Wir stellen vor: Peter Kabel

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!

Prof. Peter Kabel – Professor für Interaction Design am Department Design. Gewohnheitsunternehmer und im Internet von Anfang an. Seriengründer (u.a. Büro Hamburg, Trendbüro, Kabel New Media AG, Tone Consultants), Investor im Deutschsprachigen Raum und Indien.

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?

Die Bedeutung von Design ändert sich, die Aufgaben für Designer ändern sich, die zu designenden Medien und Prozesse verändern sich.

Peter Kabel hält am 18.06.2015 sein Vortrag mit dem Titel „Exponential Design in Exponentiellen Zeiten“.

Klappt nicht? UX Design hilft!

Wer ist eigentlich der Dumme, wenn etwas nicht funktioniert? Oftmals sucht man die Schuld bei sich selbst, da es ja offensichtlich allen anderen Nutzern des Produktes nicht schwer fällt damit klar zu kommen. Zugegeben – die digitalisierte Welt wird immer komplexer. Vorbei sind die Zeiten, als man mit der flachen Hand auf den Fernseher schlug, um den Schnee zu vertreiben. Heute sind die Geräte so flach, dass man auch gleich in die offene Klinge eines Kochmessers greifen könnte. Im Inneren vieler technischer Geräte verrichten Computer ihren Dienst; diese können aber nur so gut sein, wie die Designer und Entwickler das Gerät und seine Funktionen gestaltet haben. 
Wenn etwas nicht funktioniert, dann liegt das in den seltensten Fällen an einem menschlichen oder Systemversagen, sondern eher an einem Mißverständnis zwischen den Erwartungen des Anwenders und den Annahmen der Produktgestalter. Dumm ist das für alle Beteiligten, insbesondere aber für den Hersteller oder Anbieter des Produktes – sei es nun ein ein anfaßbares Produkt oder ein digitaler Service per App oder Website – denn ein unzufriedener Kunde hält schnellsmöglich nach Alternativen Ausschau. Ist er hingegen von Nutzen und Bedienbarkeit überzeugt, wächst seine Loyalität und er wird ein weiteres Produkt der Marke gerne wieder kaufen oder das Produkt weiterempfehlen. 
Im Bereich des Produkt-Design hat sich für die Wahrnehmungen und Reaktionen eines Anwenders der Begriff User Experience (UX) etabliert. Dieser umfasst alle kognitiven und emotionalen Reaktionen, die durch die Nutzung eines Systems, Produktes oder Service hervorgerufen werden. User Experience (zu deutsch Nutzungserlebnis) beginnt dabei schon deutlich vor der eigentlichen Nutzung, da die Customer Experience, also die Phasen rund um die Kaufentscheidung – wie z.B. Interesse, Neugierde, Kosten/Nutzenabwägungen, Vorfreude – die User Experience nachhaltig beeinflussen.
So weit – so gut. Nur bleibt ein Problem, denn im eigentlichen Sinne gibt es kein User Experience Design. UX sind Prozesse im Menschen. Für eine direkte Einflussnahme auf die UX des Anwenders müsste man ihn entweder hypnotisieren oder Drogen verabreichen. Also bleibt nur, die Schnittstellen und Interaktionen zwischen dem Anwender und dem Produkt oder Service so zu gestalten, dass dabei eine möglichst positive Nutzungserfahrung hervorgerufen wird. Der Begriff hierfür ist Usability (zu deutsch Gebrauchstauglichkeit). Usability ist eine Produkteigenschaft, die gestaltet und gemessen werden kann. Sie setzt sich zusammen aus
a) Effektivität – Wird ein Ziel erreicht?
b) Effizienz – Wie aufwendig ist es das Ziel zu erreichen?
c) Zufriedenheit – Wie zufrieden (subjektiv-gemittelt) sind die Anwender mit dem Produkt oder Service?
Dabei ist es wichtig den Anwender, seine Frage- oder Problemstellung, sowie den Anwendungskontext zu kennen, da davon maßgeblich die Beurteilung der drei Kriterien abhängt.
Dazu ein kleines Beispiel: Ein Navi mag gut auf dem Smartphone funktionieren, wenn man es fest im Auto installiert und in Ruhe das Fahrtziel eingegeben hat. Eine Navigation per Smartphone App auf einer Segeljolle ist fraglich, da die Bedienung des plötzlich sehr klein wirkenden Touchscreens mit womöglich nassen Fingern auf schwankendem Deck die korrekte Eingabe des Zielhafens sehr erschweren kann.
Es ist die Aufgabe von Produkt-Designern, Interaktionsdesignern, Informationsarchitekten, Service-Designern, etc. die Anwenderseite im Business-Kontext zu verstehen und deren Perspektive in den Entwicklungsprozess einzubringen. Dann besteht die Chance, dass das Produkt die Kunden begeistert und aus der Neuentwicklung auch ein Erfolg am Markt, also eine Innovation wird.

Pixelmator started as a clever alternative for Photoshop on Mac….



Pixelmator started as a clever alternative for Photoshop on Mac. On iOS it is a delightful experience as well. A set of essential photo editing tools are complemented by surprising effects. The interaction concept is flexible, powerful, and a joy to use. Pixelmator iCloud integration works like a charm: You can start to edit on iPad and continue on Mac and vice versa.

// Chevy via 567chevy

Pixelmator | Pixelmator for Mac

AxShare als App – sie ist online!

AxShare App Banner

Wir haben bis Hamburg die Nudelsuppenschüsseln klappern hören (Axure Insider-Witze…) und dann kamen auch schon die Mails von Axure, dass die AxShare App jetzt in den App- Stores von Apple und Google zu finden ist! Hier kommt nun unser kleines Update unserer in der Beta-Phase entstandenen Meinung.

Die App ist nach wie vor eine echte Hilfe und eine super Lösung, um den Prototypen auch einem Kunden in einem Café oder während eines Pitches zu zeigen. In Zukunft wird die App es uns ermöglichen, noch komplexere und vollständigere Prototypen zu bauen, um noch besser die endgültige App oder mobile Webseite für den UX-Test zu simulieren – und um damit auch noch glaubwürdigere und interessantere Reaktionen zu bekommen.

Sitemap in der AxShare App

Aktuell werden wir allerdings keinen Test mit der App durchführen: Am 6. Mai hatten wir ein sehr detailliertes Telefonat mit Rachel (der Produktmanagerin der AxShare App) und ihr die Punkte mitgeteilt, die wir noch nicht so prickelnd fanden. Vor allen die Sitemap ist uns ein Dorn im Auge: diese ruft man auf, indem man vom linken Bildschirmrand aus in die Mitte wischt. Das ist ein Problem für unsere UX-Tests von App-Prototypen. So ein Rechts-Swipe wird ja oft für echte Interaktionen genutzt und da ist es extrem störend, wenn dann immer die Sitemap von AxShare geöffnet wird. Rachel hat uns versprochen, dieses und weitere Probleme bald zu lösen – und wir werden am Ball bleiben!

Das Neueste aus Hamburgs User Experience Blogs