Innovation zum Anfassen: ligeti zentrum feiert gelungenen Tag der offenen Tür

Erstmals öffnete das gesamte ligeti zentrum am 22. November 2025 seine Türen. Unter dem Motto „Innovation zum Anfassen“ boten die interdisziplinären Labs und Projekte vielseitige Möglichkeiten zum Ausprobieren und Mitmachen – mit großem Erfolg. Ein Rückblick.

Von ferngesteuerten Robotern zu interaktiven Installationen, von Healing Soundscapes zu palliativer Dramaturgie, von 3D-Audio zu virtueller Realität: Wie breit das ligeti zentrum in Hamburg-Harburg aufgestellt ist, zeigte sich beim Tag der offenen Tür eindrucksvoll. Zum ersten Mal seit der Eröffnung im Mai 2023 lud das interdisziplinäre Transferzentrum Interessierte und Kooperationspartner:innen ein, einen umfassenden Blick in alle Labs und Projekte zu werfen.

Einblicke hinter die Kulissen: Am ersten Tag der offenen Tür des ligeti zentrums erwarteten Besucher ein buntes Tagesprogramm auf zwei Etagen | Foto: Carsten Rabe
Einblicke hinter die Kulissen: Am ersten Tag der offenen Tür des ligeti zentrums erwarteten Besucher ein buntes Tagesprogramm auf zwei Etagen | Foto: Carsten Rabe

Nach einem durchgehend gut besuchten Tag blickt das Team auf zahlreiche anregende Gespräche und spannende Begegnungen zurück. „Der erste Tag der offenen Tür des ligeti zentrums war ein großer Erfolg,“ resümieren die Projektleiter Prof. Dr. Georg Hajdu (HfMT Hamburg), Prof. Dr. Robert Mores (HAW Hamburg), Prof. Dr.-Ing. Thorsten Kern (TUHH) und Univ.-Prof. Dr. Sebastian Debus (UKE). „Den ganzen Tag über begleitete uns ein interessiertes und vor allem vielfältiges Publikum aus der Harburger Nachbarschaft sowie aus dem gesamten Stadtgebiet Hamburg. Besonders gefreut hat uns, dass viele Gäste das ligeti zentrum erstmals besuchten und mehrere Stunden an unseren interaktiven Stationen verbrachten. Das zeigt nicht nur, dass wir ein ansprechendes, tagesfüllendes Programm bieten konnten. Es macht auch deutlich, dass das ligeti zentrum einen echten Bedarf an interdisziplinären Formaten bedient, wie es sie in Hamburg in dieser Form bislang nicht gab.“

Robotic Rock: Im Haptic Lab können Industrieroboter Sounds erzeugen | Foto: Carsten Rabe
Welche Labs gibt es im ligeti zentrum und welche Projekte werden dort umgesetzt? Zwei Führungen boten Antworten auf brennende Fragen | Foto: Carsten Rabe
Welche Labs gibt es im ligeti zentrum und welche Projekte werden dort umgesetzt? Zwei Führungen boten Antworten auf brennende Fragen | Fotos: Carsten Rabe

Der Tag der offenen Tür macht deutlich, dass das ligeti zentrum einen echten Bedarf an interdisziplinären Formaten bedient, wie es sie in Hamburg in dieser Form bislang nicht gab.

Einmal im Monat finden im ligeti zentrum Synthesizer-Workshops statt. Im 9. Stock konnten Besucher:innen die digitalen Musikerzeuger ausprobieren | Foto: Carsten Rabe
Wie können Menschen mit Bewegungseinschränkungen und Behinderungen die Vorteile der Musiktherapie nutzen? Ein interdisziplinäres Team arbeitet an Lösungen und präsentierten ihren Prototypen | Foto: Carsten Rabe
Wie lässt sich ein Raum klanglich darstellen - und in einen anderen portieren? Im Agenturbüro versetzten Instrumente wie das Theremin Besucher:innen in das mittlerweile abgerissene Kohlekraftwerk Moorburg | Foto: Carsten Rabe
VRobotia führt Kinder mit praktischen Spielen in die Welt der Robotics ein. So auch beim Tag der offenen Tür des ligeti zentrums | Foto: Carsten Rabe
Von Musik bis zu Robotics: An vielen interdisziplinären Stationen konnten Besucher:innen selbst aktiv werden |
Fotos: Carsten Rabe

Künste und Wissenschaft im Dialog

Wie begegnen sich Künste und Wissenschaft – und was können sie voneinander lernen? Dieser Frage widmeten sich zum Auftakt des Tages Christian Carstensen (Bezirksamtsleiter Harburg), Prof. Dr. Georg Hajdu(Direktor ligeti zentrum), Prof. Dr. Sabine Maasen (Universität Hamburg), Prof. Dr. Jan Philipp Sprick(Präsident der HfMT Hamburg) und Margo Zālīte (Theaterregisseurin und Klangkünstlerin; Sustainable Theater Lab). Unter der Moderation der freien Journalistin Ulrike Henningsen diskutierten sie über den Wissenschaftsstandort Hamburg, seine Potentiale und die Rolle des ligeti zentrums als interdisziplinäre Schnittstelle – zwischen Hochschulen ebenso wie zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

Auftakt im Production Lab: Podiumsgespräch zu der Frage „Warum braucht Wissenschaft die Künste?" | Foto: Carsten Rabe
Auftakt im Production Lab: Podiumsgespräch zu der Frage „Warum braucht Wissenschaft die Künste?“ | Foto: Carsten Rabe

Interaktive Stationen auf zwei Etagen

Nach dem Podiumsgespräch öffneten gegen Mittag alle Stationen der beiden Etagen. Im großen Flexbüro im 9. Stock konnten Gäste etwa die interaktive Dance Booth ausprobieren – eine Musikinstallation, die ihren Rhythmus durch das Drücken von Knöpfen und die Bewegungen der Nutzenden verändert. Im Konferenzraum standen derweil verschiedene digitale Synthesizer bereit, während der Malroboter aus dem Haptic Lab die erzeugten Klänge in Bilder übersetzte.

Die Projektverantwortliche Dr.-Ing. Ornella Tortorici Pabst berichtet von vielen spannenden Gesprächen an ihrer Station. Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr eine synästhetische Besucherin: „Menschen mit Synästhesie nehmen Sinneseindrücke verknüpft wahr – sie hören Farben, schmecken Klänge oder sehen Worte in Farbtönen. In gewisser Weise tut der Malroboter etwas ganz Ähnliches: Er übersetzt Klang in Farben und Muster. Das Gespräch bot faszinierende Einblicke und hat mir zugleich neue Impulse für die Weiterentwicklung des Malroboters gegeben.“

Wie interpretiert ein Roboter Musik? Und wie übersetzt er sie in Bilder? Der Malroboter sorgte für spannende Gespräche | Foto: Carsten Rabe
Rhythmus durch Bewegung: Die Dancebooth lud Besucher:innen ein, den passenden Takt zu finden | Foto: Carsten Rabe
Die Dance Booth | Foto: Carsten Rabe
Die Dance Booth | Foto: Carsten Rabe
Während Besucher:innen des ligeti zentrums von vielen spannenden Eindrücken berichteten, gewannen auch Teammitglieder neue Impulse und Ideen | Fotos: Carsten Rabe

Die Künste: analog, digital, virtuell

Von begehbaren VR-Kunstwerken aus dem Projekt Moving Sound Pictures bis zum Spatial Sampler – einem Instrument, das Klang und Bewegung in der Mixed Reality neu verbindet: Mit VR-Brillen eröffneten sich den Besucher:innen im 10. Stock immersive, künstlerische Welten.

„Ich würde sagen, dass im Durchschnitt ständig etwa zehn Personen im InnoLab waren“, erzählt Dr. Greg Beller, der sein Projekt, den Spatial Sampler, nicht nur als Demo präsentierte, sondern Besucher:innen im Anschluss auch die Gelegenheit gab, das XR-Instrument selbst zu testen. „Ich habe die Präsentation über den Tag verteilt etwa zehn Mal wiederholt. Die Besucher:innen schienen im wahrsten Sinne des Wortes begeistert zu sein und machten große Augen!“

Während sich das Production Lab tagsüber in einen 3D-Audio Listening Room verwandelte, in dem Musiker:innen auch eigene Sounds testen konnten, leitete das SPIIC+ Ensemble am späten Nachmittag mit einer musikalischen Performance in einen geselligen Ausklang über.

 

Improvisation im Production Lab: Mit einer musikalischen Performance leitete SPIIC+ in einen geselligen Abend über | Foto: Carsten Rabe
Auch Teammitglieder des ligeti zentrums beteiligten sich an der Improvisation | Foto: Carsten Rabe
Eindrucksvoller Abschluss: Mit einer musikalischen Performance versammelte das Ensemble SPIIC+ die Besucher:innen im Production Lab | Foto: Carsten Rabe
Eindrucksvoller Abschluss eines rundum erfolgreichen Tags: Mit einer musikalischen Performance versammelte das Ensemble SPIIC+ die Besucher:innen im Production Lab  | Fotos: Carsten Rabe

Die Resonanz des Tages war wirklich überwältigend

„Die Resonanz des Tages war wirklich überwältigend“, sagt Nadine Schwalb, Leiterin der Agentur für Vermittlung und gesellschaftliche Teilhabe. „Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele Gäste da waren und wir ein so diverses Publikum begeistern konnten. Die Mischung aus Kindern, Familien, Studierenden, Senior:innen und Menschen aus der Nachbarschaft hat den Tag der offenen Tür zu einem besonders bereichernden Erlebnis gemacht. Eine solche Veranstaltung möchten wir in der Zukunft unbedingt wiederholen.“

Willkommen im virtuellen Raum: Moving Sound Pictures erlaubt es Nutzer:innen, Kunstwerke interaktiv zu erforschen | Foto: Carsten Rabe
Robotics für Groß und Klein: Im Haptic Lab gab es viel zu sehen und auszuprobieren | Foto: Carsten Rabe
Wenn digitale Zuschauer:innen selbst die Regie übernehmen: Dank eines neuen Multiview-Tools können Nutzer:innen der HfMT-Mediathek Videos aus verschiedenen Perspektiven ansehen | Foto: Carsten Rabe
Instrumente, die den Sound des ehemaligen Kohlekraftwerks Moorburg wiedergeben? Im Agenturbüro konnten Besucher:innen sie testen | Foto: Carsten Rabe
Innovation zum Anfassen für Jung und Alt: Die Mischung aus Familien mit Kindern, Studierenden, wissenschaftlichen Kolleg:innen, Senior:innen und interessierten Menschen aus der Nachbarschaft hat den ersten Tag der offenen Tür des ligeti zentrums zu einem Erfolg gemacht | Fotos: Carsten Rabe

Transfer zwischen Hochschulen und in die Gesellschaft

Interdisziplinär und innovativ geht es im ligeti zentrum auch in der zweiten Hälfte der Förderphase durch die Innovative Hochschule weiter. Am 3. Dezember 2025 etwa laden Roboter, Musiker:innen und Mitarbeiter:innen des Zentrums zur Bühnenshow „Lost in Translation“ ein. Der Abend bietet nicht nur praktische Einblicke in aktuelle Projekte, sondern entfaltet einen künstlerisch-wissenschaftlichen Dialog zwischen Musik, Robotik und Experimenten, in dem Interpretation und Bedeutungsverschiebung selbst zur Performance werden.

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360 Grad Fotograf: Professionelle Rundgänge für Unternehmen, Immobilien & HR

Digitale Kommunikation verändert sich rasant. Nutzer erwarten heute nicht mehr nur Bilder oder Videos – sie wollen Räume erleben, bevor sie sie betreten. Virtuelle Rundgänge sind genau dafür geschaffen: Sie machen Orte sichtbar, emotional greifbar und intuitiv erkundbar. Ein professioneller 360-Grad-Fotograf übersetzt reale Umgebungen in digitale Erlebnisse, die Vertrauen schaffen, Orientierung ermöglichen und messbar zu [...]

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Was ist Augmented Reality (AR)? – Definition, Einsatzfelder & aktuelle Trends 2025

Spätestens seit dem Erfolg von Pokémon Go im Jahr 2016 ist der Begriff „Augmented Reality“ (AR) vielen Menschen ein Begriff. Doch AR ist inzwischen weit mehr als ein Gaming‑Phänomen: Unternehmen setzen die Technologie zunehmend strategisch ein, um Prozesse zu verändern, Kundenerlebnisse zu verbessern und Innovation voranzutreiben. In unseremBeitrag zum Thema "Augmented Reality" erfahren Sie: Definitionen [...]

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Vom Projekt- zum Produktgeschäft – und warum du Digitalagenturen meiden solltest, die für jeden arbeiten!

Im Jahr 2007 schrieb ich einen folgenschweren Satz in mein Notizbuch:

Weg vom Projekt, hin zum Produkt.

Seit 1996 war ich im Projektgeschäft aktiv:

  • Anfrage, Ausgangspunkt: Briefing mit klaren Fragestellungen, Leistungsanforderungen, Zielen und zeitlichen Eckdaten.
  • Gefordert: Leistungs- und Lieferbeschreibung gemäß Leistungsanforderung, gut begründetes Konzept zur Vorgehensweise und Preisangaben.

Nach einem Auftrag, stets ein Moment großer Freude, galt es für mich und mein Team die im Briefing genannten Projektziele zu erreichen, in höchster Qualität gemäß Leistungsanforderung zu liefern. Fast immer gelang uns das. Fast jeder „Are-You-Happy Call“ am Projektende war angenehm.

Nachhaltiger Unternehmenserfolg als Digitalagentur – so auf Dauer nicht möglich!
Zum Glück erkannte ich das 2007, und vergas es seitdem nur selten.

Menschzentrierte Gestaltung ist kein Projekt – es ist ein unternehmerisches Versprechen!

Ein Human Centered Design Mindset und das damit verbundene Können sind notwendig aber keinesfalls hinreichend, wenn Digitalagenturen das Versprechen einlösen wollen Produkte, Teams und Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Es ist nicht ausreichend, wenn unternehmerischer Haltung und unternehmerische Kompetenzen fehlen!

Viele Agenturen versprechen ihren Kunden:

  • Wir gestalten mit und für Menschen!“
  • Wir stellen Menschen in den Mittelpunkt!“.

Sie beobachten im Auftrag ihrer Kunden was deren Mitbewerber tun. Sie nutzen die Produkte und Services ihrer Auftraggeber, arbeiten Schwächen und Optimierungsthesen heraus.

Nachhaltiger Erfolg kann so nicht gesichert werden – weder für die Agentur noch für den Auftraggeber der Agentur.

Von der Pflicht zur Kür – und von der Kür zur Wirkung!

Es reicht nicht aus gut zu sein beim Analysieren von Anforderungen und Bedürfnissen, beim Erkennen unerfüllter Bedarfe, gut zu sein beim Testen von Produkten und Services, beim Aufzeigen von Optimierungsthesen, beim Gestalten von prototypischen Lösungen, die mit Nutzern getestet und danach angepasst werden.

Das ist die Pflichtleistung einer Digitalagentur.
Das schafft Werte, aber keine Differenzierung – und damit keinen nachhaltigen (Agentur-)Erfolg.

Die Kür …

  • (Markt-)Chancen und (Wettbewerbs-)Potentiale sehen, bevor die Auftraggeber das tun.
  • Erfolgspotentiale aufzeigen und gut begründen.
  • Geschäftsführende auf Kundenseite davon überzeugen aufgedeckte Chancen und Potentiale anzugehen.

Die Kür zuerst, dann die Pflicht!

Je öfter dies gelingt, je öfter Agenturen ihren Auftraggebern aufgezeigte Erfolgspotentiale erschließen, desto mehr Budget wird das Management auftun, desto mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung wird es auf Kundenseite (auch) im Top-Management geben.

„Mit einem menschzentrierten Gestaltungsansatz haben wir das Zeug Unternehmen zum Erfolg zu führen. Ein Versprechen, das man jeden Tag neu einlösen kann, wenn man sich für Produkte, Teams und Unternehmen, und nicht nur für Projekte verantwortlich fühlt!“

Digitalagenturen müssen ein unternehmerisch einlösbares Erfolgsversprechen bieten!

Ich fasse zusammen: Viele Digitalagenturen bekennen sich zu „Customer Centricity“ und „Human Centered Design“ – doch oft verbleiben sie in der Rolle der verlängerten Werkbank und hasten von einem Projekt zum nächsten.

Wirkliche Veränderung entsteht erst dann, wenn Gestalterinnen und Gestalter, Entwicklerinnen und Entwickler, wenn Managerinnen und Manager auf Agenturseite beginnen unternehmerisch zu denken, zu sprechen und zu handeln.

Wenn sie Verantwortung übernehmen für die Produkte, den Geschäftserfolg und Unternehmenswert ihrer Kunden.

Vom Projektmanager, zum Produktmanager, zum Mitunternehmer!

Auf Agenturseite braucht es dafür starke Persönlichkeiten mit umfangreichen Erfahrungen, strategischem Weitblick und der Fähigkeit Brücken zu bauen zwischen den Zielen der Geschäftsführung, Marketing, Technologie, Entwicklung und Design.

Es braucht Menschen …

  • die die Sprache des Managements sprechen und den Wert menschzentrierter Gestaltung übersetzen können in messbare Erfolgskennzahlen.
  • die Prioritäten aufzeigen, valide Entscheidungsgrundlagen bereitstellen und stets selbst eine Empfehlung abgeben.
  • die aufzeigen, wie Forschung Risiken reduziert, wie systematische Gestaltungsprozesse die Produktivität steigern, wie menschzentrierte Innovation Wettbewerbsvorteile schafft.

Es braucht Menschen …

  • die Unternehmen dabei helfen, wirklich menschzentriert zu arbeiten
    – nicht als Projekt, sondern als Haltung.
  • die das Geschäft ihrer Kunden verstehen und weiterentwickeln können
    – und das braucht Fokus statt Verzettelung!

„Schuster bleib bei deinen Leisten!“

Wenn eine Agentur für jeden arbeitet – für Unternehmen fast jeder Branche, für Konzerne, den (deutschen) Mittelstand, für jede Aufgabenstellung … -, wenn eine Agentur nur „Bauchladen“ ist und bietet, immer „hier“ schreit und stets alles anbietet, was angefragt wird, dann ist all das zuvor beschriebene nicht möglich.

„Agenturen, die keinen Fokus haben, die für alles und jeden anbieten, diese Agenturen wollen Projektgeschäft!“

Agenturen, die fokussiert sind und Anfragen auch einmal begründet ablehnen, machen deutlich, dass sie Kunden suchen mit denen sie partnerschaftlich an deren Produkt- und Unternehmenserfolg arbeiten können.
Agenturen, die diese Einstellung und diesen Anspruch haben fokussieren sich, denn nur so können sie für ihre Kunden unternehmerisch handeln, wahre Expertise bieten, deren Produkte zum Erfolg führen und die Zukunft ihrer Kunden erfolgreich (mit-)gestalten.

Menschzentrierte Gestaltung ist kein Projekt – sie ist ein unternehmerisches Versprechen …

… an Kunden, Mitarbeitende und an sich selbst.

Menschzentrierte Gestaltung erfordert Haltung, Verantwortung und Führung.

Wo auf Agenturseite Persönlichkeiten fehlen, die das (Handwerk-)Zeug und den Willen zum Unternehmertum haben, da entsteht eine Lücke – zwischen Anspruch und Umsetzung, zwischen Strategie und Realität.
Wo auf Agenturseite der Anspruch ist für jeden zu arbeiten, da fehlt die Fähigkeit und der Wille für Kunden wirklich und nachhaltig Unternehmenswerte zu schaffen.

Drum prüfe, bevor du dich an eine Agentur bindest, wer dort wie für wen arbeitet!

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Interaktive Videos: Wie das ev. Krankenhaus Alsterdorf seine Zukunftsvision lebendig macht

In einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur wertvollsten Ressource geworden ist, gewinnen interaktive Videos immer mehr Bedeutung. Sie verbinden die emotionale Kraft von Bewegtbild mit der aktiven Beteiligung der Zuschauenden – und verwandeln passive Rezeption in echtes Erleben. Ob für Strategiekommunikation, Recruiting oder Change-Prozesse: Interaktive Videos schaffen Nähe, Verständnis und Motivation. Sie machen Inhalte nicht nur [...]

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Messetrends 2026 – So verändern neue Technologien die Messewelt

Das Messejahr 2025 neigt sich dem Ende - Zeit, Bilanz zu ziehen und nach vorn zu blicken! Viele Unternehmen stecken bereits mitten in der Planung für die Messesaison 2026, in der Messen wieder zu einem wichtigen Schaufenster für Innovationen, Marken und Begegnungen werden. Doch eines ist klar: Die Messewelt von morgen sieht anders aus als [...]

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UX Guideline-Sets, die Sie kennen sollten

UX-Guideline-Sets sind wichtige Werkzeuge, um im menschenzentrierten Gestaltungsprozess effizient auf bewährtes Wissen zurückzugreifen und die User Experience gezielt zu verbessern. Sie enthalten konkrete Handlungsempfehlungen, die auf Forschung, Best Practices und Praxiserfahrung beruhen. Entscheidend ist jedoch, im richtigen Moment, das passende Guideline-Set zur Hand zu haben. Die hier vorgestellten Sets unterscheiden sich nicht nur in ihrer inhaltlichen Ausrichtung – von allgemeinen Prinzipien und heuristischen Regeln bis hin zu spezifischen Empfehlungen für Web, Mobile oder Designpsychologie –, sondern auch in ihrem Detailgrad, ihrer wissenschaftlichen Fundierung und ihrer praktischen Anwendbarkeit. Manche bieten kompakte Übersichten, andere detaillierte Regelwerke mit begleitenden Beispielen und Checklisten.

Während UX-Guidelines meist sehr konkrete, umsetzungsorientierte Empfehlungen enthalten, sind Heuristiken eher allgemeine Standards, die als Prüfmaßstab dienen. Sie helfen, potenzielle Usability-Probleme zu identifizieren, indem sie das Design gegen übergeordnete Prinzipien spiegeln. Ein bekanntes Beispiel sind Nielsens 10 Usability-Heuristiken, die grundlegende Qualitätskriterien wie Konsistenz, Fehlertoleranz und Nutzerkontrolle formulieren. Design-Prinzipien wiederum bilden eine noch höhere Abstraktionsebene: Sie geben eine strategische Richtung vor. Zusammengenommen ergänzen sich diese drei Ebenen – Design-Prinzipien, Heuristiken und Guidelines – und schaffen einen Rahmen, um den Gestaltungsprozess sowohl inspiriert als auch überprüfbar zu machen.

Allgemeine UX-Prinzipien & Heuristiken

DIN EN ISO 9241

Bei der DIN EN ISO 9241 handelt es sich um einen Klassiker, den jeder kennen sollte. Hier finden sich Standards des Deutschen Instituts für Normung, die als grundlegende Richtlinien zur Gestaltung der Mensch-System-Interaktion betrachtet werden können. Unter den (vermutlich) in der UX-Branche bekanntesten Guidelines sind die Interaktionsprinzipien (9241-110) oder die Leitlinien zur Gestaltung von Benutzungsschnittstellen für das World Wide Web (9241-15).
» Ergonomie der Mensch-System-Interaktion: DIN EN ISO 9241-110

Eight Golden Rules of Interface Design

Bereits 1987 formulierte Ben Shneiderman in seinem Werk Designing the User Interface: Strategies for Effective Human-Computer Interaction, die bis heute relevanten acht goldenen Regeln der Gestaltung einer Mensch-Maschine-Schnittstelle für ein Interface. Diese Regeln wurden, nach eigener Angabe, aus der Erfahrung abgeleitet und über drei Jahrzehnte verfeinert.
» Ben Shneidermans Acht Goldene Regeln

Don Norman’s Fundamental Principles of Interaction

In seinem berühmten Werk The Design of Everyday Things finden sich unter anderem die von Don Norman publizierten sechs Prinzipien für die Usability bei der Interaktion mit Alltagsgegenständen. Die untenstehende Webseite listet diese auf und erklärt sie abstrakt in wenigen Sätzen. Für einen tieferen Einblick ist Don Normans Buch als Standardwerk immer wieder lesenswert.
» Don Normans Prinzipien des Designs

Nielsen’s 10 Usability Heuristics

Ein weiterer Klassiker des Usability Designs sind Jakob Nielsen’s 10 Prinzipien des User Interface Designs. Neben den erklärten Heuristiken werden auch Tipps zur Umsetzung, kurze (auch optisch umgesetzte) Beispiele und Links zu weiterführenden Informationen in Form von Artikeln oder Videos gegeben. Zudem werden Poster mit der Zusammenfassung aller Prinzipien, oder ausführlichere Poster mit einer DIN-A-4-Seite pro Prinzip, bereitgestellt.
» Nielsens 10 Usability Heuristics

Gerhard-Powals’ Cognitive Engineering Principles

Diese zehn Prinzipien wurden entwickelt, um die kognitive Belastung von Nutzer*innen zu reduzieren. Sie empfehlen unter anderem, Informationen in sinnvolle Einheiten zu gruppieren (Chunking), die Gedächtnislast zu verringern, vertraute Begriffe und Metaphern zu verwenden und unnötige Interaktionen zu vermeiden. Damit eignen sie sich besonders gut, um Interfaces so zu gestalten, dass sie leicht erlernbar und effizient nutzbar sind.
» Prinzipien zur Reduktion kognitiver Belastung

The UX Axioms

Diese 26 “Axiome” von Erik Dahl stellen eigentlich Aufforderungen dar, wie UX Design in der Entwicklung von Produkten und Services erfolgen sollte, beziehungsweise umgesetzt werden kann. Vielleicht lassen sich die Axiome als eine Art Mindset der UX bezeichnen – sie geben Guidelines zum Prozess der Produktentwicklung an sich und beeinflussen so indirekt die UX der daraus entstehenden Produkte.
» UX-Axiome für nutzerzentrierte Produktentwicklung

First Principles of Interaction Design

Von A bis V enthält die untenstehende Seite in 19 Themenbereichen sämtliche Richtlinien zur Gestaltung von Benutzeroberflächen. Diese recht umfangreiche Zusammenstellung strukturiert die Guidelines inhaltlich und bettet sie in wissenschaftliche Befunde ein. Zudem werden gelegentlich Hinweise zu weiterführenden Informationen gegeben und zur Veranschaulichung Beispiele und Case Studies dargestellt.
» Übersicht: Prinzipien des Interaktionsdesigns

Spezifische Guidelines für Web & Mobile

113 Design Guidelines Usability Homepage

Auch von Jakob Nielsen (2001) formuliert, finden sich 113 Design Guidelines speziell für die
Usability von Homepages, welche in 26 inhaltliche Themen kategorisiert sind. Diese Guidelines
sind sehr konkrete Hinweise zur Gestaltung und Umsetzung. Darüber hinaus wird bei einigen
Themen oder spezifischen Guidelines auch auf weitere, ausführlichere Erklärungen verwiesen.
» Konkrete Gestaltungstipps für nutzerfreundliche Homepages

247 Web Usability Guidelines

In neun verschiedenen Kategorien rund um Website Usability stellt David Travis seine insgesamt 247 Usability Guidelines zur Webseitengestaltung vor. Bei den Guidelines handelt es sich um positiv formulierte Statements, wie eine Web-Gestaltung sein sollte. Diese sind konkret und selbsterklärend, weshalb die Listen für sich stehen und nicht weiter ausgeführt werden (müssen). Zudem kann auf der untenstehenden Adresse ein Excel-Dokument mit einer Checkliste heruntergeladen werden, um die eigene Arbeit hinsichtlich der Statements zu prüfen.
» 247 Web-Usability-Guidelines zur Webseitengestaltung

Research-based Web & Usability Guidelines

Wer sich wirklich tief in die Thematik stürzen will, kann sich mit diesen auf Research basierenden Web Usability Guidelines auseinandersetzen. Das PDF-Dokument umfasst insgesamt 292 Seiten an Guidelines des U.S. Department of Health and Human Services’ (HHS). Dabei werden viele Usability-Bereiche bezüglich des Website-Designs abgedeckt, wie auch die Optimierung der User Experience.
» Wissenschaftlich fundierter Leitfaden für Web-Usability

Mobile Principles of Retail Apps and Sites

Spezifisch, aber umsetzungsnah: der von Google’s UX Research Lead Jenny Gove and UX Design Lead Iram Mirza entworfene Guide mit 25 Tipps, um eine mobile Verkaufsapp oder Verkaufswebseite zu designen. Diese sind in vier Kapitel aufgeteilt, an anschaulichen Beispielen verdeutlicht und beziehen sich auf die gesamte User Experience. Exploration und Suche, Produktdetails und Reviews, Check-out und Zahlung und reibungsloses Einkaufen.
» Praxisleitfaden: 25 Prinzipien für Mobile Retail-Apps & -Websites

Nutzerfreundlichkeit von Seiten in den Google-Suchergebnissen

Die Nutzerfreundlichkeit von Webseiten wirkt sich nach eigener Angabe von Google auch auf ihr Ranking bei Suchergebnissen aus. Hierzu stellt Google auf der untenstehenden Webseite u.a. fünf konkrete „Signale“ auf, welche die Faktoren darstellen, mit der diese Nutzerfreundlichkeit bestimmt wird. Diese sind kurz und übersichtlich dargestellt und enthalten jeweils eine Verlinkung zu einer Möglichkeit, das Signal auf der eigenen Webseite zu überprüfen.
» Googles Faktoren für nutzerfreundliche Webseiten

App Usability

Wie der untenstehende Blogbeitrag aufzeigt, ergeben Applikationen eigene Herausforderungen hinsichtlich ihrer Usability. Deshalb werden hier 10 Guidelines zur Verbesserung der App-Usability erläutert und an anschaulichen Beispielen verdeutlicht.
» UX Guidelines für mobile Apps im Blogbeitrag

Designpsychologie und -prinzipien

Gestaltgesetze

Diese „Gesetze” stammen aus der Gestaltpsychologie und beschreiben Prinzipien, nach denen visuelle Elemente als zusammenhängend wahrgenommen werden. Damit bieten sie einen universellen Ansatz der menschlichen, visuellen Wahrnehmung, wie bspw. Elemente auf einem User Interface bei der visuellen Verarbeitung gruppiert werden, und wie man diese bewusst im Design ansteuern kann. Ursprünglich formulierte Wertheimer (1923) hierzu sechs Prinzipien, die bis heute eine zentrale Grundlage für Design und UX darstellen. In der untenstehenden werden acht Gestaltgesetze benannt, erläutert und direkt Designableitungen für digitales Design gegeben.
» Grundprinzipien der visuellen Wahrnehmung mit Designbeispielen

Ten principles for good design

Der Industriedesigner Dieter Rams stellt 10 Design-Prinzipien auf einer grundlegenden Ebene für ein „gutes Design“ auf. Die Prinzipien beziehen sich allgemein auf das Produktdesign und inspirieren alleine durch die Darstellung. Auf der untenstehenden Website von Vitsœ, deren Design Dieter Rams im Kontext von Möbeln entwirft, sind sie erläutert und mit Designbeispielen verdeutlicht.
» Inspiration für gutes Produktdesign mit Praxisbeispielen

77 Human Needs

“Every successful innovation serves a human need.” Diese Überschrift der untenstehenden Website sagt schon einiges über die 77 Human Needs aus und weshalb sie in diesem Blogbeitrag auftauchen. Unterteilt werden die Bedürfnisse in fünf verschiedene Kategorien und sind bisher nur in Workshops oder Trainings erlebbar. Das Erfüllen der Bedürfnisse stellt in jedem Fall einen interessanten UX Gestaltungsansatz dar.
» Ansatz für nutzerzentrierte Innovation mit 77 Bedürfnissen

UX Myths

Der UX Designer Zoltán Gócza formulierte mit der Unterstützung von Zoltán Kollin auf der untenstehenden Webseite 34 UX-Mythen. Bei diesen handelt es sich um UX-Fehlannahmen, die kurz erläutert und dann mit zahlreichen Beispielen und bspw. Guidelines, welche gegen dn „Mythos“ sprechen, untermalt werden. Eine strukturierte Website mit umfassenden Belegen.
» Weit verbreitete UX-Fehlannahmen mit Gegenbelegen

UX-Guidelines für KI & Machine Learning

IBM AI Design Guidelines

Eine Sammlung von Prinzipien, Mustern und Empfehlungen für den Designprozess von KI-gestützten Produkten. Besonders wertvoll ist der Fokus auf Ethik, Fairness und die Vermeidung von Bias. Darüber hinaus werden Methoden vorgestellt, um diese Prinzipien messbar und im Projektalltag umsetzbar zu machen.
» Designprinzipien für verantwortungsvolle KI-Produkte

Google PAIR Guidebook

Ein praxisnahes Handbuch von Googles People+AI Research-Team. Es enthält Leitlinien, um nutzerfreundliche KI-Systeme zu gestalten – von der Erklärbarkeit über den Umgang mit Unsicherheit bis hin zu Vertrauen und Nutzerkontrolle. Zusätzlich liefert es praxisnahe Übungen und Tools, die direkt im Produktentwicklungsprozess eingesetzt werden können.
» Praxisnaher Leitfaden für nutzerfreundliche KI-Systeme

Stanford HRI Guidelines

Ein Überblick über zentrale Prinzipien der Human-Robot-Interaktion: Sicherheit, Vorhersagbarkeit, soziale Signale und Transparenz. Ideal für Teams, die physische Produkte oder Service-Roboter gestalten. Die Guidelines unterstützen dabei, Interaktionen vertrauenswürdig, effizient und für Nutzende vorhersehbar zu machen.
» Gestaltungsprinzipien für Mensch-Roboter-Interaktion

ISO 13482 – Sicherheit von Servicerobotern

Der internationale Standard definiert Sicherheitsanforderungen für persönliche Assistenz- und Serviceroboter. Für UX-Teams wichtig, da Sicherheitserwartungen der Nutzenden direkt in Interface- und Interaktionsdesign einfließen. Er zeigt, wie Risiken minimiert werden können, um das Vertrauen in autonome Systeme zu stärken.
» Internationaler Standard für sichere Serviceroboter

Barrierefreiheit & inklusives Design

WCAG 2.2 – Web Content Accessibility Guidelines

Der internationale Standard für digitale Barrierefreiheit. Enthält messbare Kriterien für Kontraste, Tastaturnavigation, Formulargestaltung und mehr – mit dem Ziel, digitale Inhalte für alle Menschen zugänglich zu machen. Die 2.2-Version bringt zusätzliche Erfolgskriterien, die besonders mobile Anwendungen und kognitive Barrieren adressieren.
» Globale Richtlinien für barrierefreie digitale Inhalte

EN 301 549 – Europäischer Standard für digitale Barrierefreiheit

Dieser europäische Standard legt die Anforderungen an die Barrierefreiheit von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) fest. Er ist besonders relevant für öffentliche Einrichtungen und regelt, wie Websites, mobile Anwendungen, Software und sogar Hardware barrierefrei gestaltet werden müssen. Damit schafft er eine einheitliche Grundlage für die Umsetzung der EU-Richtlinie 2016/2102 über den barrierefreien Zugang zu Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen.
» Europäischer Standard für digitale Barrierefreiheit

Inclusive Design Principles

Sieben klar formulierte Prinzipien, die weit über Barrierefreiheit hinausgehen und allen Nutzenden zugutekommen. Besonders hilfreich in der Konzeptionsphase, um früh auf Vielfalt, Flexibilität und Toleranz gegenüber Fehlern zu achten. Sie fördern nicht nur Inklusion, sondern verbessern die allgemeine User Experience für alle Zielgruppen.
» Sieben Prinzipien für inklusives Design

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Spezielle Guidelines & Sammlungen

UX/UI Guideline Summary

Hierbei handelt es sich um eine Zusammenstellung relevanter UX Guidelines mit Fokus auf das User Interface oder die Interaktion. Einige der darin enthaltenen Guidelines sind auch in diesem Artikel aufgeführt und werden bei Nick Kolenda’s Webseite unten als Quellen angegeben. Die Zusammenstellung ist kompakt, aber umfassend, gut strukturiert und mit anschaulichen Beispielen verdeutlicht.
» Kompakte Übersicht relevanter UX/UI-Guidelines mit Beispielen

Heuristiken für gelungenes UX Writing

Der Leitfaden vom Arbeitskreis UX-Writing der German UPA bietet eine Sammlung von Heuristiken, die speziell auf gutes Textdesign in Nutzeroberflächen abzielen. Er zeigt, wie zum Beispiel Klarheit, Konsistenz, Nutzerorientierung und Feedback durch Sprache gestaltet werden können, damit Texte im Interface nicht nur lesbar, sondern auch hilfreich und angenehm im Erlebnis sind. Diese Heuristiken sind besonders nützlich, wenn Interfaces zunehmend sprachlich und dialogbasiert wirken und Texte einen zentralen Teil der Nutzungsführung übernehmen.
» Leitfaden zu UX Writing Heuristiken

Pleasure & Pain

Im untenstehenden Blogbeitrag von Whitney Hess finden sich insgesamt 25 Guidelines: Fünf für die Designer selbst und 20 für das Design. Diese werden in Textform aufgeführt und jeweils kurz erläutert. Hier werden sowohl Empfehlungen für den Designprozess, als auch inhaltlich für das UX Design gegeben und jeweils in wenigen, prägnanten Sätzen erläutert.
» Prägnante Empfehlungen für UX-Designer und Designprozesse

UX Guidelines der Unternehmen

Wie der Titel bereits andeutet, sind auf der untenstehenden Website UX Guidelines verschiedener, erfolgreicher Unternehmen aufgelistet. Insgesamt 14, von Adobe bis Sony bereitgestellte Guideline-Sets sind hier ohne weitere Beschreibung übersichtlich aufgeführt und verlinkt.
» UX-Guidelines von 14 bekannten Unternehmen

Stanford Guidelines for Web Credibility

Zu einer der (auch) von Peter Morville beschriebenen Facetten, der Credibility, entwarf die Stanford Universität 10 Guidelines zum Aufbau der Glaubhaftigkeit von Websites. Die entwickelten Richtlinien wurden laut Angabe der Website über drei Jahre Research und mit über 4.500 Personen entwickelt. Auf ihrer Website sind auch sämtliche Publikationen der zugehörigen Forschung aufgelistet:
» Richtlinien für glaubwürdige Websites von Stanford

User Experience Honeycomb zur Website Informationsarchitektur

Peter Morville veröffentlichte 2004 das UX Honeycomb, welches seinem Namen durch die Darstellung von sieben Begriffen in „Honigwabenformen“ entspricht. Diese Begriffe zeigen verschiedene Facetten der User Experience auf. Sie lassen sich aber auch als Werkzeug, im Sinne einer Guideline, verwenden. Näher beschrieben werden sie bspw. unter:
» Visualisierung der sieben Dimensionen der User Experience

Grenzen, Vor- und Nachteile von User Experience Guidelines

Fazit: Insgesamt sind in diesem Artikel, wie ich finde, sehr spannende Guidelines mit unterschiedlichem Fokus und Umfang aufgeführt. Viele laden auch dazu ein, sich tiefer mit dem entsprechenden Thema zu beschäftigen und bieten weiterführende Links/Literaturhinweise. Nichtsdestotrotz muss bedacht werden, dass Guidelines ein Hilfsmittel darstellen, welches nicht allein für einen menschenzentrierten Entwicklungsprozess sorgen kann. Die Grenzen, sowie Vor- und Nachteile von Usability-Guidelines, wurden bereits in diesem Blogbeitrag aufgearbeitet.

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uxHH – UX Community Hamburg 2025-08-21 16:05:52

Stefani Rohrbeck zu Gast im Roundtable am 9.9.25

User Experience ist Wandel. Um nicht immer den gleichen Quark zu produzieren, müssen auch Abläufe in Design- und Produktteams verändert werden. Wie gelingt es uns, Teams auf neue Ziele einzunorden? Stefani diskutiert mit uns die Bedingungen für erfolgreiche Transformationen.

Infos und (kostenfreie) Tickets :: uxhh-change.eventbrite.de/

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