Kategorie-Archiv: Karriere

UX-Nachwuchs finden, ausbilden und übernehmen – Teil 4: Die Übernahme

Die zwölf Monate des UX-Traineeships neigen sich dem Ende entgegen. Was ist vor und nach der Übernahme zu erledigen und zu beachten? In Teil 4 der Serie geht Stefan Freimark auf die Übernahme ein, und beantwortet Fragen die ihm zum Trainee-Programm von Aperto gestellt wurden.

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UX-Nachwuchs finden, ausbilden und übernehmen – Teil 3: Die Ausbildung in der Praxis

Wie passen ein Ausbildungsplan und der volatile Projektalltag einer Agentur zusammen? Und worauf sollten Mentoren in der Ausbildung achten? In Teil 3 der Serie erläutert Stefan Freimark anhand eines Praxisbeispiels, wie ein UX-Traineeship bei Aperto konkret ablaufen kann. Außerdem gibt es jede Menge Tipps für Mentoren.

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UX-Nachwuchs finden, ausbilden und übernehmen – Teil 2: Der Ausbildungsplan

Ihr habt einen UX-Trainee eingestellt: Yay! Aber wie kann ein Trainee diese Zeit am besten nutzen? In Teil 2 der Serie erläutert Stefan Freimark den Ausbildungsplan für UX-Trainees bei Aperto und die sechs Bausteine dieses Traineeships.

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UX-Nachwuchs finden, ausbilden und übernehmen – Teil 1: Wie man ein UX-Trainee-Programm aufbaut und die richtigen Kandidaten dafür findet

Für UX-Berufseinsteiger gibt es zahlreiche Studiengänge und Weiterbildungskurse. Allerdings bringen Absolventen oft nicht das Wissen mit, das sie im Projektalltag benötigen. Die Agentur Aperto hat daher bereits vor einigen Jahren ein Trainee-Programm eingeführt. Wie die Bewerbung als UX-Trainee bei Aperto abläuft, worauf Mentoren während der Ausbildung achten müssen, und was nach der Übernahme wichtig ist, erläutert Stefan Freimark in dieser vierteiligen Serie. Nachmachen erwünscht!

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Ein Trend schwappt über den Teich: Coaching für Produktmanager

Nicht, dass es in den Staaten schon gang und gäbe wäre… aber es ist ein klarer Trend zu erkennen: Immer mehr Unternehmen holen sich für ihr Produktteam einen Coach. Und dieser Trend schwappt so langsam auch nach Europa. Da ist es an der Zeit, dieses Thema mal zu beleuchten.

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Wie man den richtigen Produktmanager findet und einstellt

Es ist Januar und somit viel los auf dem Markt der Talente. Alle Unternehmen halten ihre Budgets in Händen und haben neue Stellen geplant. Aber wie findet man den oder die richtige(n) Produktmanager(in)?

1. Wissen was man sucht.

Bevor man mit der Suche nach einem Produktmanager startet sollte man für sich selbst überlegen was genau die Erwartungen an die Rolle sind. Hilfreich dazu sind Fragen wie diese:

  • Wieviel Gestaltungsspielraum wird der Produktmanager bekommen? Darf er selbstständig Entscheidungen treffen? Hat er die Verantwortung für “profit & loss”?
  • Wie kommt der Produktmanager an Input für sein Backlog? Darf der Produktmanager mit Nutzern und Kunden sprechen?
  • Wie wird das Team aussehen mit dem die Produktmanagerin Arbeitet? Gibt es dort jemanden für die Qualitätssicherung oder soll der Produktmanager selbst Testen? Gibt es Designer? Texter?
  • Soll er sich mit um die Vermarktung des Produktes kümmern? Oder endet die Verantwortung mit erfolgreicher „Herstellung“ des Produktes?

Oder man orientiert sich z.B. an folgenden Rollenbeschreibungen:

Hat man ein klares Bild davon, welche Art von Produktmanager man sucht und was die konkreten Aufgaben sein sollen, kann man das in eine Stellenbeschreibung/-anzeige einfließen lassen.

2. Die Mechanismen verstehen

Zu wissen wie genau die Rolle des neuen Produktmanagers sein soll ist ein ungemeiner Vorteil auf der Suche nach einem neuen Kollegen. Denn Produktmanager sind rares Gut. Sie werden ständig von Arbeitgebern angesprochen. Unternehmen, die genau wissen was sie suchen und das auch gut vermitteln können, stechen dabei auf angenehme Art und Weise aus der Masse hervor.

Was außerdem oft vergessen wird: Produktmanager lieben Produkte.
Sprechen sie über ihr Produkt. Über seine Stärken, seine Schwächen und seine Potenziale. Und über das Team mit dem der Produktmanager arbeiten wird. Denn es ist gut zu wissen welche Talente bereits an Bord sind und auf welche Unterstützung man wird zurückgreifen können.

3. Wissen wo man sucht

Der Teil ist einfach denn es geht schlicht um Reichweite:

  • Stellenanzeige online zugänglich machen. Gegebenenfalls in mehreren Sprachen.
  • Stellenanzeige über soziale Medien teilen. Twitter möchte ich hier nochmal besonders herausheben. Viele Städte teilen jede Stellenanzeige, die mit #Stadtname versehen ist. Und Twitter wird von Produktmanagern gerne genutzt.
  • Wenn Budget vorhanden, sollte die Stellenanzeige auch noch in 2–3 Spezialplattformen einstellen. (z.B. produktbezogen.de, mind the product, XING, …)
  • Die Kollegen bitten, die Anzeige zu teilen bzw. sich in ihrem Netzwerk umzuhören. Denn aus dem Umfeld der eigenen Mitarbeiter kommen oft die besten Empfehlungen.
  • Selbst Netzwerken. Gehen Sie z.B. auf Abendveranstaltungen für Produktmanager (ProductTank, …) einfach um präsent zu sein und Ihr Unternehmen überhaupt in den Köpfen als möglichen Arbeitgeber zu verankern.
  • Werden Sie aktiv: Sprechen Sie Produktmanager aktiv an. Klar gilt es hier die Regeln des guten Geschmacks zu beachten. Aggressives Abwerben fällt irgendwann auf einen zurück. Wenn man jedoch Produktmanager freundlich anschreibt und niemandem auf die Nerven fällt ist das ein valider Weg.
  • Denken Sie langfristig: Sollten Sie öfter Produktmanger brauchen macht es auch Sinn langfristige Beziehungen aufzubauen. Vielleicht will der Mitarbeiter jetzt gerade nicht wechseln. Aber wenn sie das Unternehmen und das Produkt spannend darstellen erinnert die Produktmanagerin sich vielleicht beim nächsten Wechsel an ihr Unternehmen. Machen sie also deutlich, dass der Kandidat sich jederzeit nach einer Stelle erkundigen kann.
  • Suchen Sie im Ausland: Deutsche Firmen sind aus ganz verschiedenen Gründen interessant für ausländische Mitarbeiter. Solle es kein Problem für ihr Unternehmen sein, englischsprachige Mitarbeiter einzustellen ist das eine wichtige Alternative.

4. Den richtigen Produktmanager wählen

Wie bei jeder Einstellung sollten Sie prüfen ob der potentielle Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen, ihren Werten und ihren bisherigen Mitarbeitern passt. Das versteht sich von selbst.

Darüber hinaus ist es wichtig sicherzustellen, dass die Produktmanagerin das richtige Mindset mitbringt. Dazu hat Daniel Neuberger einen schönen Artikel geschrieben. Oder man folgt den Tipps von Ken Norton. Er schildert in seinem Artikel “how to hire a produktmanager” anschaulich worauf es ankommt.

Außerdem gilt es ihr Rollenverständnis sowie das Aufgabenfeld mit dem Kandidaten abzugleichen. Verschaffen Sie sich außerdem einen Eindruck über die echte Arbeitsweise indem Sie eine Aufgabe aus dem Arbeitsalltag stellen. Kann die Produktmanagerin eine Lösung für ein konkretes Problem präsentieren? Kann sie Sie überzeugen, dass die von ihr angedachte Lösung sinnvoll und machbar ist? Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Entwickler und müssten verstehen, was Sie hinterher genau entwickeln sollen. Ist ihnen das klar geworden?

Mit diesen Tipps bleibt es eine schwere Aufgabe Produktmanager zu finden. Trotzdem ist es möglich. Und mit diesen Tipps hoffentlich auch ein wenig leichter. Und im Zweifel hilft das produktbezogen Jobboard ;-)

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Medium erschienen.

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Vom Lernen als Produktmensch – und was Euch bei den MTP Engage Workshops erwartet

Ich sehe permanentes Lernen als ein Privileg, aber auch eine Verpflichtung von Produktleuten in Technologie-Umfeldern. Für mich macht die ständige Veränderung unseres beruflichen Umfeldes einen großen Reiz am Produktmanager-Dasein aus. Denn diese Veränderung hält den Job auch nach vielen Jahren spannend und ist eine gute Motivation, ständig Neues hinzuzulernen.

Das hält selbst Mittvierziger wie mich angenehm auf Trapp. Gleichzeitig haben wir aber auch keine andere Wahl: Ohne die Bereitschaft, ständig hinzu zu lernen wäre man als Produktmanager innerhalb kurzer Zeit nicht mehr zu gebrauchen. Wir dürfen und müssen also ständig Neues lernen.

Und dieses Lernen findet bestenfalls auf vielen Ebenen statt: In der täglichen Zusammenarbeit in cross-funktionalen Teams, im Sparring mit Produktkollegen innerhalb der Firma und über Beobachtungen im beruflichem Alltag, hilfreichem Verhalten von Kollegen, Vorgesetzten und Team-Mitgliedern.

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Ab auf die große Bühne! Warum es sich lohnt Vorträge zu halten.

Wir alle gehen gerne auf Konferenzen oder zu Abendveranstaltungen wie den ProductTanks. Denn dort treffen wir Gleichgesinnte, können Erfahrungen austauschen und  nehmen wichtige Impulse für unsere Arbeit aus den gehaltenen Vorträgen mit.

Für aber genau diese Vorträge Sprecher zu finden ist, wie jeder Organisator solcher Veranstaltungen weiss, nicht einfach. Und das Paradoxe daran ist: es ist nicht schwer, spannende Menschen mit berichtenswerten Themen zu finden. Nein. Es ist lediglich problematisch diese Menschen auf die Bühne zu bekommen.

Ich selbst finde das sehr schade. Denn schliesslich profitieren wir alle davon, unsere Erfahrungen weiterzugeben. Unsere Zunft lebt davon, dass wir mit anderen Teilen, was wir gelernt oder welche neuen Frameworks wir erfolgreich eingesetzt haben!

Aus genau diesem Grund will ich heute mal eine Lanze für das „public speaking“ brechen. Denn es lohnt sich, auch für die eigene, persönliche Entwicklung, über seinen Schatten zu springen und ins Rampenlicht zu treten.

Hier einige Gründe warum ihr das mit dem Vorträge halten doch einfach mal ausprobieren solltet:

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Was ich bei meiner Jobsuche als Produktmanager gelernt habe

“Was ist dein Lieblingsprodukt?”, fragte er. Und sofort war mir klar, dass das eine typische Frage sein muss, zu der man eine passende Antwort parat haben sollte. Ich hatte mich jedoch nicht darauf vorbereitet. Also schaute ich schnell auf mein Smartphone, überflog einmal die App-Icons auf dem Homescreen, und entschied mich spontan für die To-Do App, die ich benutze. Wie sich herausstellte, war das nicht die optimale Wahl.

Diese Situation war eine von mehreren, aus denen ich etwas über Bewerbungsgespräche und den Einstellungsprozess gelernt habe. Manches davon ist allgemein gültig, einiges gilt speziell im Bereich Produktmanagement.

In diesem Beitrag erkläre ich, was eine bessere Antwort auf die Frage nach meinem Lieblingsprodukt gewesen wäre – und gebe ein paar weitere Einblicke in meine persönlichen Erfahrungen in den letzten Wochen. Damit möchte ich selbst reflektieren, aber auch anderen Jobsuchenden Produktmanagern hilfreichen Input geben.

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Was euch bei der MTP Engange 2018 erwartet – 4 Keynotes, 12 Sessions, 6 Workshops

Nachdem der Auftakt im letzten Jahr so gut gelungen ist, wird sie auch in diesem Jahr wieder stattfinden: die Produktmanagement Konferenz MTPEngage.
Am 20 April 2018 werden wir in der Katholischen Akademie in Hamburg wieder die Tore für über 300 Konferenzteilnehmer öffnen.

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