Kategorie-Archiv: Tools

Die VOICES 2020

Ein aufregender zwei-Tagesausflug in die Hauptstadt Berlin, anregende Gespräche über gewonnene Eindrücke, ein Kennenlernen von Gleichgesinnten bei einem Sekt. So oder so ähnlich habe ich mir meine erste Konferenz zum Thema ‘Employee Experience’ vorgestellt. Doch dank Corona kam es letzten Endes ganz anders. Wie aber organisiert man ein ‘Happening’ im digitalen Raum, dessen zentraler Fokus die Zusammenkunft, der Austausch und das Erleben sind? Und wie lässt sich das auf interne Unternehmenskommunikation übertragen?


Die VOICES 2020 von Staffbase steht ganz im Zeichen interner Mitarbeiterkommunikation. Staffbase ist ein Unternehmen, das digitale Lösungen in Form von Mitarbeiter-Apps oder Social Intranets anbietet, um Kommunikation digital und effizient zu gestalten, Informationen unter die Belegschaft zu bringen und Kontakt und Austausch untereinander zu fördern. Der Zeitpunkt könnte kaum besser sein, denn dank der COVID-19-Situation kommen immer mehr Unternehmen in Zugzwang, ihre Kommunikation im Schnelldurchlauf zu digitalisieren.1 Damit diese Digitalisierung nicht zum Schleudersitz wird, werden im Rahmen der VOICES 2020 unterschiedliche Studien, Case Studies und Learnings aus der Praxis von mitunter hochkarätigen Gastrednern wie Mark Levy2 vorgestellt. Das Motto dieses Jahres:

“Je weiter Mitarbeiter weg sind, umso näher muss interne Kommunikation an sie ran.”

Martin Böhringer (Staffbase) 

Trotz Corona zeigen die Veranstalter, wie digitale Kommunikation funktionieren kann 

Die Großveranstaltung musste aufgrund der Corona-Pandemie jedoch spontan umgestaltet werden. Doch nach eigenen Aussagen lassen sich die Prinzipien der Mitarbeiterkommunikation auf alle Ebenen der Kommunikation mit größeren Gruppen von Menschen anwenden. Also verlegt Staffbase die Konferenz ganz im Sinne des #NewNormal kurzerhand in den digitalen Raum. Über Zoom geben die Gastredner und Staffbase-Mitarbeiter trotz der widrigen Umstände ihre Erkenntnisse langjähriger Arbeit zum Besten. Darüber hinaus wird das Event, welches sonst mehrere hundert Euro kostet, kostenlos und für alle verfügbar gemacht. An manchen Stellen wirkt die Veranstaltung aber vielleicht auch deshalb ein wenig wie eine Werbeveranstaltung für die eigenen Tools und Dienstleistungen. Doch zwischen den Vorstellungen der eigenen App zur Mitarbeiterkommunikation werden auch spannende Grundlagen-Studien zu den Erfolgsfaktoren interner Kommunikation, Strategietemplates für Krisenpläne und Insights aus der Praxis vorgestellt. Die Ziele interner Unternehmenskommunikation: Informationen ortsunabhängig verbreiten, Nähe und Vertrauen über Distanz schaffen3, den Austausch unter Mitarbeitenden fördern und Zugehörigkeiten schaffen, lassen sich mithilfe digitaler, dezidierter Tools besser denn je umsetzen und bergen großes Potenzial.

Quelle: Screenshot der Zoom-Keynote von Mark Levy “The Shift from HR to EX: The Role Internal Comms Plays in Creating Engaged and Productive Employees” im Rahmen der VOICES 2020, am 23. April 2020.  

Aber: Erfahrungen lassen sich leider nicht komplett digitalisieren 

Deutlich wird: Das Thema Employee Experience und der dabei sehr wichtige Aspekt der internen Kommunikation gewinnen derzeit immens an Bedeutung. Die Rolle von Unternehmen ist zunehmend eine kulturelle und gesellschaftliche. Sie müssen Ängste ernst nehmen und abbauen, Zugehörigkeiten schaffen und die mentale Gesundheit berücksichtigen – heute mehr denn je. Wie wichtig dafür die interne Kommunikation ist, wird mir im Laufe dieses Tages sehr deutlich. Doch wie wichtig auch die persönliche Face-to-Face Kommunikation, der Austausch, die Diskussion und vor allem das Erleben dafür sind, merke ich leider auch, nachdem ich das Zoom-Meeting verlasse und mich meinem Alltag widme. Denn die Konferenz ist schon fast vergessen, als ich mein Mittagessen warm mache, um mich kurz darauf in das nächste Zoom Meeting zu setzen.


Wer sich die Aufzeichnungen der Keynotes der Voices 2020 ansehen möchte, kann dies hier tun:  https://insights.staffbase.com/voices-2020-aufzeichnung

Titelbild: Screenshot der VOICES 2020 von Staffbase, am 23. April 2020. Mark Levy (ehemaliger Head of Employee Experience bei Airbnb, heute Berater für Employee Experience) erklärt in seiner Keynote “The Shift from HR to EX: The Role Internal Comms Plays in Creating Engaged and Productive Employees” die zunehmende Wichtigkeit von Employee Experience und gibt seine Erfahrungen aus der Praxis als EX Berater zum Besten.

Dieser Artikel ist unabhängig und wurde nicht von Staffbase in Auftrag gegeben oder anderweitig finanziert. Alle im Artikel vorhandenen Links dienen lediglich der Information. 

  1. Jens-Uwe Meyer 2020: Wie Corona die Arbeitswelt langfristig verändert. https://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/durchbruch-fuer-digitalisierung-corona-veraendert-die-arbeitswelt-a-1305535.html
  2. ehemaliger Head of Employee Experience bei Airbnb
  3. s. auch dazu den spannenden Artikel von Gabri Herrmann hierzu: https://employee-experience.de/2020/naehe-ueber-distanz-schaffen/

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Podcast #2: Silicon Valley young gun Thibault Vandenhove

Thanks to the great feedback after launching our podcast pilot we continued straight away. This time all the way in English to keep our international friends on board. Within our second episode I had the privilege to speak with Thibault Vandenhove. Thibault is the essence of what we call “young talent” from Gen Z. Being only 23 years of age, he studied in Belgium, Seoul and San Francisco already. Thibault worked for Google as Analyst and helped building two very successful Silicon Valley start-ups in the US and Singapore.

We talked about his view on successful Employee Experience. Being attracted towards his former companies such as Google wasn’t just by chance. He shared all insights on how to attract and retain young talents. Enjoy our second podcast and please leave a comment on how we can improve.

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Individuelle Motivationen erkennen

One-Size-fits-all-Lösungen funktionieren nicht, wenn es darum geht, Mitarbeitende zu motivieren. Die Mammut-Aufgabe, sich auf jede Person individuell einzustellen, ist auch ohne eine lange und intensive Kennenlernphase möglich. Wir stellen einen Ansatz vor, der dabei hilft, einander kennenzulernen, Motivation und Potenziale zu erkennen und eine Wertschätzung der Vielseitigkeit zu fördern.   

Was lässt uns motiviert arbeiten? Ist es das Gehalt, sind es die Kollegen:innen oder die Möglichkeit, kreativ und in Selbstverantwortung agieren zu können?  


Diese Frage hat sich bestimmt schon jeder einmal gestellt; immerhin weisen nach der aktuellen Gallup-Studie nur rund 15% der Arbeitnehmer:innen in Deutschland eine hohe emotionale Bindung zu ihrem Job auf. 

Stellt man diese Fragen zehn unterschiedlichen Personen, erhält man zehn unterschiedliche Antworten. Es wäre so schön einfach, wenn man nach einer ausführlichen Marktforschung ein allgemeingültiges Rezept dafür bekommen könnte, was uns alle motiviert arbeiten lässt. Die einzige Konstante, die sich jedoch feststellen lässt, wenn man diese Frage kontinuierlich Personen stellt, ist, dass jeder etwas anderes sagt und das einige noch nicht mal im Ansatz eine Antwort für sich auf diese Frage haben.  

Was lässt uns also motiviert arbeiten?

Die allgemeingültige Antwort ist so trivial, wie sie auch ernüchternd ist: DAS IST BEI JEDEM ANDERS! 

Wir sind nun mal keine künstlichen Intelligenzen, die emotionslos ihre Aufgabe erledigen, wir lassen uns auch nicht in irgendwelche Schubladen packen, typologisieren und entgegen unserer eigenen Empfindungen von außen motivieren. Das es aber nicht nur schön, sondern auch wirtschaftlich relevant ist, wenn alle emotional mit dem Unternehmen verbunden sind, belegen auch diverse Gallup-Studien. Demzufolge sind motivierte Mitarbeitende rund 21% produktiver als unmotivierte und der wirtschaftliche Schaden von ‘innerer Kündigung’ beläuft sich 2018 auf satte 77-103 Milliarden Euro. Aber wie will man sich, speziell als Arbeitgeber, auf diese unterschiedlichen Empfindlichkeiten einstellen? Wenn es kein allgemeines Rezept gibt, kann man sich denn damit überhaupt beschäftigen, ohne völlig überfordert zu sein? 

Ein schönes Zitat eines jungen CEO’s eines wachsenden Unternehmens: „Ich kann ja nicht mit jeder Person, die für oder mit uns arbeiten möchte, gleich in ein Kurhotel an die Ostsee fahren und ein ganzes Wochenende über die innersten Motivationen sprechen.“ Da hat er vollkommen recht, ganz sicher geht das nicht, außerdem wäre dann noch nicht einmal gesagt, dass die Person sich in dem Kurhotel öffnen wird und so über ihre Persönlichkeiten sprechen kann, dass es auch für alle verständlich ist. Auch in einem Vorstellungsgespräch oder in einer frühen Phase der Zusammenarbeit kann man diese offene Selbstreflexion nicht ohne weiteres erwarten. 

Es braucht also ein System, das jede:n individuell analysiert, ohne zu werten, ein System, das nachhaltige Einblicke in die unterschiedlichen Persönlichkeiten gibt, ein System, das simpel genug ist, damit es jede:r verstehen kann und komplex genug, um Personen nicht in Schubladen zu stecken.  

Die 7 Wertesysteme nach Spiral Dynamics

Der amerikanische Psychologie-Professor Clare W. Graves hat die individuelle Motivation der Menschen erforscht und eine Theorie entwickelt, die sowohl einfach zu verstehen als auch anzuwenden ist: Spiral Dynamics. Er hat ebenfalls erkannt, dass es einen unstrittigen Zusammenhang zwischen individueller Motivation und der eigentlichen Arbeitsleistung gibt. Aus heutiger Sicht würde man auf diese Aussage wahrscheinlich mit einem saloppen: „Ach was!“ antworten. Unser intuitives Bauchgefühl bestätigt uns also, dass es stimmt – wissen wir aber auch, was uns selbst, unsere Kollegen, unsere Mitarbeiter:innen wirklich motiviert?  

Dr. Clare W. Graves unterscheidet in seiner anerkannten Theorie im Kern sieben intuitiv erkennbare Wertesysteme, die das Denken und Handeln von Menschen bestimmen und hat jedem dieser Wertesysteme eine Farbe zugeteilt: 

  • Türkis  sucht Akzeptanz und Frieden im ganzheitlichen Denken und größeren Sinnzusammenhängen. 
  • Gelb  möchte verstehen, wie es ist, und neue, kreative Ideen entwickeln. 
  • Grün  sucht soziale Verbindungen und Harmonie. 
  • Orange  will sich beweisen und ist ein ambitionierter Herausforderer. 
  • Blau  mag es geregelt und sucht Sicherheit in einem System von Strukturen und Ordnung. 
  • Rot  strebt nach Autorität und zeigt Entschlossenheit und Schnelligkeit.  
  • Lila  sucht Sicherheit und Geborgenheit in Gewohnheiten und Traditionen. 

Dieser stark vereinfachten Darstellung seiner Erkenntnisse liegen also sieben Wertesysteme zu Grunde, die so in uns allen in unterschiedlicher Gewichtung vorhanden sind.  

Das bloße Wissen über diese Theorie würde die oben erwähnte Unterhaltung im Kurhotel schon mal sehr gut strukturieren und abkürzen. Wir haben damit also eine Gesprächsgrundlage, sind durch diese Struktur in Bezug auf unsere persönlichen Motive sprachfähig geworden. Allerdings kommt man durch das bloße Verständnis nur bedingt weiter. Die Selbstreflexion ist für die meisten Personen unglaublich schwierig, ob man eine Struktur bekommt oder auch nicht. Wir alle waren schon mal in Situationen, in denen wir darum gebeten wurden, über unsere Emotionen zu sprechen – das fällt wahrhaftig nicht jedem:r leicht.  

Profile Dynamics® ist Technologiepartner der LIFT for future GmbH und hat aus dieser Theorie ein Online-Analyse-Tool entwickelt, welches zum einen die individuellen Motive in jedem:r einzelnen darstellen kann, zum anderen aber auch erklärt, welche Widerstände man gegen welche „Farben“ aufweist. Letzteres ist besonders wertvoll, um nicht nur zu verstehen, was einen Menschen motiviert, sondern auch, welches Umfeld eines Menschen Energie ziehen kann. Wir verstehen also, was jede:n Einzelne:n motiviert UND was demotiviert. Diese Ergebnisse lassen sich grafisch darstellen und auch zusammenfügen. Nicht um zu manipulieren, sondern um einander zu verstehen, wertzuschätzen und Potenziale zu erkennen.  

Die LIFT for future GmbH verwendet diese Analysemethode an drei elementaren Schnittstellen der Employee Experience – und zwar immer da, wo individuelle Persönlichkeiten und Motivation besonders entscheidend sind, für die Einzelpersonen und den gemeinsamen Erfolg:  

  1. Bei der Orientierungshilfe von Personen, die entweder auf der Jobsuche sind oder aber gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben und herausfinden wollen, was wirklich zu ihnen passt. Denn hier ist es besonders wichtig, gleich in die richtige Richtung zu laufen, um nicht in einem Trott hängen zu bleiben. Erkennt man, was einen langfristig motiviert, kann man von Beginn an mit einem Team und Unternehmen wachsen.  
  1. Als Plugin für den Recruiting-Prozess von Unternehmen, um sowohl Bewerber:innen als auch Recruiter:innen bei der Auswahl zu unterstützen. Konzentriert man sich in dieser Phase auf die individuellen Motive und nicht ausschließlich auf die Fähigkeiten, erfährt die HR schon vor dem ersten Interview, ob die Bewerberpersönlichkeit zu den Team-, Rollen- und Kulturanforderungen des bestehenden Teams bzw. Unternehmens passt. 
     
  1. Für eine gesteigerte Teamperformance – denn auch ein Team besteht nicht aus nur aus Arbeitskräften mit komplementären Fähigkeiten, sondern aus unterschiedlichen Persönlichkeiten, die aus individuellen Motiven heraus bereit sind, ihr Bestes zu geben. Die Persönlichkeit der Teammitglieder gehört in den Mittelpunkt, denn so schafft man die Basis zur Entfaltung von Potenzial, Innovationskraft und einer nachhaltigen Selbstorganisation. 

Um die Einsichten in die Motive von Teammitgliedern oder Bewerbern angemessen zu interpretieren, verwendet LIFT zusätzlich digitale Workshopformate, individuelle Podcasts und Webinare auf Augenhöhe. Wer sich individuell auf Mitarbeitende einstellt und eine gemeinsame Sprache findet, wird unweigerlich durch Vertrauen und Wertschätzung belohnt. Und wollen wir nicht alle in einem Umfeld arbeiten, in dem wir uns nicht verstellen müssen, sondern von Kollegen verstanden und akzeptiert werden? 


Photo by Alex Radelich, Quelle: Unsplash, Download Link here  

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So war’s: Vizthink Hamburg Meetup #17 – Agiles Arbeiten

agile_coach_aufmacherVisuelles Agiles Arbeiten – „wie geht das eigentlich und was hat das mit visuellem Denken zu tun?“, haben wir Susanne Reppin und Kristine Kiwitt gefragt.

Danke, dass ihr zu unserem Raumsponsor XING gekommen seid und uns  Einblicke in Eure agile Arbeitswelt gewährt habt!

„Agile ist eine Lebenseinstellung.“

Susanne (@STOHH) arbeitet als Agile Coach und Flow Minister. Sie sorgt dafür, dass die agilen Teams die ständige Verbesserung leben und somit in den Flow kommen. Dazu ist es wichtig, dass ggf. Hürden aus dem Weg geräumt werden. Susanne betont „wenn ich gar nicht sehe, wo es hakt, wird es schwierig!“ Aha, das ist also der erste Hinweis darauf, warum die Visualisierung im Agilen so wichtig ist. Sichtbar machen ist das Stichwort: Ein Team stellte sich die Frage, wie lange sie für Tasks brauchen, mit denen das Unternehmen Geld verdient und wie lange sie für allgemeine Tasks benötigen. So etwas und viel mehr kann man in einem speziell auf die Bedürfnisse des Teams angepassten ‚agilen Board‘ ablesen. Bei der Ministry Group würzen die Teams ihre agile Werkzeuge mit einer Menge Spaß. Ein Team hat sich beispielsweise ein Board aus Lego gebaut, ein anderes Board leuchtet auf, wenn eine Aufgabe (Task) erledigt ist.

stohh

Im Privaten nutzt Susanne Personal Kanban. Sogar ihr Sohn macht begeistert mit. So planen sie gemeinsam ihre Wochenpläne, das Wochenende und Geburtstage.

 

 

 

 

„Visual meets agile.“

Kristinekiwi_hh (@Kiwi_HH) war zuvor Abteilungsleiterin und ist heute Agile Coach bei der OTTO Group. Sie zeigt uns Beispiele wie sie visuelles Denken in der agilen Transition, also im Kulturwandel anwendet. Außerdem nutzt sie ihre Visualisierungsfähigkeiten zur Wissensvermittlung, in Retrospektiven sowie zur Darstellung der Teamarbeit.

Auch hier geht es häufig um das Sichtbarmachen von Dingen. Der TimeTimer macht die zur Verfügung stehende Zeit sichtbar. Das ist super für Brainstorming Runden oder alle Aufgaben, für die eine zeitliche Begrenzung (Timebox) sinnvoll ist, damit man sich nicht in Details verliert. Das Umhängen von Post-its, auf denen Aufgaben notiert sind, in den Erledigt-Bereich (DONE) kann sehr befriedigend sein. Das macht die keinen Erfolge sichtbar. Die großen Erfolge der letzten 3-6 Monate können z.B. an einer ‚Wall of Fame‘ gesammelt werden. Das tut dem Team-Gefühl gut. Kristines heißer Tipp: „Wer selbst Inspiration für die nächste Team Reflexion (Retrospektive) sucht, kann beim Retromat vorbeischauen“, der allerlei Übungen zusammenträgt.

Noch mehr Fotos und visuelles agiles Vokabular gibt es hier.

standup_stakeholder

 

 

 

So war’s: Vizthink Hamburg Meetup #17 – Agiles Arbeiten

agile_coach_aufmacherVisuelles Agiles Arbeiten – „wie geht das eigentlich und was hat das mit visuellem Denken zu tun?“, haben wir Susanne Reppin und Kristine Kiwitt gefragt.

Danke, dass ihr zu unserem Raumsponsor XING gekommen seid und uns  Einblicke in Eure agile Arbeitswelt gewährt habt!

„Agile ist eine Lebenseinstellung.“

Susanne (@STOHH) arbeitet als Agile Coach und Flow Minister. Sie sorgt dafür, dass die agilen Teams die ständige Verbesserung leben und somit in den Flow kommen. Dazu ist es wichtig, dass ggf. Hürden aus dem Weg geräumt werden. Susanne betont „wenn ich gar nicht sehe, wo es hakt, wird es schwierig!“ Aha, das ist also der erste Hinweis darauf, warum die Visualisierung im Agilen so wichtig ist. Sichtbar machen ist das Stichwort: Ein Team stellte sich die Frage, wie lange sie für Tasks brauchen, mit denen das Unternehmen Geld verdient und wie lange sie für allgemeine Tasks benötigen. So etwas und viel mehr kann man in einem speziell auf die Bedürfnisse des Teams angepassten ‚agilen Board‘ ablesen. Bei der Ministry Group würzen die Teams ihre agile Werkzeuge mit einer Menge Spaß. Ein Team hat sich beispielsweise ein Board aus Lego gebaut, ein anderes Board leuchtet auf, wenn eine Aufgabe (Task) erledigt ist.

stohh

Im Privaten nutzt Susanne Personal Kanban. Sogar ihr Sohn macht begeistert mit. So planen sie gemeinsam ihre Wochenpläne, das Wochenende und Geburtstage.

 

 

 

 

„Visual meets agile.“

Kristinekiwi_hh (@Kiwi_HH) war zuvor Abteilungsleiterin und ist heute Agile Coach bei der OTTO Group. Sie zeigt uns Beispiele wie sie visuelles Denken in der agilen Transition, also im Kulturwandel anwendet. Außerdem nutzt sie ihre Visualisierungsfähigkeiten zur Wissensvermittlung, in Retrospektiven sowie zur Darstellung der Teamarbeit.

Auch hier geht es häufig um das Sichtbarmachen von Dingen. Der TimeTimer macht die zur Verfügung stehende Zeit sichtbar. Das ist super für Brainstorming Runden oder alle Aufgaben, für die eine zeitliche Begrenzung (Timebox) sinnvoll ist, damit man sich nicht in Details verliert. Das Umhängen von Post-its, auf denen Aufgaben notiert sind, in den Erledigt-Bereich (DONE) kann sehr befriedigend sein. Das macht die keinen Erfolge sichtbar. Die großen Erfolge der letzten 3-6 Monate können z.B. an einer ‚Wall of Fame‘ gesammelt werden. Das tut dem Team-Gefühl gut. Kristines heißer Tipp: „Wer selbst Inspiration für die nächste Team Reflexion (Retrospektive) sucht, kann beim Retromat vorbeischauen“, der allerlei Übungen zusammenträgt.

Noch mehr Fotos und visuelles agiles Vokabular gibt es hier.

standup_stakeholder

 

 

 

Vizthink Hamburg Meetup #17 – Agiles Arbeiten

Vizthink_HH_Flyer17_wenig_Rand»Scrum, Kanban, Task Board, Retro, … Agiles Arbeiten liebt visuelles Denken!

Federleicht wie ein Papierflieger, Schleifen drehen und Anpassungen vornehmen bis er fliegt! Viele Unternehmen arbeiten heute agil. Was heißt das eigentlich und wie leben es die Mitarbeiter? Welche visuellen Tools helfen dabei?

Egal ob du Agiler Coach, Mitarbeiter in einem agil arbeitenden Unternehmen bist oder schon immer mal wissen wolltest, wie du ‚Personal Kanban‘ zur Selbstorga nutzen kannst: beim nächsten Vizthink Hamburg Meetup wollen wir über visuelles agiles Arbeiten sprechen. 

Wann und wo?
am Montag, den 23. Mai 2016
um 19 Uhr

Bei der
XING AG
Damtorstr. 30
20354 Hamburg
(Google Maps)

[contact-form-7]

Event bei Facebook und XING.

11 Anmeldungen bisher
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Beruf
Britta
Ludwig
Coach, Trainerin, Visualisierungstante
Jaana
Rasmussen
Coach und Storytellingtrainerin, systemische Prozessberaterin
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Junior BI Manager
Maren
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Projektleiterin Unternehmenskommunikation/Business Coach Gestaltungscoaching
Oliver
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Visualisierer. Coach. Trainer.
Ralf
Appelt
Dozent / Sketchnoter
Sandy
Neumann
Psychologin, systemischer Coach
Susanne
Schreeck
Coach, Mediator, auf der Suche
Tim
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IT-Berater