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Wann wurde es modern, für die eigenen Werke zu zahlen?

QuarkXPress gibt es anders als viele Design Suites weiterhin als unbeschränkte Kauflizenz. Matthias Günther erklärt, warum der Softwarehersteller seinen Kunden kein Miet-Modell aufzwingen will.

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Spotify und Netflix machen es vor: Mietangebote sind weiter auf dem Vormarsch. Der Vorteil bei Konsumgütern scheint zu sein, dass man günstiger immer Zugriff auf alles hat und nicht jeden Titel einzeln erwerben muss. Auf der anderen Seite musst du natürlich »lebenslang« bezahlen, sonst sind deine Lieblingslieder beziehungsweise der Zugriff darauf weg.

Neu ist das allerdings nicht, denn dieses Konzept gibt es schon lange in der analogen Welt: Firmenwagen und Fotokopierer werden geleast oder »mietgekauft«.

Warum sollte das dann nicht auch für Software funktionieren, haben sich Anbieter gedacht. Auch hier entstehen immer mehr Mietangebote, von Schriften über Dateisynchronisierung und Notizen bis hin zu Kreativ-Werkzeugen und Office-Anwendungen.

Klingt modern. Ist es das aber auch?

Mietangebote funktionieren dann gut, wenn es Alternativen gibt. Für Musikangebote kannst du ja zum Beispiel von Spotify zu Apple Music wechseln oder auch deine MP3s lokal rippen, selbst CDs und LPs haben noch ihre Anhänger. Auch die Notizsoftware oder Dateiverteilung über Dropbox oder ownCloud sind kein »Gefängnis«, solange du jederzeit (mit etwas Aufwand) wechseln kannst.

Wie sieht das aber nun bei Werkzeugen aus, die du für deine tägliche Arbeit nutzt? Wenn diese Kreativ-Werkzeuge nur noch ausschließlich als Mietangebot vorhanden sind? Als Designer nutzt du sie täglich, kannst also nicht ohne sie arbeiten. Es gibt zwei Fälle, die du beachten solltest:

1) Nutze Standardformate, das schafft dir Alternativmöglichkeiten
Solange du Standarddateiformate auch bei der Bearbeitung (also nicht nur beim Export) nutzt, sind Mietangebote nicht weiter problematisch: Es gibt viele Bildbearbeitungsprogramme, die Formate wie TIFF und JPG öffnen und weiterverarbeiten können. Für Text nutze HTML, RTF oder XML. Bei DOCX wird es schon schwieriger, es ist zumindest offengelegt, sodass es Konverter gibt. Ebenso verhält es sich bei Photoshops PSD-Format, das zwar nicht offengelegt ist, aber PSD ist ja zumindest TIFF-ähnlich, so wie AI PDF-ähnlich ist.

2) Besitze die Lizenz, bleibe unabhängig
Was aber ist mit Dateiformaten, die proprietär sind, wie zum Beispiel InDesigns INDD, QuarkXPress’ QXP oder Apples Keynote-Format? Solange du die Softwarelizenz besitzt, also auf deinem Desktop jederzeit zur Verfügung hast, ist das kein Problem. Dann kannst du auch Dateien, die du vor fünf Jahren erstellt hast, jederzeit öffnen. Was aber passiert bei Mietmodellen, wenn es um proprietäre Formate geht? Es gibt hier kein anderes Programm, das diese Dateien öffnen kann. Ganz einfach: Entweder zahlst du dein Leben lang, selbst wenn du das Programm nicht mehr nutzt oder der Anbieter seine Mietgebühren erhöht, oder du kannst deine Dateien nicht mehr öffnen (ohne erneut zu zahlen). Das ist super für den Softwareanbieter und nicht mal ein Geheimnis.

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Das gilt auch für Hostingangebote für Dateien, die digital bereitgestellt werden, etwa bei Apps mit wechselnden Inhalten oder bei Inhalten, bei denen Layouts online veröffentlicht werden. Wenn der Anbieter hier ein Standardformat wie HTML5 bereitstellt und Zugriff auf die Hostingstruktur gibt, kein Problem. Was aber, wenn deine Dateien, die online gestellt wurden, proprietär sind und du diese nicht wie bei einem Webserver einfach »umziehen« kannst? Dann kannst du nicht ohne Probleme einfach wechseln, denn deine App muss entweder komplett neu erstellt werden oder all deine Kunden müssen eine neue URL erlernen. Genau das ist der Vorteil und einleuchtende Grund, auf HTML zu setzen, dass du lokal erzeugst. HTML hat sich gerade deshalb durchgesetzt, weil es offen ist, für dich komplett zugänglich und es sich einfach »umziehen« lässt, von einem Webhoster zum anderen.

Gleiches gilt beim Thema Schriften. Es gibt viele große Agenturen, die keine Mietfonts mehr erlauben, denn wenn der Auftraggeber nach Monaten wiederkommt und eine erneute Fassung des Erstellten haben möchte und die Schrift beim Mietanbieter nicht mehr vorhanden ist, dann ist Ärger vorprogrammiert. Stell dir das mal vor, du musst deinen Auftraggeber von einer »ähnlichen Ersatz-Schrift« überzeugen, nur weil ein Anbieter die Schrift aus dem Mietprogramm genommen hat. Da erscheinen Kauflizenzen auf einmal günstig.

Das kann bei Kauflizenzen nicht passieren

Wenn du deine Designwerkzeuge professionell nutzt und die Arbeitsdateien, die du erstellst, keine Standardformate sind, dann gibt es im professionellen Umfeld eigentlich nur einen vernünftigen Weg: Kauflizenzen. Denn warum ist das modern, Erstellungssoftware von proprietären Formaten zu mieten, denn Abhängigkeit ist doch noch nie modern gewesen, oder? Wer Lizenzen kauft und Software oder Fonts lokal auf seinem Rechner hält, bleibt unabhängig und kann selbst entscheiden, wie es weitergeht.

Beispiele für Alternativen

Bildbearbeitung: Acorn (circa 30 Euro), Affinity Photo (circa 50 Euro), Gimp (0 Euro). Layoutsoftware: Adobe InDesign CS6 (nur noch als Gebrauchtsoftware), Scribus (0 Euro), QuarkXPress (circa 94 Euro zum Education-Preis). Vektorbearbeitung: Autodesk Graphic (circa 30 Euro), CorelDraw (rund 60 Euro zum Education-Preis), Sketch (rund 56 Euro zum Education-Preis).

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QuarkXPress: Die beste als Kauflizenz verfügbare professionelle Layout-Software für Print und Digital Design

Seit über 25 Jahren nutzen Millionen von Designern weltweit QuarkXPress, um Werbung, Broschüren, Zeitschriften, Bücher, Kataloge, Zeitungen, eBooks, Apps und mehr zu gestalten und zu veröffentlichen. Warum? Weil QuarkXPress bei Kreativität, Designkontrolle und professioneller Ausgabe die besten Möglichkeiten bietet. QuarkXPress verfügt über eine schnelle 64-Bit-Architektur, branchengeprüfte PDF/X-4-Ausgabe und eignet sich für die Erstellung von interaktiven eBooks, Flipbooks, Apps sowie für vieles mehr. Im Gegensatz zu vielen anderen Design Suites wird QuarkXPress als unbeschränkte Kauflizenz angeboten, was bedeutet, dass Anwender die Software nur einmal erwerben und nicht an ein langfristiges Abonnement gebunden sind.

Der Autor Matthias Günther ist bei der Firma Quark Software beschäftigt, die QuarkXPress herstellt und als Kauflizenz anbietet.


QuarkXPress 2016 – Was ist neu?