Kategorie-Archiv: urban screens

Konzept „on my way“

Nach langem Überlegen ist es nun doch das Konzept zu den Events in der Stadt geworden, allerdings mit einigen Änderungen. In diesem Beitrag möchte ich mein überarbeitetes Konzept wiedergeben und darstellen:

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Durch die Nutzung einer App und das Aufstellen mehrerer Urban Screens in der Stadt, soll es den Menschen möglich gemacht werden, ihre persönlichen Veranstaltungen zu veröffentlichen oder unterwegs die von anderen zu entdecken.

Möchte ich zum Beispiel noch heute einen Flohmarkt oder eine Vernissage bei mir zuhause veranstalten, öffne ich die App, erstelle in wenigen Schritten eine Anzeige mit einem individuellen Bild oder Video und sende sie an die Screens in meiner Umgebung.

Zuvor erhalte ich eine Vorschau, in der ich sehen kann, wie meine Anzeige auf den Screens aussehen wird. Auf diesen 2 Meter hohen Urban Screens erscheint nach dem Senden mein Bild oder Video, welches die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zieht und einen Tag lang für 30 Sekunden in einem sich wiederholenden Wechsel mit anderen geposteten Veranstaltungen in einem Feed angezeigt wird.

Auf dem Boden vor den Screens ist eine Markierung  und die Frage „Hast du heute schon etwas vor?“ zu sehen. Sobald jemand interessiert ist und näher an den Screen herantritt, erscheint die Information, dass man seine Hand bewegen soll, um den Screen zu navigieren. Ein Sensor erfasst Handbewegungen und man kann so durch das Hoch- und Runterbewegen seiner Hand durch die aktuellen Veranstaltungen in der Nähe scrollen.

Bleibt man bei einer Veranstaltung stehen, werden Titel, Name des Veranstalters sowie Informationen und Standort dazu eingeblendet.

Am unteren Rand jedes Screens befindet sich eine feststehende Fläche, auf der eine Beschreibung der Aktion und Aufforderung zum Mitmachen stehen. Darunter ist ein QR-Code mit Link zur App zu finden.

Mein Projekt soll dazu dienen, dass die Nutzer neue Leute mit den gleichen Interessen kennenlernen und sich gegenseitig unterstützen können. Des Weiteren sollen soziale Projekte, wie z.B. Spenden- oder Hilfsaktionen, mehr Aufmerksamkeit bekommen. 

Ich hoffe sehr, dass mir zu diesem Projekt noch mehr einfällt, damit ich es weiter ausbauen kann 🙂


Der Artikel Konzept „on my way“ hat die Lizenz CC-BY-NC-4.0 CLIC, bzw. des jeweiligen Autors.

Happy Sketching

Da es mir gerade sehr sehr schwer fällt, mein Thema genau zu definieren, dachte ich es wäre an der Zeit, ein wenig zu skizzieren und durch das Zeichnen neue Ideen entstehen zu lassen. Also Stifte raus und los!

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Zuerst habe ich versucht meine Idee mit dem Verschicken von persönlichen Nachrichten mithilfe einer App, die diese an mehrere Urban Screens versendet, weiterzuentwickeln. Mir fiel dazu ein, dass man dieses Konzept auch dazu nutzen könnte, sich gegenseitig über Events in der Stadt zu informieren.

Sprich, ich gehe z.B. mit Freunden zu einer Party in einem Club und mache ein Foto. Dieses Foto sende ich nun an die Urban Screens in der Umgebung, die Leute werden das Foto dort entdecken und bekommen aus der Ferne zu sehen, was auf der entsprechenden Veranstaltung los ist und ob es sich vielleicht lohnt, auch dorthin zu gehen.

So viele Möglichkeiten …

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Die zweite Idee beschäftigt sich eher mit Urban Gaming und ist ohne Berücksichtigung der vorherigen Idee, mit alleinigem Bezug auf Urban Screens, entstanden: Man könnte mehrere Screens an verschiedenen gut besuchten Plätzen in der Stadt aufstellen. Die Screens besitzen einen Sensor, der die Bewegungen der vorbeilaufenden Menschen in kreisförmige Lichter umwandelt. Vor den Screens befindet sich jeweils eine Markierung. Tritt man dichter an den Screen heran, so wird das Licht heller und sobald man die Markierung erreicht hat, erscheint die Aufforderung, dass man sein Smartphone einschalten und mit dem Licht des Bildschirms in den Sensor halten soll.

Das Smartphone funktioniert nun wie eine Art Controller, der den hellsten Punkt auf dem Screen steuert. Nun ploppen mehrere Lichter auf und man muss diese nach einer bestimmten Zeit „einfangen“. Je mehr Leute sich mit dem Smartphone vor den Screen stellen und gemeinsam die Lichter sammeln, desto höher kann die zu erreichende Punktzahl ausfallen.

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Im Moment tendiere ich zur zweiten Idee, da ich mich vor Kurzem mit Leap Motion, einem VR-Programm beschäftigt habe, aber dazu im nächsten Beitrag mehr… 😉


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Urban Screens – oder das Spiel mit riesigen Bildwelten

Mein heutiger Blogeintrag soll kurz den holprigen Weg zur Auswahl meines Semesterprojekts Urban Screens beschreiben. Bei Urban Screens handelt sich um riesige Bildschirme oder auch Bildprojektionen auf Gebäude, welche in Städten zu finden sind und so manch lustige Aktion mit sich bringen:

Aber nun zum Anfang.

Unsere Aufgabe war es, ein geeignetes Semesterprojekt zum Thema Interaction Design zu finden. Ich sammelte zunächst Dinge, die mich interessieren oder mir spontan in den Sinn kamen. Um mir einen Überblick über mein Gedankenwirrwarr zu verschaffen, erstelle ich zu jedem Kreativ-Projekt immer mindestens eine Mind Map. Die Mind Maps helfen mir dabei, den Weg meiner Gedanken zurückzuverfolgen und diesen nachzuvollziehen. Machmal ergeben sich auf diese Weise nochmal ganz neue Richtungen, die man einschlagen und erweitern kann.

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Meine erste Mind Map legte ich mithilfe des Programms SimpleMind zum Thema Urban Interaction an. Der erster Gedanke war, dass ich gerne etwas zur geregelten Müllentsorgung beitragen würde, da mich die verschmutzen Straßen in Städten, aber auch auf dem Lande extrem stören. Allerdings fehlte mir dazu die zündende Idee, ich dachte mir lediglich, dass man das Problem eventuell spielerisch lösen könnte, da Menschen immer ein Belohnungssystem brauchen, um motiviert zu sein.

Eine weitere Idee fiel mir durch Apples Claim „Think different“ ein: Das Platzieren von ungewöhnlichen, aber funktionellen Dingen in der städtischen Umgebung, damit sich die Menschen genauer mit den alltäglichen Gegenständen um sie herum beschäftigen und ihre Funktionen nicht als selbstverständlich nehmen.

Auf das Thema Urban Screens stieß ich durch die dritte Idee, persönliche Botschaften auf digitalen Plakatwänden zu zeigen, die wir während der Lehrveranstaltung nochmal besprachen und erweiterten. Die Grundidee zu den digitalen Plakaten ist mit den Urban Screens bereits vorhanden. Nun gilt es, die Funktionen der Screens genau zu analysieren und meine Idee mit den persönlichen Botschaften oder vielleicht auch einen ganz neuen Gedanken darauf anzuwenden und weiterzuentwickeln. Ich bin sehr gespannt auf das, was mit diesem Projekt auf mich zukommt und natürlich musste auch hierzu direkt eine Mind Map erstellt werden 😉

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