Digitale Innovationen erschaffen – Worauf kommt es an?

Illustration digitale Innovation

Design Thinking, Product Discovery, Design Sprint und co. – es gibt eine Vielzahl an Methoden, die angepriesen werden, um ein digitales Produkt oder eine Dienstleistung effizient zu entwickeln. Dabei hat jede Agentur und jeder Kreative seine eigene Präferenz. Auf Nachfrage können allerdings nur wenige beschreiben, was genau hinter welcher Bezeichnung steckt. Obendrein definiert fast jeder, den man fragt, denselben Begriff unterschiedlich.

Aber auf welchen Prinzipien beruht nun welche Methode? Und wie unterscheiden sich die einzelnen Methoden voneinander? Konkurrieren sie vielleicht sogar untereinander oder gibt es gemeinsame Schnittpunkte? Um für Klarheit zu sorgen, bin ich diesen Fragen in meiner Master-Thesis nachgegangen, indem ich weit verbreitete Methoden analysiert und miteinander vergleichen habe. So gelang es mir, methodenübergreifend grundlegende Kriterien zu definieren, deren Berücksichtigung für die erfolgreiche Entwicklung digitaler Innovationen wichtig ist. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten. Deshalb gebe ich im Folgenden einen Einblick in meine Arbeit.
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Zutaten für erfolgreiche Communities

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15 erfolgreiche Jahre mit der uxHH Community und dem UX Roundtable sind keine Zufall. So gibt es einige Zutaten und Verhaltensmuster, die die Chance für ein Gelingen einer jeden Community deutlich erhöhen. Hier kurz und bündig die Top-9:

  • Orga – ein kleines agiles Team, dessen Mitglieder eigenverantwortlich, aber kooperativ die Termine organisieren.
  • Kontinuität und Frequenz – Die Termine dürfen nicht zu weit auseinander liegen und sie sollten nach einem regelmäßigen Schema geplant sein.
  • Referenten und Themenspektrum – Attraktive Themen und gute Referenten sind wichtig für die Qualität der Events.
  • Formate – Die Regelmäßigkeit ist wichtiger als jedes mal einen Vortrag zu haben. Alternativen sind Workshops, Roundtable Wiener Art („Jeder bringt zwei Folien“), Konferenzberichte oder eine UX HappyHour in einer Bar.
  • Venue – Ein fester neutraler Veranstaltungsort ist gut; wechselnde Firmen als Gastgeber geben zusätzliche Impulse und Anreize für die Teilnehmer zu den Events zu kommen.
  • Moderation – Rituale wie beispielsweise Vorstellungsrunden und Ice-Breaker sorgen dafür, dass die Veranstaltungen auch zum Networking genutzt werden können. Die ModeratorIn präsentiert und repräsentiert den Roundtable. Ihrem Geschick ist es zu verdanken, dass neue Teilnehmer sich willkommen fühlen und dass neue Referenten gefunden werden können.
  • Online Community – Es ist wichtig 1) seine potentiellen Teilnehmer erreichen zu können, 2) von diesen erreicht werden zu können und 3) eine Platform für das nachträgliche und nachhaltige Vernetzen anzubieten. Unsere Startseite liegt auf uxhh/roundtable. Event-Einladungen und teils auch Diskussionen laufen über die uxHH-Gruppe auf Xing. Weitere Kanäle wie beispielsweise @uxHH auf Twitter und eine uxHH-Seite auf facebook erweitern die Sichtbarkeit. Eine durchwegs überzeugende Lösung scheint es nicht zu geben. Man bedenke aber beim Start einer Community, dass man später kaum noch die Platform wechseln kann. /cf. 4 basic principles for communities by Esther Dyson
  • Archiv – Ein Webarchiv aller Veranstaltungen sorgt für eine nachhaltige Wirkung der Veranstaltungsreihe und weckt Neugierde bei zukünftigen Teilnehmern. Podcasts und Fotos können das noch unterstützen.
  • Kosten – Der UX Roundtable Hamburg ist eine NoBudget-Veranstaltung. Daher sei an dieser Stelle all unseren Raumsponsoren gedankt.

Passt das auch für die Gruppen, in denen Ihr Euch trefft? Welche weiteren Erfahrungen und Ratschläge könnt Ihr weiter geben?

Digitale Transformation im Mittelstand: Umfrage

Die Digital Transformation findet statt. Darüber muss man nicht mehr diskutieren. Und das ist nicht nur ein Thema für die Großindustrie oder reine Digitaldienste. Der digitale Wandel durchdringt auch den Mittelstand. Schaut man zum Beispiel in den Veranstaltungskalender und das Verbandsmagazin des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft, trifft man überall auf das Thema. Dennoch ein Beispiel:  Die […]

Böse Deadline! Wie man zu einer realistischen & flexiblen Planung kommt

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Jedes Projekt, jedes Release, jede geplante Funktion ruft eine Frage hervor: Wann ist das fertig? Viele Teams, die Produktmanager eingeschlossen, empfinden diese ständig wiederkehrende Frage als Schikane.

Dabei liegt es in der Natur des Menschen wissen zu wollen wann eine angefangene Tätigkeit ihren Abschluss findet. Vor allem dann, wenn eine andere Person aktiv werden muss sobald die erste Tätigkeit abgeschlossen ist. Das gilt z.B. für Marketing Kollegen, die erst dann mit der Vermarktung anfangen können, wenn das Release fertiggestellt ist. Oder für das Management, das erst wenn die aktuelle Projektphase durch ist darüber nachdenken kann, welchen wichtigen Aufgaben das Team sich dann annehmen könnte.Weiterlesen auf produktbezogen.de

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UX vs UX Design

Don Norma[n/l] – who introduced the term user experience into our digital design world – says what UX actually used to mean – and what the term UX still should be used for_

From my point of view, in order to keep things straight, UX is psychology. It is the perception, the cognition, the emotions, the reactions and actions of a human being before, while and after she is using a product, service or system.

On the other hand, Usability is a property of a product in a specific context for specific users. It consists of the independent dimensions effectiveness, efficiency and satisfaction. These factors can be measured and improved.

UX Design is a holistic design approach to improve the people’s UX while interacting with products, services and systems – before the purchase or sign up, during the use, and after the usage to consider if they want to sign up for an extended subscription or buy another product of the brand. People’s UX can be improved by means of improving the usability of the product, and by improving the way people interact with the service or system. This should be the job of UX designers or interaction designers or service designers. Congratulations if you have someone like that in your team.

I doubt that we will ever have robust computer-2-brain systems. Until then, UX stays subjective. Therefore, I am glad that I’ve found this picture to illustrate exactly this_

gopro_happyhorror_800 UX is subjective. (frame from a GoPro commercial

Do you realize the difference? UX designers do not design the user experience. They design products, systems and services in order to create a better UX on the user’s end.