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+24% Engagement-Steigerung durch integriertes Headline-Testing

Mit diesem Präsentationstitel begeisterte Olaf Brandt am vergangenen Donnerstag das Publikum auf der Ideastorm Stage beim newscamp 2018 in Augsburg.

Als Digitalkonferenz für Verlag und Medienunternehmen richtete sich die newscamp bereits zum fünften Mal mit internationalen Sprechern gezielt an die deutschsprachige Verlags- und Medienwelt und informiert in Vorträgen und Workshops über aktuelle Themen und Trends in der digitalen Welt.

Da durfte ein Blick auf Google und Facebook nicht fehlen. Ken Doctor, international renommierter Internet-Experte, Autor und Dozent, mahnte in seiner Key Note zu einer gesunden Portion Misstrauen im Umgang mit den Internet-Giganten: „Google und Facebook sind nicht eure Freunde“ lautete seine Botschaft. Man müsse sich nur vor Augen führen, dass 89 Prozent der Zuwächse im digitalen Werbemarkt allein bei diesen beiden mächtigen Internet-Konzernen verbleiben.

Und natürlich war auch die EU-DSGVO eins der Themen, das das Publikum trieb. Kristin Benedikt, Referatsleiterin Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht, stand nach ihrem Vortrag für rege Diskussionen mit dem Publikum zu Verfügung.

Auf der Ideastorm Stage öffneten Online-Experten wie Olaf Brandt den Blick für innovative Lösungen. Redakteure für Content-Optimierung begeistern. Wie das geht? Mit ins CMS integriertem Headline-Testing, Content Recommendations und personalisierter Artikel-Sortierung. Und alles natürlich datenschutzkonform!

Einfach mal Headline-Testing testen!

Rufen Sie uns hierzu gern an: 040 55 56 59 50.

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Jetzt ist es besiegelt: Die etracker Produkte sind 100% datenschutzkonform gemäß EU-DSGVO und BDSG neu

datenschutzkonformDie Einhaltung der Regelungen von EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und Bundesdatenschutzgesetz neu (BDSG neu) wurde unabhängig geprüft, zertifiziert und mit dem Datenschutz-Gütesiegel ePrivacyseal ausgezeichnet.

Wichtig: Die ePrivacy-Experten halten es für vertretbar, die Datenverarbeitung mit etracker Analytics und Optimiser durch die Rechtsgrundlage des Art. 6 Abs. 1 f DSGVO zu rechtfertigen. Das heißt: Sie benötigen keine explizite Einwilligung.

In Art. 6 Abs. 1 f DSGVO  heißt es, dass die Verarbeitung von personenbezogenen Daten rechtmäßig ist, wenn diese „zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich (ist), sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.“

Wenn hingegen Anbieter das Recht auf die Daten beanspruchen und diese nutzen, um ihre eigenen Produkte und Services zu verbessern, die Daten an Dritte weitergegeben werden, Daten von Kindern oder besonders sensible personenbezogene Daten erhoben werden, die Daten zu einer übergeordneten Profilbildung genutzt werden oder keine Pseudonymisierung bzw. ausreichende Verschlüsselung (durch geeignete Hashverfahren) bei der Verarbeitung erfolgt, muss eine Einwilligung der betroffenen Personen in Form einer aktiven Zustimmung zu der Verarbeitung eingeholt werden.

Außerdem ist das Siegel für Sie als Website-Betreiber extrem hilfreich, da Ihnen eine Auswahlverantwortung der von Ihnen genutzten Dienste obliegt. Sie als Verantwortlicher dürfen nur mit Auftragsverarbeitern arbeiten, die gem. Art. 28 Abs. 1 DSGVO hinreichend garantieren können, dass „geeignete technische und organisatorische Maßnahmen so durchgeführt werden, dass die Verarbeitung im Einklang mit den Anforderungen“ der DSGVO erfolgt und die Rechte der betroffenen Personen geschützt werden.

Weitere Informationen zur DSGVO-Konformität von etracker (versus Google Analytics) finden Sie hier.

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100 %ige Datenschutzkonformität gemäß EU-DSGVO und BDSG neu

Web-Analyse, KonversionsOptimierung und OnlineMarketing-Steuerung unter EU-DSGVO und BDSG neu

So tracken Sie auch nach dem 25. Mai 2018 rechtskonform weiter.

Die „Online-Marketing Klausel“ der EU-DSGVO

Für Online-Marketer ist Art. 6 eine der entscheidenden Passagen in der EU-DSGVO, denn hier geht es um die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten.

Art. 6 Abs. 1 der EU-DSGVO besagt, dass die Verarbeitung von personenbezogenen Daten [im Sinne von Tracking (Anmerkung etracker)] nur rechtmäßig ist, wenn:

lit. a: „Die betroffene Person ihre Einwilligung zu der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder
mehrere bestimmte Zwecke gegeben (hat).“

… oder

lit. f: „Die Verarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich (ist), sofern
nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern,
überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.“

Eine Einwilligung bzw. ein Opt-In ist demnach dann erforderlich, wenn bei der Abwägung der Interessen, der Schutz der betroffenen Person überwiegt.

Das ist der Fall, wenn

Anbieter das Recht auf die Daten beanspruchen und diese nutzen, um ihre eigenen Produkte und Services zu verbessern,
die Daten an Dritte weitergegeben werden,
Daten von Kindern oder besonders sensible personenbezogene Daten erhoben werden,
die Daten zu einer übergeordneten Profilbildung genutzt werden,
keine Pseudonymisierung bzw. ausreichende Verschlüsselung (durch geeignete Hashverfahren) bei der Verarbeitung erfolgt,
E-Mailings an Nicht-Kunden oder zu „unähnlichen“ Produkten versendet werden.

Keine Einwilligung ist notwendig, solange

der Zweck – wie Direktwerbung, Marktforschung (Web-Analyse und A/B-Testing) oder bedarfsgerechte Gestaltung des
Angebots (Personalisierung) – hinreichend klar formuliert ist und real besteht (Zweckbindung),
Datensparsamkeit, Anonymisierung bzw. Pseudonymisierung und Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden,
keine hochsensiblen Daten verarbeitet werden,
keine erhebliche Beeinträchtigung oder mögliche Nachteile für Betroffene zu erwarten sind,
die Verarbeitung üblich und vernünftigerweise von betroffenen Personen abzusehen bzw. zu erwarten ist und
ein geringes Verbreitungspotenzial der Daten vorliegt.

Warum kommt dem Einwilligungserfordernis (Opt-In versus Opt-Out) eine so große Bedeutung zu?

Ein Blick auf das Ergebnis des Ländervergleiches einer internationalen Studie zum Einverständnis zur Organspende macht es deutlich. Der sogenannte „Default-Effekt“ sorgt für einen gravierenden Unterschied: In den Ländern, in denen man sich über ein Opt-Out aktiv von der Organspende ausschließen muss, liegt die Spenderbereitschaft bei nahezu 100%. Die Länder, in denen man sich über ein Opt-In aktiv für die Organspende melden muss, profitieren nur von einer Spenderbereitschaft von weit weniger als 28%.

 

 

Quelle: The effect of default choices on organ donation. Johnson and Goldstein (2003)

 

Dieses Beispiel zeigt, dass Compliance-Bemühungen nicht nur dazu dienen sollten, die Gefahren von Abmahnungen, Strafen und Bußgelder zu vermeiden, sondern Lösungen eingesetzt werden müssen, die der Compliance entsprechen, jedoch mögliche Compliance-Nachteile minimieren oder gar keine Nachteile mit sich bringen. Denn sobald die eingesetzte Lösung bzw. Art der Datenverarbeitung ein Opt-In erforderlich macht, muss mit einer deutlich geringeren Daten-Erfassungsrate gerechnet werden.

Fazit: Für die Gewährleistung einer bestmöglichen wie rechtskonformen Daten-Erfassungsrate entscheidend:
Alle Arten der Datenverarbeitung sollten nach Möglichkeit durch die Rechtsgrundlage des Art. 6 Abs. 1 f EU-DSGVO zu rechtfertigen sein.

Wenn ein Opt-In erforderlich sein sollte: Wie sieht dann eine rechtskonforme Einwilligung aus?

Heute in der Praxis verbreitete Hinweise wie z. B.:

erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an eine EU-DSGVO-konforme Einwilligung nicht!

Denn die Einwilligung muss darüber informieren:

Welche(s) Verfahren/Produkt(e) kommt(en) zum Einsatz?
Welche Arten von personenbezogenen Daten werden verarbeitet?
Für welchen Zweck werden die Daten verarbeitet?
Hinweis auf Opt-Out-Möglichkeit

Und ganz wichtig: Eine aktive Wahlmöglichkeit muss geboten werden!

Was heißt das für die Nutzung von Google Diensten?

Bei Einsatz der Tracking-Tools von Plattform-Betreibern wie Google und Facebook, die das Recht auf Ihre Daten beanspruchen und diese nutzen, um ihre eigenen Produkte und Services zu verbessern, oder US-Tools, die IP-Adressen und Gerätekennungen nur mangelhaft anonymisieren oder verschlüsseln, laufen Sie Gefahr, eine Einwilligung von Ihren Nutzern zu benötigen.

In der Google Datenschutzerklärung Stand 18.12.2017 (recherchiert am 26.02.2018) heißt es:

„Bei Verwendung von Google Analytics zusammen mit unseren Werbediensten, z. B. solchen, die das DoubleClick-Cookie nutzen, werden Google Analytics-Daten vom Google Analytics-Kunden oder von Google mithilfe von Google-Technologie mit Daten über Besuche auf mehreren Websites verknüpft.“

Somit ist klar: Bei Verwendung von Google Analytics zusammen mit Googles Werbediensten erfolgt keine rein zweckgebundene, transparente Auftragsdatenverarbeitung, sondern eine Verarbeitung darüber hinaus für eigene Zwecke.

Es ist zum einen fraglich, ob es sich hierbei um ein berechtigtes Interesse von Dritten gemäß Art. 6 EU-DSGVO handelt, zum anderen könnten sehr wahrscheinlich die „Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen“, da eine Website-übergreifende Profilerstellung vorgenommen wird.

Insofern ist davon auszugehen, dass bei Verwendung von Google Analytics zusammen mit Googles Werbediensten eine explizite Einwilligung vor der Verarbeitung durch die betroffenen Personen erforderlich ist. Hierbei sind die Anforderungen an eine EU-DSGVO-konforme Einwilligung zu beachten, insbesondere die Notwendigkeit einer aktiven Zustimmung von Seiten der betroffenen Personen.

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit weist nach einer Prüfung von Google Analytics im Januar 2017 zwar explizit darauf hin, dass die Prüfung der Nutzung von Google Analytics nicht im Zusammenhang mit den Werbe-Diensten von Google erfolgte:

„Eine Bewertung der Datenschutzrechtlichen Zulässigkeit anderer, im Zusammenhang mit Google Analytics angebotenen Marketing-Instrumente und Werbe-Dienste (z.B. AdSense, AdWords oder erweiterte Funktionen von Google Universal Analytics), erfolgte nicht. Sie waren nicht Gegenstand der Prüfung. Die vorstehenden Hinweise treffen damit auch keine Aussage über die datenschutzrechtliche Zulässigkeit des Einsatzes dieser Dienste.“

(https://www.datenschutz-hamburg.de/uploads/media/GoogleAnalytics_Hinweise_fuer_Webseitenbetreiber_in_Hamburg_2017.pdf)

Doch auch wenn der Einsatz von Google Analytics von der Hamburgischen Datenschutzbehörde als rechtskonform bewertet wurde, so gilt dies nur unter Beachtung vieler Faktoren, die Sie als Website-Betreiber berücksichtigen und somit Hindernisse, die Sie überwinden müssen. So müssen Sie durch entsprechende Einstellungen im Google Analytics- Programmcode Google mit der Kürzung der IP-Adressen beauftragen. Dazu ist auf jeder Internetseite mit Analytics-Einbindung der Trackingcode um die Funktion „_anonymizeIp()“ zu ergänzen, was für Sie zum einen extra Arbeitsschritte bedeutet und zum anderen Risiken in sich birgt, z. B. durch das Vergessen oder Übersehen einer Seite.

Wird Google Analytics ohne Googles Werbedienste eingesetzt, so kann auch dann nicht ausgeschlossen werden, dass eine explizite Einwilligung erforderlich ist. Beispielsweise könnte ein Personenbezug herstellbar werden, wenn die soziodemografischen Daten im Google Analytics-Konto aktiviert werden. Außerdem müsste ausgeschlossen werden, dass Google eine Verknüpfung über mehrere Websites vornimmt oder eine Nutzung der Daten zur Optimierung der eigenen Dienste ausschließt – unabhängig von den entsprechenden Einstellungen, die der Kontoinhaber eigenständig vornehmen kann.

Ihre Daten – Ihre Verantwortung

Bitte beachten Sie, dass Ihnen als Website-Betreiber eine Auswahlverantwortung der von Ihnen genutzten Dienste obliegt. Sie als Verantwortlicher dürfen nur mit Auftragsverarbeitern arbeiten, die gemäß Art. 28 Abs. 1 EU-DSGVO hinreichend garantieren können, dass „geeignete technische und organisatorische Maßnahmen so durchgeführt werden, dass die Verarbeitung im Einklang mit den Anforderungen“ der EU-DSGVO erfolgt und die Rechte der betroffenen Personen geschützt werden.

Die etracker Produkte sind 100% datenschutzkonform gemäß EU-DSGVO und BDSG neu

etracker Analytics und etracker Optimiser wurden in einem umfänglichen technischen wie juristischen Verfahren von unabhängigen Datenschutz-Experten geprüft. Die Einhaltung der Regelungen von EU-DSGVO und BDSG neu wurde bestätigt, zertifiziert und mit dem Datenschutz-Gütesiegel ePrivacyseal ausgezeichnet.

Wichtig: Die ePrivacy-Experten halten es für vertretbar, die Datenverarbeitung mit etracker Analytics und Optimiser durch die Rechtsgrundlage des Art. 6 Abs. 1 f DSGVO zu rechtfertigen. Das heißt: Sie benötigen keine explizite Einwilligung.

 

Datenschutz genießt bei uns seit jeher höchste Priorität

Zur „etracker DNA“ gehört u.a. ein sehr hoher Anspruch an den korrekten und vertraulichen Umgang mit Besucher- und Kundendaten. Als erstem Anbieter von Lösungen zur Analyse und Optimierung von Websites und Online-Marketing Maßnahmen überhaupt, wurde uns bereits 2006 nach einem aufwändigen Prüfverfahren durch den Hamburgischen Datenschutzbeauftragten die datenschutz-rechtliche Konformität bescheinigt.

Wir kennen die Datenschutz-Bestimmungen genau und stehen mit den Aufsichtsbehörden im kontinuierlichen Dialog. So haben wir schon frühzeitig die Anforderungen der EU-DSGVO durch Privacy by Design umgesetzt. Um Ihnen die Sicherheit zu geben, mit etracker bereit für die EU-DSGVO zu sein, haben wir uns zudem von den Experten der ePrivacy GmbH prüfen lassen (siehe oben).

Was tut etracker konkret, um die DSGVO-Compliance zu gewährleisten?

Pseudonymisierung und Anonymisierung

Bei der Speicherung der Besucherdaten werden insbesondere auch die IP-Adressen, Geräte- und Domaindaten der Besucher nur verkürzt gespeichert beziehungsweise verschlüsselt, so dass ein Rückschluss auf den einzelnen Besucher nicht möglich ist. Wir verpflichten uns, erhobene Daten niemals mit anderen Datenbeständen zusammenzuführen, z.B. um einen Personenbezug herzustellen.

Die Kürzung der IP-Adresse erfolgt zum frühestmöglichen Zeitpunkt und zwar standardmäßig automatisiert, ohne dass Sie als Kunde spezielle Anpassungen oder Konfigurationen vornehmen müssen. Damit bieten wir Ihnen die geforderten datenschutzfreundlichen Voreinstellungen (Privacy by Design und Privacy by Default).

Identifier zur Wiedererkennung eines App-Nutzers, Durchführung von Session- und Cross-Device-Tracking sowie Bereitstellung von verhaltensbezogenen Daten für Remarketing werden sicher pseudonymisiert bzw. verschlüsselt.

✓ etracker stellt Daten ausschließlich dem jeweiligen Kunden zur Verfügung

Wir verarbeiten Ihre Daten ausschließlich in Ihrem Auftrag gemäß abgeschlossener Auftragsdaten-vereinbarung. Ihre Daten gehören Ihnen und werden nicht mit anderen Daten zusammengeführt oder gar an Dritte weitergegeben. Wir betreiben keinerlei Datenhandel noch nutzen wir Ihre Daten für übergeordnete Analysen oder Profilbildungen.

✓ Verarbeitung und Speicherung in Deutschland

Unser Rechenzentrum ebenso wie die Entwicklung und System-Administration befinden sich in Hamburg, Deutschland. Wir nutzen die hochwertige, hochsichere und hochverfügbare Rechenzentrum-Infrastruktur der ISO/IEC 27001:2013 zertifizierten IPHH Internet Port Hamburg GmbH für sogenanntes Server-Housing ohne externen Zugriff auf Applikationen und Daten.

✓ Optionaler Betrieb im eigenen Rechenzentrum

Für das Tracking hochsensibler Anwendungen und Portale empfehlen wir den Betrieb unserer Lösungen in Ihrem Rechenzentrum oder der von Ihnen genutzten Private Cloud. In unserer On-Premise-Installation sind alle hierfür notwendigen Bausteine enthalten: Code-Auslieferung, Zählungsannahme und Applikation. So kann die Gefahrenabwehr vollständig durch Ihre eigenen Schutzmaßnahmen erfolgen. Keine Kompromisse bei der Sicherheit oder bei der Leistung: Sie profitieren von der hoch performanten Big Data Analytics-Technologie auf Rohdaten-Basis, die genauso im SaaS-Betrieb zum Einsatz kommt.

✓ EU-DSGVO-konforme Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung (AV-Vertrag)

Um eine Verarbeitung von Daten im Auftrag datenschutzkonform umzusetzen, ist zunächst ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) gemäß Art. 28 DSGVO zu schließen. Dies kann bei etracker bequem elektronisch erfolgen. Der Vertrag wurde in Anlehnung an die Vorlagen von deutschen Landesdatenschutz-Ämtern von einer auf IT-Recht und Datenschutz spezialisierten Anwaltskanzlei auf die Belange der etracker Web-Analyse und Konversionsoptimierung angepasst.

✓ Datenschutzhinweis, Einwilligung und Widerspruchsmöglichkeit auf Ihrer Website

Damit der Einsatz der etracker Technologie auf Ihrer Website für Ihre Besucher transparent ist und diese über den Einsatz von etracker informiert sind, haben wir in Zusammenarbeit mit einer auf IT-Recht und Datenschutz spezialisierte Anwaltskanzlei eine Vorlage für Sie erarbeitet, die die Anforderungen von Art. 13,14 DSGVO erfüllt.

Für die Ausübung der geforderten Widerspruchsmöglichkeit stellen wir Ihnen in Ihrem Account einen Button zum einfachen Einbau in Ihre Website zu Verfügung. Daneben können Sie auch die von uns bereitgestellte Schnittstelle nutzen, um den Widerspruch in eigene Dialoge zu integrieren.

Sollte die Datenverarbeitung vom Einwilligungserfordernis umfasst sein, weil Sie beispielsweise hochsensible oder personenbezogene Daten per Parameter an etracker übergeben oder die Daten für „unübliche“ Zwecke weiterverarbeiten, so können Sie das optionale Tracking-Opt-In in Ihren Einstellungen aktivieren oder die dazugehörige Schnittstelle verwenden.

✓ Technischer und organisatorischer Datenschutz bei etracker

Der Betrieb komplexer technologischer Infrastrukturen ist unsere Kernkompetenz und elementarer Bestandteil unserer Dienstleistung. Daher ist es unser oberstes Gebot, dass unser Rechenzentrum immer nach den aktuellsten Sicherheitsstandards betrieben wird. Dazu zählen neueste Firewall- und Intrusion-Detection-Technologien genauso wie umfangreiche physische Kontrollen und Zugangs-beschränkungen. Auf Applikationsebene finden moderne Authentifizierungsmethoden für Nutzer- und Administrator-Berechtigungen ebenso statt wie tägliche Backups sämtlicher Daten und deren dezentrale Archivierung.

Darüber hinaus werden alle in den etracker Produkten erfassten Daten in regelmäßigen Abständen vom Unternehmen Trustwave durch sogenannte „Penetrationstests“ auf ihre Sicherheit hin geprüft.
Bei der Erfassung der Daten und dem Zugriff auf unsere Applikation wird zudem stets die „Secure Socket Layer“ (SSL)-Übertragung angewendet. Alle mit dieser Methode übertragenen Informationen werden verschlüsselt, bevor sie gesendet werden.

Genauso selbstverständlich wie die Verwendung neuester Sicherheitstechnologien ist für uns die Verpflichtung unserer Mitarbeiter/innen zur Verschwiegenheit und auf das Datengeheimnis. Die Verpflichtungen besteht auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses fort. Zudem finden regelmäßige Schulungen zum Datenschutz statt.

Zeigen auch Sie Ihren Website-Besuchern und Kunden, dass Ihnen Datenschutz wichtig ist

eprivacy

Damit Sie Ihren Website-Nutzern und Kunden zeigen können, dass Sie verantwortungsvoll mit deren Daten umgehen, können Sie das etracker Privacy-Signet in Ihre Website, beispielsweise in den Datenschutzhinweisen, integrieren.

Wir stehen Ihnen gern Rede und Antwort zu Ihren Fragen zum Datenschutz. Wenden Sie sich hierzu jederzeit an unsere Datenschutzbeauftragte Elke Hollensteiner unter +49 40 55 56 59 52 oder privacy@etracker.com.

Unser Whitepaper gibt es hier zum Download.

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Remarketing, wie funktioniert das eigentlich?

Unter Remarketing (oder auch Retargeting) versteht man Kampagnen, mit denen Besucher nach Verlassen einer Website erneut angesprochen werden. Ziel ist es, sie auf die Website zurückzuholen, damit sie dort ihre Customer Journey erfolgreich abschließen oder abermals konvertieren.

Das Ausspielen von Remarketing-Kampagnen wird durch ein bestimmtes Verhalten der Besucher ausgelöst. Ein häufig verwendeter Auslöser ist, wenn ein Bestellprozess abgebrochen, also der Warenkorb stehengelassen wird. Die gezielte Ansprache dieser Besucher kann mittels Anzeigen auf anderen Websites erfolgen, via automatisierter E-Mailings bei entsprechender Einwilligung oder auch über Messenger-Dienste, wenn etwa beim Besuch die Chat-Funktion genutzt wurde.

Remarketing ist generell eine effektive Methode, um Konversionen zu steigern. Die Erfolgsmessung ist dabei jedoch nicht ganz so simpel, muss man doch im Auge behalten, dass ein Teil der Konversionen wohl auch ohne zusätzliche werbliche Ansprache erfolgt wäre. Außerdem können Remarketing-Maßnahmen Kunden verprellen, wenn diese sich dadurch belästigt und verfolgt fühlen.

So funktioniert Remarketing

Auch wenn es bei allen Formen des Remarketings darum geht, den Besucher zurück auf die Website zu holen, laufen die Prozesse je nach Medium unterschiedlich ab:

etracker Email Remarketingetracker Ad Remarketing

Wie Sie das meiste aus Ihren Remarketing Kampagnen herausholen, lesen Sie hier.

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10 Tipps für erfolgreiches Remarketing

Um was geht´s beim Remarketing?

Unter Remarketing (oder auch Retargeting) versteht man Kampagnen, mit denen Besucher nach Verlassen einer Website erneut angesprochen werden. Ziel ist es, sie auf die Website zurückzuholen, damit sie dort ihre Customer Journey erfolgreich abschließen oder abermals konvertieren.

Das Ausspielen von Remarketing-Kampagnen wird durch ein bestimmtes Verhalten der Besucher ausgelöst. Ein häufig verwendeter Auslöser ist, wenn ein Bestellprozess abgebrochen, also der Warenkorb stehengelassen wird. Die gezielte Ansprache dieser Besucher kann mittels Anzeigen auf anderen Websites erfolgen, via automatisierter E-Mailings bei entsprechender Einwilligung oder auch über Messenger-Dienste, wenn etwa beim Besuch die Chat-Funktion genutzt wurde.

Remarketing ist generell eine effektive Methode, um Konversionen zu steigern. Die Erfolgsmessung ist dabei jedoch nicht ganz so simpel, muss man doch im Auge behalten, dass ein Teil der Konversionen wohl auch ohne zusätzliche werbliche Ansprache erfolgt wäre. Außerdem können Remarketing-Maßnahmen Kunden verprellen, wenn diese sich dadurch belästigt und verfolgt fühlen.

So funktioniert Remarketing

Auch wenn es bei allen Formen des Remarketings darum geht, den Besucher zurück auf die Website zu holen, laufen die Prozesse je nach Medium unterschiedlich ab:

Remarketing

Remarketing

So holen Sie das meiste aus Ihrem Remarketing heraus:

  1. E-Mail first

Vieles spricht für Remarketing via E-Mail: die Möglichkeit der persönlichen Ansprache, der kontrollierte Versand, die Gestaltungsmöglichkeiten und vor allem auch die Kosten. Aber: Hierzu benötigen Sie nicht nur die Daten der Besucher, sondern auch deren Einwilligung.  Folgendes ist zu beachten:

  • Keinesfalls sollte man die Anmeldung nur im Footer oder Checkout-Prozess verbergen.
  • Mit dem Ausspielen von Anmelde-Popups direkt bei Besuchseinstieg erreicht man zwar die maximale Besucheranzahl, aber nicht notwendigerweise auch die maximale Akzeptanz.
  • Nutzen Sie Exit Intent-Technologien, um Anmeldungen kurz vor dem Verlassen der Website – und insbesondere des Bestellprozesses – einzuholen.
  • Achten Sie auf differenzierte Vorgehensweisen für mobile Zugriffe gegenüber Desktop-Nutzern.
  1. Timing ist alles

Der richtige Zeitpunkt, um den vorherigen Besucher wieder anzusprechen ist entscheidend:

  • Bei Warenkorb-Abbruch sollten Sie möglichst innerhalb der nächsten ein bis zwei Stunden reagieren.
  • Berücksichtigen Sie bei der Ansprache die übliche Entscheidungsdauer und Kaufzyklen.
  • Beachten Sie Auswirkungen durch Saisonalität, Tageszeit und Wochentag.
  1. Vorsicht Gutscheine

Sonderangebote und Rabatte sind für Nutzer sehr reizvoll, verringern aber die Marge und sollten daher mit Bedacht eingesetzt werden. Nutzer kommen schnell dahinter, wenn Rabatte beispielsweise immer bei einem Warenkorb-Abbruch angeboten werden. Deshalb:

  • Die Incentivierung von einmaligen Aktivitäten wie die Newsletter-Registrierung oder Erst-Bestellung birgt weniger Risiken und wird vielfach auch erwartet.
  • Bei stehengelassenen Warenkörben sollte ein Gutschein (a) nicht direkt mit der ersten Mail versendet, (b) gegebenenfalls nur bei Nicht-Kunden eingesetzt und (c) zufallsgesteuert nur bei einem bestimmten Prozentsatz der Besucher eingesetzt werden, um bewusstes Stehenlassen nicht zu motivieren.
  1. Remarketing in mehreren Wellen

Mitunter benötigt es mehrere Kontakte, um den Besucher zurückzuholen. Gerade das E-Mail Remarketing bietet Ihnen die Möglichkeit, die Ansprache von der ersten bis zur dritten und weiteren E-Mail zu variieren. Zum Beispiel:

  • Direkt nach dem Abbruch wie eine Reaktion auf einen Fehler à la: „Ups, was ist schiefgelaufen?“
  • Wenn keine Reaktion erfolgt, nach ein bis zwei weiteren Tagen Unterstützung anbieten, zusätzliche Anreize schaffen oder auf mögliche Verknappung hinweisen.
Wichtig:
Hat der Besucher in der Zwischenzeit konvertiert, belästigen Sie ihn nicht mit weiteren Erinnerungen zum gleichen Produkt.
  1. Dynamische Inhalte und Segmentierung

Nicht alle ehemaligen Besucher sind gleich. Nutzen Sie das individuelle Wissen, das Sie über den Besucher beim letzten Besuch sowie in der Vergangenheit gewonnen haben, um ihn möglichst passend anzusprechen. Von großem Vorteil ist es, wenn Sie bereits vorhandene Daten einbeziehen können und so Ihre Website fürs Remarketing nicht extra neu verpixeln oder auf die bisherige Tracking-Historie verzichten müssen. Selbst bei Facebook und Google können Daten von Dritt-Lösungen wie etracker eingespielt werden.

So profitieren Sie von granularen Nutzerprofilen im Remarketing:

  • Erstbesucher sollten anders angesprochen werden als wiederkehrende Besucher und insbesondere Kunden anders als Nicht-Kunden. Noch ausgeklügelter geht es mit sogenannten RFM-Modellen (Recency, Frequency, Monetary).
  • Lässt sich aus dem Verhalten erkennen, in welcher Entscheidungsphase sich der Besucher befindet? Zumindest der Abbruch-Ort kann unterschieden werden etwa zwischen Startseite, Suchergebnisseite, Kategorie-Übersichten, Produktdetailseiten und Bestellprozess.
  • Für welches konkrete Produkt oder für welche Kategorie hat sich der Besucher interessiert? Welche Produkt-, Marken und sonstigen Präferenzen lassen sich aus der Besuchs- und Bestellhistorie ableiten? Nutzen Sie Produktempfehlungen, um die Relevanz und Trefferquote zu erhöhen.
  1. Kombinieren Sie die Kanäle

Bestenfalls vergeuden Sie nur Marketing-Budget, wenn Sie Besucher über alle Kanäle mit Erinnerungen befeuern. Schlimmstenfalls nerven Sie Ihre Kunden und wirken unprofessionell, wenn die Ansprache dann noch nicht einmal einheitlich ist.

Deshalb:

  • Planen Sie das Zusammenspiel der Kanäle genau und vermengen Sie E-Mail-Remarketing-Listen nicht mit Ad-Retargeting; es sei denn, die E-Mails werden nicht zugestellt oder geöffnet.
  • Stimmen Sie den Einsatz von Google (Display Network und Search Ads), Facebook usw. ab.
  1. Landingpage optimieren

Kennen Sie das? Da wird man in einer E-Mail hervorragend persönlich angesprochen, sobald man aber von der E-Mail zur Website gelangt, hört jede Art der persönlichen Ansprache auf. Das muss aber nicht sein:

  • Sorgen Sie dafür, dass die Remarketing-Ansprache auf der Website aufgegriffen wird.
  • Bedenken Sie, dass Besucher auch direkt (ohne Klick) auf die Website zurückkehren können, nachdem Sie die E-Mail oder die Anzeige gesehen haben.
  • Passen Sie Inhalte dynamisch, je nach Entscheidungsphase und Interessen, an.
  1. A/B-Testing

Ja, vielleicht gibt es den Fall, dass man dank Erfahrung und professioneller Beratung auf Anhieb die optimale Konfiguration des Remarketings mit allen Bausteinen für alle Szenarien wählt. Doch das ist eher unwahrscheinlich. Daher:

  • Testen Sie unterschiedliche Varianten Ihrer E-Mail-Einladungen, Remarketing-Ads und Landingpages mit den jeweiligen Möglichkeiten und Stellschrauben. Idealerweise probieren Sie mehrere Varianten aus. Zwischen drei und fünf Varianten pro Test sind zu empfehlen.
  • Wählen Sie Partner und Technologien aus, die individuelle Anpassungen vornehmen und für die Sie als (europäischer) Kunde wichtig sind.
  1. Der Kunde im Mittelpunkt

Eine nette Erinnerung und freundliches Anstupsen oder das Anbieten von Beratung und Hilfestellung steigern den Erfolg. Das kann sich jedoch ins Gegenteil verkehren, wenn Remarketing zu aufdringlich ist oder Manipulationsversuche mit Preisen, Verfügbarkeiten und Ähnliches „auffliegen“. Demnach:

  • Achten Sie darauf, dass die Ansprache zu Ihrem generellen Kommunikationsstil passt.
  • Vermeiden Sie zu intensives Ausspielen durch passende „Frequency Caps“, die gleichzeitig das Verschwenden von Budgets verhindern.
  1. Achtung Datenschutz & Datenhoheit

Bei Remarketing ist auf europäischer Ebene rechtlich längst nicht alles erlaubt, was Umsatz verspricht. Allein die Generierung von Kontaktdaten für Remarketing-E-Mails birgt zahlreiche Risiken. Wir empfehlen:

  • Setzen Sie auf Partner mit Datenverarbeitung in Europa.
  • Geben Sie die Hoheit Ihrer Daten nicht leichtfertig aus der Hand.
  • Nutzen Sie neutrale Anbieter, um den Erfolg Ihrer Aktivitäten zu messen.

etracker unterstützt Sie umfassend beim Remarketing

Mit etracker Analytics können Sie selbstverständlich alle Remarketing-Kampagnen professionell auswerten, inklusive Customer Journey Analyse mit multiplen Verteilungsmodellen und Cross Device Tracking. Zusätzlich zur Web-Analyse oder auch davon komplett unabhängig können Sie mit dem etracker Optimiser Ihr Remarketing richtig antreiben. Und zwar so umfangreich wie kaum eine andere Lösung im Markt dies vermag:

  • Mittels Popups und Message Bars erweitern Sie gezielt Ihre Mailinglisten.
  • Über eine Schnittstelle speist etracker alle notwendigen Verhaltensdaten in Ihre E-Mail-Lösung ein, um Besucher kurz nach ihrem Besuch anzusprechen.
  • Über unseren Programmatic Advertising Partner steuern Sie Remarketing-Ads zielgenau, effizient und datenschutzkonform aus.
  • Mittels Visuellem Editor personalisieren und testen Sie Ihre Landingpages und steigern systematisch die Remarketing-Konversionsraten.

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