Kategorie-Archiv: Aufmerksam

Illustriertes Storytelling

Unsere Semesterprojekte müssen Anfang Februar in Form eines One Pagers präsentiert werden. Die Websites dienen zur Promotion unserer Ideen und sollen die Projekte in möglichst wenigen Worten erklären.

Ich habe mir tatsächlich das ganze Semester lang darüber den Kopf zerbrochen, wie ich das anstellen könnte. Da ich ein Mensch bin, der viele Worte benötigt um etwas zu erklären, gestaltete sich diese Aufgabe besonders schwierig. Während ich die letzten Wochen darüber nachdachte, fiel mir beim Nutzen meines Smartphones auf, dass ich (wie viele von uns) sehr oft Emoticons, also kleine Bilder bzw. Symbole nutze, um meine Gedanken zu erklären und meine Worte zu unterstreichen.

Auswahl an Emoticons auf dem iPhone

Auswahl an Emoticons auf dem Smartphone

Und zack, da war sie: die Idee, das Projekt in Form von Illustrationen zu erklären. Ich überlegte erst, dazu ein kleines Video in Adobe After Effects zusammenzuschneiden, allerdings konnte ich mir nicht vorstellen, dies zeitlich noch auf die Reihe zu kriegen. Aber eines war klar: die Idee mit den Illus steht.

Ergänzend dazu überlegte ich mir ein kleines Szenario mit meiner Persona, um das Projekt mithilfe von Storytelling Schritt für Schritt zu beschreiben. Die Illustrationen sollen nach und nach einzeln mit einem jeweiligen kleinen Textabschnitt gezeigt werden, um so mehr Spannung in das Storytelling zu bringen. Außerdem eignet sich ein One Pager dafür besonders gut und so machte ich mich schließlich an die Arbeit …

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weitere Bilder folgen 😛 🙂 🙂


Der Artikel Illustriertes Storytelling hat die Lizenz CC-BY-NC-4.0 CLIC, bzw. des jeweiligen Autors.

Stadterfahrung – Selbsterfahrung


Zu Beginn des Semesters habe ich mit den Studenten des Challenge Lab for Interactive Concepts /CLIC/ einen szenografischen Rundgang durch Schwerin veranstaltet. aufmerksam für das gewöhnliche ist eine Methode von Sven Klomp und geht auf einen UX Roundtable in Hamburg vor 3 Jahren zurück.

Nun also CLIC aufmerksam in Schwerin, das sich bereits in einigen Artikeln auf diesem Blog niedergeschlagen hat. Die urbane Expedition hatte mehrere Ziele, die auch alle sehr gut aufgegangen sind:

  • Irritation zu Beginn des Semesters als Signal, dass hier nicht alles so sein wird wie sonst
  • Bonding und Kennenlernen
  • Situatives Einfühlen in urbane Raumsituationen als Grundlage für das Generalthema Urbane Interaktionen
  • Mapping zwischen Erlebnis und Ausstellung und später noch die Repräsentation in google maps

Eine Online-Gemeinschaftsfotoausstellung bildet nun den Abschluss der Aktion. Jedes einzelne Bild ist so banal, als könnte es auch auf Insta erscheinen. Als Serie ergeben sich aber erneut überraschende Einsichten und Zusammenhänge, die wiederum eine eigene Bedeutungsebene darstellen.



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