Kategorie-Archiv: News

Vizthink Hamburg wird Vizthink Nord

Visuelles Teilen ist Liebe! 

Als Britta, Ralf und Anna Lena 2013 mit Vizthink in Hamburg anfingen konnte ja niemand ahnen, wo das alles hinführt! Natürlich nur im besten Sinne. Im Laufe der Jahre ist das Netzwerk gut und gesund gewachsen, die Meetups wurden immer voller und Vizthink gibt es jetzt fast von der Ostsee bis zum Allgäu.

Nun hat sich gerade auch bei uns als Gründerteam so Einiges getan. Britta ist neben ihrem Job als UX-Researcherin auch visuell selbständig unterwegs, Anna Lena hat ein eigenes Illustrationsstudio mit tollem Team und Ralf ist mit Sack, Pack und Familie an die Nordsee gezogen und macht sich dort auf zu neuen beruflichen Abenteuern. Nebenher ist auch anderswo im Norden das Skribbel-Fieber ausgebrochen. Vizthink Hamburg bekam immer öfters Besuch aus Oldenburg, Bremen, Rostock und anderen Städten.

Mit diesen zwei Entwicklungen kam uns die Idee etwas Neues auszuprobieren – nicht noch mehr unterschiedliche Vizthink-Städte im Norden aufzumachen, sondern uns einfach zusammen zu tun. Und damit möchten wir euch gerne Vizthink Nord vorstellen! In Zukunft werden wir abwechselnd Meetups in verschiedenen Städten veranstalten. Einerseits um lokale Communities zu stärken. Und natürlich auch um den Austausch noch besser zu machen. Mit dabei sind Oldenburg (Andrea), Bremen (Diana), weiterhin Hamburg (Anna und Britta) sowie Rostock (Katha und Sabine).

Den Auftakt hat das Team Oldenburg im Oktober 2017 gemacht, weiter geht es mit dem Team Rostock am 5. Dezember 2017. Wie es danach weiter geht werden wir euch wie gewohnt auf allen Kanälen von Newsletter über Twitter, Facebook und XING mitteilen. Also gründet schonmal Fahrgemeinschaften und packt die Skizzenhefte ein! Wir freuen uns auf euch im Norden.

Vizthink Hamburg wird Vizthink Nord

Visuelles Teilen ist Liebe! 

Als Britta, Ralf und Anna Lena 2013 mit Vizthink in Hamburg anfingen konnte ja niemand ahnen, wo das alles hinführt! Natürlich nur im besten Sinne. Im Laufe der Jahre ist das Netzwerk gut und gesund gewachsen, die Meetups wurden immer voller und Vizthink gibt es jetzt fast von der Ostsee bis zum Allgäu.

Nun hat sich gerade auch bei uns als Gründerteam so Einiges getan. Britta ist neben ihrem Job als UX-Researcherin auch visuell selbständig unterwegs, Anna Lena hat ein eigenes Illustrationsstudio mit tollem Team und Ralf ist mit Sack, Pack und Familie an die Nordsee gezogen und macht sich dort auf zu neuen beruflichen Abenteuern. Nebenher ist auch anderswo im Norden das Skribbel-Fieber ausgebrochen. Vizthink Hamburg bekam immer öfters Besuch aus Oldenburg, Bremen, Rostock und anderen Städten.

Mit diesen zwei Entwicklungen kam uns die Idee etwas Neues auszuprobieren – nicht noch mehr unterschiedliche Vizthink-Städte im Norden aufzumachen, sondern uns einfach zusammen zu tun. Und damit möchten wir euch gerne Vizthink Nord vorstellen! In Zukunft werden wir abwechselnd Meetups in verschiedenen Städten veranstalten. Einerseits um lokale Communities zu stärken. Und natürlich auch um den Austausch noch besser zu machen. Mit dabei sind Oldenburg (Andrea), Bremen (Diana), weiterhin Hamburg (Anna und Britta) sowie Rostock (Katha und Sabine).

Den Auftakt hat das Team Oldenburg im Oktober 2017 gemacht, weiter geht es mit dem Team Rostock am 5. Dezember 2017. Wie es danach weiter geht werden wir euch wie gewohnt auf allen Kanälen von Newsletter über Twitter, Facebook und XING mitteilen. Also gründet schonmal Fahrgemeinschaften und packt die Skizzenhefte ein! Wir freuen uns auf euch im Norden.

The Intel Sound Logo


By some estimates, it’s played once every five minutes somewhere in the world. A simple five-note mnemonic tune composed 20 years ago that, with the help of a clever marketing slogan, helped Intel become one of the most recognizable brands in the world.

“Nobody was going to run a 30-second ad with the logo there the whole time, it would look stupid. An audio component seemed like it would work really well,” Carter said.

That audio component would become what might be the most iconic three seconds of branded audio ever recorded: the Intel bong sound.

Five perfect notes
Walter Werzowa is the man who made the five perfect notes.

“The sound needed to convey reliability, innovation and trust,” Werzowa said. He says the “Intel Inside” tagline triggered a melody in his head, and those were the notes that became the Intel bong sound: D flat, D flat, G flat, D flat, A flat. The rhythm, he says, was inspired by the syllables of the tagline.

Werzowa then spent the following weeks refining the five-note sequence into the jingle that’s since become so recognizable. Each of the five tones is a blend of various synthesizers – mostly a lot of xylophone and marimba.

Interestingly, Werzowa and Intel discovered that the sound of the notes was at least as important as the melody itself. Among a 60-person focus group, researchers found only 80 percent of participants recognized the correct melody played on a violin, but 100 percent recognized it with the proper sound – even when an incorrect note was added.

A bong by any other sound (How did a jingle become a bong?)

Since the original jingle premiered in 1994, Werzowa says he’s updated it every two to three years. Now that the sound is globally recognizable, Intel is much more hands-on. The chipmaker’s in-house creatives, marketing team and legal counsel all provide input before any changes can be made.

It’s hard to count how many versions the bong sound has gone through over 20 years, but while the visuals have changed and some bass has been added, the essential five-note sequence remains the same.

Even will.i.am’s brief tenure as Intel’s director of creative innovation hasn’t had much impact, although the Black Eyed Peas frontman sampled the jingle for his 2013 track “Geekin.”

Perhaps the most creative iteration so far is from a group of Intel engineers in Finland, who turned themselves into human cannonballs, and launched into a giant row of chimes – likely with the aid of some video-editing wizardry.

While Intel has brought in a new chief marketing officer to revamp its brand image and marketing programs, it’s not clear whether the tune will change, go away, or morph into something new. Whatever the jingle might sound like in the future, Werzowa says one thing is certain in his mind: It’s not likely to be phased out any time soon.

“I cannot imagine that. The Sonic Mnemonic is worth millions of dollars,” he said.

Quelle

Quelle

Newskonsum auf dem Prüfstand: Tools um richtig Zeit zu sparen

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Stell dir vor, du bist Produktmanager und dein Produkt gibt es für iOS, Android, Windows Phone und auch im Web. In der heutigen, schnelllebigen Software-Welt ist es beinahe unmöglich geworden, alle relevanten News und Produkte auf dem Schirm zu haben.

Diese fehlenden Informationen können dann oftmals schnell mit verlorenen Chancen für dein  Produkt gleichgesetzt werden. Die Tatsache, dass in unserer Branche jedoch fast täglich neue Methoden und Frameworks aufkommen, macht die Ausgangslage nicht einfacher. Hinzu kommen noch interne Stakeholder, die erwarten, dass du in deiner Domäne immer absolut up-to-date bist und den Markt genau im Blick hast.

Zu viele Neuigkeiten und zu wenig Zeit

Unglücklicherweise hat niemand genügend Zeit für das ausreichende Recherchieren von relevanten Artikeln und Publikationen im Internet. Jeder geht mit dieser Diskrepanz auf andere Weise um. Manche beschränken sich auf das Lesen von den zwei populärsten Artikeln am Tag, andere lesen in ihrer Freizeit um aufzuholen. Die Herausforderung wird dadurch jedoch nicht gelöst. Wie kannst du wissen welcher Artikel es wert ist gelesen zu werden? Welcher füttert dich mit hilfreichen Gedanken, bei welchem lernst du etwas wertvolles dazu? — Die Menge an guten, wie auch an weniger gehaltreichen Quellen scheint unendlich. Aus diesem Grund haben viele auch aufgegeben Artikel zu lesen, um nicht den Fehler zu begehen ihre kostbare Zeit (und damit auch Ressourcen) für das Lesen der falschen Artikel zu verschwenden.

Mit ein paar Tricks und den folgenden effektiven Tools, kannst du die tägliche Informationsflut eindämmen und bist schnell und einfach in der Lage, Herr über dein Fachgebiet zu werden.

Produkte für Individualisten

Individualisten

Facebook Feed, Apple News, Medium, Flipboard und Feedly

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Artikel von unterschiedlichen Nachrichtenquellen automatisch an einem zentralen Platz eingesammelt werden können. Die wohl bekannteste davon ist die Facebook-Pinnwand. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Apps, die sich speziell auf den News-Bereich fokussiert haben, wie beispielsweise die Plattform Medium, die News-App von Apple, Flipboard oder auch Feedly. Diese Tools machen es dir sehr einfach alle produkt-relevanten Artikel von verschiedenen Quellen gesammelt in einer Applikation darzustellen. Durch das Auswählen deiner Favoriten und das Entdecken neuer interessanter Publikationen oder Autoren kannst du dir ganz einfach einen persönlich relevanten Feed erzeugen lassen.

Produkte für News-Junkies

News-Junkies

IFTTT (If this than that), Zapier und Google Alerts

Durch schlaue Automatismen von IFTTT, Zapier oder auch Google Alerts ist es überraschend einfach sogenannte “recipes” oder auch “listeners” zu generieren. Dies sind einfache Verknüpfungen von unterschiedlichen Apps und/oder Web-Applikationen miteinander. Wenn zum Beispiel einen Beitrag veröffentlicht wird, der ein zuvor von dir festgelegtes Keyword beinhaltet, dann schickt dir Google Alerts automatisch eine E-Mail mit dem entsprechenden Artikel in dein Postfach. Mit IFTTT (“If this than that”) oder alternativ auch Zapier ist es sogar möglich zwei komplett unabhängige Apps miteinander interagieren zu lassen. Das könnte zum Beispiel folgendermaßen aussehen: Wenn auf der Plattform Product Hunt eine neue Anwendung vorgestellt wird, erscheint automatisch ein passender Artikel auf deiner feedly-Pinnwand. Dieses Verhalten kann für alle Blogs und Online Magazine, die einen RSS-Feed anbieten, wie auch für Medium-Artikel adaptiert werden. Sind diese Automatismen einmal erstellt, wirst du kaum mehr einen interessanten Artikel verpassen können. Darüber hinaus kann es sehr zeitsparend sein, alle relevanten Publikationen und potentiellen Artikel automatisch gescannt und geliefert zu bekommen.

Produkte für Desorientierte

Desorientierte

Medium, XING News und Mybridge

Durch das Einbeziehen persönlicher Präferenzen in den Auswahlprozess, kannst du sehr schnell einen Stapel potentiell guter Artikel und Quellen auf ein paar wirklich wertvolle Artikel-Vorschläge herunterbrechen. Vor allem die Algorithmen von Medium und XING News sind in der Lage dir die passendsten Artikel aus deiner Liste zu filtern. Mit jedem Artikel, den du liest oder jeder Quelle, die du hinzufügst, lernen diese Applikationen immer mehr über deine Vorlieben und können dir so auch immer bessere Recommendations ausspielen. Dafür werden persönliche Informationen, wie oft geklickte Themenfelder oder beliebte Artikel in deinem Netzwerk, als Referenzen herangezogen. Die relativ neue Plattform Mybridge geht hier sogar noch einen Schritt weiter. Es handelt sich dabei um eine Wissensplattform, die speziell für Experten aus der Tech-Branche entwickelt wurde. Du kannst bis zu fünf unterschiedliche Themenpräferenzen, wie beispielsweise “Produktmanagement”, “Leadership” oder “Swift”, auswählen und Mybridge gibt dir ein tägliches Update mit Artikeln und interessanten Publikationen zu deiner Auswahl.

Fazit

Mit den zuvor vorgestellten Produkten und Tools bist du in der Lage, viele Artikel aus den unterschiedlichsten Quellen an einem zentralen Ort zu sammeln und durch den Einsatz von intelligenten Algorithmen eine Vorauswahl auf Basis persönlicher Informationen und Präferenzen zu treffen. Weil dir die besten Artikel komplett automatisch zugespielt werden, kannst du täglich eine Menge Zeit sparen, und kannst dich stattdessen auf die wirklich wichtigen Dinge des Produktmanagement-Alltags konzentrieren — die Entwicklung deines Produkts.

Ich selbst versuche aus der Mischung IFTTT und Google Alerts verschiedene Quellen anzuzapfen und mir deren Artikel direkt in mein Postfach liefern zu lassen. Des Weiteren habe ich immer ein Auge auf die aktuellsten Entwicklungen auf Medium, XING News und Product Hunt.

Falls du weitere oder auch bessere Tools und Produkte für das automatische Einsammeln oder Filtern von Artikeln kennst, darfst du diese gerne mit Hilfe der Kommentarfunktion mit uns teilen.

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IAA 2015 – Sound Branding für die Automobilindustrie

Beim „Automotive Breakfast“ lernten die Zuhörer viel von Experten. Vor allem aber ging es um das Führen und die Vertrauensbildung sowie die akustische Identität einer Marke.

Einem neuen Thema widmete sich das „Automotive Breakfast“ der FrankfurtRheinMain GmbH, das jedes Jahr bei der Internationalen Automobilausstellung ist: dem Marketing.

Das Frühstück, das in Kooperation mit dem vom Kreis Groß-Gerau mitinitiierten und unter der Schirmherrschaft von Landrat Thomas Will stehenden Automotive Cluster RheinMainNeckar organisiert wird, bewegte sich damit überraschend weit weg von den klassischen Automotive- und Technikthemen und dafür mehr hin zu einer modernen Aufgabe der Branche, auf die ein verstärktes Augenmerk fällt.

Martin Proba, Geschäftsbereichsleiter der IHK Darmstadt, legte in seiner Eröffnungsansprache die Bedeutung der Automobilindustrie für die Region Frankfurt/Rhein-Main dar und betonte die Unerlässlichkeit von nationalem sowie internationalem Networking. Untrennbar damit verbunden sei das „Branding“, sprich: der Aufbau und die Pflege einer Marke – worauf der erste Referent des Tages, Nils Seib, Direktor einer in Hamburg ansässigen PR- Agentur, in seinem Vortrag einging. Seiner Erfahrung nach ist dies die zukünftige Aufgabe in der Automobilindustrie sowie die richtige Begegnung mit Kundenerwartungen.

„Es geht um Bedeutung und Innovation“, erklärte der PR-Experte. „Kunden wollen den Marken vertrauen. Sie wollen in Prozesse eingebunden werden und wünschen sich mehr Transparenz der Hersteller.“ Verantwortung, Einbindung und Überzeugung seien die drei Grundpfeiler der Zukunft, so Seib. Innovationen kämen zu schnell. Laut Seib könnten die Kunden kein Vertrauen in ständig neue Innovationen aufbauen, da nie genug Informationen vorhanden seien. Erst erarbeitetes Vertrauen und glaubwürdige Erfahrungsberichte würden Innovation erfolgreich machen.

Das Thema Branding griff auch ein weiterer Referent, John Groves, auf. Der Direktor eines „Sound Branding“-Unternehmens erklärte die Wichtigkeit der Werbe-Jingles, deren Längen von einer halben Minute bis hin zu unter einer Sekunde reichen könnten. Sie seien der sogenannte „Turbo des Brandings“, da die kurzen Musikstücke zu einer schnelleren Informationsaufnahme führten. Auch hier folgte die Überleitung zur Branche: Egal ob Marken wie Audi, BMW, KIA oder Renault – wichtig sei allen ein individueller, einprägsamer, flexibler, prägnanter und zur Marke passender Sound.

Quelle

Jingles and spoken slogans – a revival?

Gary Lupyan

Gary Lupyan

A comment by John Groves

*** For German version please see below ***

Language can make the invisible visible. That is, succinctly put, the result of a recent study by U.S. American scientists. Gary Lupine, University of Wisconsin, and Emily Ward, Yale University, have discovered that auditive stimuli influence our visual perception to a much greater extent than previously thought. Their study proves that what we see depends largely on what we are hearing, thinking or feeling at the time.

 

Goethe said it already – many years ago: „You can only see what you know“. However, the current scientific evidence serves as a further argument in favour of multi-sensory communication.

A small triumph for Sound Branding

Especially considering the debate about the necessity of strategically developed acoustic stimuli in advertising, these study results are a real triumph. The many brand sound experts who, like me, have been preaching about the potential of Sound Branding for years, now finally have it black on white:

Jingles and spoken slogans in combination with visual stimuli are effective marketing instruments that have the power to measurably anchor brand messages deep in the minds of consumers.

A come-back for the jingle?

Based on these study results, a renaissance of jingles and spoken advertising slogans seems likely. After all, when money is tight, marketing strategists are on the look-out for effective and economic measures to draw the consumer’s attention to their products and services. A good, catchy jingle can actually meet both of these criteria.

Just think of how successful jingles were in the 80′s and 90′s! Consider our own Mentos jingle „Fresh goes better“: Even though it hasn’t been in use for more than 10 years, many people – from Moscow to New York – can still recognise the tune today. In German speaking countries, jingles like „VISA – Die Freiheit nehm’ ich mir“, „Hier ist DEA, hier tanken sie auf!“ and „Mmmm – Melitta macht Kaffee zum Genuss“ have made their respective brands unforgettable.

Long live the earworm!

Further information:

http://www.pnas.org/content/early/2013/08/08/1303312110

http://www.newscientist.com/article/dn24035-words-prompt-us-to-notice-what-our-subconscious-sees.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wahrnehmung-woerter-helfen-augen-beim-sehen-a-916413.html

http://www.groves.de/en/sound-branding/referenzen/mentos-case-study/

German version:

Gute Zeiten für Jingles und gesprochene Werbeclaims?

Ein Kommentar von John Groves

Sprache kann Unsichtbares sichtbar machen, so lautet, lapidar formuliert, das Ergebnis neuester Studien U.S. amerikanischer Forscher. Gary Lupyan, University of Wisconsin, und Emily Ward, Yale University, belegen, dass auditive Stimuli unsere visuelle Wahrnehmung stärker beeinflussen als bisher angenommen. Speziell das gesprochene Wort formt unsere Realität. Was wir sehen hängt davon ab, was wir gerade hören, denken und fühlen.
Diese Erkenntnis ist vielleicht nicht ganz neu, denn bereits Goethe erkannte „Man sieht nur, was man weiß.“ Dennoch dient der aktuelle wissenschaftliche Beleg als weiteres Argument für die multisensorische Kommunikation.

Ein kleiner Triumph für das Sound Branding 

Speziell in der Debatte um die Werbewirksamkeit akustischer Reize ist dieses Studienergebnis ein kleiner Triumph. Alle Markenklangberater, die – wie ich – schon seit Jahren auf das Potential akustischer Markenführung setzen, sehen sich bestätigt. Visuelle Reize werden in Verbindung mit gesprochenen Werbeclaims und Jingles zu effektiven Marketing-Waffen, die die Werbebotschaft tief im Unterbewusstsein des Konsumenten verankern. Ich spreche in diesen Zusammenhang gerne von der Strategie des trojanischen Pferdes, einem Eindringling, der harmlos getarnt in einen sicheren, geschützten Bereich vordringt – in das Unterbewusstsein.

Ein Come-Back von Jingle und gesprochenem Claim?

Basierend auf dieser aktuellen Studienlage wird ein Come-Back von Jingle und gesprochenem Werbeclaim immer wahrscheinlicher. Schließlich suchen Werbestrategen doch gerade in Zeiten knapper Kassen nach effektiven, aber auch ökonomischen Maßnahmen, sich beim Kunden Gehör zu verschaffen. Und genau diese beiden Kriterien erfüllt ein einprägsamer Jingle.

Erinnern Sie sich daran, wie erfolgreich Jingles in den 80er und 90er Jahren in der Werbung eingesetzt wurden. Obwohl unser Mentos Jingle „Fresh goes better“ seit über 15 Jahren nicht mehr in Verwendung ist, können heute noch viele Menschen von Moskau bis New York die Melodie wiedererkennen. In deutschsprachigen Ländern machten zudem die Jingles „VISA – Die Freiheit nehm’ ich mir“, „Hier ist DEA, hier tanken sie auf!“ und „Mmmm – Melitta macht Kaffee zum Genuss“ ihre Marken unvergessen.

Lang lebe der Ohrwurm!

Quellen und weiterführendes Material:
PNAS
New Scientist
Spiegel Online
GROVES Case Study Mentos