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Cookie-Urteil des EUGH: Auswirkungen auf den Einsatz von etracker

Das bedeutet das Urteil allgemein für Website-Betreiber

Der Europäische Gerichtshof hat am 01. Oktober 2019 entschieden, dass die Speicherung von Informationen auf den Geräten von Website-Besuchern, sofern nicht unbedingt erforderlich, einwilligungspflichtig ist. Dies bedeutet für Website-Betreiber:

  • Nicht rein funktionale Cookies dürfen erst nach Einwilligung des Nutzers gesetzt werden.
  • Von einer Einwilligung kann nicht implizit durch Nutzung der Website ausgegangen werden, sondern erfordert eine explizite, aktive bejahende Handlung wie das Anklicken eines Kästchens oder Akzeptieren-Buttons.
  • Die Einwilligung ist nur wirksam, wenn umfassend und klar über die verwendeten Cookies informiert wird, mindestens über die Funktionsdauer der Cookies, wozu sie verwendet werden und wer Zugang zu den Daten erhält.
Wichtig: Getrennt von der Frage der Einwilligungspflicht für Cookies ist die Frage der Einwilligungspflicht für die Verarbeitung personenbezogener Daten ohne Speicherung auf Endgeräten. Das heißt:
  • Wenn andere Formen der Verarbeitung personenbezogener Daten einwilligungspflichtig sind, so erfordert die Einwilligung ebenfalls eine explizite und informierte Zustimmung.
  • Können Verarbeitungsvorgänge auf der Rechtsgrundlage eines berechtigten Interesses durchgeführt werden, so ist nur eine Einwilligung in dabei verwendete Cookies erforderlich. Sofern die Verarbeitung ohne Cookies erfolgt, kann sie weiterhin ohne Einwilligung erfolgen.

Das bedeutet das Urteil für den Einsatz von etracker

Der Einsatz von etracker ist grundsätzlich nicht einwilligungspflichtig, sondern lässt sich mit dem berechtigten Interesse begründen, da die Daten unter anderem nicht Dritten zugänglich gemacht oder zu eigenen Zwecken genutzt werden.

Für die Besuchs- und Besucherverknüpfung setzt etracker Cookies und den Local Storage ein, ist jedoch nicht zwingend darauf angewiesen. Diese Technologien verbessern die Verknüpfung von gemessenen Interaktionen zu Besuchen (erfolgt sonst nur mittels technischem Fingerprinting) und ermöglichen die Wiedererkennung von Besuchern bei wiederholten Besuchen und damit die Bildung von Besuchs-übergreifenden Customer Journeys.

Es ist also nach wie vor so, dass der Einsatz von etracker ohne Einwilligungspflicht erfolgen kann, lediglich das damit verbundene Setzen von Cookies und der Zugriff auf den Local Storage ist an die vorhergehende explizite Einwilligung des Nutzers gebunden.

Zu diesem Zweck stellt etracker einen Parameter zum Einfügen in den Parameterblock des etracker Codes zur Verfügung, der dazu dient, standardmäßig die Speicherung von Informationen auf dem Endgerät des Besuchers zu unterbinden. Weiterhin stellen wir Funktionen bereit, um bei einer Einwilligung von etracker verwendete Cookies zu aktivieren, wieder zu deaktivieren oder den Status abzufragen.

Hier finden Sie alle Informationen zu den Funktionen, um etracker Cookies über eigene Cookie-Banner bzw. Einwilligungsdialoge zu steuern:

https://www.etracker.com/support/etracker-cookies-blockieren/

Mehr Informationen zum Urteil finden Sie hier.

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etracking mit der neuen Firefox-Version

Die neuste Version von Firefox schützt dank standardmäßiger Enhanced Tracking Protection nun alle Nutzer vor Cookies zur Aktivitätenverfolgung von Drittanbietern (im Folgenden Third Party Cookies genannt).

Die neue Standard-Einstellung im Firefox unter Einstellungen -> Datenschutz & Sicherheit -> Seitenelemente blockieren sieht so aus:

Mit zukünftigen Firefox-Versionen werden außerdem sogenannte clientseitige First Party Cookies auf eine Gültigkeit von sieben Tagen begrenzt. Clientseitige Cookies können nämlich im Gegensatz zu serverseitigen Cookies auch zum Verfolgen von Nutzern über mehrere Websites hinweg verwendet werden.

Inwieweit betrifft das etracker?

Eigentlich ist das Ziel der Tracking Protection, die massive Erstellung von Website-übergreifenden Profilen zu verhindern. Insofern gibt es legitime Wege für Technologien wie etracker, die Daten nicht für eigene Zwecke nutzen oder Dritten zur Verfügung stellen, auch weiterhin Website-Besucher längerfristig wiederzuerkennen.

etracker setzt für die Besucher-Wiedererkennung sowohl First-Party als auch Third-Party Cookies ein, da vor allem im Chrome-Browser nach wie vor Third-Party Cookies nicht blockiert werden. Aus diesem Grund meldet die neuste Firefox-Version über das Schildsymbol in der URL Zeile auf Seiten, auf denen etracker eingesetzt wird, dass Cookies von etracker geblockt wurden. Durch Klick auf den Bereich „Cookies und Website-Daten“ erhält man Informationen, welche Cookies das genau sind.

Hier zu sehen am Beispiel der Seite signalize.com:

 

Blockiert werden ausschließlich die Third Party Cookies, die etracker First Party Cookies hingegen nicht. Verifizieren kann man dies, indem man die Web-Konsole im Browser öffnet. Diese zeigt, dass die von etracker gesetzten First-Party Cookies, insbesondere das _et_coid Cookie zur Wiedererkennung von Besuchern, nicht blockiert werden:

Die Web-Konsole verrät ebenfalls, dass etracker neben diesen Cookies auch den Local Storage nutzt, um den _et_coid Cookie-Wert längerfristig im Browser zu hinterlegen. Wird das _et_coid Cookie gelöscht oder die Ablaufzeit verkürzt, kann der Besucher beim nächsten Website-Besuch problemlos hierüber wiedererkannt werden.

Dass tatsächlich Daten hin zu etracker fließen, zeigt die Netzwerkanalyse in der Web-Konsole:

Achtung! Cross-Subdomain-Tracking

Die Nutzung des Local Storage ist auf die jeweilige Subdomain begrenzt. Wenn Ihre Website neben der Hauptsubdomain – etwa www.domain.de – über weitere Subdomains wie etwa blog.domain.de oder shop.domain.de verfügt, sollten Sie unbedingt unsere Lösung zum Cookie Upgrade serverseitig einrichten. Dadurch werden die clientseitigen etracker First Party Cookies in serverseitige Cookies umgewandelt und unterliegen dann nicht der siebentägigen Ablauffrist. Hier finden Sie eine Anleitung zum Cookie Upgrade.

Multiple Tracking-Sicherung

etracker nutzt also eine mehrfach gesicherte Methodik zur Wiedererkennung von Besuchern aus Third Party Cookies, First Party Cookies, Local Storage und Cookie Upgrade:

  • Werden alle Arten von Cookies erlaubt: Wiedererkennung über das Third Party-Cookie von etracker.
  • Werden Third-Party Cookies blockiert: Wiedererkennung über das etracker First-Party Cookie von etracker.
  • Werden First-Party Cookie gelöscht oder demnächst auf sieben Tage begrenzt: Wiedererkennung über den Local Storage.
  • Werden multiple Subdomains verwendet: Cookie Upgrade ermöglicht die Gültigkeit jenseits von sieben Tagen.

Wir respektieren somit die Privatsphäre der Nutzer, indem wir die Voreinstellungen im Browser einschließlich „Do Not Track“-Informationen achten, und sorgen gleichzeitig für eine exzellente Datenbasis zur Analyse und Optimierung der Website- und Marketing-Kommunikation.

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Browser rüsten auf in Sachen „Tracking Protection“

Die führenden Browser-Hersteller rüsten gerade massiv ihre Privatsphäre-Funktionen auf. Offensichtlich hat Datenschutz das Thema Geschwindigkeit als top Argument bei der Browserwahl abgelöst. Im Visier der Schutzmaßnahmen ist eigentlich nicht die Web-Analyse, sondern vielmehr das Tracking über verschiedene Website-Anbieter hinweg, wie es große Online-Plattformen und Werbenetzwerke betreiben. Dabei dreht sich mal wieder alles um Cookies.

Auch etracker setzt für Web-Analyse und Browser-Benachrichtigungen Cookies ein. Doch wir haben bereits Lösungen für Sie!

Third-Party Cookie ade!

Tracking ProtectionBegonnen hat Apple mit dem Safari-Browser, der bereits seit vergangenem Jahr Cookies von Drittanbietern standardmäßig blockiert. Jetzt zieht Mozilla mit dem Firefox-Browser in der neuen Version nach. Auch Microsoft hat für den neuen Edge-Browser weitere Einstellungs-Möglichkeiten angekündigt. Und Google hat erklärt, zukünftig einfach erkenntlich zu machen, wenn Cookies für Cross-Site-Tracking genutzt werden.

Bei etracker sind wir schon lange nicht mehr auf Third-Party Cookies angewiesen, sondern setzen primär auf First-Party Cookies. Insofern haben die aktuell getätigten Änderungen der Standard-Einstellungen keine maßgeblichen Auswirkungen auf die mit etracker Analytics erhobenen Daten. Auch verschiedene Subdomains (also z. B. www.abc.de und blog.abc.de) sind nicht betroffen, da diese sich ein First-Party Cookie teilen.

Cookie-Laufzeit 7 Tage

Cookies werden in sog. First- und Third-Party Cookies unterteilt, je nachdem, ob diese von der Domain kommen, die Nutzer gerade aufrufen (First-Party), oder von einer externen Domain (Third-Party). Bei First-Party Cookies kann man weiterhin unterscheiden, ob diese client- oder serverseitig gesetzt werden. Clientseitige Cookies können auch zum Verfolgen von Nutzern über mehrere Websites hinweg verwendet werden. Um das zumindest deutlich einzuschränken, werden in Kürze clientseitige Cookies in Safari- und Firefox-Browsern auf eine Gültigkeit von sieben Tagen begrenzt. Somit könnten Konversionen nur Kampagnenkontakten innerhalb einer Woche vor der Konversion zugerechnet werden. Auch wären Aussagen über die (eindeutige) Anzahl der Besucher und Wiederkehrraten jenseits von sieben Tagen erschwert.

etracker wird daher für alle Kunden eine längere Cookie-Laufzeit mittels „local storage“ aktivieren. Einzige Einschränkung ist, dass so kein Cross-Subdomain-Tracking mehr möglich sein wird. Für diesen Fall bieten wir in Kürze aber die Möglichkeit, serverseitig ein First-Party Cookie zur Wiedererkennung zu setzen, was geringe Konfigurationen des Webservers erfordert.

Die Web-Analyse mit etracker ist somit nicht in Gefahr. Wir sind bestens auf die Änderungen vorbereitet und stehen nicht im Fokus der Maßnahmen, da wir keine Daten anbieterübergreifend zusammenführen oder teilen. Hingegen wird sich Einiges im Ad Remarketing verändern. Wie gravierend dies ausfällt, wird man sehen müssen. Im Bereich Online-Werbung muss man das Thema sehr ernst nehmen, zumal selbst Mark Zuckerberg auf der letzten F8 Entwicklerkonferenz verkündet hat: „The future is private“.

Die Zukunft von Remarketing

Nicht nur die Browser-Hersteller haben der domainübergreifenden Profilbildung den Kampf angesagt, auch die offiziellen Stellen, ob Deutsche Datenschutzkonferenz (DSK) oder Europäischer Datenschutzausschuss (EDSA), haben sich klar zum rechtskonformen Tracking positioniert. Ob nur noch mit expliziter Einwilligung à la „Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten an Facebook und Google übermittelt werden, damit ich über deren Dienste wiedergefunden und mit zugeschnittener Werbung erreicht werden kann“ oder nur noch kurzfristige Erinnerungen an stehengelassene Warenkörbe: Ad Remarketing wird in Zukunft nur noch deutlich eingeschränkt möglich sein.

Deshalb gewinnen die eigenen Kommunikations-Kanäle und der direkte Draht zu den eigenen Nutzern immer mehr an Bedeutung. Aktuell gibt es noch viel Potenzial bei E- und Direct Mailings sowie bei Web-, App- und Messenger Push, das Unternehmen ausschöpfen können. Das gilt sowohl für das gezielte Einholen von Opt-Ins als auch für die Möglichkeiten der personalisierten und verhaltens-getriggerten Ansprache. Hier gilt es, sich jetzt richtig aufzustellen und Anpassungen vorzunehmen, um Chancen zu nutzen bzw. negative Effekte auszugleichen.

Unser Tipp: Starten Sie jetzt mit Remarketing und Marketing Automation via Browser-Benachrichtigungen. Unser neues Produkt signalize macht´s möglich. Damit setzen Sie auf einen Kanal, der perfekt zur heutigen Kommunikation passt und standardmäßig „Privacy by Design“ der Browser umsetzt.

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Endlich Klarheit zum DSGVO-konformen Tracking

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt schon seit fast einem Jahr, jedoch war bislang unklar, wie diese konkret im Internet anzuwenden ist. Seit wenigen Tagen ist die Unsicherheit und das rechtliche Vakuum vorbei, denn endlich haben die Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder klar Stellung bezogen:

Die Orientierungshilfe der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden macht unmissverständlich deutlich, dass eine Datenverarbeitung mit Google Analytics erst nach einer selbstbestimmten und informierten Einwilligung der Betroffenen stattfinden darf, während bei etracker eine Widerspruchslösung ausreicht.

Warum erst jetzt und nicht direkt zum 25. Mai 2018?

Im vergangenen Jahr wurde noch auf eine Verabschiedung der ePrivacy-Verordnung (ePV) gehofft, die ergänzend zur Datenschutzgrundverordnung die elektronische Kommunikation regeln soll. Allerdings konnten in den vergangenen Monaten auf europäischer Ebene kaum Fortschritte bei den Verhandlungen erzielt werden. Insofern mussten wir zwar lange Zeit auf Klarheit warten, können uns jetzt aber erst einmal voll und ganz auf die DSGVO und die dazugehörige Stellungnahme der Datenschutzkonferenz stützen. In dem Papier heißt es: „Es bleibt daher bei der generellen Anwendung der Regelungen der DSGVO“.

Wie sehen die Regelungen für Tracking von Online-Diensten jetzt genau aus?

Wir haben für Sie die wesentlichen Stellen herausgestellt. Das vollständige Dokument der Aufsichtsbehörden finden Sie hier.

Google Analytics im Gegensatz zu etracker nur mit Einwilligung einsetzbar

Auch wenn nicht namentlich aufgeführt, ist klar, dass Google Analytics gemeint ist, wenn von Analysediensten gesprochen wird, „die Nutzungsdaten über die Grenze der Website hinweg mit Daten von anderen Websites zusammenführen“. Schließlich erklärt Google selbst in seiner Datenschutzerklärung Stand: 25.05.2018 (Wirksamkeit):

„Wenn Sie Websites besuchen, auf denen Google Analytics eingesetzt wird, werden Google und der Google Analytics-Kunde gegebenenfalls Daten über Ihre Aktivitäten auf dieser Website mit Aktivitäten auf anderen Websites verknüpfen, auf denen ebenfalls unsere Werbedienste genutzt werden.“

Aus der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zu den Kriterien der Erforderlichkeit und Erwartung:

„Erforderlichkeit meint, dass die Verarbeitung geeignet ist, das Interesse […] des Verantwortlichen zu erreichen, wobei kein milderes, gleich effektives Mittel zur Verfügung steht.“

„Beispiel: Der Verantwortliche betreibt eine Website und möchte wissen, wie sein Online-Angebot angenommen wird und ob gegebenenfalls Verbesserungen erforderlich sind. Dazu möchte er wissen, wie viele Nutzer die Website in einem bestimmten Zeitraum besuchen, welche Geräte die Nutzer verwenden und welche Spracheinstellungen sie haben. Der Verantwortliche benötigt diese Informationen, um sein Webangebot zu optimieren und die Darstellung an die Endgeräte anzupassen.

Die Messung der Reichweite und die sich daraus ergebenden Informationen sind geeignet, um das Web-angebot anzupassen (berechtigtes Interesse). Setzt der Website-Betreiber hierfür ein Analyse-Tool ein, welches Daten über das Nutzungsverhalten betroffener Personen an Dritte weitergibt (z.B. soziale Netzwerke oder externe Analysedienste, die Nutzungsdaten über die Grenze der Website hinweg mit Daten von anderen Websites zusammenführen), ist dies nicht mehr erforderlich. Das Ziel – Reichweitenmessung – kann auch mit milderen, gleich geeigneten Mitteln erreicht werden, die deutlich weniger personenbezogene Daten erheben und diese nicht an Dritte übermitteln“

„Im Hinblick auf die Einbindung von Diensten Dritter erwartet ein Nutzer üblicherweise nicht, dass an diese Dritten, zu denen der Nutzer regelmäßig keine Beziehungen unterhält, Informationen darüber weitergegeben werden, welche Websites er besucht oder welche Apps er nutzt. Jedenfalls dann, wenn die Dritten die Nutzerdaten zu eigenen Zwecken weiterverarbeiten, sind die Folgen und potentiellen Risiken für die Interessen, Grundfreiheiten und Grundrechte der betroffenen Personen weder einschätz- noch bewertbar.“

Vorsicht vor Cookie-Bannern

Auch wenn so genannte „Cookie-Banner“ auf vielen Websites vorgefunden werden, sind sie nicht geeignet, um gültige Einwilligungen einzuholen. Die Anforderungen für wirksame Einwilligungen sind alles andere als einfach zu erfüllen:

„Die Nutzung von Cookies ist nicht per se einwilligungsbedürftig. Entsprechende Banner sollen daher nur eingesetzt werden, wenn tatsächlich eine Einwilligung notwendig ist.“

„[…K]onkludente Verhaltensweisen wie „Stillschweigen, bereits angekreuzte Kästchen oder Untätigkeit der betroffenen Person“ [stellen] keine Einwilligungen [dar].“

„Eine Verarbeitung personenbezogener Daten ohne ausreichende Kenntnis der betroffenen Personen über die jeweiligen Datenverarbeitungsvorgänge, über die jeweils einbezogenen Dritten sowie ohne Möglichkeit der gesonderten Zustimmung führt zur Unwirksamkeit der Einwilligung und erfolgt daher ohne Rechtsgrund.“

„Erst wenn der Nutzer seine Einwilligung(en) durch eine aktive Handlung, wie zum Beispiel das Setzen von Häkchen im Banner oder den Klick auf eine Schaltfläche abgegeben hat, darf die einwilligungsbedürftige Datenverarbeitung tatsächlich (durch technische Maßnahmen sichergestellt) stattfinden.“

„Auch genügt es für eine Einwilligung i. S. d. DSGVO nicht, wenn, wie bei vielen einfachen Cookie-Bannern im Web, ein Hinweis auf das Setzen von Cookies zusammen mit einem „OK“-Button erfolgt. In diesen Fällen fehlt es an der nach Art. 7 DSGVO erforderlichen Freiwilligkeit, wenn die betroffenen Personen zwar „OK“ drücken können, aber keine Möglichkeit erhalten, das Setzen von Cookies abzulehnen.“

Gut, dass etracker unabhängig als DSGVO-konform im Rahmen der Interessenabwägung geprüft und zertifiziert wurde

Die Einhaltung der Regelungen von DSGVO wurde für etracker Analytics, etracker Optimiser und signalize unabhängig geprüft, zertifiziert und mit dem Datenschutz-Gütesiegel ePrivacyseal ausgezeichnet. Insbesondere wurde bestätigt, dass eine Einwilligungspflicht nicht vorliegt. Dadurch lassen sich auch diese DSK-Anforderungen erfüllen:

„Verantwortliche müssen im Rahmen ihrer Rechenschaftspflicht aus Art. 5 Abs. 2 DSGVO nachweisen, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten rechtmäßig erfolgt. Dies bedeutet, dass Verantwortliche vorab prüfen und dokumentieren müssen, auf welchen Erlaubnistatbestand sie die Verarbeitung stützen.“

„Verantwortliche sollten sich bewusst machen, dass die Interessenabwägung im Rahmen des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO eine substantielle Auseinandersetzung mit den Interessen, Grundrechten und Grundfreiheiten der Beteiligten verlangt und auf den konkreten Einzelfall bezogen sein muss. Unzureichende oder pauschale Feststellungen, dass eine Datenverarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO zulässig sei, erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen.“

Sollten Sie Fragen hierzu haben, freuen wir uns auf den Austausch mit Ihnen.

 

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Vier Alarme, die (fast) jeder braucht

Nicht jeder Marketer überwacht tagtäglich seine KPIs in etracker Analytics. Das ist zumeist auch nicht notwendig. Allerdings will man unbedingt vermeiden, dass bestimmte Probleme erst Tage nach dem Auftreten entdeckt werden und dadurch unnötig großer Schaden entsteht. Dafür gibt es glücklicherweise die Alarmfunktion, mithilfe derer man sich automatisch per E-Mail über außergewöhnlich positive wie negative Entwicklungen informieren lassen kann. Diese vier Alarme sollten dabei nicht fehlen:

  • Dramatischer Traffic-Einbruch
  • Erheblicher Anstieg an 404-Fehlerseiten-Aufrufen
  • Starker Konversionsraten-Einbruch
  • Sehr hohe Zunahme der Bounce-Rate

Je nach den Schwankungen von Wochentag zu Wochentag kann der Vergleich zum Vortag oder selben Tag der Vorwoche besser geeignet sein. Je nach der normalen Schwankungsbreite legt man den Schwellwert fest, um nicht zu häufige Alarme auszulösen. Im Zweifel muss man hierbei ein wenig experimentieren. Die obige Grafik zeigt, wie dies beispielhaft in den Einstellungen aussieht. Je nach Geschäftsmodell und neuralgischen Punkten können andere oder weitere Alarme sinnvoll sein, ebenso wie ein Augenmerk auf spezielle Segemente wie beispielsweise mobile Geräte.

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Content Blocking im neuen Firefox 63 – was ändert sich für die Webanalyse?

Nach aktuellem Stand der Beta: nichts Wesentliches. Das heißt nichts, das einer optimalen Erfassungsrate mit etracker im Wege stehen würde. Neu ist, dass als Standard das Blockieren von länger als 5 Sekunden ladenden Trackern aktiviert ist, etracker jedoch gehört nicht zu den Slow-Loading Trackers. In privaten Fenstern wird das Blockieren von allen Trackern und Berücksichtigen des DNT-Headers als Standard gesetzt. etracker würde aber nur dann blockiert, wenn der User den privaten Modus aktiviert oder alle Tracker in den Einstellungen manuell deaktiviert. Beides dürfte jedoch erfahrungsgemäß die Ausnahme sein und nicht die Regel.

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Ganz einfach Konversionen retten!

Das war das Thema, mit dem sich etracker am vergangenen Mittwoch und Donnerstag auf der dmexco in Köln präsentiert hat.

Mit etracker Analytics lassen sich auch tiefergehende Schwachstellen und Optimierungspotenziale einfach aufdecken. Gleich ob A/B-Testing oder Personalisierung: Konversions-Optimierung ist dank des etracker Optimiser einfach, schnell und effizient umsetzbar – und das für jeden Marketer und ohne Programmierkenntnisse.

Der große Zulauf der insgesamt 41.000 Messebesucher hat uns gezeigt, dass dies Themen sind, die jeden Marketer treiben.

Wir möchten uns bei allen Kunden, Partnern und Interessenten für die anregenden, hilfreichen und netten Gespräche bedanken. Sie alle haben die dmexco 2018 für uns so zu einer erfolgreichen Messe gemacht. Herzlichen Dank!

Ihr etracker Team

Konversionen

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10 Jahre etrackie: Herzlichen Glückwunsch, Olaf!

Diese Woche sind die etrackies dank unzähliger Trecker-Küchlein mit voller Fahrt in die neue Woche gestartet. Der Grund dafür: Olaf Brandt, unser Geschäftsführer, feierte sein 10-jähriges etracker Jubiläum.2008 als Partner Manager gestartet, hat er maßgeblich unseren Indirect Sales mit aufgebaut, um dann ins Product Management zu wechseln, das er ab 2013 als Director Product Management verantwortete. Am 01.07.2015 ist Olaf schließlich in die Geschäftsführung berufen worden.

Auch an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch, Olaf! Vielen Dank für deinen Einsatz, die gute Laune und dafür, dass wir gemeinsam die Online-Welt mit Ideenreichtum und Kreativität revolutionieren. Auf die nächsten 10 Jahre!

 

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Die etrackies zum 8. Mal beim HSH Nordbank Run

710 Teams, 21.862 Teilnehmer und darunter 12 etrackies.

Dem Wetter zum Trotz ist selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder ein etracker Team beim HSH Nordbank Run gestartet. Und wie immer waren mit am Start: Ehrgeiz, Teamgeist und eine Menge Spaß!

4 km durch die Hamburger HafenCity – und das für einen guten Zweck. 162.500 Euro gingen in diesem Jahr als Spende an die Initiative „Kinder helfen Kindern“ des Hamburger Abendblattes.

HSH Nordbank Run 2018

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etracker diskutiert: „DSGVO: Fluch oder Segen für den Beschäftigtendatenschutz?“

Unsere Datenschutzbeauftragte Elke Hollensteiner ist der Einladung des Hamburg@work Women’s Club gerne gefolgt, um  25 Tage nach dem 25. Mai (dem unmittelbaren Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung in allen EU-Staaten) mit einem hoch interessierten Publikum angeregt über die neue Gesetzgebung zu diskutieren.

Wenngleich ihr Fokus auf dem Datenschutz in der digitalen Welt liegt, stand diesmal der Beschäftigtendatenschutz im Mittelpunkt. Gemeinsam mit  Susanne Becker und Carolin Postel, RAs bei der Kanzlei Vahle Kühnel Becker in Hamburg, wurde der Frage nachgegangen: „DSGVO: Fluch oder Segen für den Beschäftigtendatenschutz?“

Unser Fazit: Datenschutz ist wichtig und richtig, jedoch haben es die Aufsichtsbehörden an vielen Stellen versäumt, Hilfestellungen z. B. in Form von Mustervorlagen zu geben, so dass gerade kleine Unternehmen noch heute oftmals nicht wissen, wie sie die Gesetzesvorgaben umsetzen sollen.

Elke Hollensteiner und Carolin Postel im Interview nach der Veranstaltung kann man sich auf der Facebook-Seite von Hamburg@work ansehen.

Zum Video

Business Breakfast
Hamburg@work BusinessBreakfast Women’s Club am 19.06.2018
Beschäftigungsdatenschutz
Elke Hollensteiner (Datenschutzbeauftragte etracker GmbH) und Carolin Postel (Fachanwältin für Arbeitsrecht bei VAHLE KÜHNEL BECKER)

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