Vizthink Hamburg Meetup #13 – Let’s play

»Sie wollen kreative Mitarbeiter?
Geben Sie Ihnen genug Zeit zum Spielen.« Vizthink - spielen

(John Cleese, Monthy Python)

Bei unserem nächsten Treffen wollen wir gemeinsam spielen. Welche Spiele kennt ihr, die etwas Visuelles an sich haben?
Wir treffen uns auf der Dachterasse bei Seamless Interaction und spielen eine Runde. Oder zwei. Oder drei. Wir machen das Meetup im „Buffet-Style“ – jeder bringt Spiele mit. Es dürfen analoge oder digitale sein. Brett oder App, egal.

Und falls für euer Spiel Material erforderlich ist wäre es super, wenn ihr das mitbringen könntet. Es geht nicht unbedingt darum zu sagen warum und wofür das Spiel genutzt werden kann, sondern um das Spielen selbst. Wenn sich daraus mehr ergibt, umso besser!

Wann und wo?
am Mittwoch den 8. Juli
um 19 Uhr

Bei Seamless Interaction
Heidenkampsweg 41
im 5. OG
20097 Hamburg
(Google Maps)

[contact-form-7]

Event bei Facebook und XING.

7 Anmeldungen bisher
Sichtbare Anmeldungen:

Vorname
Name
Beruf
Allan
Jäke
Usability Berater
anke
Hellwig
päd. Mitarbeiterin an Hochschule
Britta
Ullrich
UX Manager & Vizworks Trainer
Lisinka
Bark
Silke
Kampfmeier
Mediengestalterin

So war’s: Vizthink Hamburg # 12 visuelle Rezepte

Ein Abend mit gutem Essen und Visualisierungs-Freunden, was kann es Schöneres geben?

visuelle-rezepteSo ähnlich muss es in unseren Köpfen zugegangen sein als wir das 12. Meetup für Hamburg geplant haben. Also haben wir uns auf die Suche nach jemandem gemacht der sich mit Essen gut auskennt und die Rezepte-Sketcher verköstigen wollte. Neben Anna Gliemer und ihren veganen Pralinen hat sich Cookin, das Rezepte-Sharing-Portal gefunden.
Gemeinsam haben wir das Oberfein mit Stiften, Papier, Gemüse, Pasta, Pralinenzubehör und allem was man zum Sketchen und Kochen noch so braucht, geentert.
In der Aufwärmübung sollten Zutaten zu ungewöhnlichen Paaren kombiniert werden. Hierzu sollten die Teams eine Rezeptidee visuell umsetzen.

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Im weiteren Verlauf

hat Anna Gliemer uns über die Produktion veganer Pralinen informiert und das Cookin-Team hat den visuallen Ansatz seiner Plattform vorgestellt.

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Anschließend haben wir uns in verschiedene Gruppen aufgeteilt.
Eine Gruppe hat sich um unsere Hauptspeise gekümmert – Orangen-Carbonara. Eine weitere Gruppe hat sich der Produktion des Tortiglioni-Salat mit Chili-Maracuja-Dressing und um den Nachtisch, die vegetarischen Pralinen haben sich alle weiteren gekümmert. Naja, das stimmt nicht ganz, denn es war ja nicht das Next-Küchenchef-Meetup, also haben sich einige dran gemacht die Rezepte visuell umzusetzen.

Kochen

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Sketchen

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So konnten wir zum Ende des Meetups unseren Gaumen und unsere Augen erfreuen.
Wer jetzt Lust bekommen hat die Rezepte Nachzukochen oder seine gesketchten Rezepte zu teilen der wird im „Rezeptbuch“ zu unserem Meetup fündig. Die Bilder zum Meetup haben wir bei Flickr in das Album zum Meetup hochgeladen. Wenn DU auch noch Photos hast oder Deine Sketchnote teilen möchtest lade Sie doch in unsere Vizthink-Gruppe hoch.

Rückmeldung

Renate schrieb bei Facebook:

Es war einfach rundum schön gestern. Die Art des Miteinander in der VizThink-Community ist ebenso vitalisierend, wie die Anregungen für Visualisierungen. Die Gaumenfreuden noch obendrauf … ich rieche immer noch die duftenden Orangen, Mango und all die anderen guten Köstlichkeiten. Super Veranstaltung! Danke!

Vielen Dank für das Feedback!

Save the date

Unser nächstes Meetup findet am 08.07.2015 statt.

Wir stellen vor: Vera Doerk

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!
Ich bin Professorin für Mediale Raumgestaltung an der AMD Akademie Mode& Design in Hamburg, Architektin und Künstlerin. In dem Lehrgebiet Mediale Raumgestaltung beschäftigen wir uns mit Themen im Bereich Architektur, Kunst und Design. Dabei interessiert uns, wie das Potential aktueller Technologieentwicklung für die künstlerisch- gestalterische Arbeit genutzt werden kann.

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?
Neue Formate und Technologien in den kreativen Prozess zu integrieren und ihre Entwicklung unter Umständen mit zu befördern, ist eine großartige und spannende Herausforderung.

Der Titel der Vortragsreihe lautet „InnovationCity2030“. Lass uns in die Zukunft schauen. Wo geht die digitale Reise hin?
Da die zukünftigen Entwicklungen von den Akteuren abhängen, hoffe ich auf viele Querdenker und kreative Köpfe.

Vera Doerk hält am 25.06.2015 ihren Vortrag mit dem Titel „Raum und Information“.

Aufmerksam @ Werkbund Akademie 2015 “ARCHITEKTUR LEHREN. ARCHITEKTUR LERNEN.”

Aufmerksam @ Werkbund Akademie 2015
“ARCHITEKTUR LEHREN. ARCHITEKTUR LERNEN.”

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Thema: Autodidaktisches Lernen. Theoretische und praktische Beispiele.
Datum: 13. Juni 2015
Ort: Schloss Gnadenthal bei Kleve
Teilnehmer: 70
Zeitraum: 1 Stunde
Rahmen: Werkbund Akademie 2015
Veranstalter: Deutscher Werkbund NW e.V.

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Entstandene Geschichten und Inhalte

Der Sonne entgegen
Der Himmel mal innen mal aussen gewählt
Sonne Luft Wind
Vertrauen
Schatten
Fühlen Genießen Spüren
Mit drei Sinnen deinen Weg finden
Offline
Sinnesrauschen
Vorhang und glückliche Schafe
Tanzen
Umriss
Anleitung zum Parken
Glücklich
Es ist wie eine schöne Einladung, die man mit Freude ablehnt
Sehende Füße tasten in luftiger Stille und windig getupfter Nähe
Was man nicht sieht fühlt man
Paare folgen Paddern, folgen Paaren
Grünort
Vertrauen
Wind Luft Sonne Ruhe Stille
Was die Ohren alles hören
Vertrauen in den Zufall
Der Duft des Windes
Nach dem Tor, beim rückwärts gehen, der Blick auf eine alte hohe verwachsene Birke, dann folgen Eichen und hinter dieser Baumreihe, dass sonnenbeschienene Feld
Der Klang der Tritte in den Grasstoppeln, der eigenen und der “Mitläufer”
Raum Nähe
Der weite Raum
Der hohe Himmel
Die anderen Menschen
Sehr schön meine Welt

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Filmsequenzen
Startsequenz – EVA SCHONS
Gruppenfoto – GREGOR M. RUTRECHT
Schlusssequenz – ALMUT RUTRECHT
Frösche – DORRIT KLOMP


Einsortiert unter:Aufmerksam für das Gewöhnliche, Projekte Tagged: Aufmerksamkeit, Lehre, Werkbund

Tagtool projection on Charleville Castle in Ireland, take two

Projecting on buildings is always good fun, so I was quite happy by the invitation from the shakefest and my favourite stylus, The Maglus, zu return to Charleville Castle. Even better, this time fellow chap Fabric Lenny was able to join, so Bunny & The Beardman got ready to take on the castle again.

Enjoy this fabulous video, edited by Lenny.

Extra: Worskhop at the Tullamore CoderDojo

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As an add-on we delivered a 2hr workshop at the Tullamore CoderDojo, here's a good wrap up about it. The kids used Brushes to create a set of animations that we were able to then project on the castle later that night as well. Here's a short video of the projection.

Overall a lovely time in Dublin and Tullamore, big thanks to the shakefest for the invitation and to everybody at applydea for the support. Extra hat tip goes out to Luke Brennan, who not only took all the photos above, but also was super supportive throughout the whole gig: you rock, Sir!

Wir stellen vor: Peter Kabel

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!

Prof. Peter Kabel – Professor für Interaction Design am Department Design. Gewohnheitsunternehmer und im Internet von Anfang an. Seriengründer (u.a. Büro Hamburg, Trendbüro, Kabel New Media AG, Tone Consultants), Investor im Deutschsprachigen Raum und Indien.

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?

Die Bedeutung von Design ändert sich, die Aufgaben für Designer ändern sich, die zu designenden Medien und Prozesse verändern sich.

Peter Kabel hält am 18.06.2015 sein Vortrag mit dem Titel „Exponential Design in Exponentiellen Zeiten“.

Klappt nicht? UX Design hilft!

Wer ist eigentlich der Dumme, wenn etwas nicht funktioniert? Oftmals sucht man die Schuld bei sich selbst, da es ja offensichtlich allen anderen Nutzern des Produktes nicht schwer fällt damit klar zu kommen. Zugegeben – die digitalisierte Welt wird immer komplexer. Vorbei sind die Zeiten, als man mit der flachen Hand auf den Fernseher schlug, um den Schnee zu vertreiben. Heute sind die Geräte so flach, dass man auch gleich in die offene Klinge eines Kochmessers greifen könnte. Im Inneren vieler technischer Geräte verrichten Computer ihren Dienst; diese können aber nur so gut sein, wie die Designer und Entwickler das Gerät und seine Funktionen gestaltet haben. 
Wenn etwas nicht funktioniert, dann liegt das in den seltensten Fällen an einem menschlichen oder Systemversagen, sondern eher an einem Mißverständnis zwischen den Erwartungen des Anwenders und den Annahmen der Produktgestalter. Dumm ist das für alle Beteiligten, insbesondere aber für den Hersteller oder Anbieter des Produktes – sei es nun ein ein anfaßbares Produkt oder ein digitaler Service per App oder Website – denn ein unzufriedener Kunde hält schnellsmöglich nach Alternativen Ausschau. Ist er hingegen von Nutzen und Bedienbarkeit überzeugt, wächst seine Loyalität und er wird ein weiteres Produkt der Marke gerne wieder kaufen oder das Produkt weiterempfehlen. 
Im Bereich des Produkt-Design hat sich für die Wahrnehmungen und Reaktionen eines Anwenders der Begriff User Experience (UX) etabliert. Dieser umfasst alle kognitiven und emotionalen Reaktionen, die durch die Nutzung eines Systems, Produktes oder Service hervorgerufen werden. User Experience (zu deutsch Nutzungserlebnis) beginnt dabei schon deutlich vor der eigentlichen Nutzung, da die Customer Experience, also die Phasen rund um die Kaufentscheidung – wie z.B. Interesse, Neugierde, Kosten/Nutzenabwägungen, Vorfreude – die User Experience nachhaltig beeinflussen.
So weit – so gut. Nur bleibt ein Problem, denn im eigentlichen Sinne gibt es kein User Experience Design. UX sind Prozesse im Menschen. Für eine direkte Einflussnahme auf die UX des Anwenders müsste man ihn entweder hypnotisieren oder Drogen verabreichen. Also bleibt nur, die Schnittstellen und Interaktionen zwischen dem Anwender und dem Produkt oder Service so zu gestalten, dass dabei eine möglichst positive Nutzungserfahrung hervorgerufen wird. Der Begriff hierfür ist Usability (zu deutsch Gebrauchstauglichkeit). Usability ist eine Produkteigenschaft, die gestaltet und gemessen werden kann. Sie setzt sich zusammen aus
a) Effektivität – Wird ein Ziel erreicht?
b) Effizienz – Wie aufwendig ist es das Ziel zu erreichen?
c) Zufriedenheit – Wie zufrieden (subjektiv-gemittelt) sind die Anwender mit dem Produkt oder Service?
Dabei ist es wichtig den Anwender, seine Frage- oder Problemstellung, sowie den Anwendungskontext zu kennen, da davon maßgeblich die Beurteilung der drei Kriterien abhängt.
Dazu ein kleines Beispiel: Ein Navi mag gut auf dem Smartphone funktionieren, wenn man es fest im Auto installiert und in Ruhe das Fahrtziel eingegeben hat. Eine Navigation per Smartphone App auf einer Segeljolle ist fraglich, da die Bedienung des plötzlich sehr klein wirkenden Touchscreens mit womöglich nassen Fingern auf schwankendem Deck die korrekte Eingabe des Zielhafens sehr erschweren kann.
Es ist die Aufgabe von Produkt-Designern, Interaktionsdesignern, Informationsarchitekten, Service-Designern, etc. die Anwenderseite im Business-Kontext zu verstehen und deren Perspektive in den Entwicklungsprozess einzubringen. Dann besteht die Chance, dass das Produkt die Kunden begeistert und aus der Neuentwicklung auch ein Erfolg am Markt, also eine Innovation wird.