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Permission Marketing

Das Marketing der Zukunft überlässt den Nutzern die Entscheidung, ob sie auf dem Laufenden gehalten werden möchten oder nicht.

Das Konzept des Permission Marketings ist heute so aktuell wie nie zuvor – und dabei ist es gar nicht neu. Denn schon vor rund 20 Jahren hat der amerikanische Marketing-Guru Seth Godin den Begriff des Permission Marketings in seinem gleichnamigen Bestseller geprägt:

„Erlaubnisbasiertes Marketing ist das Privileg (nicht das Recht) erwartete, persönliche und relevante Werbung an Personen zu senden, die diese erhalten möchten.“ 1

Permission Marketing wird seitdem häufig mit E-Mail Newsletter Marketing gleichgesetzt; schließlich verlangen werbliche E-Mails per Gesetz die vorherige Einwilligung der Empfänger per Double-Opt-In.

Neuere Permission Marketing Kanäle wie Push Notifications setzen nicht nur eine Einwilligung voraus, sondern schließen sogar Spam gänzlich aus, indem der Browser oder das Betriebssystem den An- und Abmeldeprozess vorgibt.

Ebenso managen bei Online-Diensten wie Facebook, Instagram und Twitter die Plattformen das Abonnieren und Entfolgen von Benutzern. Damit zählen sie einerseits zu den Permission Marketing Kanälen, bieten aber andererseits auch ungefragte Werbemöglichkeiten.

Die Idee des Erlaubnis-Marketings geht jedoch weit über die reine Frage der Einwilligung hinaus. So verspricht Seth Godin im Untertitel seines besagten Buches zum Permission Marketing:

„Wie Sie aus Fremden Freunde machen und wie Freunde zu treuen Kunden werden.“2

Es geht somit darum, die Kundenbindung und den Kundenwert ins Zentrum der Marketing-Aktivitäten zu rücken. Das Unternehmen muss es sich sozusagen „verdienen“, mit dem Kunden oder Interessenten in Kontakt bleiben zu dürfen. Denn der Kunde entscheidet immer stärker, von wem er über welche Kanäle welcherart Inhalte empfangen möchte. Und: Er kann sich auch jederzeit auf einfache Art wieder „ausklinken“. Aber mit wertvollen Inhalten versorgt, bleiben Nutzer nicht nur dabei, sondern fühlen sich zugehörig und intensiv verbunden.

Warum ist Permission Marketing (wieder) so aktuell?

Unternehmen müssen gegen eine stetig wachsende Werbeflut, Walled-Garden-Plattformen und Tracking-Schutz ankämpfen. Die Möglichkeiten programmatischer Werbung haben zwar vermocht, die Streuverluste ungefragter Werbeansprache zu verringern, dennoch verliert Werbung an Wirkungskraft. Es wird immer schwieriger, die Aufmerksamkeit von Nutzern zu gewinnen, zu halten oder sie gar zum Klicken oder Kaufen zu aktivieren. Außerdem stumpfen wir angesichts der Fülle an Angeboten, Neuheiten und Deals immer mehr ab.

Programmatic Advertising gerät zudem durch rechtliche und Browser-seitige Einschränkungen unter Druck. Sollten die Aufsichtsbehörden Ernst machen und wie angekündigt die Pflicht zu informierten, aktiven, freiwilligen Cookie-Einwilligungen verfolgen, hat das genauso massive Auswirkungen wie Apples und Mozillas  sich kontinuierlich verschärfende Intelligent Tracking Protection.

Einen Ausweg bietet Permission Marketing, das weder durch Ad Blocking oder Ad Fraud noch durch Cookie-Löschen beeinträchtigt wird. Es adressiert Empfänger, die dein Produkt oder deine Dienstleistung wirklich interessiert. Beim erlaubnisbasierten Marketing liegen damit die Erfolgschancen generell höher als bei öffentlicher Werbung, denn die Botschaften wurden angefordert und der Empfänger rechnet mit ihnen.

Veränderte private Kommunikation verändert die Marketing-Kommunikation

Messenger wie Whatsapp sowie Dienste wie Facebook, Instagram und Snapchat haben die private Kommunikation merklich verändert. Gefragt sind kleinere „Kommunikations-Häppchen“, dafür aber mit höherer Frequenz. Zudem vermengen sich in den neueren Permission Marketing Kanälen privater Austausch mit professioneller Marketing-Kommunikation. Das eröffnet die Chance einer intensiveren Bindung der Kunden und Interessenten durch häufigere und moderne Ansprache.

Alle ringen um Aufmerksamkeit auf dieser virtuellen Bühne. Damit steigen auch die Ansprüche an die Marketing-Kommunikation: Sie soll ansprechen, begeistern, inspirieren, involvieren und eine emotionale Verbindung herstellen.

Best-practices für erfolgreiches Permission Marketing

Selbstbestimmung

Zur Selbstbestimmung gehört, dass Nutzer den von ihnen präferierten Kanal auswählen dürfen. Unternehmen stellen sogar fest, dass bei parallelem Anbieten von E-Mail Newslettern und News per Web Push kaum eine Kannibalisierung stattfindet, sondern vielmehr zusätzliche Abonnenten gewonnen werden. Daher ist es empfehlenswert, nicht nur auf einer Plattform oder einem Kanal aktiv zu sein, sondern alle relevanten Plattformen und Kanäle abzudecken.

Der erlaubnisbasierte Marketingansatz zielt zudem darauf ab, vor der direkten Ansprache das Opt-In des Nutzers einzuholen. Darüber hinaus kann es ebenfalls hilfreich sein, den Nutzer beim „Abonnieren“ selbst darüber entscheiden zu lassen, zu welchen Themen oder Anlässen er Informationen erhalten möchte und dieses nicht nur auf Basis des getrackten Verhaltens anzunehmen  Dies drängt sich insbesondere dann auf, wenn ein sehr bunter beziehungsweise heterogener Blumenstrauß an Angeboten offeriert wird.So kann die spätere Relevanz der Nachrichten für den Nutzer seine Motivation zur Einwilligung erhöhen.

Direktheit

Es ist großartig, wenn man es beispielsweise in den Instagram-Feed seiner Nutzer schafft. Aber es ist gefährlich, gänzlich von den Konditionen und Algorithmen der Netzwerke abhängig zu sein, wenn es um den Zugang zu seinen eigenen Nutzern geht. Daher gilt bei Content Distribution und Remarketing das Prinzip „Owned Media first“.

Aber auch innerhalb der eigenen Kanäle gibt es noch einmal gravierende Unterschiede, was die Direktheit der Auslieferung anbelangt. So müssen  E-Mails bekanntermaßen im Postfach der Nutzer erst einmal mittels prägnantem Betreff um Aufmerksamkeit buhlen. Besonders schwierig wird es, wenn die Nachrichten von Google im „Werbung“-Tab einsortiert werden. Demgegenüber erscheinen Push Notifications aus dem Browser, der App oder Wallet Card direkt auf dem Bildschirm der Nutzer und müssen nicht erst von ihnen geöffnet werden. Das erhöht automatisch auch die Klickrate enorm.

Personalisierung

Mit Permission Marketing sprichst du jemanden an, der offensichtlich Interesse an deinem Produkt oder deiner Dienstleistung hat. Somit ist schon einmal per se eine hohe Relevanz deiner Nachrichten gegeben. Besonders attraktiv sind personalisierte Inhalte, die zur aktuellen Position innerhalb der Customer Journey oder zu den Interessen und Präferenzen passen. Mit personalisierter Ansprache verhinderst du einerseits negative Erlebnisse, wenn zum Beispiel ein vor kurzem gekaufter Artikel nun zum Sonderpreis angepriesen wird. Andererseits vermag Personalisierung den Nutzwert besonders zu steigern, indem beispielsweise Angebote und Tipps passend zu gerade angeschauten oder gekauften Artikeln versendet werden.

In den Netzwerken kann man sich bestenfalls bei der Personalisierung auf dort verfügbare Profildaten stützen, bei den eigenen Kanälen hingegen kommen das eigene CRM und Tracking als Datenquelle beziehungsweise Auslöser ins Spiel. Hier bieten Marketing Automation Lösungen, die ein umfangreiches integriertes Tracking zur Segmentierung und Triggering von Kampagnen-Workflows anbieten, einen deutlichen Vorteil und vielfältige Möglichkeiten.

Kreativität

Experimentierfreude ist sowohl bei der Gestaltung von Opt-In-Einladungen als auch bei den Nachrichten gefragt. Beim Opt-In gibt es eine große Bandbreite an Formen vom direkt bildschirmfüllenden Pop-Up zu Besuchsbeginn auf der Website bis hin zu mehr oder weniger versteckten Kanal-Symbolen im Footer.

Abwechslung ist auch bei Anlässen und Inhalten gefragt. Es geht nicht nur um Schnäppchen, sondern auch um Unterhaltung, den Blick hinter die Kulissen und vieles mehr. Vielleicht ist der Weltnudeltag oder Weltnettigkeitstag eine Nachricht wert auch für dich eine Nachricht wert?

Ebenso erfordern erfolgreiche Personalisierung und Automatisierung Kreativität und ein iteratives Vortasten und Ausprobieren.  Ein angebundenes umfangreiches Tracking macht die Optimierung sehr viel einfacher, da nicht jede Veränderung des Regelwerks mit Eingriffen in die Website einhergehen muss.

Vorteile von Permission Marketing

Permission Marketing bringt sowohl für deine Nutzer als auch für dich als Anbieter viele Vorteile mit sich:

Erfolgssteigerung

Ein Opt-In vergibt man nur an ausgewählte Anbieter. Mit Permission Marketing wirst du also nie alle deine Nutzer erreichen. Dafür erreichst du aber diejenigen, die dies auch ausdrücklich wünschen. Das erhöht automatisch Engagement und Conversion Rates.

Kostensenkung

Für erwünschte Werbung ist die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer, blockiert oder ignoriert zu werden. Zudem gibt es weder Streuverluste noch bist du von den Algorithmen und Kostenmodellen der Plattformen abhängig.  . Unabhängiger und günstiger ist meist der Versand von Nachrichten über eigene Kanäle. Und: Kunden zu halten ist um ein Vielfaches billiger als neue  zu gewinnen.

Starke Kundenbindung

Mit Permission Marketing kannst du deine Content Distribution voranbringen und Nutzer zurück auf deine Website holen. Insbesondere gibt dir erlaubnisbasiertes Marketing die Chance, eine dauerhafte Bindung zu deinen Nutzern aufzubauen. Die neuen Push Notification Kanäle sind hervorragend geeignet, um die Anzahl der Touchpoints zu erhöhen und auch kleinere News zu verbreiten.

Rechtssicherheit

Mit der Einwilligung gehst du vielen Datenschutz-rechtlichen Problemfeldern aus dem Weg. Push Notifications machen es noch einmal sicherer, da sie keinerlei persönliche Daten erfordern.

Auch ich als  Nutzer profitiere von Permission Marketing:

  • Ich spare mir den Besuch der Website, Erstellung von News-Feeds oder Ähnlichem, um Neuigkeiten automatisch mitzubekommen.
  • Ich verpasse keine Angebote mehr und erhalte vielfach exklusive Vorteile.
  • Ich werde als treuer Bestandskunde wertgeschätzt.
  • Ich kann bestimmen, von wem ich (Werbe)Botschaften erhalte und von wem nicht.

Fazit: Deine Nutzer bekommen, was sie wollen und du profitierst von langfristigen hochwertigen Kundenbeziehungen.

1) Seth Godin: Permission Marketing: Kunden wollen wählen können. Wie Sie aus Fremden Freunde machen und wie Freunde zu treuen Kunden werden, 01.01.2001.

2) Seth Godin: Permission Marketing: Kunden wollen wählen können. Wie Sie aus Fremden Freunde machen und wie Freunde zu treuen Kunden werden, 01.01.2001.

Der Beitrag Permission Marketing erschien zuerst auf etracker.com.

Rettung für Daten-getriebenes Marketing

In einer bisher einmaligen Aktion seit Inkrafttreten der DSGVO haben sich die Aufsichtsbehörden von 14 Bundesländern und sogar des Bundes eindeutig übereinstimmend positioniert: Der Einsatz von Google Analytics erfordert, egal in welcher Konstellation, die vorherige Einwilligung der Website-Besucher.

Wird die Pflicht zu informierten, aktiven, freiwilligen Einwilligungen in die Nutzung und Zusammenführung der Daten durch Google erfüllt, leidet jedoch die Datenbasis gewaltig, so dass eine aussagekräftige Web-Analyse in der Regel nicht mehr möglich ist.

Eine Alternative bietet hier etracker Analytics: Der Einsatz von etracker Analytics erfordert dank reiner Datenverarbeitung im Auftrag, Privacy by Design und Cookie-less Tracking by Default keine Einwilligung. Kampagnen-Tracking mit UTM-Parametern, Schnittstelle zu Google Ads für die automatisierte SEA-Optimierung, automatisiertes Event-Tracking und vieles mehr machen die Migration reibungsfrei.

In einem Video vom 12.12.2019 klären Olaf Brandt und Christian Bennefeld auf über:

Rechtslage

  • Aktuelle rechtliche Lage beim Tracking & Retargeting
  • Zusammenspiel Einwilligungen, Cookies und berechtigtes Interesse
  • Best Practice für hohe Datenqualität

Praktische Umsetzung

  • etracker einwilligungsfrei nutzen
  • Google Analytics friktionsfrei migrieren
  • Remarketing modernisieren

Schauen Sie sich das Webinar-Video an oder die Folien der beiden Vortragsteile.

Die Anleitungen zu den Ausführungen finden Sie hier:

Weitere Informationen zum Thema können Sie unserem Whitepaper
Gemäß DSGVO und Cookie-Richtlinie: Webanalyse ohne Rechtsrisiko und Datenverlust
entnehmen.

Einen Auszug des datenschutzrechtlichen Ergänzungsgutachtens zu etracker können Sie hier einsehen.

Der Beitrag Rettung für Daten-getriebenes Marketing erschien zuerst auf etracker.com.

15 Aufsichtsbehörden erklären Google Analytics ohne Wenn und Aber als einwilligungspflichtig

Das hat es bislang noch nicht gegeben: In einer konzertierten Aktion fordern 15 deutsche Aufsichtsbehörden Website-Betreiber auf, Google Analytics nicht ohne wirksame Einwilligung einzusetzen. etracker Analytics hingegen kann Cookie-los komplett ohne Einwilligung eingesetzt werden.

Die Aufsichtsbehörden haben in einer Art von „konzertierter Aktion“ durch aufeinander abgestimmte Pressemitteilungen alle Website-Betreiber aufgefordert, Google Analytics nicht länger ohne eine Einwilligung einzusetzen:

Die gemeinsame Position der Aufsichtsbehörden ist damit klar. Aussagen, wonach die Einwilligungspflicht durch Konfigurationen wie IP-Anonymisierung entfallen kann, werden unmissverständlich als veraltet und nicht mehr zutreffend erklärt.

Für den Einsatz von etracker Analytics gilt:

Gemäß Privacy-by-Design kommt etracker jetzt in der Standard-Konfiguration vollständig ohne Cookies aus. Man kann also Datenschutzkonformität, Daten-getriebenes Marketing und Nutzerfreundlichkeit (ohne nervige Einwilligungsdialoge) unter einen Hut bekommen.

Alle Details zum Thema Webanalyse nach dem „EuGH-Cookie-Urteil“ und den Positionspapieren der Aufsichtsbehörden finden Sie in unserem neuen Leitfaden.

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Cookie-Urteil des EUGH: Auswirkungen auf den Einsatz von etracker

Das bedeutet das Urteil allgemein für Website-Betreiber

Der Europäische Gerichtshof hat am 01. Oktober 2019 entschieden, dass die Speicherung von Informationen auf den Geräten von Website-Besuchern, sofern nicht unbedingt erforderlich, einwilligungspflichtig ist. Dies bedeutet für Website-Betreiber:

  • Nicht rein funktionale Cookies dürfen erst nach Einwilligung des Nutzers gesetzt werden.
  • Von einer Einwilligung kann nicht implizit durch Nutzung der Website ausgegangen werden, sondern erfordert eine explizite, aktive bejahende Handlung wie das Anklicken eines Kästchens oder Akzeptieren-Buttons.
  • Die Einwilligung ist nur wirksam, wenn umfassend und klar über die verwendeten Cookies informiert wird, mindestens über die Funktionsdauer der Cookies, wozu sie verwendet werden und wer Zugang zu den Daten erhält.
Wichtig: Getrennt von der Frage der Einwilligungspflicht für Cookies ist die Frage der Einwilligungspflicht für die Verarbeitung personenbezogener Daten ohne Speicherung auf Endgeräten. Das heißt:
  • Wenn andere Formen der Verarbeitung personenbezogener Daten einwilligungspflichtig sind, so erfordert die Einwilligung ebenfalls eine explizite und informierte Zustimmung.
  • Können Verarbeitungsvorgänge auf der Rechtsgrundlage eines berechtigten Interesses durchgeführt werden, so ist nur eine Einwilligung in dabei verwendete Cookies erforderlich. Sofern die Verarbeitung ohne Cookies erfolgt, kann sie weiterhin ohne Einwilligung erfolgen.

Das bedeutet das Urteil für den Einsatz von etracker

Der Einsatz von etracker ist grundsätzlich nicht einwilligungspflichtig, sondern lässt sich mit dem berechtigten Interesse begründen, da die Daten unter anderem nicht Dritten zugänglich gemacht oder zu eigenen Zwecken genutzt werden.

Für die Besuchs- und Besucherverknüpfung setzt etracker Cookies und den Local Storage ein, ist jedoch nicht zwingend darauf angewiesen. Diese Technologien verbessern die Verknüpfung von gemessenen Interaktionen zu Besuchen (erfolgt sonst nur mittels technischem Fingerprinting) und ermöglichen die Wiedererkennung von Besuchern bei wiederholten Besuchen und damit die Bildung von Besuchs-übergreifenden Customer Journeys.

Es ist also nach wie vor so, dass der Einsatz von etracker ohne Einwilligungspflicht erfolgen kann, lediglich das damit verbundene Setzen von Cookies und der Zugriff auf den Local Storage ist an die vorhergehende explizite Einwilligung des Nutzers gebunden.

Zu diesem Zweck stellt etracker einen Parameter zum Einfügen in den Parameterblock des etracker Codes zur Verfügung, der dazu dient, standardmäßig die Speicherung von Informationen auf dem Endgerät des Besuchers zu unterbinden. Weiterhin stellen wir Funktionen bereit, um bei einer Einwilligung von etracker verwendete Cookies zu aktivieren, wieder zu deaktivieren oder den Status abzufragen.

Hier finden Sie alle Informationen zu den Funktionen, um etracker Cookies über eigene Cookie-Banner bzw. Einwilligungsdialoge zu steuern:

https://www.etracker.com/support/etracker-cookies-blockieren/

Mehr Informationen zum Urteil finden Sie hier.

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Stellungnahme zum EuGH Urteil „Facebook Like Button“

Aufgrund des aktuellen EuGH Urteils erreichen uns viele Fragen von Kunden und Partnern, inwieweit der Einsatz von etracker auch davon betroffen ist. Im Folgenden finden Sie unsere Stellungnahme zum Urteil und die Begründung, warum das EuGH Urteil etracker Anwender gar nicht betrifft.

Ausgangssituation

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 29.07.2019 eine wegweisende Entscheidung gefällt, die jeden Website-Betreiber betrifft, der Inhalte von dritten Anbietern einbindet wie beispielsweise Facebook Like Button, Google Maps, Google Analytics oder auch etracker.

In dem vorliegenden Fall, der noch auf Grundlage der Datenschutzgesetzgebung vor Eintritt der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verhandelt wurde, sind verschiedene Rechtsfragen aufgeworfen und beurteilt worden. Insbesondere wurde die Frage zur „Verantwortlichkeit“ von Datenverarbeitungsprozessen auf Webseiten abschließend höchstrichterlich geklärt. Da die Verantwortlichkeiten in der heute gültigen DSGVO praktisch identisch definiert sind, wie in der zugrunde liegenden Datenschutzgesetzgebung, entfaltet diese Entscheidung daher auch heute und für die Zukunft Wirkungskraft innerhalb Europas.

Hintergrund und Streitgegenstand

Der Betreiber eines Webshops hatte den Facebook Like Button als sogenanntes „Social Media Plugin“ in seine Website eingebunden. Hierbei wird bei jedem Besuch einer Seite, die ein solches Plugin enthält, die IP-Adresse des Besuchers an Facebook übermittelt – selbst wenn der Besucher den Facebook Like Button gar nicht klickt. Der EuGH urteilte bereits im Januar 2017, dass IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Damit unterliegt die Datenübermittlung an Facebook unzweifelhaft dem Datenschutzrecht. Zudem ist Facebook mit über zwei Milliarden registrierten Nutzern in der Lage, praktisch jeden Nutzer, der eine Seite mit dem Social Media Plugin besucht, anhand von IDs (z.B. aus Cookies) persönlich zu identifizieren. Die über das Plugin gewonnenen Daten werden von Facebook Website-übergreifend zu detaillierten Persönlichkeitsprofilen verknüpft, die Facebook zu eigenen Zwecken nutzt. Verbraucherschützer klagten über verschiedene Instanzen und bemängelten zum einen, dass über den Verarbeitungsprozess der personenbezogenen Daten durch Facebook nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Zum anderen fehle es an einer wirksamen Einwilligung in den Verarbeitungs­prozess vor dem Verarbeitungsvorgang sowie an einer Widerspruchsmöglichkeit durch den Verbraucher.

Entscheidung des EuGH

Der EuGH stellte nun fest, dass Website-Betreiber für das Erheben personenbezogener Daten beim Besuch des Internetauftritts und für die Weiterleitung der Daten an Facebook gemeinsam mit dem Anbieter des Social Media Plugins verantwortlich sind. Dabei sei es auch nicht erheblich, dass der Website-Betreiber nach der Übermittlung an Facebook gar keinen Zugriff auf die erhobenen Daten habe. Es sei bereits ausreichend, dass der Betreiber von der Datenverarbeitung u.a. durch bessere Werbemöglichkeiten für die betroffenen Besucher bei Facebook profitiere. So erlange sowohl Facebook als auch der Website-Betreiber einen wirtschaftlichen Vorteil und beide seien daher gemeinsam für die Zwecke und Mittel der Datenverarbeitung verantwortlich.

Generelle Auswirkungen des Urteils

Website-Betreiber, die Social Media Plugins verwenden, sind nunmehr angehalten, umfassend über die Datenweitergabe zu informieren und eine Einwilligung zur Datenverarbeitung beim Besucher einzuholen, bevor die Datenweitergabe beginnt. Diese Einwilligung muss wirksam erfasst und entsprechend der heutigen DSGVO dokumentiert werden. Dies gilt auch für andere Plugins und alle eingebundenen Inhalte Dritter wie beispielsweise Instagram, Twitter, Xing oder Trusted Shops. Aber es sind auch „unsichtbare“ Dienste wie Retargeting-Pixel und Website-Tracking betroffen, sofern sie vollständige IP-Adressen verarbeiten oder IDs (z.B. in Cookies) verwenden, die eine persönliche Identifikation des Besuchers ermöglichen.

Auswirkungen des Urteils auf Website Tracking und ähnliche Dienste

Die unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder haben in Deutschland mit Verabschiedung der „Orientierungshilfe der Aufsichtsbehörden für Anbieter von Telemedien“ Anfang April 2019 eine klare Leitlinie für rechtskonformes Tracking unter der DSGVO vorgegeben. Diese Orientierungshilfe (im Folgenden kurz DSK-Papier genannt) steht vollständig im Einklang mit der jetzigen Entscheidung des EuGH. Denn auch sie sieht vor, dass die Einwilligung des Betroffenen vor dem Datenverarbeitungsvorgang einzuholen ist, sofern personenbezogene Daten – also auch vollständige IP-Adressen – durch einen Dritten verarbeitet werden. Darüber hinaus sieht sie auch dann die Notwendigkeit der Einwilligung vor, wenn Daten über einen Betroffenen über verschiedene Websites hinweg gesammelt und zusammengeführt werden. Denn damit ist allein durch die Vielzahl der gesammelten Einzelmerkmale eine Identifikation des Betroffenen möglich, selbst wenn zunächst keine personenbezogenen Daten (wie vollständige IP-Adressen) übermittelt werden. Insbesondere ist auch dann eine Einwilligung notwendig, wenn der Betreiber des eingebundenen Dienstes in der Lage ist, den Nutzer (z.B. unter Zuhilfenahme von IDs aus Cookies) persönlich zu identifizieren, selbst wenn keine vollständigen IP-Adressen verarbeitet werden. Dies ist beispielsweise häufig dann der Fall, wenn der Dienstanbieter Nutzern die Möglichkeit zur Registrierung eines Nutzerkontos anbietet und dabei die Einwilligung zur Datenzusammenführung über verschiedene Websites einholt. Beispiele für derartige Anbieter sind Facebook, Google aber auch Microsoft mit LinkedIn. Werden die Dienste dieser Anbieter (sei es der Facebook Like Button, LinkedIn Button, Google Maps oder Google Analytics) in Webseiten eingebunden, ist zwingend die informierte und freiwillige Einwilligung des Betroffen vor der Datenverarbeitung einzuholen.

Auswirkung auf den Einsatz von etracker

Neben der Notwendigkeit der Einwilligung beschreibt das DSK-Papier die Möglichkeit, die Datenverarbeitung auf das „berechtigte Interesse“ des Website-Betreibers zu stützen, wobei diesem sehr enge Grenzen gesetzt werden:

Der Website-Betreiber hat ein berechtigtes Interesse an der Erfassung statistischer Informationen zur Optimierung des Internetangebotes, sofern die Datenerfassung erforderlich ist und eine Interessenabwägung stattgefunden hat. Der Website-Betreiber hat damit ein berechtigtes Interesse an Tracking, solange eine persönliche Identifikation nicht erforderlich ist und auch keine Website-übergreifende Profilbildung durch den Tracking-Anbieter stattfindet. Denn beides ist nicht erforderlich für die statistische Auswertung und Optimierung seines Angebotes.

Der Einsatz von etracker stellt daher ein berechtigtes Interesse des Website-Betreibers dar und erfordert keine Einwilligung des Besuchers. Dies vor folgendem Hintergrund:

(1) etracker verarbeitet keine vollständigen IP-Adressen

etracker hält sich strikt an die „Privacy by Design“- und „Privacy by Default“-Prinzipien und benötigt für die statistischen Auswertungen keine personenbezogenen Daten. Anders als bei vielen anderen Analytics-Lösungen ist bei etracker keine zusätzliche Implementierung im Tracking Code oder eine aufwendige Konfiguration zur Anonymisierung der IP-Adresse notwendig. Eine Verarbeitung vollständiger IP-Adressen findet bei etracker niemals statt.

(2) etracker hat keine weiteren personenbezogenen Daten

Die von etracker gewonnenen Daten werden stets ausschließlich pseudonym (unter Verwendung einer ID) verarbeitet. Eine Registrierung von Nutzern und die Verknüpfung der Registrierungsdaten mit den verwendeten IDs ist bei etracker nicht möglich.Bei Google werden hingegen die mit Google Analytics gewonnenen Daten stets mit den personenbezogenen Daten aus dem Google Konto zu einem Persönlichkeitsprofil kombiniert, wenn der Nutzer ein Google Konto besitzt und der Zusammenführung nicht aktiv widersprochen hat.

(3) etracker erstellt keine Website-übergreifenden Nutzerprofile

Als Auftragsverarbeiter verknüpft etracker die Daten unterschiedlicher Kunden nicht miteinander und erstellt auch keine Website-übergreifenden Nutzerprofile. Dies ist rechtlich im Rahmen der AGB nicht zulässig und daher auch technisch gar nicht möglich.Anders ist die Website-übergreifende Profilbildung aber genau das Ziel von Anbietern wie Google, die mit Analytics jeden Internet-Nutzer über alle Websites und Geräte genau verfolgen, um umfangreiche Persönlichkeitsprofile zu erstellen. Denn diese dienen dem eigentlichen Geschäftszweck: dem gezielten Ausspielen von Werbung anhand von umfangreichen Persönlichkeitsprofilen.

(4) etracker ist klassischer Auftragsverarbeiter

etracker verarbeitet sämtliche Daten ausschließlich im Auftrag des Kunden und hat keinerlei Rechte an den erfassten Daten. Dem Auftraggeber stehen umfangreiche Weisungs- und Kontrollmöglichkeiten zu – bis hin zur physischen Kontrolle des Rechenzentrums.Diese für die Auftragsverarbeitung wichtigen Rechte und die sich daraus ergebenen Pflichten und Verantwortlichkeiten sind bei Anbietern wie Google in der Regel nicht gegeben, selbst wenn formell ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung geschlossen wird. Die an Google zur Verarbeitung übergebenen Daten gehen ins Eigentum von Google über – und sind letztlich die Währung, in der Google Analytics bezahlt wird.

(5) etracker verarbeitet alle Daten ausschließlich in Deutschland

Die von etracker verarbeiteten Daten werden ausschließlich auf eigenen Servern im Hamburger Rechenzentrum verarbeitet. Es werden keinerlei Cloud-Dienste Dritter verwendet, bei denen die Datenspeicherung unter Umständen außerhalb der EU stattfindet. Alle von etracker verarbeiteten Daten verbleiben in der EU und unterliegen der DSGVO.

Die Voraussetzungen, die zum EuGH Urteil bei Facebook geführt haben, sind daher bei etracker gar nicht gegeben, so dass das Urteil – anders als bei anderen Analytics Anbietern – gar keine Anwendung findet.

Fazit

Auch wenn das aktuelle EuGH Urteil grundsätzlich einschneidende Veränderungen für den Betrieb von Websites mit sich bringt, wirkt es sich nicht auf den Einsatz von etracker aus. etracker Kunden haben im Einklang mit dem DSK-Papier ein berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung und müssen daher nur ihren Informationspflichten zur Datenerhebung im Rahmen der Datenschutzerklärung nachkommen. Eine explizite Einwilligung in die Verarbeitung, wie der EuGH und das DSK-Papier sie fordern, ist nicht notwendig. Dies wird auch durch ein unabhängiges Datenschutz-Audit bestätigt, so dass etracker das ePrivacyseal erhalten hat.

Websites von etracker Anwendern können daher weiterhin ungestört und friktionsfrei besucht werden, und es drohen keine Risiken aufgrund des etracker Einsatzes.

 

 

Der Beitrag Stellungnahme zum EuGH Urteil „Facebook Like Button“ erschien zuerst auf etracker.com.

Browser rüsten auf in Sachen „Tracking Protection“

Die führenden Browser-Hersteller rüsten gerade massiv ihre Privatsphäre-Funktionen auf. Offensichtlich hat Datenschutz das Thema Geschwindigkeit als top Argument bei der Browserwahl abgelöst. Im Visier der Schutzmaßnahmen ist eigentlich nicht die Web-Analyse, sondern vielmehr das Tracking über verschiedene Website-Anbieter hinweg, wie es große Online-Plattformen und Werbenetzwerke betreiben. Dabei dreht sich mal wieder alles um Cookies.

Auch etracker setzt für Web-Analyse und Browser-Benachrichtigungen Cookies ein. Doch wir haben bereits Lösungen für Sie!

Third-Party Cookie ade!

Tracking ProtectionBegonnen hat Apple mit dem Safari-Browser, der bereits seit vergangenem Jahr Cookies von Drittanbietern standardmäßig blockiert. Jetzt zieht Mozilla mit dem Firefox-Browser in der neuen Version nach. Auch Microsoft hat für den neuen Edge-Browser weitere Einstellungs-Möglichkeiten angekündigt. Und Google hat erklärt, zukünftig einfach erkenntlich zu machen, wenn Cookies für Cross-Site-Tracking genutzt werden.

Bei etracker sind wir schon lange nicht mehr auf Third-Party Cookies angewiesen, sondern setzen primär auf First-Party Cookies. Insofern haben die aktuell getätigten Änderungen der Standard-Einstellungen keine maßgeblichen Auswirkungen auf die mit etracker Analytics erhobenen Daten. Auch verschiedene Subdomains (also z. B. www.abc.de und blog.abc.de) sind nicht betroffen, da diese sich ein First-Party Cookie teilen.

Cookie-Laufzeit 7 Tage

Cookies werden in sog. First- und Third-Party Cookies unterteilt, je nachdem, ob diese von der Domain kommen, die Nutzer gerade aufrufen (First-Party), oder von einer externen Domain (Third-Party). Bei First-Party Cookies kann man weiterhin unterscheiden, ob diese client- oder serverseitig gesetzt werden. Clientseitige Cookies können auch zum Verfolgen von Nutzern über mehrere Websites hinweg verwendet werden. Um das zumindest deutlich einzuschränken, werden in Kürze clientseitige Cookies in Safari- und Firefox-Browsern auf eine Gültigkeit von sieben Tagen begrenzt. Somit könnten Konversionen nur Kampagnenkontakten innerhalb einer Woche vor der Konversion zugerechnet werden. Auch wären Aussagen über die (eindeutige) Anzahl der Besucher und Wiederkehrraten jenseits von sieben Tagen erschwert.

etracker wird daher für alle Kunden eine längere Cookie-Laufzeit mittels „local storage“ aktivieren. Einzige Einschränkung ist, dass so kein Cross-Subdomain-Tracking mehr möglich sein wird. Für diesen Fall bieten wir in Kürze aber die Möglichkeit, serverseitig ein First-Party Cookie zur Wiedererkennung zu setzen, was geringe Konfigurationen des Webservers erfordert.

Die Web-Analyse mit etracker ist somit nicht in Gefahr. Wir sind bestens auf die Änderungen vorbereitet und stehen nicht im Fokus der Maßnahmen, da wir keine Daten anbieterübergreifend zusammenführen oder teilen. Hingegen wird sich Einiges im Ad Remarketing verändern. Wie gravierend dies ausfällt, wird man sehen müssen. Im Bereich Online-Werbung muss man das Thema sehr ernst nehmen, zumal selbst Mark Zuckerberg auf der letzten F8 Entwicklerkonferenz verkündet hat: „The future is private“.

Die Zukunft von Remarketing

Nicht nur die Browser-Hersteller haben der domainübergreifenden Profilbildung den Kampf angesagt, auch die offiziellen Stellen, ob Deutsche Datenschutzkonferenz (DSK) oder Europäischer Datenschutzausschuss (EDSA), haben sich klar zum rechtskonformen Tracking positioniert. Ob nur noch mit expliziter Einwilligung à la „Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten an Facebook und Google übermittelt werden, damit ich über deren Dienste wiedergefunden und mit zugeschnittener Werbung erreicht werden kann“ oder nur noch kurzfristige Erinnerungen an stehengelassene Warenkörbe: Ad Remarketing wird in Zukunft nur noch deutlich eingeschränkt möglich sein.

Deshalb gewinnen die eigenen Kommunikations-Kanäle und der direkte Draht zu den eigenen Nutzern immer mehr an Bedeutung. Aktuell gibt es noch viel Potenzial bei E- und Direct Mailings sowie bei Web-, App- und Messenger Push, das Unternehmen ausschöpfen können. Das gilt sowohl für das gezielte Einholen von Opt-Ins als auch für die Möglichkeiten der personalisierten und verhaltens-getriggerten Ansprache. Hier gilt es, sich jetzt richtig aufzustellen und Anpassungen vorzunehmen, um Chancen zu nutzen bzw. negative Effekte auszugleichen.

Unser Tipp: Starten Sie jetzt mit Remarketing und Marketing Automation via Browser-Benachrichtigungen. Unser neues Produkt signalize macht´s möglich. Damit setzen Sie auf einen Kanal, der perfekt zur heutigen Kommunikation passt und standardmäßig „Privacy by Design“ der Browser umsetzt.

Der Beitrag Browser rüsten auf in Sachen „Tracking Protection“ erschien zuerst auf etracker.com.

Endlich Klarheit zum DSGVO-konformen Tracking

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt schon seit fast einem Jahr, jedoch war bislang unklar, wie diese konkret im Internet anzuwenden ist. Seit wenigen Tagen ist die Unsicherheit und das rechtliche Vakuum vorbei, denn endlich haben die Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder klar Stellung bezogen:

Die Orientierungshilfe der Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden macht unmissverständlich deutlich, dass eine Datenverarbeitung mit Google Analytics erst nach einer selbstbestimmten und informierten Einwilligung der Betroffenen stattfinden darf, während bei etracker eine Widerspruchslösung ausreicht.

Warum erst jetzt und nicht direkt zum 25. Mai 2018?

Im vergangenen Jahr wurde noch auf eine Verabschiedung der ePrivacy-Verordnung (ePV) gehofft, die ergänzend zur Datenschutzgrundverordnung die elektronische Kommunikation regeln soll. Allerdings konnten in den vergangenen Monaten auf europäischer Ebene kaum Fortschritte bei den Verhandlungen erzielt werden. Insofern mussten wir zwar lange Zeit auf Klarheit warten, können uns jetzt aber erst einmal voll und ganz auf die DSGVO und die dazugehörige Stellungnahme der Datenschutzkonferenz stützen. In dem Papier heißt es: „Es bleibt daher bei der generellen Anwendung der Regelungen der DSGVO“.

Wie sehen die Regelungen für Tracking von Online-Diensten jetzt genau aus?

Wir haben für Sie die wesentlichen Stellen herausgestellt. Das vollständige Dokument der Aufsichtsbehörden finden Sie hier.

Google Analytics im Gegensatz zu etracker nur mit Einwilligung einsetzbar

Auch wenn nicht namentlich aufgeführt, ist klar, dass Google Analytics gemeint ist, wenn von Analysediensten gesprochen wird, „die Nutzungsdaten über die Grenze der Website hinweg mit Daten von anderen Websites zusammenführen“. Schließlich erklärt Google selbst in seiner Datenschutzerklärung Stand: 25.05.2018 (Wirksamkeit):

„Wenn Sie Websites besuchen, auf denen Google Analytics eingesetzt wird, werden Google und der Google Analytics-Kunde gegebenenfalls Daten über Ihre Aktivitäten auf dieser Website mit Aktivitäten auf anderen Websites verknüpfen, auf denen ebenfalls unsere Werbedienste genutzt werden.“

Aus der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zu den Kriterien der Erforderlichkeit und Erwartung:

„Erforderlichkeit meint, dass die Verarbeitung geeignet ist, das Interesse […] des Verantwortlichen zu erreichen, wobei kein milderes, gleich effektives Mittel zur Verfügung steht.“

„Beispiel: Der Verantwortliche betreibt eine Website und möchte wissen, wie sein Online-Angebot angenommen wird und ob gegebenenfalls Verbesserungen erforderlich sind. Dazu möchte er wissen, wie viele Nutzer die Website in einem bestimmten Zeitraum besuchen, welche Geräte die Nutzer verwenden und welche Spracheinstellungen sie haben. Der Verantwortliche benötigt diese Informationen, um sein Webangebot zu optimieren und die Darstellung an die Endgeräte anzupassen.

Die Messung der Reichweite und die sich daraus ergebenden Informationen sind geeignet, um das Web-angebot anzupassen (berechtigtes Interesse). Setzt der Website-Betreiber hierfür ein Analyse-Tool ein, welches Daten über das Nutzungsverhalten betroffener Personen an Dritte weitergibt (z.B. soziale Netzwerke oder externe Analysedienste, die Nutzungsdaten über die Grenze der Website hinweg mit Daten von anderen Websites zusammenführen), ist dies nicht mehr erforderlich. Das Ziel – Reichweitenmessung – kann auch mit milderen, gleich geeigneten Mitteln erreicht werden, die deutlich weniger personenbezogene Daten erheben und diese nicht an Dritte übermitteln“

„Im Hinblick auf die Einbindung von Diensten Dritter erwartet ein Nutzer üblicherweise nicht, dass an diese Dritten, zu denen der Nutzer regelmäßig keine Beziehungen unterhält, Informationen darüber weitergegeben werden, welche Websites er besucht oder welche Apps er nutzt. Jedenfalls dann, wenn die Dritten die Nutzerdaten zu eigenen Zwecken weiterverarbeiten, sind die Folgen und potentiellen Risiken für die Interessen, Grundfreiheiten und Grundrechte der betroffenen Personen weder einschätz- noch bewertbar.“

Vorsicht vor Cookie-Bannern

Auch wenn so genannte „Cookie-Banner“ auf vielen Websites vorgefunden werden, sind sie nicht geeignet, um gültige Einwilligungen einzuholen. Die Anforderungen für wirksame Einwilligungen sind alles andere als einfach zu erfüllen:

„Die Nutzung von Cookies ist nicht per se einwilligungsbedürftig. Entsprechende Banner sollen daher nur eingesetzt werden, wenn tatsächlich eine Einwilligung notwendig ist.“

„[…K]onkludente Verhaltensweisen wie „Stillschweigen, bereits angekreuzte Kästchen oder Untätigkeit der betroffenen Person“ [stellen] keine Einwilligungen [dar].“

„Eine Verarbeitung personenbezogener Daten ohne ausreichende Kenntnis der betroffenen Personen über die jeweiligen Datenverarbeitungsvorgänge, über die jeweils einbezogenen Dritten sowie ohne Möglichkeit der gesonderten Zustimmung führt zur Unwirksamkeit der Einwilligung und erfolgt daher ohne Rechtsgrund.“

„Erst wenn der Nutzer seine Einwilligung(en) durch eine aktive Handlung, wie zum Beispiel das Setzen von Häkchen im Banner oder den Klick auf eine Schaltfläche abgegeben hat, darf die einwilligungsbedürftige Datenverarbeitung tatsächlich (durch technische Maßnahmen sichergestellt) stattfinden.“

„Auch genügt es für eine Einwilligung i. S. d. DSGVO nicht, wenn, wie bei vielen einfachen Cookie-Bannern im Web, ein Hinweis auf das Setzen von Cookies zusammen mit einem „OK“-Button erfolgt. In diesen Fällen fehlt es an der nach Art. 7 DSGVO erforderlichen Freiwilligkeit, wenn die betroffenen Personen zwar „OK“ drücken können, aber keine Möglichkeit erhalten, das Setzen von Cookies abzulehnen.“

Gut, dass etracker unabhängig als DSGVO-konform im Rahmen der Interessenabwägung geprüft und zertifiziert wurde

Die Einhaltung der Regelungen von DSGVO wurde für etracker Analytics, etracker Optimiser und signalize unabhängig geprüft, zertifiziert und mit dem Datenschutz-Gütesiegel ePrivacyseal ausgezeichnet. Insbesondere wurde bestätigt, dass eine Einwilligungspflicht nicht vorliegt. Dadurch lassen sich auch diese DSK-Anforderungen erfüllen:

„Verantwortliche müssen im Rahmen ihrer Rechenschaftspflicht aus Art. 5 Abs. 2 DSGVO nachweisen, dass die Verarbeitung personenbezogener Daten rechtmäßig erfolgt. Dies bedeutet, dass Verantwortliche vorab prüfen und dokumentieren müssen, auf welchen Erlaubnistatbestand sie die Verarbeitung stützen.“

„Verantwortliche sollten sich bewusst machen, dass die Interessenabwägung im Rahmen des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO eine substantielle Auseinandersetzung mit den Interessen, Grundrechten und Grundfreiheiten der Beteiligten verlangt und auf den konkreten Einzelfall bezogen sein muss. Unzureichende oder pauschale Feststellungen, dass eine Datenverarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO zulässig sei, erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen.“

Sollten Sie Fragen hierzu haben, freuen wir uns auf den Austausch mit Ihnen.

 

Der Beitrag Endlich Klarheit zum DSGVO-konformen Tracking erschien zuerst auf etracker.com.

Vorsicht vor Cookie-Hinweisen

Aktuell geht insbesondere das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) gegen Website-Betreiber vor, die sogenannte Cookie-Banner im Zusammenhang mit Tracking-Lösungen einsetzen. Siehe hierzu

https://www.lda.bayern.de/media/pm2019_2.pdf

https://www.lda.bayern.de/media/sid_ergebnis_2019.pdf (ab Folie 20)

Irrtümlicherweise glauben viele Verantwortliche, diese Hinweise auf den Einsatz von Cookies seien im Rahmen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hilfreich, erforderlich oder sogar für die Einholung von Einwilligungen ausreichend.

Tatsächlich sind Cookie-Banner nicht nur für Nutzer störend, sie sind insbesondere im Rahmen der DSGVO irreführend und können sich sogar rechtlich negativ auswirken.

Warum sind Cookie-Banner kontraproduktiv in Bezug auf die DSGVO?

Gemäß Artikel 6 DSGVO dürfen Cookie-Kennungen nur dann eingesetzt werden, wenn mindestens eine von drei Voraussetzungen erfüllt ist, nämlich:

  1. Cookies sind rechtlich und technisch unbedingt erforderlich beispielsweise, um eine Bestellung zu tätigen oder damit sich Nutzer einloggen können.
  2. Die mittels Cookies verarbeiteten Daten helfen dem Website-Betreiber bei einem berechtigten Zweck, während die Auswirkungen auf die Privatsphäre der Nutzer nicht überwiegen dürfen.
  3. Der Nutzer hat eingewilligt, dass bestimmte Cookies gesetzt werden dürfen.

Schauen wir uns nun zu jedem der drei Voraussetzungen die Auswirkungen auf das Einholen von Einwilligungen und dazugehörige Datenschutzhinweise an:

Fall a)
Erforderlichkeit: In der eigentlichen Datenschutzerklärung Ihrer Webseite sollten Sie erklären, dass Cookies eingesetzt werden, die grundsätzliche Funktionsweise von Cookies sowie welche Cookies Sie einsetzen, was diese tun, deren Funktionsdauer sowie ob Dritte auf die Cookies Zugriff erhalten. Ein einfacher Cookie Hinweis a la „Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.“ ist nicht ausreichend. Genauso wenig ist es erforderlich, mittels eines Popups auf die Datenschutzerklärung hinzuweisen. Es reicht vielmehr ein Link beispielsweise im Footer jeder Seite.

Fall b)
Interessensabwägung: Erfolgt der Einsatz von Cookies zu sogenannten berechtigten Zwecken muss zusätzlich zu einem Passus über Cookies in der Datenschutzerklärung noch über die Zwecke des Einsatzes informiert werden und der Nutzer muss die Möglichkeit erhalten, der Datenverarbeitung für die Zukunft zu widersprechen. Ebenso wie unter (a) ist ein einfacher Cookie-Hinweis weder erforderlich noch ausreichend.

Fall c)
Einwilligungspflicht: Wird mittels des Einsatzes von Cookies stärker in die Privatsphäre der Nutzer eingegriffen, etwa wenn Dritte Zugang zu den Daten erhalten, sensible Daten erhoben oder Webseiten-übergreifende Nutzerprofile damit erstellt werden, dürfen dafür genutzte Cookies erst dann gesetzt werden, wenn Einwilligungen der Nutzer rechtmäßig eingeholt wurden. Zur Rechtmäßigkeit gehört, dass

  • die Einwilligung freiwillig erfolgt und Nutzer auch einfach ablehnen beziehungsweise Einwilligungsbanner schließen können.
  • die Einwilligung informiert erfolgt bezüglich Zweck, Umfang, Weitergabe an Dritte usw.
  • die Einwilligung explizit erfolgt und Nutzer aktiv zustimmen, also nicht in dieser Art: „Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.“
  • die Einwilligung vorab erfolgt bevor Cookies gesetzt und Daten erfasst werden.
  • die Einwilligung differenziert erfolgt und Nutzer bei verschiedenen Zwecken, Arten und Lösungen auch einzeln zustimmen und ablehnen können.
  • die Einwilligung dokumentiert wird und nachgewiesen werden kann.

Wie man sieht, ist das Einholen rechtmäßiger Einwilligungen gar nicht so einfach. Ein simpler Cookie-Hinweis wird den Anforderungen keinesfalls gerecht. Wenn man also eine Einwilligung benötigt, helfen keine halben Sachen.

Ein Cookie-Banner hilft also in keinem dieser drei Fälle, sondern schadet eher. Einerseits nerven die Hinweise Ihre Besucher, außerdem stört sich die Datenschutzaufsicht daran. Cookie-Banner erwecken den Eindruck, dass das Tracking und Setzen von Cookies auf der Einwilligung der Nutzer basiert. Und dann sagen die Aufsichtsbehörden zurecht: Wenn das Setzen von Cookies mit der Einwilligung von Nutzern begründet wird, muss die Einwilligung rechtmäßig erfolgen: Cookie-Banner heißt keine wirkliche Zustimmung, also kein DSGVO-konformes Tracking. Gemäß DSGVO sollte man daher lieber auf Cookie-Banner verzichten, da sie eher schaden als helfen.

Was ist mit der Cookie-Richtlinie?

Kurz gesagt: Außerhalb Deutschlands wird es leider kompliziert. Der Grund hierfür ist die so genannte Cookie-Richtlinie, genauer: Richtlinie 2002/58/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Juli 2002 über die Verarbeitung personenbezogener Daten und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation (Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation). In Artikel 5 Absatz 3 heißt es dort:

Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Benutzung elektronischer Kommunikationsnetze für die Speicherung von Informationen oder den Zugriff auf Informationen, die im Endgerät eines Teilnehmers oder Nutzers gespeichert sind, nur unter der Bedingung gestattet ist, dass der betreffende Teilnehmer oder Nutzer gemäß der Richtlinie 95/46/EG klare und umfassende Informationen insbesondere über die Zwecke der Verarbeitung erhält und durch den für diese Verarbeitung Verantwortlichen auf das Recht hingewiesen wird, diese Verarbeitung zu verweigern.

Auch diese Anforderung erfüllen die meisten Cookie-Hinweise nicht, denn es wird die umfassende Information gefordert ebenso wie die Möglichkeit der Ablehnung. Unklar ist, ob die Richtlinie eine Einwilligung vor dem Setzen von Cookies und der Datenverarbeitung erforderlich macht. Daher wurde die Richtlinie in Mitgliedstaaten der EU sehr unterschiedlich umgesetzt, mal mit Einwilligungspflicht (Opt-In), mal ohne (Opt-Out). In Deutschland ist die Umsetzung in nationales Recht nie erfolgt, obwohl die Frist hierfür 2011 endete. Daher empfiehlt es sich, das nationale Recht des jeweiligen EU-Staats zu beachten, in welchem sich der Sitz des Website-Betreibers befindet. Hinzu kommt, dass sich die Rechtspraxis von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat unterscheiden kann ebenso wie die Interpretation der Rechtsvorschriften durch die Aufsichtsbehörden des jeweiligen Landes.

Um unseren etracker-Kunden weitestgehende Rechtssicherheit bieten zu können, haben wir uns einerseits dem Prüfverfahren unabhängiger Experten unterzogen, die die Einhaltung der Regelungen von EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und Bundesdatenschutzgesetz neu (BDSG neu) mit dem Datenschutz-Gütesiegel ePrivacyseal attestiert haben. Mit Verleihung des Siegels wurde explizit bescheinigt, dass die Verarbeitung durch das berechtigte Interesse des Website-Betreibers gedeckt ist und somit keine Einwilligungspflicht besteht. Ebenso wurde uns im direkten Dialog mit Professor Dr. Johannes Caspar, dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, bestätigt, dass eine Einwilligungserfordernis vor dem Setzen von Cookies nicht generell bestehe, sondern von der Art der Datenverarbeitung abhänge.

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Personenbezogene, personenbeziehbare und persönliche Daten

Es ist nicht immer ganz leicht, die Begrifflichkeiten rund um den Datenschutz auseinanderzuhalten, geschweige denn, die sich daraus ergebenden Problemstellungen richtig einzuordnen.

Gemäß DSGVO ist der Begriff „personenbezogene Daten“ möglichst weit auszulegen. Demgemäß fallen darunter sämtliche Daten, die auf jedwede Weise einer Person zugeordnet werden oder zugeordnet werden können. Bei Letzterem spricht man auch von personenbeziehbaren Daten.

Bei der Webanalyse kommt man in diesem weiten Sinne eigentlich nicht um die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Sinne der DSGVO herum. Das ist als solches erst einmal nicht kritisch, heißt einfach nur, dass die DSGVO Anwendung findet.

Um beispielsweise Session-übergreifend die Anzahl der Besucher zu ermitteln, müssen Besucherkennungen eingesetzt werden. Dafür werden allerdings keinerlei persönliche Daten wie Namen oder E-Mail-Adressen benötigt. Zufällig generierte Zeichenkombinationen, die in Cookies gespeichert werden, genügen. Ein Rückschluss auf die Person st dadurch nicht möglich.

Wichtig bei der datenschutzrechtlichen Beurteilung ist somit nicht die Frage, ob personenbezogene Daten überhaupt verarbeitet werden, sondern, ob gemäß Art. 6 f DSGVO die Verarbeitung so gestaltet ist, dass nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen.

Bei der Beurteilung der Eingriffsstärke in die Privatsphäre – also des Überwiegens von Schutzrechten – sind folgende Fragestellungen entscheidend:

  • Werden persönliche Daten in Klarform verarbeitet oder gar Daten, die besonders sensibel sind wie Geschlecht, ethnische Herkunft, Religionszugehörigkeit usw.?
  • Ist anhand der Art und Menge der Daten die Identifikation des Nutzers direkt oder indirekt möglich?
  • Erfolgt die Verschlüsselung (a) mit ausreichender Stärke, (b) zum frühestmöglichen Zeitpunkt vor der eigentlichen Verarbeitung und (c) standardmäßig „by design“ bzw. „by default“?
  • Werden personenbezogene Daten an Dritte weitergegeben, mit Daten anderer Anbieter zusammengeführt, mit Anbieter-übergreifenden Identifikatoren versehen oder mit weiteren personenbezogenen Daten aus anderen Systemen angereichert?
  • Werden die personenbezogenen Daten gesichert übertragen, möglichst nur innerhalb der EU verarbeitet und dabei durch ausreichende technische und organisatorische Maßnahmen vor dem unberechtigten Zugriff Dritter geschützt?
  • Werden die Daten auf eine Art und Weise und für Zwecke genutzt, die (a) keinerlei Rechtswirkung für die Betroffenen haben, (b) für die Betroffenen typisch und vernünftigerweise erwartbar sind und über die in den Datenschutzhinweisen klar und verständlich informiert wird?
  • Haben Nutzer auf allen Endgeräten eine einfache Möglichkeit, der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten zu widersprechen?
  • Werden Einstellungen im Browser und Betriebssystem, die eine Willensbekundung von Betroffenen klar ausdrücken (wie z.B. Do-not-track-Einstellungen), beachtet?

 

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