Kategorie-Archiv: Coworking

„Freitags arbeite ich im Coworking Space!“ – Über den besonderen Reiz des 3. Arbeitsortes

Immer mehr Mitarbeiter/-innen wollen Familien- und Arbeitsleben besser miteinander vereinbaren. Das gilt für Mitarbeiter/-innen aus allen Generationen – vom Baby-Boomer bis zur Generation „Why“. Sie wollen Zeit mit ihren heranwachsenden Kindern verbringen, Zeit haben für gemeinsame Erlebnisse mit der Familie oder – immer öfter wird aus dem „oder“ gar ein „oder/und (!)“ – ihre Eltern pflegen.

Erfolgreiche Unternehmen reagieren auf diese Erkenntnis mit der Einführung von Home-Office Tagen. Mitarbeiter/-innen können, je nach Branche und Unternehmen, 1-2 Tage pro Monat von zu Hause arbeiten. In Unternehmen aus der Digital und UX-Design Branche ist die Arbeit von zu Hause aus problemlos möglich – so dass in diesen Branchen oft 1-2 Home-Office Tage pro Woche geboten werden (Als UX Professional zu Hause arbeiten: Das macht glücklich und produktiv!).

Die Einführung der Möglichkeit von zu Hause arbeiten zu können ist in Bezug auf die Vereinbarkeit von Arbeits- und Familienleben besonders wirksam.

Der 2. Arbeitsort: Arbeiten im Home-Office

Viele Unternehmen erkennen den Bedarf an Home-Office Tagen wenn Mitarbeiter/-innen erstmals aus einer Elternzeit zurückkommen. Mitarbeiterorientierte Unternehmen reagieren in solchen Situationen auf vielfältige Weise: Sie bieten die Möglichkeit zum Arbeiten von zu Hause und passen Stellenbeschreibungen, sowie Aufgabenbereiche an. Sie strukturieren Prozesse um, bieten Weiterbildungen auch in Form von Webinaren, statten ihre Mitarbeiter/-innen mit mobilen Arbeitsgeräten aus, implementieren Tools & Werkzeuge für virtuelle Teamarbeit, geben Tipps für das Arbeiten von zu Hause und bieten ihren Mitarbeitern/-innen unterschiedliche Teilzeitmodelle: Von 3-5 Tage Woche, von 10-40 Arbeitsstunden pro Woche.

In solchen Unternehmen nutzen von der Geschäftsführung, über die Back-Office Mitarbeiter/-innen bis zu den Auszubildenden alle das Angebot Home-Office Tage zu nehmen.

Der 3. Ort: Arbeiten in Coworking Spaces

Die Möglichkeit als Angestellte/-r ab und an auch in einem Coworking Space zu arbeiten hat einen besonderen Reiz. Dieser 3. Arbeitsort wird von Unternehmen oft ergänzend angeboten, wenn zuvor die Möglichkeit geboten wurde 3, 4 oder gar 5 Tage pro Woche von zu Hause zu arbeiten. Der Coworking Space als 3. Ort soll der Gefahr einer sozialen Isolation entgegenwirken.

Coworking Spaces bieten, neben Gemeinschaft & Austausch, noch viele weitere Vorteile. Vorteile die gerade für Unternehmen aus der Digital und UX-Design Branche von besonderem Wert sind: Coworking Spaces sind ein nährstoffreicher Boden auf dem Ideen und Innovationen wunderbar gedeihen.

Coworking Spaces sind Nährböden für Ideen

Die grundlegenden, konstitutiven Coworking-Werte:

  • Offenheit
  • Zugänglichkeit,
  • Kollaboration und
  • Gemeinschaft

stellen Werte dar, die für die Generierung von Ideen äußerst hilfreich sind.

Ideen, „am Puls der Zeit“ zu sein und Innovationen als erster einzuführen, das sind gerade in der Digital und UX-Design Branche zentrale Erfolgsfaktoren für Unternehmen.

In Coworking Spaces finden Menschen mit unterschiedlichen Qualifikationen, Fertigkeiten, Berufen und Berufungen zueinander. Diese Diversität, gepaart mit Räumlichkeiten die Kommunikation untereinander fördern (Küche, Cafeteria, Gesprächsinseln, Sofaecken), tragen zu einer inspirierenden (Arbeits-)Atmosphäre bei (Was genau ist eigentlich Coworking?).

Der Nährboden für Ideen wird auch durch die Coworker selbst gepflegt. Coworker sind neugierig, kommunikativ, nehmen neue Blickwinkel und Sichtweisen gerne ein, schauen über den Tellerrand und versuchen sich in andere hineinzuversetzen. Das sind Tugenden, die von einer guten Coworking Gemeinschaft gepflegt werden.

Diese offensichtlichen, positiven Rahmenbedingungen sowohl auf räumlicher als auch kultureller Ebene sind notwendige jedoch keineswegs hinreichende Bedingungen, um in einem Coworking Space Ideen zu entwickeln. Das geschieht nur dann, wenn angestellte Mitarbeiter/-innen das Angebot zum Arbeiten in Coworking Spaces freiwillig annehmen. Wenn sie motiviert sind Ideen für Produkte & Prozesse zu entwickeln und durch die Führung ihres Unternehmens ermutig, gefördert und beratend begleitet werden.

Zudem müssen die Mitarbeiter/-innen berufsbezogene Persönlichkeitsmerkmale aufweisen, die dazu beitragen, dass im Coworking Space gemeinsam mit anderen Coworkern Ideen entstehen. Dazu gehören Merkmale wie Kontaktfähigkeit & Soziabilität, Empathie & emotionale Stabilität, Flexibilität, Handlungsorientierung („auf ein Ziel hinwirken“) und Teamorientierung – jene berufsbezogenen Persönlichkeitsmerkmale sind nötig, um Ideen durch gelegentliche Arbeitstage in Coworking Spaces zu ernten.

Coworking Spaces – Nicht jeder eignet sich!

So wie sich nicht jede(r) Mitarbeiter/-in für das Arbeiten in einem Coworking Space eignet, so bietet auch nicht jeder Coworking Space einen guten Nährboden für Ideen & Innovationen. Es gilt Coworking Spaces zu finden, die „wertekonform“ ausgerichtet sind, d.h. eine

  • Gemeinschaft bieten,
  • Zusammenarbeit fördern und
  • von Offenheit geprägt sind.

Das sind, neben der Lage – entweder nah am Büro oder nah am Wohnort – und Ausstattung, die weichen Erfolgsfaktoren für die Auswahl von Coworking Spaces.

Zudem sollte der Space Coworker beheimaten, die unterschiedliche Fertigkeiten, Qualifikationen und Arbeitsschwerpunkte aufweisen. Nur so wird Diversität geboten und nur so können die sich daraus ergebenden, positiven (Netzwerk-)Effekte und Innovationen entstehen (So gelingt inklusives Design: 7 Lektionen von Google, Apple, Facebook und Amazon).

Bei der großen Anzahl an Coworking Spaces ist diese Auswahl eine große Herausforderung (Ist das eigentlich noch Coworking?) . Es gilt eine Vorauswahl zu treffen und im Anschluss geeignet erscheinende Spaces zu besuchen, die Atmosphäre aufzuspüren und die Coworker kennenzulernen.

Sie wollen Ihren Mitarbeitern die Wahl zwischen 3 Arbeitsorten bieten?

Tun Sie es, probieren Sie es aus. Die Wahl zwischen 3 Arbeitsorten – Büro, Home-Office und ergänzend Coworking Space – ermöglicht  es Ihnen sowohl private Anforderungen & Wünsche Ihrer Mitarbeiter/-innen zu erfüllen als auch die Innovationsfähigkeit Ihres Unternehmens zu steigern. Die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter wird steigen und zugleich bekommt Ihr Unternehmen jede Menge neuer Impulse, Kontakte und Ideen. Letzteres im ganz besonderen Maße im Coworking Space.

Ich hoffe Ihnen gute Gründe und eine schlüssige Argumentationsgrundlage für das Angebot von 3 Arbeitsorten geboten zu haben.

Foto Thorsten Wilhelm

Thorsten Wilhelm

Gerne unterstütze ich Sie bei der Konzeption & Umsetzung eines solchen Ansatzes für Ihr Unternehmen und helfe Ihnen bei der Auswahl geeigneter Coworking Spaces in Ihrer Stadt oder Region.

Sprechen Sie mich einfach an.

 

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Der Duale Arbeitsplatz – Coworking für angestellte UX Designer (w/m)

„Nichts ist beständiger als der Wandel“ – diese Weisheit, mal Heraklit, mal Charles Darwin zugeschrieben, gilt für alle Lebensbereiche. Auch und im Besonderen für Unternehmen im Kontext der Digitalen Transformation.

Unternehmen brauchen einen steten Fluss an Impulsen & Anregungen von außen und ein Radar um Veränderungen im Umfeld frühzeitig zu erkennen.

Konzepte wie das „Duale Betriebssystem von Kotter“ helfen einen Veränderungsprozess als dauerhafte Aufgabe zu begreifen. Sie setzen jedoch zu wenig auf Anregungen von außerhalb des eigenen Unternehmens. Das im Besonderen in den Phasen der Ideen-Generierung, Ideen-Bewertung und Konkretisierung.

Das System „Dualer Arbeitsplatz“ setzt an dieser wunden Stelle an:
Mitarbeiter/-innen bekommen die Möglichkeit an 4-5 Tagen pro Monat in unterschiedlichen Coworking Spaces zu arbeiten. Alleine und/oder im (Projekt-)Team.

Sie pflegen an ihrem zweiten Arbeitsplatz im Coworking Space den Austausch mit Coworkern, die die Rolle eines 100% Externen einnehmen. Es sei im Besonderen angemerkt: Extern und ohne Beratervertrag, sowie ausgestattet mit einer Bereitschaft Ideen zu geben, Ideen zu bewerten, über den Tellerrand zu schauen und „Sparringspartner“ zu sein.

Das System „Dualer Arbeitsplatz“

Das System des „Dualen Arbeitsplatzes“ gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen.

Einige Unternehmen, wie beispielsweise Google und Otto, bauen eigene (Corporate) Coworking Spaces auf (Das UX Haus – Corporate Coworking für UX Professionals). Die meisten Unternehmen gehen zunächst den Weg ihren Mitarbeitern/-innen das Arbeiten in Coworking Spaces zu ermöglichen. Sie bieten ihnen über einen langen  Zeitraum einen zweiten Arbeitsplatz in einem Coworking Space.

Jene Unternehmen bauen auf die zentralen Coworking Werte:

  • Offenheit,
  • Zugänglichkeit,
  • Gemeinschaft und
  • Kollaboration.

Werte die für die Generierung und Konkretisierung von Ideen äußerst hilfreich sind. Und Werte, die in den meisten Coworking Spaces gelebt und gepflegt werden. Das ist das System des „Dualen Arbeitsplatzes“.

Coworking Space sind Nährböden für Ideen

In Coworking Spaces finden Menschen mit unterschiedlichen Qualifikationen, Fertigkeiten, Berufen und Berufungen zueinander. Sie finden dort ein von Offenheit geprägtes Arbeitsumfeld vor. Offenheit sowohl im räumlichen Sinne als auch bezogen auf die Art und Weise des Austausches untereinander (Was genau ist eigentlich Coworking?).

Diese Diversität, gepaart mit Räumlichkeiten die Kommunikation untereinander fördern (Küche, Cafeteria, Gesprächsinseln, Sofaecken), tragen zu einer inspirierenden (Arbeits-)Atmosphäre bei.

Befördert werden diese positiven Bedingungen für frische Ideen durch die Persönlichkeitsmerkmale und Eigenschaften von Coworkern. Jene sind neugierig, nehmen neue Blickwinkel und Sichtweisen gerne ein, schauen über den Tellerrand und versuchen sich in andere Menschen hineinzuversetzen.

Das sind Tugenden, die von einer guten Coworking Gemeinschaft gepflegt und an  neue Coworker vermittelt werden. Es sind zugleich Tugenden, die einen guten UX Designer (w/m) ausmachen und auszeichnen (Qualitäten erfolgreicher UX Designer (w/m) – alles eine Frage von Empathie!).

UX Designer werden sich in einem Coworking Space schnell einfinden und wohlfühlen.

Erfolgsfaktoren des Systems „Dualer Arbeitsplatz“

Die beschriebenen positiven Rahmenbedingungen für Inspiration durch einen zweiten Arbeitsplatz in einem Coworking Space sind notwendige jedoch keineswegs hinreichende Bedingungen, um Ideen zu entwickeln und Innovationen für Unternehmen zu befördern.

Das geschieht nur dann, wenn die Mitarbeiter/-innen dem System „Dualer Arbeitsplatz“ freiwillig beitreten, motiviert sind Ideen für Produkte & Prozesse zu entwickeln und durch das Management ermutig, gefördert und beratend begleitet werden (mehr zum Thema Führung unter „Design für positive Employee Experience“).

Zudem müssen die Mitarbeiter/-innen berufsbezogene Persönlichkeitsmerkmale aufweisen, die dazu beitragen, dass im Coworking Space gemeinsam mit anderen Coworker neues Wissen und frische Ideen entstehen. Kontaktfähigkeit & Soziabilität, Empathie & emotionale Stabilität, Flexibilität, Handlungsorientierung („auf ein Ziel hinwirken“) und Teamorientierung – jene berufsbezogenen Persönlichkeitsmerkmale sind nötig, um den Nährboden für Ideen zu „bestellen“ und Ideen zu ernten.

Jene Merkmale sind auch die Grundlage um zu verstehen und zu akzeptieren, dass die Entstehung von neuen Erkenntnissen, Wissen und Innovationen immer das Ergebnis eines kommunizierenden und kooperierenden Netzwerks ist. Diese Sichtweise ist zwingend nötig, um in einem Coworking Space dauerhaft akzeptiert und integriert zu werden (Die Stärke von Coworking Spaces liegt im Netzwerken).

Coworking Spaces – Nicht jeder eignet sich!

So wie sich nicht jede(r) Mitarbeiter/-in für das System des Dualen Arbeitsplatzes eignet (auch nicht eignen muss!), so bietet auch nicht jeder Coworking Space einen guten Nährboden für Ideen & Innovationen.

Es gilt einen Coworking Space zu finden, der „wertekonform“ ausgerichtet ist, d.h. eine

  • Gemeinschaft bietet,
  • Zusammenarbeit fördert und
  • von Offenheit geprägt ist.

Das sind, neben harten Daten & Fakten wie Lage und Ausstattung, die entscheidenden weichen Faktoren für die Auswahl eines Spaces im Kontext des Dualen Arbeitsplatz Systems.

Unternehmen und Mitarbeiter sollten unterschiedliche Spaces ausprobieren. Nur so können sie erkennen, ob sie dort dauerhaft zielkonform tätig werden können. Bei der großen Anzahl an Coworking Spaces in größeren Städten ist diese Auswahl eine große , jedoch lösbare Herausforderung (Ist das eigentlich noch Coworking?).

Zudem muss der Space Coworker beheimaten, die unterschiedliche Fertigkeiten, Qualifikationen und Arbeitsschwerpunkte aufweisen. Nur so wird Diversität geboten und nur so können die sich daraus ergebenden, positiven (Netzwerk-)Effekte entstehen.

Sie wollen Ihren Mitarbeitern das System des Dualen Arbeitsplatzes bieten?
Sie wollen als Angestellte(r) 4-5 Tage im Monat in einem Coworking Space arbeiten?
Dann legen Sie los, es wird sich für Sie und Ihr Unternehmen lohnen.

Ich hoffe Ihnen gute Gründe und eine schlüssige Argumentationsgrundlage für das System „Dualer Arbeitsplatz“ geboten zu haben.

Foto Thorsten Wilhelm

Thorsten Wilhelm

Gerne unterstütze ich Sie bei der Konzeption, Umsetzung und Evaluation eines für Sie geeigneten Dualen Arbeitsplatz Systems.

Helfe Ihnen bei der Auswahl geeigneter Mitarbeiter/-innen und Coworking Spaces in Ihrer Stadt oder Region.

Sprechen Sie mich an.

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Das UX-Haus: Corporate Coworking Space für UX Professionals!

In unserer Branche, der Usability und User Experience Branche, gibt es viele Aufgabenfelder, Rollen und Tätigkeitsbereiche. Folglich existieren unterschiedliche Berufsbilder, Arbeitsformen (freiberufliche / angestellte UX Professionals) und Arbeitsmodelle (zeit-/ortsabhängig, im Home Office oder Coworking Space).

Eine tolle Branche, mit besten Möglichkeiten, um als UX Professional abwechslungsreich und glücklich zu wirken. Beispielsweise als Forscher, Analyst, UX Berater und Manager, Interaktionsdesigner, Usability Tester, UX Writer, Interface-Designer, Team-Leader, Informationsarchitekt, Usability Engineer, Konzepter oder Front-End Entwickler.

Vielfalt und Diversität in den Rollen und Aufgabenbereichen sind zugleich ein wesentlicher Erfolgsfaktor für nützliche und gut bedienbare Produkte. Unternehmen die auf einen nutzerzentrierten Gestaltungsprozess und UX Spezialisten setzen senken ihre Flop-Rate deutlich und steigern in dieser Folge ihre UX Budgets stetig. Ein Ende bei dieser für unsere Branche positiven Entwicklung ist nicht in Sicht (A 100-Year View of User Experience).

Diese Entwicklung ist jedoch kein Selbstläufer. Sie setzt vielfältiges Wissen, breite Erfahrungen und umfangreiche Kompetenzen voraus. Eben gut ausgebildete und erfahrene UX Spezialisten.

Groß, größer, am größten!

Steigende UX Budgets auf Unternehmensseite wirken sich in der Regel unmittelbar aus auf die Anzahl an UX Stellen. Im Markt der UX Dienstleister findet zugleich eine Konsolidierung statt. Es wird auf Größe gesetzt. Beide Reaktionen sind nachvollziehbar.

Fraglich ist: Geht das nicht zu Lasten der Qualität?

Ist Größe und Wachstum immer förderlich für die Qualität?  Und: Gibt es nicht einen dritten Weg, neben Konsolidierung und Ausbau von UX Teams, der noch sinnvoller ist? Sinnvoll im Sinne der Zielsetzung innovative Produkte, die gut bedienbar und nützlich sind, schnell auf den Markt zu bringen.

Dieser dritte Weg, den ich Ihnen darstellen möchte, ist jener über Corporate Coworking Spaces für UX Spezialisten.

Corporate Coworking für UX Spezialisten!

Diverse Teams mit smarten UX Spezialisten aufzubauen, diese dauerhaft zu binden und mit spannenden Projekten zu beschäftigen ist herausfordernd. So etwas benötigt große finanzielle Mittel.

Nicht ohne Grund sind es gerade die UX-driven Companies, die auf die Themen Vielfalt und Diversität setzen. Sie tun dies getrieben von ihren Wertvorstellungen. Ganz sicher auch um Umsatz, Unternehmenswert und Renditen zu steigern. Sie haben erkannt, dass Vielfalt und Diversität zu Innovationen und erfolgreichen Produkten führt (So gelingt inklusives Design: 7 Lektionen von Google, Apple, Facebook und Amazon).

Was tun wenn entsprechende Voraussetzungen nicht gegeben sind?
Ein UX-Haus einrichten – gestaltet in Form eines Corporate Coworking Space für UX Spezialisten.

Ein Corporate Coworking Space bietet zunächst einmal dieselben Leistungen wie ein klassischer Space:

  • Work – Arbeitsplätze
  • Meet – Räume zum Austausch und für Besprechungen
  • Learn – Workshops, Vorträge, Seminare & Trainings
  • Eat – Bereitstellung von Getränken, Speisen und einer Küche.

Der zentrale Unterschied besteht darin, dass bei einem Corporate Coworking Space der oder die Betreiber Unternehmen sind, deren Leistungsversprechen und Leistungsangebot nicht primär im Bereich des Coworking liegen.

Als Betreiber eines Corporate Coworking Space für UX Spezialisten bieten sich Unternehmen aus unterschiedlichen Feldern der UX Branche an:

  • Institute mit einem Fokus auf Research & Testing.
  • UX Strategie- und Beratungsunternehmen.
  • Felddienstleister (Rekrutierer) mit Online-Panel.
  • UX Design Agenturen.
  • IT / E-Commerce Systemhäuser („Entwicklerschmieden“).

Neben den klassischen Leistungen eines Coworking Spaces (Work, Meet, Learn, Eat) bietet ein Corporate Coworking Space für UX Spezialisten ein UX/Usability-Lab und spezielle Räume für Design Workshops.

Mit einer solchen Ausstattung wird der Coworking Space besonders attraktiv für Spezialisten der UX Szene. Spezialisten wie beispielsweise:

  • User Researcher
  • UI Designer (GUI/VUI/NUI)
  • Analysten
  • Konzepter & Informationsarchitekten
  • Interaktionsdesigner
  • Entwickler (Front-/Back-End)
  • Coaches & Berater (UX Management / UX Strategie)
  • UX Tester.

Über den Betreiber des Corporate Coworking Spaces bieten sich den UX Spezialisten die besten Voraussetzungen, um gemeinsam mit diesem und anderen Coworkern spannende Projekte mit einem hohen Auftragsvolumen abzuwickeln. Und genau darum geht es einem Coworker: Er will tolle Projekte und diese in der Gemeinschaft mit anderen Coworker abwickeln.

Zusammenkommen, Zusammenbleiben, Zusammenarbeiten!

Dieser von Henry Ford geprägte Gedanke („Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg“) trifft im Besonderen für Coworking Spaces zu.

Es sind vor allem die gemeinsamen Projekte, das zusammenarbeiten, das einen Coworking Space erfolgreich macht. Coworker wollen natürlich auch spannende Menschen kennenlernen, frische Impulse bekommen, in einem kreativen Umfeld arbeiten, von anderen lernen, so etwas wie Kollegen haben vor allem aber spannende Projekte gemeinsam und mit Erfolg abwickeln.

Erst das Erreichen des Core Value „Kollaboration“ – einem der 5 Coworking Grundwerte – begeistert einen Coworker.

Projekte die sich für eine Zusammenarbeit in einem Corporate Coworking Space mit UX Spezialisten besonders eignen sind jene, bei denen es darum geht ein neues Produkt systematisch und nutzerzentriert zu entwickeln.

Um solche Projekte von der Produktidee bis zur Marktreife mit Erfolg umsetzen zu können, braucht es ein Team bestehend aus Forschern, Testern, Konzeptern, Interaktions- und UI Designern, Entwicklern und Managern. Gemeinsam entwickeln sie Produktideen, konkretisieren diese, konzipieren, setzen die beste Idee als Prototyp um, testen viele Prototypen iterativ und entwickeln sie stetig weiter bis hin zum fertigen Produkt.

Das braucht ein Team mit viel Erfahrung, mit großer Vielfalt in den Kompetenzen und Diversität in den Arbeitsweisen. Und einen Coworking Betreiber, der solche Projekte auch „an Land ziehen“ (akquirieren) kann.

Damit schließt sich der Kreis und es wird deutlich, wieso gerade ein Corporate Coworking Space für UX Spezialisten sinnvoll ist. Wie sagt man so schön: Eine WIN-WIN Situation sowohl für den Betreiber als auch die Coworker.

Foto Thorsten Wilhelm

Thorsten Wilhelm

Sie wollen ein UX-Haus für UX Spezialisten aufbauen?
Gerne unterstütze ich Sie, bringe Erfahrung, Kontakte und UX Experten meines Unternehmens (eresult GmbH) ein. Sprechen Sie mich einfach an. Ich bin für Sie da.

 

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