Zeitspeicher Papenburg

Zeitspeicher Papenburg

Eröffnung Juni 2004 • Auftraggeber Stadt Papenburg • Agentur Art Department Studio Babelsberg • Position Szenograf & mitverantwortlicher Projektleiter • Ausstellungsgröße 600 m² • Ort Papenburg

Beschreibung

Der Zeitspeicher erzählt die Stadtgeschichte der Stadt Papenburg “Vom Moor zum Meer” und lädt ein zu einem Blick hinter die Kulissen der Karmann-Teststrecke Automotive Testing Papenburg (ATP).

Die niedersächsische Stadt Papenburg, südlich von Emden an der niederländischen Grenze gelegen, beauftragte 2003 den Bau des Zeitspeichers Papenburg. Hier können Besucher und Touristen die Geschichte der Stadt von den Anfängen des Torfabbaus über den Papenburger Schiffsbau bis hin zur technologischen Moderne von heute auf dem Testgelände für Autos erleben.
In der Ausstellung „Vom Moor zum Meer“ verfolgt der Besucher die Jahre um 1630 mit, als in Papenburg Torfhütten gebaut und die ersten Kanäle angelegt wurden. Er erhält Einblick in die Historie der Papenburger Kapitäne und bereist interaktiv die Zeit, als sich der Stahlschiffbau in Papenburg durchsetzt und Schiffe wie die „African Queen” bzw. „Graf Goetzen” sogar in Hollywood-Filmen weltberühmt werden.
Aber auch die Gegenwart wird zum Erlebnis, denn im Ausstellungsbereich „Das ATP Prüfgelände“ kann der Besucher selbst ausprobieren, welche Testmöglichkeiten für Autos und LKWs auf dem „Top Secret-Gelände” von ATP Automotive Testing Papenburg vorhanden sind.
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Studio Babelsberg

Foyer Art Department Studio Babelsberg

Eröffnung März 2004 • Auftraggeber Art Department Studio Babelsberg • Agentur Art Department Studio Babelsberg • Position Szenograf & Projektleiter • Ort Babelsberg

Eigentlich eine Lappalie.
Natürlich zu wenig Zeit.

Ich kam kurz auf die Baustelle, um nach dem Rechten zu sehen.
Ich hätte gar nicht da sein müssen und besser wäre es gewesen!

Der Bauarbeiter setzte auf die Mitte der Wand im Foyer des Art Department Studio Babelsberg seine Bohrmaschine.
Alles wie besprochen.

Versammlungstättenverordnung, ein super Scrabble-Wort, war erfüllt.
3mm Edelstahl waren ausgelasert. Neon war gebogen.

Er bohrte.
Und ich hatte eine gute Perspektive auf die lagen Flure des Gebäudes.

Das Licht ging aus.
“Oh da hab ich wohl die Stromverteilung erwischt!”

Türen schwingen auf. Menschen rennen auf den Flur, Toben.
Und eine Frau mit hohen Hacken, schwarzem kurzem Rock und französischem Akzent sagt: “Alles sist wäg, meine Emails!”

Keine Probleme in Aussicht, heißt nie etwas Gutes!


“17-25/4” [Dialoge 2001] von Sasha Waltz

“17-25/4” [Dialoge 2001] von Sasha Waltz: Grundriss einer Tanzszene

Masse und Bewegung 4 Masse und Bewegung 5 Masse und Bewegung 6 Masse und Bewegung 7 Masse und Bewegung 8 Masse und Bewegung 11 Masse und Bewegung 12 Masse und Bewegung 13 Masse und Bewegung 14

Premiere 14. September 2001
Schaubühne am Lehniner Platz
Bühnenbild “17-25/4” [Dialoge 2001] von Sasha Waltz Bühnenbildhospitant

Bei dem Tanztheater “17-25/4” [Dialoge 2001] wurde das Städtebauensemble der Schaubühne (Architekt Erich Mendelsohn) inszeniert. Der Zuschauer begann seinen Weg in der völlig leeren Schaubühne und wurde aus dem Gebäude geführt, wo viele Inszenierungen an ungewöhnlichen Orten auf ihn warteten. Die Zeichnungen entstanden bei den Proben.

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