referrer (organisch)“ herausgefunden werden, über welche externen Seiten z.B. Foren die Besucher kommen. Anschließend sollten Sie die Traffic-Kanäle und Referrer, durch die viele Abverkäufe generiert werden weiter ausbauen. Desweiteren können Sie über die Analyse der Abverkäufe der einzelnen Medien herausfinden, ob sich Ihre Marketing-Maßnahmen rentieren. Geben Sie zum Beispiel sehr viel Geld für Social Media Werbung aus und generieren über diesen Kanal nur wenig Umsatz, sollten Sie tiefer in die Analyse einsteigen und die Social Media Werbung überdenken.

Tipp #4 – Analyse von abgebrochenen Warenkörben

etracker bietet die Möglichkeit zum Beispiel Bestellprozesse als Website-Ziel-Prozess zu messen. Somit können alle einzelnen Schritte des Bestellprozesses analysiert werden. Diese Analyse hilft dabei, Probleme im Bestellprozess aufzudecken. Sie können in dem Report „Website-Ziele“ auswerten, in welchen Schritten wie viele Besucher abgesprungen sind. Haben zum Beispiel viele Besucher bei der Auswahl der Zahlarten abgebrochen, sollten Sie in Erwägung ziehen, ob Sie weitere Zahlarten in Ihrem Shop anbieten.

Tipp #5 – Produkte an der richtigen Stelle im Shop platzieren

Mit etracker können Sie herausfinden, wie einzelne Produkte oder Produktkategorien performen. Produkte können in eine Produktmatrix eingeordnet werden:

Die Hidden Champion-Produkte sollten auf Seiten mit viel Traffic platziert werden, damit noch mehr Umsatz mit diesen erzielt werden kann. Die Produktdetailseiten von schlecht konvertierenden Produkten (Hype-Produkte) sollten optimiert werden, um die Konversion zu optimieren. Um die Leistungsfähigkeit der unterschiedlichen Produktdetailseiten zu ermitteln, können mithilfe des etracker Optimisers A/B Tests durchgeführt werden. So können Sie zum Beispiel der alten bzw. originalen Variante eine Variante A mit gekürzten Produktbeschreibungen gegenüberstellen. Anschließend können Sie überprüfen, welche Variante besser konvertiert.

Tipp #6 – Durch die interne Suche neuen Content finden

Durch die Auswertung der internen Suche können Sie herausfinden, nach welchen Suchbegriffen die Besucher gesucht haben. In dem Zusammenhang wird angezeigt, ob es zu den gesuchten Begriffen Ergebnisse gibt oder ob die Suche keine Ergebnisse geliefert hat. Wenn Sie also feststellen, dass viele Besucher nach demselben Begriff suchen, aber kein Ergebnis dazu finden, sollten Sie sich überlegen hierzu Inhalte zu erstellen bzw. neue Produkte dem Angebot hinzuzufügen. Denn hierzu scheint ein Interesse da zu sein.

 

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Emailings und Display Ads besser messen mit „View-through Conversion Tracking”

Was ist, wenn Jemand Ihre Display-Anzeige eingeblendet bekommt oder Ihre Email öffnet und nicht klickt, stattdessen aber Ihre Website kurze Zeit später direkt aufruft und bestellt? Werden nur Klick-Konversionen gemessen, so werden diese Werbemittel-Kontakte nicht berücksichtigt. Folglich kann es dazu kommen, dass die Kampagnenleistung und somit der Return on Investment (ROI) falsch eingeschätzt werden.

Das View-through Conversion Tracking von etracker ermöglicht es, den weniger direkten Einfluss von Sichtkontakten zu messen und in die Customer Journeys einfließen zu lassen. Binden Sie hierzu das Ad-View Script in Ihr Werbemittel bzw. Email ein und konfigurieren Ihre Kampagnen-Reports entsprechend (siehe Anleitung). Mit jedem View – d.h. Einblendung der Ad oder Öffnung der Email – wird daraufhin ein View Pixel abgefeuert und ein dazugehöriges Cookie beim Nutzer gesetzt. Besucht der Nutzer anschließend Ihre Website, liest etracker das Cookie aus und ordnet die vorherige View dem Besuch und möglichen späteren Conversions zu.

Lesen Sie dazu unseren neuen Praxis-Tipp.

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Event: SUNDAE talks #2 – Wie skaliert man User Experience?

„Wie skaliert man User Experience?“. Ich glaube, dass dies eine Frage ist, mit der sich viele UX und Produktleute beschäftigen und dass die Antwort nicht pauschal sein kann.

Daher laden wir Euch am 19. Juli 2017 zur exklusiven Mini-Konferenz in Hamburg ein: Die SUNDAE talks #2 drehen sich rund um das Thema SCALING USER EXPERIENCE.

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Der deutsche Maschinenbau und Usability – „Ist das Kunst oder kann das weg?“

Usability und User Experience für digitale Consumer Produkte kann man inzwischen schon fast als alten Hut bezeichnen. Nicht erst seit Apple mit seinen durchdachten Lösungen gezeigt hat, was gute Usability und eine begeisternde User Experience ausmachen, ist das Thema in aller Munde. So ist es längst Usus, dass beispielsweise bei Onlineshops ganze Teams von Designern und Usability Experten das Shoppingerlebnis der Kunden optimieren. So wird gezielt an der Conversion-Rate-Schraube gedreht und damit der Umsatz und Erfolg des Shops direkt beeinflusst.

Doch wie wird das Thema in der deutschen Industrie gesehen? Für wie wichtig halten Maschinenhersteller die Usability ihrer digitalen Steuerungen? Legen sie Wert darauf, dass ihre Maschinen zum Schleifen, Bohren, Schweißen, Füllen und Messen von Werkstoffen intuitiv benutzbar sind oder sogar mit einem besonderen Nutzungserlebnis begeistern?

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Vizthink Hamburg Meetup #23 – Notationssysteme & Bullet Journaling

Warum wir als Vizthinker Notationssysteme & Bullet Journaling – aka #BUJO – so toll finden?!

Weil #BUJO mehr bietet als langweilige To-do-Listen in einem Notizbuch. Es kommen alle möglichen Zeichen und sogar Zeichnungen drin vor. Gewürzt wird das Ganze mit Struktur, unterschiedlichen Schriften, Washitape, Lesezeichen, und, und, und. Machst du auch schon? Super, dann bring dein persönliches Notationssystem mit. Wolltest du schon immer mal mehr drüber wissen? Auch super!

Wir freuen uns auf Kristine Kiwitt, Diana Meier-Soriat und Katharina Bluhm, die uns einen Blick in Ihre Journals gewähren.

Wann und wo?
am Mo, den 19. Juni 2017
um 19 Uhr

In der
Good School
Lagerstraße 36

20357 Hamburg

(Google Maps)

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Redakteurin, Sketchnoterin
Ralf
Appelt
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Lesenswert: Mai 2017

Auch im letzten Monat haben wir wieder viel gelesen und fleißig Links gesammelt, die wir mit euch teilen möchten. Hier unsere spannendsten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur vom Mai. Viel Spaß beim Lesen!

Save the date

  • Am 28. Oktober findet das diesjährige ProductCamp Berlin statt, die deutsche Un-Konferenz für Produktmanager, Product Marketing Manager, Unternehmer und alle anderen Produktinteressierten.

Produktmanagement

  • Roman Picher erklärt in diesem Blog-Post sein T-förmiges Produkt-Kompetenz-Profil, welches spezifisches Wissen über ein bestimmtes Produkt oder Produktportfolio und übergreifende Produktmanagement-Kompetenzen zusammenführt.

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