Kategorie-Archiv: corona

Die VOICES 2020

Ein aufregender zwei-Tagesausflug in die Hauptstadt Berlin, anregende Gespräche über gewonnene Eindrücke, ein Kennenlernen von Gleichgesinnten bei einem Sekt. So oder so ähnlich habe ich mir meine erste Konferenz zum Thema ‘Employee Experience’ vorgestellt. Doch dank Corona kam es letzten Endes ganz anders. Wie aber organisiert man ein ‘Happening’ im digitalen Raum, dessen zentraler Fokus die Zusammenkunft, der Austausch und das Erleben sind? Und wie lässt sich das auf interne Unternehmenskommunikation übertragen?


Die VOICES 2020 von Staffbase steht ganz im Zeichen interner Mitarbeiterkommunikation. Staffbase ist ein Unternehmen, das digitale Lösungen in Form von Mitarbeiter-Apps oder Social Intranets anbietet, um Kommunikation digital und effizient zu gestalten, Informationen unter die Belegschaft zu bringen und Kontakt und Austausch untereinander zu fördern. Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein, denn dank der COVID-19-Situation kommen immer mehr Unternehmen in Zugzwang, ihre Kommunikation im Schnelldurchlauf zu digitalisieren.1 Damit diese Digitalisierung nicht zum Schleudersitz wird, werden im Rahmen der VOICES 2020 unterschiedliche Studien, Case Studies und Learnings aus der Praxis von mitunter hochkarätigen Gastrednern wie Mark Levy2 vorgestellt. Das Motto dieses Jahres:

“Je weiter Mitarbeiter weg sind, umso näher muss interne Kommunikation an sie ran.”

Martin Böhringer (Staffbase) 

Trotz Corona zeigen die Veranstalter, wie digitale Kommunikation funktionieren kann 

Die Großveranstaltung musste aufgrund der Corona-Pandemie jedoch spontan umgestaltet werden. Doch nach eigenen Aussagen lassen sich die Prinzipien der Mitarbeiterkommunikation auf alle Ebenen der Kommunikation mit größeren Gruppen von Menschen anwenden. Also verlegt Staffbase die Konferenz ganz im Sinne des #NewNormal kurzerhand in den digitalen Raum. Über Zoom geben die Gastredner und Staffbase-Mitarbeiter trotz der widrigen Umstände ihre Erkenntnisse langjähriger Arbeit zum Besten. Darüber hinaus wird das Event, welches sonst mehrere hundert Euro kostet, kostenlos und für alle verfügbar gemacht. An manchen Stellen wirkt die Veranstaltung aber vielleicht auch deshalb ein wenig wie eine Werbeveranstaltung für die eigenen Tools und Dienstleistungen. Doch zwischen den Vorstellungen der eigenen App zur Mitarbeiterkommunikation werden auch spannende Grundlagen-Studien zu den Erfolgsfaktoren interner Kommunikation, Strategietemplates für Krisenpläne und Insights aus der Praxis vorgestellt. Die Ziele interner Unternehmenskommunikation: Informationen ortsunabhängig verbreiten, Nähe und Vertrauen über Distanz schaffen3, den Austausch unter Mitarbeitenden fördern und Zugehörigkeiten schaffen, lassen sich mithilfe digitaler, dezidierter Tools besser denn je umsetzen und bergen großes Potenzial.

Quelle: Screenshot der Zoom-Keynote von Mark Levy “The Shift from HR to EX: The Role Internal Comms Plays in Creating Engaged and Productive Employees” im Rahmen der VOICES 2020, am 23. April 2020.  

Aber: Erfahrungen lassen sich leider nicht komplett digitalisieren 

Deutlich wird: Das Thema Employee Experience und der dabei sehr wichtige Aspekt der internen Kommunikation gewinnen derzeit immens an Bedeutung. Die Rolle von Unternehmen ist zunehmend eine kulturelle und gesellschaftliche. Sie müssen Ängste ernst nehmen und abbauen, Zugehörigkeiten schaffen und die mentale Gesundheit berücksichtigen – heute mehr denn je. Wie wichtig dafür die interne Kommunikation ist, wird mir im Laufe dieses Tages sehr deutlich. Doch wie wichtig auch die persönliche Face-to-Face Kommunikation, der Austausch, die Diskussion und vor allem das Erleben dafür sind, merke ich leider auch, nachdem ich das Zoom-Meeting verlasse und mich meinem Alltag widme. Denn die Konferenz ist schon fast vergessen, als ich mein Mittagessen warm mache, um mich kurz darauf in das nächste Zoom Meeting zu setzen.


Wer sich die Aufzeichnungen der Keynotes der Voices 2020 ansehen möchte, kann dies hier tun:  https://insights.staffbase.com/voices-2020-aufzeichnung

Titelbild: Screenshot der VOICES 2020 von Staffbase, am 23. April 2020. Mark Levy (ehemaliger Head of Employee Experience bei Airbnb, heute Berater für Employee Experience) erklärt in seiner Keynote “The Shift from HR to EX: The Role Internal Comms Plays in Creating Engaged and Productive Employees” die zunehmende Wichtigkeit von Employee Experience und gibt seine Erfahrungen aus der Praxis als EX Berater zum Besten.

Dieser Artikel ist unabhängig und wurde nicht von Staffbase in Auftrag gegeben oder anderweitig finanziert. Alle im Artikel vorhandenen Links dienen lediglich der Information. 

  1. Jens-Uwe Meyer 2020: Wie Corona die Arbeitswelt langfristig verändert. https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/durchbruch-fuer-digitalisierung-corona-veraendert-die-arbeitswelt-a-1305535.html
  2. ehemaliger Head of Employee Experience bei Airbnb
  3. s. auch dazu den spannenden Artikel von Gabri Herrmann hierzu: https://employee-experience.de/2020/naehe-ueber-distanz-schaffen/

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Die Welt neu gestaltet von COVID-19

Kürzlich haben sich Deloitte und Salesforce zusammengetan, um gemeinsam einen aufschlussreichen, detaillierten Blick auf mögliche globale Zukunftsszenarien in den kommenden Jahren zu werfen. Dies wird in ihrem Bericht mit dem Titel “The world remade by COVID-19 – Scenarios for resilient leaders in the next 3-5 years” vorgestellt; eine Kopie können Sie hier herunterladen: https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/global/Documents/About-Deloitte/COVID-19/Thrive-scenarios-for-resilient-leaders.pdf.


Es ist in gewisser Weise erfrischend, darüber nachzudenken, wie die Welt längerfristig aussehen wird. Zumindest in meinem Haus und in meiner Gemeinde gibt es eine intensive Konzentration auf das ‘Hier und Jetzt’, das sich vielleicht auf den Zeitrahmen von drei bis sechs Monaten erstreckt. Hier in den USA stehen im November Präsidentschaftswahlen an (keine Minute zu früh!). Wir haben derzeit ein gründliches und tiefgreifendes Erwachen in Bezug auf Rassenungerechtigkeiten und Möglichkeiten, voranzukommen. Und wir haben immer noch diese globale Pandemie, die anders ist als alles, was die Welt je gesehen hat.

Es freut mich daher, dass diese Vordenker längerfristige Szenarien für Betrachtungen von Unternehmensführern entwickelt haben. Dieses Projektteam berücksichtigte fünf Schlüsselbereiche:

  • Gesellschaft
  • Technologie
  • Wirtschaft
  • Umwelt
  • Politik

… bei der Entwicklung von vier möglichen Zukunftsszenarien:

  • Der vorüberziehende Sturm: wo die Pandemie innerhalb 2020 endet und die wirtschaftliche Erholung 2021 einsetzt
  • Die gute Gesellschaft: wo Regierungen und große Unternehmen gemeinsam Lösungen zur Eindämmung von Schäden durch die Pandemie erarbeiten
  • Sonnenaufgang im Osten: China und andere ostasiatische Länder erweisen sich als weltweit führend bei der wirksamen Bewältigung der Auswirkungen von COVID-19
  • Einzelkämpfer: wo die Pandemieperiode über einen längeren Zeitraum andauert, zum Teil aufgrund von Missmanagement der Regierung und schlechter Koordination zwischen den Ländern

Ich ermutige Sie, den Bericht zu durchzugehen und sowohl die Bedingungen, unter denen jedes Szenario greifen könnte, als auch die Auswirkungen auf jeden der fünf betrachteten Schlüsselbereiche zu bedenken. Was Ihnen schnell auffallen wird, ist die Vielfalt der Ergebnisse und Auswirkungen rund um den Globus. Der Bericht schlägt Kernfragen vor, über die jeder von uns nachdenken sollte, um die Auswirkungen auf Unternehmen zu berücksichtigen.

Zusätzlich zu den von ihnen vorgeschlagenen Fragen werde ich, da ich im People-Operations-Business tätig bin, einige Dinge aufzeigen, die Sie ermutigen sollen, für Ihre Belegschaft und für Sie persönlich nachzudenken. Wenn Sie sich diese Szenarien durchlesen und überlegen, wie Ihr Unternehmen davon betroffen sein könnte, sollten Sie für sich und Ihre Teamkollegen Folgendes bedenken:

  • Ihr Netzwerk und Ihre Mitgliedschaften: Wo haben Sie ein persönliches oder berufliches Interesse am Ausbau Ihres Netzwerks? Dies kann sein, um eine Person zu treffen oder einer Gruppe beizutreten, die Einsichten hat, die Sie voranbringen können. Universitäten, solche mit gemeinsamen politischen oder gesellschaftlichen Zielen, solche in angrenzenden Geschäftsbereichen… überlegen Sie sich, wo Sie Ihr Netzwerk erweitern möchten, und überlegen Sie dann, wie Sie das am besten erreichen können.
  • Ihre Teamkollegen: Worüber müssen Sie jetzt selbst nachdenken, wenn überhaupt? Welche Fähigkeiten müssen in Ihrem Team aufgebaut werden? Welche strukturierten oder wenig strukturierten Lernmöglichkeiten sollten jetzt verfolgt werden, zum Nutzen sowohl Ihres Unternehmens als auch Ihrer Mitarbeiter:innen? Schauen Sie sich an, was Firmen wie LinkedIn Learning, Coursera und Udemy anbieten – vieles davon ist kostenlos. Die größte Hürde für Ihre Teamkolleg:innen könnte die klare Erlaubnis und Ermutigung Ihrerseits sein, auf diese Weise zu lernen; gehen Sie nicht davon aus, dass Sie sich selbst dafür einsetzen oder Ihr Interesse daran bekunden, mehr zu lernen, um neuen Geschäftsanforderungen zu entsprechen.
  • Apropos Teamkollegen…. wer sind die? Es gab noch nie eine bessere Zeit, um über neue Wege der Zusammenarbeit mit anderen nachzudenken, um Arbeitsziele zu erreichen. Denken Sie an Projekt-/Gig-Arbeiter, Offshoring- und Fernarbeitsteamkollegen, Teilzeit-Berater. Kürzlich erfuhr ich von einer Rolle in meinem Netzwerk mit dem Titel “Unternehmer in Residenz”, für die einer meist pensionierten, erfahrenen Senior-Führungskraft eine monatliche Gebühr gezahlt wird, um eine Organisation über neue Ideen und potenzielle Fallstricke zu beraten, damit das Unternehmen auf intelligente Weise wachsen kann. Wenn Sie also über Geschäftsanforderungen nachdenken, die es zu planen gilt, sollten Sie sich überlegen, wie Sie Menschen und Firmen identifizieren und mit Ihnen zusammenarbeiten können, die Ihnen helfen können, Ihr Ziel zu erreichen.  
  • Team-Kommunikation: Wie werden Sie Ihrem Team regelmäßig Pläne, Aktualisierungen und Entscheidungen mitteilen? Wie werden andere Manager in Ihrem Team dies tun? Wie werden die Mitarbeiter die risikofreie Möglichkeit haben, ihre Perspektiven, Ideen und Frustrationen mit dem Management zu teilen? Meiner Meinung nach ist es von entscheidender Bedeutung, Systeme und Erwartungen zu etablieren, die in der gesamten Organisation einheitlich sind und in einem Rhythmus kommen, auf den sich alle Teamkollegen verlassen können. Sie wollen versuchen, Fehlinterpretationen oder Bedenken innerhalb Ihres Teams zu minimieren, wenn sich die Kommunikationspraktiken bei verschiedenen Personengruppen oder über einen bestimmten Zeitraum hinweg unterschiedlich anfühlen. Überlegen Sie außerdem, wie Sie möglichst viel echtes Feedback und Input von den Teammitgliedern erhalten können. Denken Sie daran, dass sie wie nie zuvor gestresst und überfordert sein können, und zwar aus Gründen, die mit ihrer Arbeit mit Ihnen zusammenhängen können oder auch nicht. Wenn Menschen gestresst und überfordert sind, ist es weniger wahrscheinlich, dass sie konstruktive Ideen und Rückmeldungen mit dem Management teilen. Arbeiten Sie sich in Systeme und Plattformen ein, mit denen Eingaben auf eine für diese Mitarbeiter möglichst sichere Art und Weise gehört werden können.
  • Wofür stehen Sie? Es ist nie zu früh, dies für sich selbst und für Ihr Team wirklich festzuschreiben. Besonders jetzt, je konkreter Sie die Leitprinzipien Ihres Unternehmens und das, wofür Sie alle stehen, definieren, priorisieren und veröffentlichen können, desto konkreter können Sie Entscheidungen treffen und allen in Ihrem Team ein Gefühl von Sinn und Einheit vermitteln. Dies gibt auch anderen Führungskräften und Managern einen Rahmen, in dem sie Entscheidungen für ihre Gruppen treffen können, ohne sich dabei von den allgemeinen Unternehmensgrundsätzen beeinflussen zu lassen. Meine Freunde bei uIntent haben dies in Form eines Unternehmensmanifestes deutlich gemacht, das Sie hier nachlesen können: https://www.uintent.com/identity-and-manifesto. Sie werden in den kommenden Monaten und Jahren, in denen sich die Welt weiter entwickelt, interne Reibungsverluste und Debatten minimieren wollen; ein klarer Satz von Geschäfts- und Mitarbeiterprinzipien kann dabei helfen.

Es gibt vor allem drei Eigenschaften, von denen ich glaube, dass sie für die besten Führungskräfte in den kommenden Jahren an erster Stelle stehen werden. Das sind: Intentionalität, Authentizität und Flexibilität.

Bei so viel Veränderung um uns herum nimmt jede Person in Ihrem Kreis ihre eigene Einschätzung ihrer Prioritäten und ihrer Beziehungen vor. Ihre Mitarbeiter und Teamkollegen brauchen wahrscheinlich andere Dinge von Ihnen als noch vor ein paar Monaten. Wenn Sie mit Absicht, Authentizität und Flexibilität voranschreiten, sind Sie für alle makroökonomischen Umstände, die sich in den kommenden Jahren entwickeln werden, bestens gerüstet.


Dieser Artikel wurde von unserer Gastautorin Michelle McKinney geschrieben. Michelle McKinney ist geschäftsführende Partnerin von Janus Business Solutions mit Sitz in Kalifornien, USA. Sie kann unter michelle@janusbusinesssolutions.com erreicht werden.

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The world remade by COVID-19

Recently, Deloitte and Salesforce partnered up to share an insightful, detailed look at possible future global scenarios in the years to come. This is presented in their report called “The world remade by COVID-19 – Scenarios for resilient leaders in the next 3-5 years”; you can download a copy here https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/global/Documents/About-Deloitte/COVID-19/Thrive-scenarios-for-resilient-leaders.pdf.


It is refreshing in a way to think about longer range views of what the world will look like. At least in my house and in my community, there is an intense focus on the here and now, lengthening out to perhaps the three-to-six month time frame. Here in the U.S., we have an upcoming presidential election in November (not a minute too soon!) We currently have a deep and profound awakening on racial injustice and ways to move forward. And we still have that global pandemic that is unlike what the world has ever seen.

So I’m delighted that these thought leaders put shape around longer-range scenarios for reflections by business leaders. This project team considered five key areas:

  • Society
  • Technology
  • Economy
  • Environment
  • Politics

….when developing four possible future scenarios:

  • The passing storm: where the pandemic ends within 2020 and the economic recovery takes hold in 2021
  • Good company: where governments and large companies partner to create solutions to mitigate damage from the pandemic
  • Sunrise in the east: where China and other East Asian countries prove to be world leaders on effectively managing COVID-19’s impact
  • Lone wolves: where the pandemic period continues for a prolonged period, in part due to government mismanagement and poor coordination across countries

I encourage you to review the report and consider both the conditions under which each scenario could take hold, as well as the impacts to each of the five key areas considered. What you will quickly notice is the diversity of outcomes and impacts around the globe. The report suggests core questions for reflection by each of us on business impacts to be considered.

In addition to their suggested questions, since I’m in the people operations business, I’ll pinpoint some things to encourage you to think about for your workforce and for you personally. As you read through these scenarios and consider how your business may be impacted, consider the following for you and your teammates:

  • Your network and affiliations: where do you have personal or professional interest in growing your network? This may be to meet a person or join a group that has insight to help move you forward. Universities, those with common political or societal goals, those in adjacent business lines…think about where you’d like to expand your network and then think about how best to accomplish that.
  • Your teammates: what do they need to think about now for themselves, if anything? What skills need to be built within your team? What structured or lightly-structured learning opportunities should be pursued now, for the benefit of both your company and of your employees? Take a look at what firms like LinkedIn Learning, Coursera, and Udemy have on offer — a lot of which is free. Your teammates’ biggest barrier may be the clear permission and encouragement from you to learn in this way; don’t assume that they will self-advocate or self-identify their interest in learning more to help emerging business needs.
  • Speaking of teammates….who are they? There has never been a better time to think about fresh ways of collaborating with others to accomplish work goals. Think about project/gig workers, offshoring & distance teammates, part-time advisors. I recently learned of a role in my network titled “entrepreneur in residence”, for which a mostly-retired, seasoned senior leader is paid a monthly fee to advise an organization on fresh ideas and potential pitfalls to help grow the business smartly. So when you think about business needs to plan for, push yourself on how to identify and work with people and firms that can help get you where you want to go.  
  • Team communications: How are you going to communicate plans, updates, and decisions regularly to your team? How will other managers on your team do so? How will employees have the risk-free opportunity to share their perspectives, ideas, and frustrations with management? It is critically important, in my view, to build systems and expectations that are uniform across the organization and come at a cadence that all teammates can rely upon. You want to try to minimize misinterpretation or concerns across your team if communication practices feel different across different groups of people, or feel different over a span of time. In addition, be thoughtful about how to maximize getting real feedback and input from those on your team. Remember that they may be stressed and stretched like never before, for reasons that may or may not be connected to their work with you. When people are stressed and stretched, it is less likely that they will share constructive ideas and feedback with management. Dig into systems and platforms that can be used to hear input in as safe a way as possible for those employees.
  • What do you stand for? It is never too early to really pin this down for yourself and for your team. Especially now, the more concrete that you can define, prioritize, and publish your company’s guiding principles and what you all stand for, that will help make decisions and provide a sense of purpose and unity to all those on your team. This also gives a framework for other leaders and managers to make decisions for their groups while still aligning with the overall company principles. My friends at uIntent have made this clear as a company manifesto, which you can read here https://www.uintent.com/identity-and-manifesto .  You’ll want to minimize internal friction and debate in the months and years to come as the world keeps evolving; a clear set of business and people principles can help with that goal.

Above all, there are three attributes that I believe the best leaders in the years to come will keep top of mind. Those are: intentionality, authenticity, and flexibility.

With so much change all around us, each person in your circle is making their own assessment of their priorities and their relationships. Your employees and teammates likely need different things from you than they needed just a few months ago.  Moving forward with intentionality, authenticity, and flexibility will put you in the best position for whatever macro circumstances unfold in the years to come.


This article was written by our guest author Michelle McKinney. Michelle McKinney is Managing Partner of Janus Business Solutions, based in California, USA. She can be reached at michelle@janusbusinesssolutions.com.

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Vertrauen und menschliche Nähe über Distanz schaffen

Menschliche Nähe über direkten persönlichen Kontakt ist derzeit ein rares Gut – und gleichzeitig eine Kernvoraussetzung für agiles, motiviertes und eigenständiges Arbeiten. Und zwar unabhängig davon, was für ein Typ jede:r Einzelne ist. Wie aber erschaffen wir diese Nähe ohne direkten Kontakt? Derzeit wird der Markt überschwemmt mit digitalen Tools, um gerade in Zeiten häuslicher Isolation und zunehmender Distanz Nähe über diese Distanzen hinweg zu schaffen. Richtig eingesetzt können sie helfen, die Kreativität von New Work-Ansätzen und die Dynamik von agilem Projektmanagement mit dem Element der Nähe und des Vertrauens zu verknüpfen


Was Nähe und Vertrauen so relevant für Unternehmen macht 

Es gibt sie, und sie ist ein wesentlicher Baustein für das Entstehen emotionaler Nähe, welche wiederum eine bedeutende Voraussetzung für das Entstehen von Vertrauen ist. Dieses Vertrauen entscheidet darüber, wie sehr sich ein Mensch mit etwas, Personen oder Zielen und auch der Arbeitidentifiziert.  

Und damit ist sie ein zunehmend wichtiger Faktor für unsere Arbeitswelt, unseren wirtschaftlichen Erfolg, die Employee Experience und dafür, wie gerne wir alle weiterhin arbeiten. Und zwar nicht nur, weil es Menschen, die Nähe wahrnehmen und spüren, besser geht. Nähe schafft Vertrauen, Vertrauen schafft Bindung und Bindung schafft Überzeugung, Engagement und Commitment.  

Führungskräfte erleben oft, wie Nähe und Vertrauen Teams zu Höchstleistungen anspornen – fehlende Nähe und fehlendes Vertrauen jedoch oft ins Gegenteil führen. Arbeit wird nach Vorschrift erledigt, Teams und Mitarbeiter arbeiten nicht so eng zusammen, wie es notwendig wäre, und die Motivation leidet.  

Emotionale Nähe, zum Arbeitgeber, zur Führungskraft, zum Team und zu Kollegen über physische Distanz  

Nähe und Vertrauen entstehen unter anderem dadurch, dass wir uns als Menschen – persönlich – kennen lernen. Durch persönliche Treffen nehmen wir unser Gegenüber ganzheitlicher wahr als über das Telefon, einen Videochat oder gar eine E-Mail. Wir können verbal und nonverbal kommunizieren, haben die formelle und die informelle Kommunikation und mit allen diesen Mitteln können wir über die Zeit Vertrauen und emotionale Nähe aufbauen, erschaffen und bewahren.   

Unsere Arbeitswelt ist jedoch zunehmend von physischer Distanz geprägt, und dies wird durch Corona noch verstärkt. Dienstreisen werden mehr hinterfragt, der Kostendruck auf Unternehmen wird steigen und die Bereitschaft, in große Büroräume oder persönliche Meetings zu investieren, wird zumindest teilweise abnehmen.  

Digitale Tools und Elemente des agilen Projektmanagement schaffen Nähe und Vertrauen  

Hier bietet sich nun die Möglichkeit, digital aus dem Vollen zu schöpfen. Fangen wir mal mit den Basics an: Video sticht Voice – und zwar immer. Eine ausgeschaltete Kamera tötet den digitalen Raum. Also – Homeoffice? Dienstreise? Show up on video – den anderen zu sehen, ist deutlich mehr, als ihn zu hören!  

Als nächstes: Regelmäßigkeit – je öfter Menschen sich begegnen, desto besser lernen sie sich einzuschätzen und desto eher entsteht Vertrauen. Regelmäßige digitale (kurze) Teammeetings, Treffen oder auch das das “Daily” sind wunderbare Instrumente, um Nähe und Vertrauen im digitalen Raum wachsen zu lassen.  

Nicht jeder übrigens mag das “Daily”. Gerade wenn altbewährte Teams auf agiles Projektmanagement umschwenken, nervt er oft: zu viel Korsett, zu viel Disziplin, warum soll ich mich wirklich JEDEN TAG mitteilen und Rede und Antwort stehen, was ich gerade mache? Oft erleben Führungskräfte hier große Widerstände.  

Es zeigt sich aber gerade jetzt: der “Daily” hat neben der inhaltlichen Funktion eben auch eine weitere, gerade derzeit sehr große Bedeutung: jede:r Teilnehmer:in sieht sich jeden Tag – digital. Sieht, wo die anderen stehen, hat Kontakt, weiß, was die Kolleg:innen tun. Eine ganz neue Dimension, die oft vormals bei direkter physischer Nähe gar nicht so hervor getreten ist. In digitalen Räumen also: ein Hoch auf das “Daily”!  


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Chancen der Corona-Krise: Tim Bosenick

Neulich hörte ich auf einer Konferenz, dass das “ganze New-Work-Gedöns” ja jetzt wohl in den Hintergrund trete, wo doch Corona die Wirtschaft komplett durcheinander wirbele und der Fokus dann doch wieder auf den harten Fakten des Geld-Verdienens liegen müsse. Das fand ich insofern bemerkenswert, als dass die beiden Foki “New Work” und “Geld verdienen” scheinbar auf den entgegengesetzten Enden eines Kontinuums positioniert wurden. Aber warum muss das ein Gegensatz sein? Lasst uns doch beides kombinieren und Corona (bzw. die Arbeitswelt nach Corona) zum Anlass nehmen, beides bewusst miteinander zu verbinden. Grade das “Geld verdienen” funktioniert super, wenn das Team hoch motiviert ist. Menschen in einem Team sind hoch motiviert, wenn sie ernst genommen und wertgeschätzt werden. Wo ist der Widerspruch? 

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Chancen der Corona-Krise: Torsten Katthöfer

Jede Ausnahmesituation führt je nach Maß der Ausnahme zu einer Charakterverdichtung derjenigen, die von den Auswirkungen betroffen sind. Ergo zeigen sich unter den aktuellen Bedingungen sowohl neue, vielleicht auch ungeahnte Stärken, als auch die umgangssprachlichen “Schwächen”.  Insbesondere Menschen, die eine Führungsrolle innehaben (oder sich zumindest so sehen), könnten nun zwei Dinge tun:  

Erstens: In die kritische Selbstreflektion gehen. Womit blühe ich gerade auf, was macht mich aktuell mürbe, was macht mir Angst und was tut mir gut? Sich dessen bewusst zu werden und zu bleiben, wird zwangsläufig auf ein höheres Niveau, mindestens im Teilgebiet der Kommunikation, führen. 

Zweitens: Aktiv wahrnehmen, wie andere mit der Situation umgehen. Wer steckt den Kopf in den Sand (und muss da wieder rausgeholt werden), wer wird plötzlich zum Teamplayer, wer sorgt für (gefühlte) Ruhe, Beständigkeit, Optimismus im Team?  

Neben der natürlichen Aufgabe als Führungskraft, irreale Ängste bestmöglich durch Klarheit und Optimismus zu reduzieren, ist dies die Chance, die nun mehr oder weniger von alleine gewachsenen Rollen und Strukturen zu reflektieren und bestenfalls für die Zukunft zu festigen.  

Den Wandel aktiv vorantreiben

Das gemeinsame Erlebnis, erfolgreich durch dick und aktuell vor allem durch dünn gegangen zu sein, kann einzigartige Teams und eine ganz neue Art des Zusammenhalts hervorrufen. Dieses gilt es aktiv zu fördern – auch hinsichtlich des gerade sehr gängigen Begriffs “New Work”. Ein entscheidender Erfolgsfaktor dieser verrückten neuen Variante zu arbeiten ist das Maß der Agilität. Gemeint ist damit vor allem, ob im Unternehmen, in der Abteilung oder im kleinsten Team, auf Augenhöhe kommuniziert wird – oder ob die Kommunikation (nach wie vor) hierarchisch gelebt wird. Es sind gerade unfassbar gute Zeiten, Vertrauen vorzuschießen und damit am Wandel des eigenen Wirkungskreises in eine zukunftsfähige (und möglicherweise auch sehr angenehme) Richtung beizutragen.


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Chancen der Corona-Krise: Justus v. Wedekind

Kannst Du Dich noch an die ersten Schultage nach den Sommerferien erinnern? Der komische Typ aus der zweiten Reihe sitzt auf einmal etwas aufrechter da und Sabrina macht jetzt auf Britney Spears. Der Typ und Sabrina müssen in den letzten Wochen irgendwas mit sich gemacht haben, schon wieder… 

Diese schubhafte Neuinterpretation und Reflexion der eigenen Persönlichkeit hört irgendwann auf, weil wir meinen, uns gefunden zu haben und weil die Verantwortungen für andere Personen wichtiger scheint als die Verantwortung, die wir uns selber gegenüber haben: „Ich bin AccountManager“.  

Den Freiraum, diese Entscheidungen zu hinterfragen und zu überdenken, haben wir danach häufig nicht mehr. Wir sind getrieben durch Performance und Karrieremöglichkeiten und wollen die beste Version dieser Entscheidung sein.  

Nun können wir Homeoffice nicht wirklich mit Sommerferien vergleichen und Britney Spears nicht mit Account-Management, aber nutzen wir doch diese Chance der aufgezwungenen sozialen Abstinenz, um uns selber besser kennenzulernen, genau wie Sabrina es in den Sommerferien getan hat. Reaktivieren wir die kindliche Neugier auf die eigene Persönlichkeit und fordern wir unsere Entscheidungen erneut heraus.  

  • Was passt zu mir?  
  • Was zieht mir Energie? 
  • Was brauche ich, um motiviert in den Tag zu starten?  
  • Was sind eigentlich meine Werte? 
  • Wo möchte ich noch hin? 

Möchten wir in der Krise Chancen sehen, denke ich, dass die Selbstreflexion für viele eine Möglichkeit bietet, danach, wie der Typ aus der zweiten Reihe, etwas aufrechter im Stuhl zu sitzen. 


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Chancen der Corona-Krise: Laura Arndt

Die Chance, die sich durch die Corona-Krise für uns auftut, ist ein reflexiver Prozess, der als Motor für positive Veränderung genutzt werden kann. Die Praxistheorie geht davon aus, dass wir unbewusste Denk- und Verhaltensweisen erst wirklich ändern können, wenn wir uns diese bewusst machen. Im Alltag ist das oft schlichtweg nicht möglich – nicht umsonst sind sie oft ‘unbewusst’. Doch nun, da ein Bruch im Alltäglichen entsteht und vieles nicht mehr ausgelebt werden kann, fallen uns unsere bisherigen Werte und Routinen auf. Was selbstverständlich war, wird nun etwas, dem wir uns bewusst werden – sei es Freunde treffen, auf Konzerte gehen, verreisen oder Essen gehen. 

Unsere Werte verschieben sich, Elementares wird wieder wichtiger. Der Wunsch nach mehr Menschlichkeit in Form von Solidaritätsnetzwerken, menschlicher Nähe und Kreativität, gewinnt immens an Relevanz. Um Lösungen für bisher nicht Dagewesenes zu finden, brauchen wir dieses unkonventionelle Out-of-the-Box-Denken und den Mut, neue Wege zu gehen. Wo Homeoffice bislang nicht denkbar war, finden sich neue Formen der digitalen Kollaboration. Wer vor dem ‘unaufhaltsamen Klimawandel’ resigniert hat, bekommt aufgezeigt, dass vieles eben doch noch möglich ist. Wer Unternehmen oder Politik für starr und träge hielt, bekommt nun mitunter schnelle und unorthodoxe Lösungen präsentiert. 

Für viele bietet diese Ausnahmesituation eine real gelebte Alternative, zu einer sonst als so alternativlos wahrgenommenen Welt. Dadurch, dass sie alte Verhaltensmuster aufbricht, gibt uns die Corona-Krise die Möglichkeit, in diversen Bereichen des Lebens neue Verhaltensweisen zu etablieren und unsere Werte zu überdenken. Sie bietet somit die Chance, auch nach der Krise bewusst gesellschaftliche und private Veränderungen zu bewirken, die menschliche Aspekte des Lebens verstärkt in den Vordergrund stellen – auch im Arbeitsalltag.

Dieser Artikel ist Teil der Expertenrunde#1 zu den Chancen der Corona-Krise

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Chancen der Corona-Krise: Gabri Herrmann

Coronas Fluch, Coronas Chance 

Corona ist schon ein Fluch – und hat uns ziemlich kalt und unerwartet getroffen. Trotzdem haben viele Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt schnell reagiert – und viele neue und super kreative Ideen entstehen: Clubs streamen ihre Musik mit der Möglichkeit, ein digitales Bierchen zu kaufen, Freunde spielen digitale Spiele und mehr. 

Welche Chancen bieten sich in der Arbeitswelt? 

Zunächst einmal ist Corona eine Disruption mit oft ganz bestimmten Nebeneffekten. Einer davon: bereits bestehende oder aufkommende Trends verstärken sich mit großer Geschwindigkeit. Digital ist ein solcher Trend. Wie oft wurde darüber gesprochen, dass Deutschland digitaler werden muss. Und wie wenig ist passiert. Das ändert sich gerade. Digitale Formate, Tools und Arbeitsweisen explodieren förmlich und damit die Chance, neue Arbeitswelten zu gestalten. Digitale Workshops, clever und intuitiv umgesetzt, können Teams nun schneller zusammen bringen und Trainings und Workshops über Distanzen durchgeführt werden

Eine Möglichkeit, die bislang kaum Beachtung gefunden hat: Virtual Reality (VR). In vielen Bereichen, besonders im Gaming-Bereich schon etabliert, wurde sie für digitale Konferenzen und Workshops bisher nicht in Betracht gezogen. Grundsätzlich bietet eine gute VR aber deutlich mehr Interaktionsmöglichkeiten und durch das intensive Erlebnis hat der Anbieter auch die Möglichkeit, einen tieferen Eindruck zu hinterlassen, als das bisher im klassischen Videochat möglich ist. Wir sind gespannt, was daraus wird.  

Dieser Artikel ist Teil der Expertenrunde#1 zu den Chancen der Corona-Krise

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