Alle Beiträge von Kai Rosseburg

Wir stellen vor: Christin Nax

Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Der Studiengang gab mir den Freiraum, gewohnte Wege zu verlassen und neue Möglichkeiten zu erkunden. Hier erlernte ich keine fertigen Musterlösungen, sondern ich lernte „digital zu denken“.

Welche waren die schönsten Momente?
Vor allem die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Menschen im Rahmen des Next Media-Studiengangs bereiteten mir viel Freude. Auch die empirische Untersuchung mit Klein- und Vorschulkindern während der Erstellung meiner Masterarbeit hielt einige interessante Überraschungen bereit.

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Insbesondere das Thema „Human Computer Interaction“ und die damit verbundenen Herausforderungen fand ich spannend. Dies hat meine Perspektive auf meine Arbeit stark beeinflusst.

Was machst du aktuell?
Wie schon vor Aufnahme des Next Media-Studiums arbeite ich im Team der Kindersuchmaschine Blinde Kuh.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
In manchen Momenten war es wirklich etwas kompliziert, Job, Studium und Privatleben miteinander zu koordinieren. Dennoch: Genießt diese Zeit, sie geht viel zu schnell vorbei! Auch wenn es komisch klingen mag: Nutzt die Projekte bzw. das Studium auch als Möglichkeit, „Fehler“ machen zu dürfen. Für mich waren Fehler letztlich wichtige Erfahrungen, durch die ich sehr viel lernen konnte.

Wir stellen vor: Christin Nax

Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Der Studiengang gab mir den Freiraum, gewohnte Wege zu verlassen und neue Möglichkeiten zu erkunden. Hier erlernte ich keine fertigen Musterlösungen, sondern ich lernte „digital zu denken“.

Welche waren die schönsten Momente?
Vor allem die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Menschen im Rahmen des Next Media-Studiengangs bereiteten mir viel Freude. Auch die empirische Untersuchung mit Klein- und Vorschulkindern während der Erstellung meiner Masterarbeit hielt einige interessante Überraschungen bereit.

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Insbesondere das Thema „Human Computer Interaction“ und die damit verbundenen Herausforderungen fand ich spannend. Dies hat meine Perspektive auf meine Arbeit stark beeinflusst.

Was machst du aktuell?
Wie schon vor Aufnahme des Next Media-Studiums arbeite ich im Team der Kindersuchmaschine Blinde Kuh.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
In manchen Momenten war es wirklich etwas kompliziert, Job, Studium und Privatleben miteinander zu koordinieren. Dennoch: Genießt diese Zeit, sie geht viel zu schnell vorbei! Auch wenn es komisch klingen mag: Nutzt die Projekte bzw. das Studium auch als Möglichkeit, „Fehler“ machen zu dürfen. Für mich waren Fehler letztlich wichtige Erfahrungen, durch die ich sehr viel lernen konnte.

Wir stellen vor: Deniz Örnek

Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Es ist wichtig offen für Neues zu sein, denn nur so ist es möglich dazu zu lernen.

Welche waren die schönsten Momente?
Am Ende meines Studiums wurde zu mir der Satz „Freunde fürs Leben“ gesagt 🙂

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Im Anschluss an mein Masterstudium „Next Media“ habe ich ein Stipendium im Rahmen eines gemeinsamen Fellowships von VOCER, dem Google News Lab und der Datenfreunde GmbH begonnen. Weitere Informationen hierzu können unter dem folgenden Link eingesehen werden: Deniz Örnek wird VOCER-Fellow im Google News Lab

Was machst du aktuell?
Ich arbeite als Schnittstelle zwischen Technology & Content an der Entwicklung einer Nachrichten-App „xMinutes“.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
Der Austausch mit unterschiedlichen Menschen und das Informieren über verschiedene Nachrichtenquellen ist sehr wichtig, um nicht unbewußt einseitig in eine Richtung gelenkt zu werden.

Wir stellen vor: Deniz Örnek

Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Es ist wichtig offen für Neues zu sein, denn nur so ist es möglich dazu zu lernen.

Welche waren die schönsten Momente?
Am Ende meines Studiums wurde zu mir der Satz „Freunde fürs Leben“ gesagt 🙂

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Im Anschluss an mein Masterstudium „Next Media“ habe ich ein Stipendium im Rahmen eines gemeinsamen Fellowships von VOCER, dem Google News Lab und der Datenfreunde GmbH begonnen. Weitere Informationen hierzu können unter dem folgenden Link eingesehen werden: Deniz Örnek wird VOCER-Fellow im Google News Lab

Was machst du aktuell?
Ich arbeite als Schnittstelle zwischen Technology & Content an der Entwicklung einer Nachrichten-App „xMinutes“.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
Der Austausch mit unterschiedlichen Menschen und das Informieren über verschiedene Nachrichtenquellen ist sehr wichtig, um nicht unbewußt einseitig in eine Richtung gelenkt zu werden.

Wir stellen vor: Max Bahne

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Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Das Next Media-Studium hat mir gezeigt, welche Möglichkeiten die immer weiter fortschreitende Digitalisierung der Welt mit sich bringt. Den Fokus des Studiums konnte ich glücklicherweise relativ frei wählen, weshalb ich mich ab dem zweiten Semester intensiv mit den Möglichkeiten von Text Mining und Data Mining auseinandergesetzt und schließlich auch meine Masterarbeit über diese Themen geschrieben habe.

Welche waren die schönsten Momente?
Auch wenn es schwerfällt, das zu glauben: Am schönsten und lustigsten waren eigentlich immer die Samstage, an denen man sich innerhalb der Projektgruppe getroffen und an seinen Projekten weitergearbeitet hat.

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
In einem Wort: Massiv. Ohne das Next Media-Studium wäre mein Interesse für Data Mining nicht geweckt worden und ich würde nicht den Job machen, den ich derzeit mache.

Was machst du aktuell?
Momentan arbeite ich als Data Analyst in einer Digitalagentur, wo ich neben Web-Analysen auch Data Mining-Projekte umsetze.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
Wenn ihr nach einem Studium sucht, das sich gut mit dem Job vereinbaren lässt, in dem ihr eure Schwerpunkte frei wählen könnt und ihr nicht vor dem ersten Javascript-Code weglauft – dann schaut euch das Next Media-Studium mal genauer an!

Wir stellen vor: Max Bahne

max_bahne_web

Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Das Next Media-Studium hat mir gezeigt, welche Möglichkeiten die immer weiter fortschreitende Digitalisierung der Welt mit sich bringt. Den Fokus des Studiums konnte ich glücklicherweise relativ frei wählen, weshalb ich mich ab dem zweiten Semester intensiv mit den Möglichkeiten von Text Mining und Data Mining auseinandergesetzt und schließlich auch meine Masterarbeit über diese Themen geschrieben habe.

Welche waren die schönsten Momente?
Auch wenn es schwerfällt, das zu glauben: Am schönsten und lustigsten waren eigentlich immer die Samstage, an denen man sich innerhalb der Projektgruppe getroffen und an seinen Projekten weitergearbeitet hat.

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
In einem Wort: Massiv. Ohne das Next Media-Studium wäre mein Interesse für Data Mining nicht geweckt worden und ich würde nicht den Job machen, den ich derzeit mache.

Was machst du aktuell?
Momentan arbeite ich als Data Analyst in einer Digitalagentur, wo ich neben Web-Analysen auch Data Mining-Projekte umsetze.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
Wenn ihr nach einem Studium sucht, das sich gut mit dem Job vereinbaren lässt, in dem ihr eure Schwerpunkte frei wählen könnt und ihr nicht vor dem ersten Javascript-Code weglauft – dann schaut euch das Next Media-Studium mal genauer an!

Wir stellen vor: Patrick Aust

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!

Patrick baute ab 2007 zusammen mit seinen Partnern Timo und Karsten die Sohomint GmbH auf, die sich in erster Linie um das Online-Marketing sowie die Monetarisierung (meist eigener) Online-Projekte kümmerte. Nach dem Verkauf an die Axel Springer AG wurde Patrick zum GF berufen und kümmerte sich fortan als COO und CFO um die Bereiche Strategie und Controlling. Nach dem Ausstieg bei Sohomint zum März 2015 gründete er zusammen mit Timo und Karsten u.a. die kapatim GmbH, spezialisiert auf die Beratung im Bereich Transitions-, Change- und Big-Data-Management. Zudem betreut Patrick als Portfoliomanager die Beteiligungen der kapatim GmbH und verantwortet den weiteren Ausbau des Unternehmensnetzwerkes.

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?

Ein zentrales Stichwort im Bezug auf die Digitalisierung ist für mich Verantwortung: in Zukunft wird es mMn immer mehr darauf ankommen, dass wir uns darüber bestmöglich bewusst sind wie wir mit der Digitalisierung umgehen und was sie für die einzelne Person bedeutet. Von Relevanz ist dies vor Allem für den Umgang mit seinen persönlichen Daten (Postings auf Social-Media-Kanälen, Login/Nutzung digitaler Services). Zweiter Punkt: es darf keine Zweiklassengesellschaft im Bezug auf den Zugang zu digitalen Gütern un der digitalen Infrastruktur geben!

Was möchtest du unseren Studierenden mit auf den Weg geben, damit sie den digitalen Umbruch meistern können?

Ausprobieren und einfach machen, da die „Startkosten“ mitunter sehr niedrig liegen können. Wichtig dabei: verantwortungsvoller Umgang mit Daten (den eigenen und denen anderer).

Patrick Aust wird am 16.06.2016 seinen Vortrag zum Thema „Digitale Innovation und Disruption bezogen auf Inhalte und Content“ halten.

Wir stellen vor: Patrick Aust

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!

Patrick baute ab 2007 zusammen mit seinen Partnern Timo und Karsten die Sohomint GmbH auf, die sich in erster Linie um das Online-Marketing sowie die Monetarisierung (meist eigener) Online-Projekte kümmerte. Nach dem Verkauf an die Axel Springer AG wurde Patrick zum GF berufen und kümmerte sich fortan als COO und CFO um die Bereiche Strategie und Controlling. Nach dem Ausstieg bei Sohomint zum März 2015 gründete er zusammen mit Timo und Karsten u.a. die kapatim GmbH, spezialisiert auf die Beratung im Bereich Transitions-, Change- und Big-Data-Management. Zudem betreut Patrick als Portfoliomanager die Beteiligungen der kapatim GmbH und verantwortet den weiteren Ausbau des Unternehmensnetzwerkes.

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?

Ein zentrales Stichwort im Bezug auf die Digitalisierung ist für mich Verantwortung: in Zukunft wird es mMn immer mehr darauf ankommen, dass wir uns darüber bestmöglich bewusst sind wie wir mit der Digitalisierung umgehen und was sie für die einzelne Person bedeutet. Von Relevanz ist dies vor Allem für den Umgang mit seinen persönlichen Daten (Postings auf Social-Media-Kanälen, Login/Nutzung digitaler Services). Zweiter Punkt: es darf keine Zweiklassengesellschaft im Bezug auf den Zugang zu digitalen Gütern un der digitalen Infrastruktur geben!

Was möchtest du unseren Studierenden mit auf den Weg geben, damit sie den digitalen Umbruch meistern können?

Ausprobieren und einfach machen, da die „Startkosten“ mitunter sehr niedrig liegen können. Wichtig dabei: verantwortungsvoller Umgang mit Daten (den eigenen und denen anderer).

Patrick Aust wird am 16.06.2016 seinen Vortrag zum Thema „Digitale Innovation und Disruption bezogen auf Inhalte und Content“ halten.

Wir stellen vor: Stephanie Neumann

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!

Ahoi, ich bin Stephanie Neumann, Fotografin und Interaction Designerin (M.A.) mit Interesse an Orten, Erinnerungen und Interfaces zwischen analog und digital. Geboren im Berliner Volkspark Friedrichshain, aufgewachsen als Großstadtindianer. Arbeit für Agenturen in Berlin, Frankfurt/Main und New York. Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Universität der Künste Berlin sowie an der FH Potsdam. Forschungsaufenthalt bei MSR Cambridge. Derzeit forsche ich am Urban Complexity Lab Potsdam zu Erinnern und Vergessen im Digitalen Zeitalter. Portfolio: http://www.stephanieneumann.com

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?

Mit der Digitalisierung und der Möglichkeit der permanenten Speicherung und Wiederabrufbarkeit ändert sich auch wie wir erinnern und vergessen. Das Mobiltelefon wird von vielen von uns ständig mitgeführt. Alles kann dokumentiert und wieder eingesehen werden – bis hin zum permanenten Lifelogging. Das Verhältnis von Dokumentation und Erleben scheint auseinanderzugehen – je mehr wir dokumentieren, desto weniger können wir womöglich den eigentlichen Moment erleben. Denn Daten selbst sind noch keine Erinnerungen. Eine der Herausforderungen im Digitalen ist es also, Möglichkeiten zur Priorisierung und Kuratierung zu entwickeln, die uns dabei helfen, das Wichtige in unserem Datenwust herauszukristallisieren, damit es nicht von Unwichtigem überdeckt wird.

Im Umgang mit physischen Dingen haben wir eine lange Tradition und vielfältige Erinnerungspraxen entwickelt. Für das rasante Ansteigen von digitalen Artefakten gibt es bisher kaum adäquate Kulturtechniken des Erinnerns. Es stellt sich die Frage, wie wir mit unseren digitalen Artefakten erinnern wollen.

Was möchtest du unseren Studierenden mit auf den Weg geben, damit sie den digitalen Umbruch meistern können?

Interessant ist die Gratwanderung von Dokumentation und Erleben. Ich denke, dass wir hier zunehmend abwägen, wann wir dokumentieren und wann wir bewusst auf Dokumentation verzichten, um den Moment erleben und erinnern zu können.

Grundsätzlich bieten Umbrüche eine spannende Spielwiese für Explorationen und die Möglichkeit, Veränderungen mitzugestalten und dabei weder kulturpessimistisch zu sein, noch unkritisch „das Neue“ sofort als „das Bessere“ zu sehen. Mit dem Blick darauf, wie wir gerne leben wollen, mag es sich lohnen, nicht zwangsläufig nur das „oder“, sondern vielmehr das „und“ zu denken. Nicht nur entweder analog oder digital, sondern im Idealfall lassen sich die Vorzüge von analog und digital verknüpfen.

Stephanie Neumann wird am 02.06.2016 ihren Vortrag mit dem Titel „Things to remember“ halten.

Foto: Astrid Salomon

Wir stellen vor: Stephanie Neumann

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Wer bist du und was machst du? Stelle dich bitte kurz vor!

Ahoi, ich bin Stephanie Neumann, Fotografin und Interaction Designerin (M.A.) mit Interesse an Orten, Erinnerungen und Interfaces zwischen analog und digital. Geboren im Berliner Volkspark Friedrichshain, aufgewachsen als Großstadtindianer. Arbeit für Agenturen in Berlin, Frankfurt/Main und New York. Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Universität der Künste Berlin sowie an der FH Potsdam. Forschungsaufenthalt bei MSR Cambridge. Derzeit forsche ich am Urban Complexity Lab Potsdam zu Erinnern und Vergessen im Digitalen Zeitalter. Portfolio: http://www.stephanieneumann.com

Bezogen auf dein Forschungs- bzw. Arbeitsfeld: Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Umbruch der Digitalen Gesellschaft?

Mit der Digitalisierung und der Möglichkeit der permanenten Speicherung und Wiederabrufbarkeit ändert sich auch wie wir erinnern und vergessen. Das Mobiltelefon wird von vielen von uns ständig mitgeführt. Alles kann dokumentiert und wieder eingesehen werden – bis hin zum permanenten Lifelogging. Das Verhältnis von Dokumentation und Erleben scheint auseinanderzugehen – je mehr wir dokumentieren, desto weniger können wir womöglich den eigentlichen Moment erleben. Denn Daten selbst sind noch keine Erinnerungen. Eine der Herausforderungen im Digitalen ist es also, Möglichkeiten zur Priorisierung und Kuratierung zu entwickeln, die uns dabei helfen, das Wichtige in unserem Datenwust herauszukristallisieren, damit es nicht von Unwichtigem überdeckt wird.

Im Umgang mit physischen Dingen haben wir eine lange Tradition und vielfältige Erinnerungspraxen entwickelt. Für das rasante Ansteigen von digitalen Artefakten gibt es bisher kaum adäquate Kulturtechniken des Erinnerns. Es stellt sich die Frage, wie wir mit unseren digitalen Artefakten erinnern wollen.

Was möchtest du unseren Studierenden mit auf den Weg geben, damit sie den digitalen Umbruch meistern können?

Interessant ist die Gratwanderung von Dokumentation und Erleben. Ich denke, dass wir hier zunehmend abwägen, wann wir dokumentieren und wann wir bewusst auf Dokumentation verzichten, um den Moment erleben und erinnern zu können.

Grundsätzlich bieten Umbrüche eine spannende Spielwiese für Explorationen und die Möglichkeit, Veränderungen mitzugestalten und dabei weder kulturpessimistisch zu sein, noch unkritisch „das Neue“ sofort als „das Bessere“ zu sehen. Mit dem Blick darauf, wie wir gerne leben wollen, mag es sich lohnen, nicht zwangsläufig nur das „oder“, sondern vielmehr das „und“ zu denken. Nicht nur entweder analog oder digital, sondern im Idealfall lassen sich die Vorzüge von analog und digital verknüpfen.

Stephanie Neumann wird am 02.06.2016 ihren Vortrag mit dem Titel „Things to remember“ halten.

Foto: Astrid Salomon