Hochzeitslocations im virtuellen Rundgang: Der Hof Frien

Die Suche nach der perfekten Hochzeitslocation beginnt heute fast immer online. Brautpaare scrollen sich durch Bildergalerien, vergleichen Websites, speichern Favoriten – und sind am Ende doch unsicher: Passt die Location wirklich zu uns? Wie fühlt sie sich an? Genau hier setzt ein virtueller Rundgang für Hochzeitslocations an. Und wie wirkungsvoll dieses Tool sein kann, zeigt [...]

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Leadership für Junior Produktmanager

Leadership ist nicht nur für erfahrene Produktmanager, sondern auch für Junior Produktmanager ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit. Dabei geht es nicht um Titel oder Macht, sondern darum, Verantwortung zu übernehmen, Einfluss zu gestalten und authentisch zu handeln. In Projekten und Teams, die zunehmend komplex und dynamisch sind, zeigt sich Leadership durch die Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, Entscheidungen zu treffen und die Wirkung des eigenen Handelns auf andere zu verstehen.

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Change Experience: Warum wir Veränderung neu denken müssen – Ein Gespräch mit Stefani Rohrbeck über menschzentrierten Wandel!

Veränderung begleitet mich seit vielen Jahren: Als Gestalter, Unternehmer und Berater, der Organisationen auf ihrem Weg in neue Strukturen und Prozesse, hin zu neuen Erfahrungen und Kompetenzen und neuen Geschäftsmodellen und Märkten begleitet. Nicht jedes Projekt war erfolgreich, nicht jedes hatte eine positive „Change Experience“.

Stets gut vorbereitet, und strukturiert geplante Veränderungsprozesse gerieten ab und an ins Stocken, insbesondere dann, wenn die Gefühle und Anforderungen der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu wenig berücksichtigt wurden.

Wie fühlt sich Veränderung an?

Dieser Frage sollten wir mehr Beachtung schenken. Stefani Rohrbeck tut das und hat mir im Interview neue Perspektiven auf das Thema Change-Management geboten. Wir kommen beide aus der Welt der Marken, digitalen Produkte und Nutzererlebnisse, und teilen die Erfahrung, dass Transformation erst dann gelingt, wenn sie menschlich stimmig wird.

Portraitfoto von Stefani Rohrbeck - Workshopsetting

Stefani Rohrbeck

Stefani verbindet in ihrem Ansatz Markenführung, Experience Design und klassische Change-Methoden zu etwas, das sie „Change Experience“ nennt. Und genau dieser Begriff hat bei mir einen Nerv getroffen.

Stefani bringt ihre Marken- und UX-Erfahrung mit fundiertem Wissen aus Psychologie, Coaching und Change-Management zusammen. Sie berät Unternehmen, wie Veränderung zu gestalten ist wird bzw. gestaltet werden sollte – und sie spricht und denkt darüber nach, wie Veränderung sich anfühlen sollte.

Change Experience: Wenn Veränderungen sich stimmig anfühlen!

Für Stefani sind Emotionen kein Nebenschauplatz, sondern die nötigen Treiber, die Wandel tragen oder eben blockieren. Und das gilt insbesondere dann, wenn in Unternehmen mehrere Transformationen gleichzeitig laufen: Digitalisierung, KI, New Work, Nachhaltigkeit.

Für Entscheiderinnen und Entscheider, die Veränderungsprojekte begleitet haben – manchmal erfolgreich, stets herausfordernd – bietet ihr Ansatz eine neue Sichtweise:

  • Weg vom Durchsteuern, hin zum Gestalten.
  • Weg vom Abarbeiten, hin zum Erleben, zu Resonanz und Selbstwirksamkeit.
  • Weg von „Wir müssen das schaffen!“, hin zu „Wir wollen das gestalten!“.

Change Experience: Warum wir Veränderung neu denken müssen!

Mein Interview mit Stefani ist nicht nur ein Gespräch über Methoden. Es ist eine Einladung, Veränderung anders zu denken: menschzentrierter, klarer, emotional intelligenter und damit wirkungsvoller.

Ich wünsche viel Freude beim Lesen.

Liebe Stefani, du sprichst von „Change Experience“ als bewusstem Erleben von Veränderung. Was unterscheidet diesen Ansatz für dich vom klassischen Change Management?

Stefani: Für mich bedeutet Change Experience, Veränderung nicht nur zu managen, sondern sie fühlbar und sinnhaft erlebbar zu machen. Klassisches Change-Management konzentriert sich häufig auf Strukturen, Pläne, Prozesse und Kommunikation im Sinne eines „Durchsteuerns“. Das ist wichtig, greift aus meiner Erfahrung aber zu kurz.

Change Experience setzt stattdessen beim Erleben der Menschen an.

„Veränderung gelingt nur dann nachhaltig, wenn Menschen verstehen, warum sie stattfinden soll, und wenn sie sich emotional abgeholt fühlen.“

Es geht also nicht um das Abarbeiten einer Roadmap, sondern um das bewusste Gestalten von Momenten, die Orientierung geben, Vertrauen schaffen und Engagement ermöglichen.

Warum Change-Management ohne Experience Design und Markenidentität unvollständig bleibt!

In deinem Modell verbindest du Experience Design, Marke und Change-Management-Methoden. Wie helfen dir diese drei Perspektiven dabei Veränderung menschengerecht zu gestalten?

Stefani: Die drei Bereiche ergänzen sich gegenseitig.

  • Marke schafft Sinn und Identität. Sie beantwortet die Frage, wofür ein Unternehmen steht, und bietet einen emotionalen Fixpunkt in Zeiten des Wandels.
  • Experience Design fokussiert auf den Menschen und sein Erleben. Es hilft, Veränderung so zu gestalten, dass sie intuitiv, verständlich und sinnvoll wahrgenommen wird.
  • Change-Methoden liefern die notwendige Struktur. Sie machen Veränderung planbar, sicher und transparent. Wenn diese drei Ebenen verbunden sind, entsteht eine ganzheitliche, stimmige Perspektive.

Fakten bringen uns ins Nachdenken, Gefühle bringen uns ins Handeln!

Emotionen, Sinn und Orientierung spielen in deinem Ansatz eine große Rolle. Wie arbeitest du mit diesen Dimensionen, wenn du Veränderungsprozesse begleitest?

Stefani: Ich gehe davon aus, dass Menschen Veränderung nicht rational, sondern vor allem emotional bewerten. Deshalb arbeite ich sehr bewusst damit. Ich mache Emotionen im ersten Schritt erstmal sichtbar. Das geht über Workshops, Gespräche oder Formate, die Raum für Austausch, Unsicherheiten und auch Freude bieten. Gefühle sind kein Störfaktor, sondern ein Wegweiser und das dürfen die Menschen direkt merken.

Ich helfe Organisationen auch dabei, das Warum hinter der Veränderung klar auszudrücken. Wenn Menschen Sinn erkennen, entsteht innere Motivation.

Ich entwickle Bilder, Metaphern und Change-Stories, die die Komplexität aus Veränderungsvorhaben nehmen und Halt geben. Orientierung schafft Sicherheit und ermöglicht, dass Menschen in Bewegung kommen und den Change dann auch aktiv mitgestalten.

Wandel berührt Werte, Verhalten und Kultur. Welche Rolle spielen Emotionen und psychologische Sicherheit in deinen Change-Projekten und wie adressierst du diese?

Stefani: Psychologische Sicherheit ist für mich die Grundlage jeder erfolgreichen Veränderung. Wenn Menschen Angst haben, Fehler zu machen oder sich zu äußern, entsteht erstmal Widerstand. Und zwar nicht aus Bockigkeit, sondern als Selbstschutz. Deshalb arbeite ich bewusst mit Formaten, die Vertrauen schaffen. Das fängt an mit wertschätzenden Gesprächen und setzt sich fort im gemeinsamen Erarbeiten von Werten oder Prinzipien.

Ich thematisiere offen, welche Gefühle die jeweilige Veränderung auslöst. Ganz bewusst auch die unangenehmen wie z.B. Wut, Angst oder Trauer.

Gleichzeitig entwickle ich mit Teams Geschichten oder Rituale, die Mut machen und Verbindung stiften. Denn nur in einer Umgebung, in der Emotionen willkommen sind, können Menschen ihr Verhalten wirklich ändern und Kulturwandel kann entstehen.

Change braucht Struktur!

Wenn du ein Unternehmen durch ein Veränderungsprojekt führst: Wie gehst du konkret vor, um eine positive Change Experience zu schaffen?

Stefani: Ich gehe dabei ziemlich strukturiert vor. Das merkt man aber erstmal gar nicht so sehr, glaube ich. Empathisch und offen auf die Menschen in den Unternehmen zuzugehen, ist die Grundvoraussetzung, mit der alles anfängt.

Ich tauche quasi erstmal in die Organisation ein, höre zu und beginne dann, das Gehörte zu analysieren. Dabei geht es um das gelebte Markenbild mit seinen spezifischen Werten, um das Miteinander ganz allgemein und auch um Schmerzpunkte, die die Leute gerade ganz besonders beschäftigen.

Im nächsten Schritt entwickeln wir dann gemeinsam eine klare, glaubwürdige Geschichte, die die Veränderung verständlich und nachfühlbar darstellt. Es kann z.B. helfen, die Veränderung wie eine Reise zu gestalten mit allen Touchpoints und zugehöriger, zum jeweiligen Kanal passender Kommunikation. Wichtig dabei ist, die Menschen, die von der Veränderung betroffen sind, zu beteiligen. Veränderung funktioniert nicht top-down. Ich baue also Formate, in denen Mitarbeitende Ideen einbringen, Entscheidungen verstehen und Teil der Lösung werden.

Meine Arbeit ist damit noch nicht zu Ende. Ich bleibe an der Seite des Unternehmens, beobachte, justiere nach und stärke ganz besonders auch die Führungskräfte bei ihrer Aufgabe, die Teams zu motivieren und einzubinden. So entsteht dann Change Experience, die nicht als Belastung wahrgenommen wird, sondern als Chance, gemeinsam etwas Besseres zu gestalten.

Von Roadmaps zu Resonanz: Wie Change Experience Veränderungsprozesse menschlicher macht!

Wo beobachtest du in Organisationen die größten Stolpersteine im Change – und wie hilfst du, diese zu überwinden?

Stefani: Problematisch wird es, wenn Veränderung zwar geplant, aber nicht menschenzentriert umgesetzt wird.

Viele Organisationen gehen immer noch davon aus, dass Menschen Veränderung rational nachvollziehen, und glauben, dann läuft alles glatt durch. Sie unterschätzen völlig, wie stark Emotionen, kulturelle Muster und unbewusste Widerstände wirken. Das endet dann eher in einem „Durchwurschteln“, als dass es sich sicher und geleitet anfühlt.

Besonders typisch sind diese drei Blockaden:

  1. Veränderungsprogramme werden häufig mit unzähligen Projekten, Meetings und Formaten überfrachtet – und zwar zusätzlich zum bestehenden Arbeitsalltag. Menschen verlieren dann sehr schnell den Überblick und reagieren mit Überforderung.
  2. Es gibt hohe Erwartungen, aber wenig sicheren Rahmen, um Fragen zu stellen, Bedenken zu äußern oder sich auszutauschen. Das führt ganz schnell zur Orientierungslosigkeit und Unsicherheit.
  3. Viele Initiativen scheitern daran, dass Menschen nur umsetzen sollen, aber nicht aktiv beteiligt werden. Dadurch bleiben sie dann leicht in einer Art Opferrolle. Sie halten das irgendwie durch, identifizieren sich aber nicht mehr mit dem Unternehmen oder dem Vorhaben.

Erfolgreiche Veränderung braucht also Zeit, emotionale Kompetenz und Beteiligungsformate. Weil das in unserem durchgetakteten Alltag nicht einfach einzubauen ist, komme ich von außen in die Unternehmen, um sowohl den gesamten Change-Prozess zu begleiten als auch punktuell mit entsprechenden Maßnahmen zu unterstützen. Veränderung an sich ist unkontrollierbar, weil Menschen individuell und auch abhängig von der Unternehmenskultur völlig verschieden reagieren. Darauf darf man sich erstmal einlassen.

Change bedeutet „Mitmachen“!

Welche Grundsätze empfiehlst du Unternehmen, die Veränderung nicht nur durchführen, sondern für die Menschen wirklich erlebbar und stimmig gestalten wollen?

Stefani: Menschenzentrierung als Haltung, nicht bloß als Methode verstanden, ist für mich die Basis nicht nur für Veränderung, sondern für jegliches gelingendes Miteinander.

„Change beginnt damit, Menschen wirklich auch als Menschen wahrzunehmen mit all ihren Bedürfnissen, Ängsten und ihrer jeweiligen Motivation.“

Erst wenn sich jemand gesehen fühlt, wird er oder sie in Bewegung kommen und die Veränderung unterstützen.

Ein weiterer Grundsatz ist der Fokus auf gute Change Experience, denn sie reduziert Komplexität. Durch klare Stories, sinnvolle Prioritäten, verständlich klare Kommunikation und einfache Guidelines wird Orientierung geschaffen und  Vertrauen kann wachsen. Für Veränderung gibt es keinen Masterplan, der einmal aufgesetzt und dann abgearbeitet wird. Sie entsteht im Tun. Kleine Experimente, Prototypen, Beta-Phasen und Feedback-Loops machen Wandel greifbar und nehmen die Angst vor Fehlern. Experimentieren bedeutet erwiesenermaßen, dass Menschen schneller lernen.

Ich empfehle auch immer, die Marke zu nutzen, wenn sie gut positioniert und ausgearbeitet ist. Marke verstehe ich als Unternehmensidentität und als Versprechen. Sie gibt Orientierung und Sicherheit in jeglichem Wandel. Wenn Veränderung auf die Markenwerte einzahlt, wirkt sie stimmig und glaubwürdig.

Change-Experience: Nichts ist konstanter als der Wandel!

Es gibt nur wenige, die ebenfalls von Change Experience sprechen. Mir kommt für den deutschen Beratermarkt nur in den Sinn: Dr. Katharina Luh von EY. Kennst du sie? Wie unterscheiden sich eure Vorgehensweisen?

Stefani: Change Experience als Ansatz ist nicht völlig neu und der Begriff wird hier und da auch von anderen verwendet. Allerdings definiert das jede:r für sich selbst, was sich dahinter verbirgt.

Ich habe gelesen, dass größere Beratungshäuser damit v.a. daten- und technologiegestützte Analysen und Darstellungsformen sowie personalisierte Lernmethoden verstehen. Grundlage sind dafür teils sehr umfangreiche Studien.

Soweit ich informiert bin, hat sich bisher niemand explizit so sehr auf die menschlichen Aspekte im Change fokussiert, wie ich es tue. Mir geht es in meinem Ansatz um ein Stimmigkeitsgefühl zwischen Denken, Fühlen und Handeln bei den vom Change betroffenen Menschen. Erfolgreicher Change bedeutet für mich immer die Kombination aus menschlichem und wirtschaftlichem Erfolg.

Und auch Marke als die ultimative Werte- und Sinnstifterin spielt speziell in meinem Ansatz eine große Rolle. Dort steckt einfach schon so viel wertvolle und gut nutzbare Vorarbeit drin, dass viele Fragen rund um die Veränderung direkt beantwortet werden können.

„Marke ist für mich Leitbild und Management-Tool in einem.“

Die bewährten Change-Management-Grundsätze und -Methoden nutze ich in meinem Ansatz übrigens genauso wie alle anderen auch.  Zum Beispiel die Definition von KPI und damit die Messbarkeit von Erfolg sowie ein strukturierter Kommunikationsplan gehören also auch bei mir unbedingt mit in die Change-Begleitung.

Ich fasse meinen Ansatz hier abschließend nochmal kurz als Formel zusammen:
Experience Design + Marke + Change-Management = Change Experience (ChX).

Vielen Dank, Stefani, für dieses offene, inspirierende und bereichernde Gespräch.

Dein Ansatz der Change Experience öffnet neue Perspektiven, die ich unbedingt weiter vertiefen möchte, mit Hilfe deiner Vorträge, Artikel und hoffentlich bald auch in einer gemeinsamen Zusammenarbeit. Ich freue mich auf unser erstes gemeinsames Projekt und darauf, Veränderung neu zu denken und erlebbar zu machen.

Über Stefani Rohrbeck

Portraitfoto von Stefani Rohrbeck - Dozentensetting

Stefani Rohrbeck / Change Agentin

Stefani vereint gleich mehrere Disziplinen: Sie ist

  • Kauffrau,
  • Designerin und
  • Change Agentin.

Ihre Mission ist es, Unternehmen als klar positionierte Marke zukunftsfähig aufzustellen. Sie kombiniert strategisches Wissen mit Kreativ-Know-How und sorgt dank ihrer umfangreichen Führungserfahrung für positive Brand & Change Experience.

Mehr über Stefani und ihrem Ansatz gibt’s unter stefanirohrbeck.de und change-experience.de.

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360 Grad Fotograf: Professionelle Rundgänge für Unternehmen, Immobilien & HR

Digitale Kommunikation verändert sich rasant. Nutzer erwarten heute nicht mehr nur Bilder oder Videos – sie wollen Räume erleben, bevor sie sie betreten. Virtuelle Rundgänge sind genau dafür geschaffen: Sie machen Orte sichtbar, emotional greifbar und intuitiv erkundbar. Ein professioneller 360-Grad-Fotograf übersetzt reale Umgebungen in digitale Erlebnisse, die Vertrauen schaffen, Orientierung ermöglichen und messbar zu [...]

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Was ist Augmented Reality (AR)? – Definition, Einsatzfelder & aktuelle Trends 2025

Spätestens seit dem Erfolg von Pokémon Go im Jahr 2016 ist der Begriff „Augmented Reality“ (AR) vielen Menschen ein Begriff. Doch AR ist inzwischen weit mehr als ein Gaming‑Phänomen: Unternehmen setzen die Technologie zunehmend strategisch ein, um Prozesse zu verändern, Kundenerlebnisse zu verbessern und Innovation voranzutreiben. In unseremBeitrag zum Thema "Augmented Reality" erfahren Sie: Definitionen [...]

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Vom Projekt- zum Produktgeschäft – und warum du Digitalagenturen meiden solltest, die für jeden arbeiten!

Im Jahr 2007 schrieb ich einen folgenschweren Satz in mein Notizbuch:

Weg vom Projekt, hin zum Produkt.

Seit 1996 war ich im Projektgeschäft aktiv:

  • Anfrage, Ausgangspunkt: Briefing mit klaren Fragestellungen, Leistungsanforderungen, Zielen und zeitlichen Eckdaten.
  • Gefordert: Leistungs- und Lieferbeschreibung gemäß Leistungsanforderung, gut begründetes Konzept zur Vorgehensweise und Preisangaben.

Nach einem Auftrag, stets ein Moment großer Freude, galt es für mich und mein Team die im Briefing genannten Projektziele zu erreichen, in höchster Qualität gemäß Leistungsanforderung zu liefern. Fast immer gelang uns das. Fast jeder „Are-You-Happy Call“ am Projektende war angenehm.

Nachhaltiger Unternehmenserfolg als Digitalagentur – so auf Dauer nicht möglich!
Zum Glück erkannte ich das 2007, und vergas es seitdem nur selten.

Menschzentrierte Gestaltung ist kein Projekt – es ist ein unternehmerisches Versprechen!

Ein Human Centered Design Mindset und das damit verbundene Können sind notwendig aber keinesfalls hinreichend, wenn Digitalagenturen das Versprechen einlösen wollen Produkte, Teams und Unternehmen zum Erfolg zu führen.

Es ist nicht ausreichend, wenn unternehmerischer Haltung und unternehmerische Kompetenzen fehlen!

Viele Agenturen versprechen ihren Kunden:

  • Wir gestalten mit und für Menschen!“
  • Wir stellen Menschen in den Mittelpunkt!“.

Sie beobachten im Auftrag ihrer Kunden was deren Mitbewerber tun. Sie nutzen die Produkte und Services ihrer Auftraggeber, arbeiten Schwächen und Optimierungsthesen heraus.

Nachhaltiger Erfolg kann so nicht gesichert werden – weder für die Agentur noch für den Auftraggeber der Agentur.

Von der Pflicht zur Kür – und von der Kür zur Wirkung!

Es reicht nicht aus gut zu sein beim Analysieren von Anforderungen und Bedürfnissen, beim Erkennen unerfüllter Bedarfe, gut zu sein beim Testen von Produkten und Services, beim Aufzeigen von Optimierungsthesen, beim Gestalten von prototypischen Lösungen, die mit Nutzern getestet und danach angepasst werden.

Das ist die Pflichtleistung einer Digitalagentur.
Das schafft Werte, aber keine Differenzierung – und damit keinen nachhaltigen (Agentur-)Erfolg.

Die Kür …

  • (Markt-)Chancen und (Wettbewerbs-)Potentiale sehen, bevor die Auftraggeber das tun.
  • Erfolgspotentiale aufzeigen und gut begründen.
  • Geschäftsführende auf Kundenseite davon überzeugen aufgedeckte Chancen und Potentiale anzugehen.

Die Kür zuerst, dann die Pflicht!

Je öfter dies gelingt, je öfter Agenturen ihren Auftraggebern aufgezeigte Erfolgspotentiale erschließen, desto mehr Budget wird das Management auftun, desto mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung wird es auf Kundenseite (auch) im Top-Management geben.

„Mit einem menschzentrierten Gestaltungsansatz haben wir das Zeug Unternehmen zum Erfolg zu führen. Ein Versprechen, das man jeden Tag neu einlösen kann, wenn man sich für Produkte, Teams und Unternehmen, und nicht nur für Projekte verantwortlich fühlt!“

Digitalagenturen müssen ein unternehmerisch einlösbares Erfolgsversprechen bieten!

Ich fasse zusammen: Viele Digitalagenturen bekennen sich zu „Customer Centricity“ und „Human Centered Design“ – doch oft verbleiben sie in der Rolle der verlängerten Werkbank und hasten von einem Projekt zum nächsten.

Wirkliche Veränderung entsteht erst dann, wenn Gestalterinnen und Gestalter, Entwicklerinnen und Entwickler, wenn Managerinnen und Manager auf Agenturseite beginnen unternehmerisch zu denken, zu sprechen und zu handeln.

Wenn sie Verantwortung übernehmen für die Produkte, den Geschäftserfolg und Unternehmenswert ihrer Kunden.

Vom Projektmanager, zum Produktmanager, zum Mitunternehmer!

Auf Agenturseite braucht es dafür starke Persönlichkeiten mit umfangreichen Erfahrungen, strategischem Weitblick und der Fähigkeit Brücken zu bauen zwischen den Zielen der Geschäftsführung, Marketing, Technologie, Entwicklung und Design.

Es braucht Menschen …

  • die die Sprache des Managements sprechen und den Wert menschzentrierter Gestaltung übersetzen können in messbare Erfolgskennzahlen.
  • die Prioritäten aufzeigen, valide Entscheidungsgrundlagen bereitstellen und stets selbst eine Empfehlung abgeben.
  • die aufzeigen, wie Forschung Risiken reduziert, wie systematische Gestaltungsprozesse die Produktivität steigern, wie menschzentrierte Innovation Wettbewerbsvorteile schafft.

Es braucht Menschen …

  • die Unternehmen dabei helfen, wirklich menschzentriert zu arbeiten
    – nicht als Projekt, sondern als Haltung.
  • die das Geschäft ihrer Kunden verstehen und weiterentwickeln können
    – und das braucht Fokus statt Verzettelung!

„Schuster bleib bei deinen Leisten!“

Wenn eine Agentur für jeden arbeitet – für Unternehmen fast jeder Branche, für Konzerne, den (deutschen) Mittelstand, für jede Aufgabenstellung … -, wenn eine Agentur nur „Bauchladen“ ist und bietet, immer „hier“ schreit und stets alles anbietet, was angefragt wird, dann ist all das zuvor beschriebene nicht möglich.

„Agenturen, die keinen Fokus haben, die für alles und jeden anbieten, diese Agenturen wollen Projektgeschäft!“

Agenturen, die fokussiert sind und Anfragen auch einmal begründet ablehnen, machen deutlich, dass sie Kunden suchen mit denen sie partnerschaftlich an deren Produkt- und Unternehmenserfolg arbeiten können.
Agenturen, die diese Einstellung und diesen Anspruch haben fokussieren sich, denn nur so können sie für ihre Kunden unternehmerisch handeln, wahre Expertise bieten, deren Produkte zum Erfolg führen und die Zukunft ihrer Kunden erfolgreich (mit-)gestalten.

Menschzentrierte Gestaltung ist kein Projekt – sie ist ein unternehmerisches Versprechen …

… an Kunden, Mitarbeitende und an sich selbst.

Menschzentrierte Gestaltung erfordert Haltung, Verantwortung und Führung.

Wo auf Agenturseite Persönlichkeiten fehlen, die das (Handwerk-)Zeug und den Willen zum Unternehmertum haben, da entsteht eine Lücke – zwischen Anspruch und Umsetzung, zwischen Strategie und Realität.
Wo auf Agenturseite der Anspruch ist für jeden zu arbeiten, da fehlt die Fähigkeit und der Wille für Kunden wirklich und nachhaltig Unternehmenswerte zu schaffen.

Drum prüfe, bevor du dich an eine Agentur bindest, wer dort wie für wen arbeitet!

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Interaktive Videos: Wie das ev. Krankenhaus Alsterdorf seine Zukunftsvision lebendig macht

In einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur wertvollsten Ressource geworden ist, gewinnen interaktive Videos immer mehr Bedeutung. Sie verbinden die emotionale Kraft von Bewegtbild mit der aktiven Beteiligung der Zuschauenden – und verwandeln passive Rezeption in echtes Erleben. Ob für Strategiekommunikation, Recruiting oder Change-Prozesse: Interaktive Videos schaffen Nähe, Verständnis und Motivation. Sie machen Inhalte nicht nur [...]

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Messetrends 2026 – So verändern neue Technologien die Messewelt

Das Messejahr 2025 neigt sich dem Ende - Zeit, Bilanz zu ziehen und nach vorn zu blicken! Viele Unternehmen stecken bereits mitten in der Planung für die Messesaison 2026, in der Messen wieder zu einem wichtigen Schaufenster für Innovationen, Marken und Begegnungen werden. Doch eines ist klar: Die Messewelt von morgen sieht anders aus als [...]

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