Kategorie-Archiv: Product Leadership

Lesenswert: „How to Lead in Product Management“ von Roman Pichler

Produktmanager müssen sehr vielseitige Funktionen er- bzw. ausfüllen. Neben der fachlich-inhaltlichen Rolle, in der es darum geht eine Produktvision und -Strategie zu definieren, Nutzerbedürfnisse zu identifizieren, dafür Lösungen konzipieren und diese dann mit dem Entwicklungsteam zur Umsetzung zu bringen, haben Produktmanager immer auch eine laterale Führungsrolle innen. Für die fachlichen Aspekte stehen einem Produktmanager jede Menge Literatur, Trainings und Zertifizierungen zur Verfügung, mittels derer die “Hard Skills” entsprechend erlernt und weiterentwickelt werden können. Für die “Soft Skills” hingegen, also die Kompetenzen die ein Produktmanager als laterale Führungskraft benötigt, gab es bisher allerdings nur wenig Konkretes zu lesen.

Diese Lücke möchte Roman Pichler, Autor diverser Fachbücher wie beispielsweise “Agiles Produktmanagement mit Scrum” und “Strategize” mit seinem neusten Werk “How to Lead in Product Management” nun schließen. Roman hat uns freundlicher Weise vorab ein Exemplar zur Verfügung gestellt, weshalb wir euch im Folgenden ein exklusives (P)review des Buch geben können.

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In 6 Schritten zur gemeinsamen Produktvision – eine kurze Anleitung für Produkt-Teams

Eine gute Produktvision kann den Erfolg oder Misserfolg eines Produktes maßgeblich beeinflussen. Sie stellt den Kundennutzen in den Mittelpunkt und bietet ein langfristiges und inspirierendes Leitbild. Oft werden Produktvisionen aber nicht gemeinsam gelebt, sind zu generisch oder es geht nur um Geschäftszahlen. Dann bleibt der erhoffte Effekt aus. In diesem Artikel seht ihr, wofür ihr eine Vision braucht, welche Tools ihr nutzen könnt und wie ihr in 6 Schritten und einem Team-Workshop zu einer wirklich gemeinsamen und kundenzentrierten Vision kommt.

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Wie man den richtigen Produktmanager findet und einstellt

Es ist Januar und somit viel los auf dem Markt der Talente. Alle Unternehmen halten ihre Budgets in Händen und haben neue Stellen geplant. Aber wie findet man den oder die richtige(n) Produktmanager(in)?

1. Wissen was man sucht.

Bevor man mit der Suche nach einem Produktmanager startet sollte man für sich selbst überlegen was genau die Erwartungen an die Rolle sind. Hilfreich dazu sind Fragen wie diese:

  • Wieviel Gestaltungsspielraum wird der Produktmanager bekommen? Darf er selbstständig Entscheidungen treffen? Hat er die Verantwortung für “profit & loss”?
  • Wie kommt der Produktmanager an Input für sein Backlog? Darf der Produktmanager mit Nutzern und Kunden sprechen?
  • Wie wird das Team aussehen mit dem die Produktmanagerin Arbeitet? Gibt es dort jemanden für die Qualitätssicherung oder soll der Produktmanager selbst Testen? Gibt es Designer? Texter?
  • Soll er sich mit um die Vermarktung des Produktes kümmern? Oder endet die Verantwortung mit erfolgreicher „Herstellung“ des Produktes?

Oder man orientiert sich z.B. an folgenden Rollenbeschreibungen:

Hat man ein klares Bild davon, welche Art von Produktmanager man sucht und was die konkreten Aufgaben sein sollen, kann man das in eine Stellenbeschreibung/-anzeige einfließen lassen.

2. Die Mechanismen verstehen

Zu wissen wie genau die Rolle des neuen Produktmanagers sein soll ist ein ungemeiner Vorteil auf der Suche nach einem neuen Kollegen. Denn Produktmanager sind rares Gut. Sie werden ständig von Arbeitgebern angesprochen. Unternehmen, die genau wissen was sie suchen und das auch gut vermitteln können, stechen dabei auf angenehme Art und Weise aus der Masse hervor.

Was außerdem oft vergessen wird: Produktmanager lieben Produkte.
Sprechen sie über ihr Produkt. Über seine Stärken, seine Schwächen und seine Potenziale. Und über das Team mit dem der Produktmanager arbeiten wird. Denn es ist gut zu wissen welche Talente bereits an Bord sind und auf welche Unterstützung man wird zurückgreifen können.

3. Wissen wo man sucht

Der Teil ist einfach denn es geht schlicht um Reichweite:

  • Stellenanzeige online zugänglich machen. Gegebenenfalls in mehreren Sprachen.
  • Stellenanzeige über soziale Medien teilen. Twitter möchte ich hier nochmal besonders herausheben. Viele Städte teilen jede Stellenanzeige, die mit #Stadtname versehen ist. Und Twitter wird von Produktmanagern gerne genutzt.
  • Wenn Budget vorhanden, sollte die Stellenanzeige auch noch in 2–3 Spezialplattformen einstellen. (z.B. produktbezogen.de, mind the product, XING, …)
  • Die Kollegen bitten, die Anzeige zu teilen bzw. sich in ihrem Netzwerk umzuhören. Denn aus dem Umfeld der eigenen Mitarbeiter kommen oft die besten Empfehlungen.
  • Selbst Netzwerken. Gehen Sie z.B. auf Abendveranstaltungen für Produktmanager (ProductTank, …) einfach um präsent zu sein und Ihr Unternehmen überhaupt in den Köpfen als möglichen Arbeitgeber zu verankern.
  • Werden Sie aktiv: Sprechen Sie Produktmanager aktiv an. Klar gilt es hier die Regeln des guten Geschmacks zu beachten. Aggressives Abwerben fällt irgendwann auf einen zurück. Wenn man jedoch Produktmanager freundlich anschreibt und niemandem auf die Nerven fällt ist das ein valider Weg.
  • Denken Sie langfristig: Sollten Sie öfter Produktmanger brauchen macht es auch Sinn langfristige Beziehungen aufzubauen. Vielleicht will der Mitarbeiter jetzt gerade nicht wechseln. Aber wenn sie das Unternehmen und das Produkt spannend darstellen erinnert die Produktmanagerin sich vielleicht beim nächsten Wechsel an ihr Unternehmen. Machen sie also deutlich, dass der Kandidat sich jederzeit nach einer Stelle erkundigen kann.
  • Suchen Sie im Ausland: Deutsche Firmen sind aus ganz verschiedenen Gründen interessant für ausländische Mitarbeiter. Solle es kein Problem für ihr Unternehmen sein, englischsprachige Mitarbeiter einzustellen ist das eine wichtige Alternative.

4. Den richtigen Produktmanager wählen

Wie bei jeder Einstellung sollten Sie prüfen ob der potentielle Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen, ihren Werten und ihren bisherigen Mitarbeitern passt. Das versteht sich von selbst.

Darüber hinaus ist es wichtig sicherzustellen, dass die Produktmanagerin das richtige Mindset mitbringt. Dazu hat Daniel Neuberger einen schönen Artikel geschrieben. Oder man folgt den Tipps von Ken Norton. Er schildert in seinem Artikel “how to hire a produktmanager” anschaulich worauf es ankommt.

Außerdem gilt es ihr Rollenverständnis sowie das Aufgabenfeld mit dem Kandidaten abzugleichen. Verschaffen Sie sich außerdem einen Eindruck über die echte Arbeitsweise indem Sie eine Aufgabe aus dem Arbeitsalltag stellen. Kann die Produktmanagerin eine Lösung für ein konkretes Problem präsentieren? Kann sie Sie überzeugen, dass die von ihr angedachte Lösung sinnvoll und machbar ist? Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Entwickler und müssten verstehen, was Sie hinterher genau entwickeln sollen. Ist ihnen das klar geworden?

Mit diesen Tipps bleibt es eine schwere Aufgabe Produktmanager zu finden. Trotzdem ist es möglich. Und mit diesen Tipps hoffentlich auch ein wenig leichter. Und im Zweifel hilft das produktbezogen Jobboard ;-)

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Medium erschienen.

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Product Leadership – Teil 2: Processes

Product Leadership ist mehr als nur reines Management. Vielmehr stehen eine Reihe von Tätigkeiten und Denkweisen dahinter, die sich alle um die Themen „People“, „Processes“ und „Products“ drehen.

Im ersten Teil meines Artikels zu „Product Leadership“, für welchen ich 12 Product Leader aus deutschen Unternehmen unterschiedlichster Größe interviewen durfte, bin ich bereits im Detail auf das Thema „People“ eingegangen. Ich habe beschrieben, wie Product Leader erfolgreiche Teams aufbauen, sich um ihre Teams kümmern und dafür sorgen, dass diese sich auf ihre Kernaufgabe fokussieren können: das Bauen erfolgreicher Produkte.

Im zweiten Teil werde ich nun auf das nächste „P“ eingehen: Die Prozesse.

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Product Leadership – Über das Führen von Produkt-Teams

Der Erfolg von Unternehmen die (digitale) Produkte oder Services anbieten, hängt sehr stark davon ab, wie deren Produkt-Organisation aufgebaut ist und arbeitet. Beides, Aufbau und Arbeitsweise werden dabei maßgeblich durch den Leiter der Produkt-Organisation – den Product Leader (häufig betitelt mit Head of Product, CPO, VP Product o.ä.) – geprägt.

Doch was bedeutet „Product Leadership“ eigentlich genau? Was umfasst Product Leadership alles? Wie füllen Product Leader aus Deutschland diese Rolle aus? Was lieben sie an ihrem Job? Und mit welchen Herausforderungen sehen sie sich konfrontiert? All diese Fragen habe ich mit 12 Product Leadern aus unterschiedlichsten deutschen Unternehmen vom Startup bis zum Konzern diskutiert und viele spannende Antworten erhalten.

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Book Review: Product Leaderhip

Anfang Dezember war Martin Eriksson, Produktmanagement-Veteran, Erfinder der ProductTanks und Organisator der Mind the Product, zu Besuch in Hamburg und sprach dort auf dem ProductTank über sein bald erscheinendes Buch „Product Leadership – How Top Product Managers Launch Awesome Products and Build Successful Teams“ .

Erscheinungsdatum für das Buch ist der 31. Mai, aber Martin war so freundlich, produktbezogen vorab ein digitales Exemplar zukommen zu lassen. So hatte ich bereits zwei Wochen vor Erscheinen die Gelegenheit, das Buch zu lesen und mir die gesammelten Product Leadership Erfahrungen von Martin, seinen Co-Autoren Richard Banfield und Nate Walkingshaw, sowie von den knapp 100 Product Leadern, welche die drei für das Buch interviewt hatten, zu Gemüte zu führen.

Euch möchte ich nun einen P(review) auf das Buch geben und euch zeigen, warum sich der Kauf des Buchs lohnt.

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