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Endlich Klarheit zum DSGVO-konformen Tracking

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt schon seit fast einem Jahr, jedoch war bislang unklar, wie diese konkret im Internet anzuwenden ist. Seit wenigen Tagen ist die Unsicherheit und das rechtliche Vakuum vorbei, denn endlich haben die Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder klar Stellung bezogen:

Die Orientierungshilfe der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden macht unmissverständlich deutlich, dass eine Datenverarbeitung mit Google Analytics erst nach einer selbstbestimmten und informierten Einwilligung der Betroffenen stattfinden darf, während bei etracker eine Widerspruchslösung ausreicht.

Warum erst jetzt und nicht direkt zum 25. Mai 2018?

Im vergangenen Jahr wurde noch auf eine Verabschiedung der ePrivacy-Verordnung (ePV) gehofft, die ergänzend zur Datenschutzgrundverordnung die elektronische Kommunikation regeln soll. Allerdings konnten in den vergangenen Monaten auf europäischer Ebene kaum Fortschritte bei den Verhandlungen erzielt werden. Insofern mussten wir zwar lange Zeit auf Klarheit warten, können uns jetzt aber erst einmal voll und ganz auf die DSGVO und die dazugehörige Stellungnahme der Datenschutzkonferenz stützen. In dem Papier heißt es: „Es bleibt daher bei der generellen Anwendung der Regelungen der DSGVO“.

Wie sehen die Regelungen für Tracking von Online-Diensten jetzt genau aus?

Wir haben für Sie die wesentlichen Stellen herausgestellt. Das vollständige Dokument der Aufsichtsbehörden finden Sie hier.

Google Analytics im Gegensatz zu etracker nur mit Einwilligung einsetzbar

Auch wenn nicht namentlich aufgeführt, ist klar, dass Google Analytics gemeint ist, wenn von Analysediensten gesprochen wird, „die Nutzungsdaten über die Grenze der Website hinweg mit Daten von anderen Websites zusammenführen“. Schließlich erklärt Google selbst in seiner Datenschutzerklärung Stand: 25.05.2018 (Wirksamkeit):

„Wenn Sie Websites besuchen, auf denen Google Analytics eingesetzt wird, werden Google und der Google Analytics-Kunde gegebenenfalls Daten über Ihre Aktivitäten auf dieser Website mit Aktivitäten auf anderen Websites verknüpfen, auf denen ebenfalls unsere Werbedienste genutzt werden.“

Aus der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zu den Kriterien der Erforderlichkeit und Erwartung:

„Erforderlichkeit meint, dass die Verarbeitung geeignet ist, das Interesse […] des Verantwortlichen zu erreichen, wobei kein milderes, gleich effektives Mittel zur Verfügung steht.“

„Beispiel: Der Verantwortliche betreibt eine Website und möchte wissen, wie sein Online-Angebot angenommen wird und ob gegebenenfalls Verbesserungen erforderlich sind. Dazu möchte er wissen, wie viele Nutzer die Website in einem bestimmten Zeitraum besuchen, welche Geräte die Nutzer verwenden und welche Spracheinstellungen sie haben. Der Verantwortliche benötigt diese Informationen, um sein Webangebot zu optimieren und die Darstellung an die Endgeräte anzupassen.

Die Messung der Reichweite und die sich daraus ergebenden Informationen sind geeignet, um das Web-angebot anzupassen (berechtigtes Interesse). Setzt der Website-Betreiber hierfür ein Analyse-Tool ein, welches Daten über das Nutzungsverhalten betroffener Personen an Dritte weitergibt (z.B. soziale Netzwerke oder externe Analysedienste, die Nutzungsdaten über die Grenze der Website hinweg mit Daten von anderen Websites zusammenführen), ist dies nicht mehr erforderlich. Das Ziel – Reichweitenmessung – kann auch mit milderen, gleich geeigneten Mitteln erreicht werden, die deutlich weniger personenbezogene Daten erheben und diese nicht an Dritte übermitteln“

„Im Hinblick auf die Einbindung von Diensten Dritter erwartet ein Nutzer üblicherweise nicht, dass an diese Dritten, zu denen der Nutzer regelmäßig keine Beziehungen unterhält, Informationen darüber weitergegeben werden, welche Websites er besucht oder welche Apps er nutzt. Jedenfalls dann, wenn die Dritten die Nutzerdaten zu eigenen Zwecken weiterverarbeiten, sind die Folgen und potentiellen Risiken für die Interessen, Grundfreiheiten und Grundrechte der betroffenen Personen weder einschätz- noch bewertbar.“

Vorsicht vor Cookie-Bannern

Auch wenn so genannte „Cookie-Banner“ auf vielen Websites vorgefunden werden, sind sie nicht geeignet, um gültige Einwilligungen einzuholen. Die Anforderungen für wirksame Einwilligungen sind alles andere als einfach zu erfüllen:

„Die Nutzung von Cookies ist nicht per se einwilligungsbedürftig. Entsprechende Banner sollen daher nur eingesetzt werden, wenn tatsächlich eine Einwilligung notwendig ist.“

„[…K]onkludente Verhaltensweisen wie „Stillschweigen, bereits angekreuzte Kästchen oder Untätigkeit der betroffenen Person“ [stellen] keine Einwilligungen [dar].“

„Eine Verarbeitung personenbezogener Daten ohne ausreichende Kenntnis der betroffenen Personen über die jeweiligen Datenverarbeitungsvorgänge, über die jeweils einbezogenen Dritten sowie ohne Möglichkeit der gesonderten Zustimmung führt zur Unwirksamkeit der Einwilligung und erfolgt daher ohne Rechtsgrund.“

„Erst wenn der Nutzer seine Einwilligung(en) durch eine aktive Handlung, wie zum Beispiel das Setzen von Häkchen im Banner oder den Klick auf eine Schaltfläche abgegeben hat, darf die einwilligungsbedürftige Datenverarbeitung tatsächlich (durch technische Maßnahmen sichergestellt) stattfinden.“

„Auch genügt es für eine Einwilligung i. S. d. DSGVO nicht, wenn, wie bei vielen einfachen Cookie-Bannern im Web, ein Hinweis auf das Setzen von Cookies zusammen mit einem „OK“-Button erfolgt. In diesen Fällen fehlt es an der nach Art. 7 DSGVO erforderlichen Freiwilligkeit, wenn die betroffenen Personen zwar „OK“ drücken können, aber keine Möglichkeit erhalten, das Setzen von Cookies abzulehnen.“

Gut, dass etracker unabhängig als DSGVO-konform im Rahmen der Interessenabwägung geprüft und zertifiziert wurde

Die Einhaltung der Regelungen von DSGVO wurde für etracker Analytics, etracker Optimiser und signalize unabhängig geprüft, zertifiziert und mit dem Datenschutz-Gütesiegel ePrivacyseal ausgezeichnet. Insbesondere wurde bestätigt, dass eine Einwilligungspflicht nicht vorliegt. Dadurch lassen sich auch diese DSK-Anforderungen erfüllen:

„Verantwortliche müssen im Rahmen ihrer Rechenschaftspflicht aus Art. 5 Abs. 2 DSGVO nachweisen, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten rechtmäßig erfolgt. Dies bedeutet, dass Verantwortliche vorab prüfen und dokumentieren müssen, auf welchen Erlaubnistatbestand sie die Verarbeitung stützen.“

„Verantwortliche sollten sich bewusst machen, dass die Interessenabwägung im Rahmen des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO eine substantielle Auseinandersetzung mit den Interessen, Grundrechten und Grundfreiheiten der Beteiligten verlangt und auf den konkreten Einzelfall bezogen sein muss. Unzureichende oder pauschale Feststellungen, dass eine Datenverarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO zulässig sei, erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen.“

Sollten Sie Fragen hierzu haben, freuen wir uns auf den Austausch mit Ihnen.

 

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Vorsicht vor Cookie-Hinweisen

Aktuell geht insbesondere das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) gegen Website-Betreiber vor, die sogenannte Cookie-Banner im Zusammenhang mit Tracking-Lösungen einsetzen. Siehe hierzu

https://www.lda.bayern.de/media/pm2019_2.pdf

https://www.lda.bayern.de/media/sid_ergebnis_2019.pdf (ab Folie 20)

Irrtümlicherweise glauben viele Verantwortliche, diese Hinweise auf den Einsatz von Cookies seien im Rahmen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hilfreich, erforderlich oder sogar für die Einholung von Einwilligungen ausreichend.

Tatsächlich sind Cookie-Banner nicht nur für Nutzer störend, sie sind insbesondere im Rahmen der DSGVO irreführend und können sich sogar rechtlich negativ auswirken.

Warum sind Cookie-Banner kontraproduktiv in Bezug auf die DSGVO?

Gemäß Artikel 6 DSGVO dürfen Cookie-Kennungen nur dann eingesetzt werden, wenn mindestens eine von drei Voraussetzungen erfüllt ist, nämlich:

  1. Cookies sind rechtlich und technisch unbedingt erforderlich beispielsweise, um eine Bestellung zu tätigen oder damit sich Nutzer einloggen können.
  2. Die mittels Cookies verarbeiteten Daten helfen dem Website-Betreiber bei einem berechtigten Zweck, während die Auswirkungen auf die Privatsphäre der Nutzer nicht überwiegen dürfen.
  3. Der Nutzer hat eingewilligt, dass bestimmte Cookies gesetzt werden dürfen.

Schauen wir uns nun zu jedem der drei Voraussetzungen die Auswirkungen auf das Einholen von Einwilligungen und dazugehörige Datenschutzhinweise an:

Fall a)
Erforderlichkeit: In der eigentlichen Datenschutzerklärung Ihrer Webseite sollten Sie erklären, dass Cookies eingesetzt werden, die grundsätzliche Funktionsweise von Cookies sowie welche Cookies Sie einsetzen, was diese tun, deren Funktionsdauer sowie ob Dritte auf die Cookies Zugriff erhalten. Ein einfacher Cookie Hinweis a la „Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.“ ist nicht ausreichend. Genauso wenig ist es erforderlich, mittels eines Popups auf die Datenschutzerklärung hinzuweisen. Es reicht vielmehr ein Link beispielsweise im Footer jeder Seite.

Fall b)
Interessensabwägung: Erfolgt der Einsatz von Cookies zu sogenannten berechtigten Zwecken muss zusätzlich zu einem Passus über Cookies in der Datenschutzerklärung noch über die Zwecke des Einsatzes informiert werden und der Nutzer muss die Möglichkeit erhalten, der Datenverarbeitung für die Zukunft zu widersprechen. Ebenso wie unter (a) ist ein einfacher Cookie-Hinweis weder erforderlich noch ausreichend.

Fall c)
Einwilligungspflicht: Wird mittels des Einsatzes von Cookies stärker in die Privatsphäre der Nutzer eingegriffen, etwa wenn Dritte Zugang zu den Daten erhalten, sensible Daten erhoben oder Webseiten-übergreifende Nutzerprofile damit erstellt werden, dürfen dafür genutzte Cookies erst dann gesetzt werden, wenn Einwilligungen der Nutzer rechtmäßig eingeholt wurden. Zur Rechtmäßigkeit gehört, dass

  • die Einwilligung freiwillig erfolgt und Nutzer auch einfach ablehnen beziehungsweise Einwilligungsbanner schließen können.
  • die Einwilligung informiert erfolgt bezüglich Zweck, Umfang, Weitergabe an Dritte usw.
  • die Einwilligung explizit erfolgt und Nutzer aktiv zustimmen, also nicht in dieser Art: „Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.“
  • die Einwilligung vorab erfolgt bevor Cookies gesetzt und Daten erfasst werden.
  • die Einwilligung differenziert erfolgt und Nutzer bei verschiedenen Zwecken, Arten und Lösungen auch einzeln zustimmen und ablehnen können.
  • die Einwilligung dokumentiert wird und nachgewiesen werden kann.

Wie man sieht, ist das Einholen rechtmäßiger Einwilligungen gar nicht so einfach. Ein simpler Cookie-Hinweis wird den Anforderungen keinesfalls gerecht. Wenn man also eine Einwilligung benötigt, helfen keine halben Sachen.

Ein Cookie-Banner hilft also in keinem dieser drei Fälle, sondern schadet eher. Einerseits nerven die Hinweise Ihre Besucher, außerdem stört sich die Datenschutzaufsicht daran. Cookie-Banner erwecken den Eindruck, dass das Tracking und Setzen von Cookies auf der Einwilligung der Nutzer basiert. Und dann sagen die Aufsichtsbehörden zurecht: Wenn das Setzen von Cookies mit der Einwilligung von Nutzern begründet wird, muss die Einwilligung rechtmäßig erfolgen: Cookie-Banner heißt keine wirkliche Zustimmung, also kein DSGVO-konformes Tracking. Gemäß DSGVO sollte man daher lieber auf Cookie-Banner verzichten, da sie eher schaden als helfen.

Was ist mit der Cookie-Richtlinie?

Kurz gesagt: Außerhalb Deutschlands wird es leider kompliziert. Der Grund hierfür ist die so genannte Cookie-Richtlinie, genauer: Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juli 2002 über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation). In Artikel 5 Absatz 3 heißt es dort:

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Benutzung elektronischer Kommunikationsnetze für die Speicherung von Informationen oder den Zugriff auf Informationen, die im Endgerät eines Teilnehmers oder Nutzers gespeichert sind, nur unter der Bedingung gestattet ist, dass der betreffende Teilnehmer oder Nutzer gemäß der Richtlinie 95/46/EG klare und umfassende Informationen insbesondere über die Zwecke der Verarbeitung erhält und durch den für diese Verarbeitung Verantwortlichen auf das Recht hingewiesen wird, diese Verarbeitung zu verweigern.

Auch diese Anforderung erfüllen die meisten Cookie-Hinweise nicht, denn es wird die umfassende Information gefordert ebenso wie die Möglichkeit der Ablehnung. Unklar ist, ob die Richtlinie eine Einwilligung vor dem Setzen von Cookies und der Datenverarbeitung erforderlich macht. Daher wurde die Richtlinie in Mitgliedstaaten der EU sehr unterschiedlich umgesetzt, mal mit Einwilligungspflicht (Opt-In), mal ohne (Opt-Out). In Deutschland ist die Umsetzung in nationales Recht nie erfolgt, obwohl die Frist hierfür 2011 endete. Daher empfiehlt es sich, das nationale Recht des jeweiligen EU-Staats zu beachten, in welchem sich der Sitz des Website-Betreibers befindet. Hinzu kommt, dass sich die Rechtspraxis von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat unterscheiden kann ebenso wie die Interpretation der Rechtsvorschriften durch die Aufsichtsbehörden des jeweiligen Landes.

Um unseren etracker-Kunden weitestgehende Rechtssicherheit bieten zu können, haben wir uns einerseits dem Prüfverfahren unabhängiger Experten unterzogen, die die Einhaltung der Regelungen von EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und Bundesdatenschutzgesetz neu (BDSG neu) mit dem Datenschutz-Gütesiegel ePrivacyseal attestiert haben. Mit Verleihung des Siegels wurde explizit bescheinigt, dass die Verarbeitung durch das berechtigte Interesse des Website-Betreibers gedeckt ist und somit keine Einwilligungspflicht besteht. Ebenso wurde uns im direkten Dialog mit Professor Dr. Johannes Caspar, dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, bestätigt, dass eine Einwilligungserfordernis vor dem Setzen von Cookies nicht generell bestehe, sondern von der Art der Datenverarbeitung abhänge.

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Personenbezogene, personenbeziehbare und persönliche Daten

Es ist nicht immer ganz leicht, die Begrifflichkeiten rund um den Datenschutz auseinanderzuhalten, geschweige denn, die sich daraus ergebenden Problemstellungen richtig einzuordnen.

Gemäß DSGVO ist der Begriff „personenbezogene Daten“ möglichst weit auszulegen. Demgemäß fallen darunter sämtliche Daten, die auf jedwede Weise einer Person zugeordnet werden oder zugeordnet werden können. Bei Letzterem spricht man auch von personenbeziehbaren Daten.

Bei der Webanalyse kommt man in diesem weiten Sinne eigentlich nicht um die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Sinne der DSGVO herum. Das ist als solches erst einmal nicht kritisch, heißt einfach nur, dass die DSGVO Anwendung findet.

Um beispielsweise Session-übergreifend die Anzahl der Besucher zu ermitteln, müssen Besucherkennungen eingesetzt werden. Dafür werden allerdings keinerlei persönliche Daten wie Namen oder E-Mail-Adressen benötigt. Zufällig generierte Zeichenkombinationen, die in Cookies gespeichert werden, genügen. Ein Rückschluss auf die Person st dadurch nicht möglich.

Wichtig bei der datenschutzrechtlichen Beurteilung ist somit nicht die Frage, ob personenbezogene Daten überhaupt verarbeitet werden, sondern, ob gemäß Art. 6 f DSGVO die Verarbeitung so gestaltet ist, dass nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen.

Bei der Beurteilung der Eingriffsstärke in die Privatsphäre – also des Überwiegens von Schutzrechten – sind folgende Fragestellungen entscheidend:

  • Werden persönliche Daten in Klarform verarbeitet oder gar Daten, die besonders sensibel sind wie Geschlecht, ethnische Herkunft, Religionszugehörigkeit usw.?
  • Ist anhand der Art und Menge der Daten die Identifikation des Nutzers direkt oder indirekt möglich?
  • Erfolgt die Verschlüsselung (a) mit ausreichender Stärke, (b) zum frühestmöglichen Zeitpunkt vor der eigentlichen Verarbeitung und (c) standardmäßig „by design“ bzw. „by default“?
  • Werden personenbezogene Daten an Dritte weitergegeben, mit Daten anderer Anbieter zusammengeführt, mit Anbieter-übergreifenden Identifikatoren versehen oder mit weiteren personenbezogenen Daten aus anderen Systemen angereichert?
  • Werden die personenbezogenen Daten gesichert übertragen, möglichst nur innerhalb der EU verarbeitet und dabei durch ausreichende technische und organisatorische Maßnahmen vor dem unberechtigten Zugriff Dritter geschützt?
  • Werden die Daten auf eine Art und Weise und für Zwecke genutzt, die (a) keinerlei Rechtswirkung für die Betroffenen haben, (b) für die Betroffenen typisch und vernünftigerweise erwartbar sind und über die in den Datenschutzhinweisen klar und verständlich informiert wird?
  • Haben Nutzer auf allen Endgeräten eine einfache Möglichkeit, der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu widersprechen?
  • Werden Einstellungen im Browser und Betriebssystem, die eine Willensbekundung von Betroffenen klar ausdrücken (wie z.B. Do-not-track-Einstellungen), beachtet?

 

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Ganz einfach Konversionen retten!

Das war das Thema, mit dem sich etracker am vergangenen Mittwoch und Donnerstag auf der dmexco in Köln präsentiert hat.

Mit etracker Analytics lassen sich auch tiefergehende Schwachstellen und Optimierungspotenziale einfach aufdecken. Gleich ob A/B-Testing oder Personalisierung: Konversions-Optimierung ist dank des etracker Optimiser einfach, schnell und effizient umsetzbar – und das für jeden Marketer und ohne Programmierkenntnisse.

Der große Zulauf der insgesamt 41.000 Messebesucher hat uns gezeigt, dass dies Themen sind, die jeden Marketer treiben.

Wir möchten uns bei allen Kunden, Partnern und Interessenten für die anregenden, hilfreichen und netten Gespräche bedanken. Sie alle haben die dmexco 2018 für uns so zu einer erfolgreichen Messe gemacht. Herzlichen Dank!

Ihr etracker Team

Konversionen

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10 Jahre etrackie: Herzlichen Glückwunsch, Olaf!

Diese Woche sind die etrackies dank unzähliger Trecker-Küchlein mit voller Fahrt in die neue Woche gestartet. Der Grund dafür: Olaf Brandt, unser Geschäftsführer, feierte sein 10-jähriges etracker Jubiläum.2008 als Partner Manager gestartet, hat er maßgeblich unseren Indirect Sales mit aufgebaut, um dann ins Product Management zu wechseln, das er ab 2013 als Director Product Management verantwortete. Am 01.07.2015 ist Olaf schließlich in die Geschäftsführung berufen worden.

Auch an dieser Stelle noch einmal: Herzlichen Glückwunsch, Olaf! Vielen Dank für deinen Einsatz, die gute Laune und dafür, dass wir gemeinsam die Online-Welt mit Ideenreichtum und Kreativität revolutionieren. Auf die nächsten 10 Jahre!

 

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Datenschutzgerechtes Tracking für Websites und Apps nach DSGVO

Datenschutz ist seit der Gründung von etracker vor nahezu 20 Jahren fest in der Unternehmens-philosophie verankert. Um den datenschutzkonformen Einsatz unserer Lösungen unter DSGVO und BDSG neu zu gewährleisten, haben wir uns mit den Aufsichtsbehörden abgestimmt, die Datenschutz-Zertifizierung mit erfolgreicher Verleihung des ePrivacyseal-Gütesiegels durchlaufen und uns mit vielen Datenschutzberatern und Fachanwälten ausgetauscht.

Unser dadurch gewonnenes Fachwissen und unsere praktische Erfahrung in Sachen DSGVO-konformes Tracking möchten wir hier mit Ihnen teilen.

Mehr erfahren? Hier geht es zu unserem Whitepaper.

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Die etrackies zum 8. Mal beim HSH Nordbank Run

710 Teams, 21.862 Teilnehmer und darunter 12 etrackies.

Dem Wetter zum Trotz ist selbstverständlich auch in diesem Jahr wieder ein etracker Team beim HSH Nordbank Run gestartet. Und wie immer waren mit am Start: Ehrgeiz, Teamgeist und eine Menge Spaß!

4 km durch die Hamburger HafenCity – und das für einen guten Zweck. 162.500 Euro gingen in diesem Jahr als Spende an die Initiative „Kinder helfen Kindern“ des Hamburger Abendblattes.

HSH Nordbank Run 2018

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etracker diskutiert: „DSGVO: Fluch oder Segen für den Beschäftigtendatenschutz?“

Unsere Datenschutzbeauftragte Elke Hollensteiner ist der Einladung des Hamburg@work Women’s Club gerne gefolgt, um  25 Tage nach dem 25. Mai (dem unmittelbaren Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung in allen EU-Staaten) mit einem hoch interessierten Publikum angeregt über die neue Gesetzgebung zu diskutieren.

Wenngleich ihr Fokus auf dem Datenschutz in der digitalen Welt liegt, stand diesmal der Beschäftigtendatenschutz im Mittelpunkt. Gemeinsam mit  Susanne Becker und Carolin Postel, RAs bei der Kanzlei Vahle Kühnel Becker in Hamburg, wurde der Frage nachgegangen: „DSGVO: Fluch oder Segen für den Beschäftigtendatenschutz?“

Unser Fazit: Datenschutz ist wichtig und richtig, jedoch haben es die Aufsichtsbehörden an vielen Stellen versäumt, Hilfestellungen z. B. in Form von Mustervorlagen zu geben, so dass gerade kleine Unternehmen noch heute oftmals nicht wissen, wie sie die Gesetzesvorgaben umsetzen sollen.

Elke Hollensteiner und Carolin Postel im Interview nach der Veranstaltung kann man sich auf der Facebook-Seite von Hamburg@work ansehen.

Zum Video

Business Breakfast
Hamburg@work BusinessBreakfast Women’s Club am 19.06.2018
Beschäftigungsdatenschutz
Elke Hollensteiner (Datenschutzbeauftragte etracker GmbH) und Carolin Postel (Fachanwältin für Arbeitsrecht bei VAHLE KÜHNEL BECKER)

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+24% Engagement-Steigerung durch integriertes Headline-Testing

Mit diesem Präsentationstitel begeisterte Olaf Brandt am vergangenen Donnerstag das Publikum auf der Ideastorm Stage beim newscamp 2018 in Augsburg.

Als Digitalkonferenz für Verlag und Medienunternehmen richtete sich die newscamp bereits zum fünften Mal mit internationalen Sprechern gezielt an die deutschsprachige Verlags- und Medienwelt und informiert in Vorträgen und Workshops über aktuelle Themen und Trends in der digitalen Welt.

Da durfte ein Blick auf Google und Facebook nicht fehlen. Ken Doctor, international renommierter Internet-Experte, Autor und Dozent, mahnte in seiner Key Note zu einer gesunden Portion Misstrauen im Umgang mit den Internet-Giganten: „Google und Facebook sind nicht eure Freunde“ lautete seine Botschaft. Man müsse sich nur vor Augen führen, dass 89 Prozent der Zuwächse im digitalen Werbemarkt allein bei diesen beiden mächtigen Internet-Konzernen verbleiben.

Und natürlich war auch die EU-DSGVO eins der Themen, das das Publikum trieb. Kristin Benedikt, Referatsleiterin Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht, stand nach ihrem Vortrag für rege Diskussionen mit dem Publikum zu Verfügung.

Auf der Ideastorm Stage öffneten Online-Experten wie Olaf Brandt den Blick für innovative Lösungen. Redakteure für Content-Optimierung begeistern. Wie das geht? Mit ins CMS integriertem Headline-Testing, Content Recommendations und personalisierter Artikel-Sortierung. Und alles natürlich datenschutzkonform!

Einfach mal Headline-Testing testen!

Rufen Sie uns hierzu gern an: 040 55 56 59 50.

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