Lesenswert: Januar 2020

Wir vom produktbezogen-Team wünschen euch ein frohes und erfolgreiches neues Jahr. Nachdem wir im Dezember euch das Best-Of aus den Lesenswert-Artikeln von Januar bis November zusammen gestellt haben gibt es nun wieder einen Stapel frisches Material, dass wir in den letzten beiden Monaten gefunden haben. Viel Spaß beim Stöbern in den Artikeln zu Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur!

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360°-Videos im Outdoor-Sport

360 Grad Bilder und Videos tauchen in der Outdoorwelt immer häufiger auf. Was sind die Vorteile? Was kann schief gehen? Wie landet man punktgenau mit seinem Content beim User? Chris Lemke führt mit Bergwasser Canyoning seit Jahren eine Outdoorsport Firma und ist fasziniert von 360-Grad-Inhalten. In einem Gastbeitrag verrät er, wie er die 360°-Kamera wirkungsvoll [...]

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In 6 Schritten zur gemeinsamen Produktvision – eine kurze Anleitung für Produkt-Teams

Eine gute Produktvision kann den Erfolg oder Misserfolg eines Produktes maßgeblich beeinflussen. Sie stellt den Kundennutzen in den Mittelpunkt und bietet ein langfristiges und inspirierendes Leitbild. Oft werden Produktvisionen aber nicht gemeinsam gelebt, sind zu generisch oder es geht nur um Geschäftszahlen. Dann bleibt der erhoffte Effekt aus. In diesem Artikel seht ihr, wofür ihr eine Vision braucht, welche Tools ihr nutzen könnt und wie ihr in 6 Schritten und einem Team-Workshop zu einer wirklich gemeinsamen und kundenzentrierten Vision kommt.

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UX & Marketing – Hand in Hand zur UX-driven Company

2012 habe ich die Botschaft vermittelt, dass Psychologen/-innen die besten User Researcher (w/m/d) sind (Verhalten verstehen und lenken – das können Psychologen!).

Ich habe inzwischen dazugelernt. Mir wurde verdeutlicht und natürlich auch selbst deutlich, dass pauschale Aussagen zu Qualifikationen nicht angebracht sind. Sie treffen einfach nicht zu.

Es gibt viele Möglichkeiten sich zu einem hervorragenden User Researcher (w/m/d), UX Manager (w/m/d) oder UX Designer (w/m/d) ausbilden zu lassen. Und es gibt natürlich ausgebildete Psychologen/-innen, die ihren Job als UX Professional (w/m/d) nicht gut ausfüllen. Ich bitte daher alle um Entschuldigung, die ich damals mit meiner pauschalen Aussage verärgert habe.

Meine Lehren hielten mich nun davon ab diesem Beitrag den Titel: „Marketer sind die besten UX Manager (w/m/d)“ zu geben.  Viel zu pauschal!

Lassen Sie uns dennoch diesem Gedanken einmal nachgehen: Wie wäre es, wenn Sie die Stelle eines Teamlead UX (w/m/d), UX Manager (w/m/d), Digital Manager (w/m/d) oder Head of UX Design (w/m/d) mit einem Marketer (w/m/d) – verstanden als Fachfrau/Fachmann für Marketing – besetzen? Bietet das Vorteile? Ist das vielleicht sogar ein Erfolgsfaktor auf dem Weg zur Steigerung des UX Reifegrades Ihres Unternehmens?

Ich bin der Meinung, dass es naheliegend ist auf Marketer zu setzen, wenn es darum geht ein Unternehmen hinzuführen zu einer integrierte UX Kultur, hin zu einer „UX-driven Company“. Gerne möchte ich Ihnen dies begründen.

20 Jahre Vorsprung beim Werben für menschenzentrierte Unternehmensführung

Seit Mitte der 1960er Jahren wird an unseren Hochschulen Marketing gelehrt. Damals schon mit dem Ziel Marketing als marktorientiertes, integriertes Führungskonzept zu verstehen und dieses „Mindset“ an Studierende weiterzugeben.

Viele Jahre mussten vergeben, bis Unternehmen Marketer (w/m/d) als Vorstandvorsitzende oder Geschäftsführer einsetzten.

Ab den 1990er Jahren kam dann der Durchbruch. Marketer als Unternehmenslenker erzielten bemerkenswerte, betriebswirtschaftliche Erfolge. Es sprach sich rum, dass Marketer als Vorstandsvorsitzende (w/m/d) oder Geschäftsführer (w/m/d) bestens geeignet sind.

Der Weg dorthin war kein leichter. Es galt viele Hürden zu nehmen, es musste Aufklärungsarbeit geleistet werden. Prozesse, Rollen und Strukturen mussten entwickelt und stetig weiterentwickelt werden. Und es galt immer wieder von Neuem zu belegen, dass eine markt- und kundenorientierte Sichtweise der zentrale Schlüssel zum Unternehmenserfolg ist.

UX Designer (w/m/d) stehen seit den 2010er Jahren in vielen Unternehmen vor ähnlichen Herausforderungen. Sie zu lösen ist nötig, wenn ein Unternehmen seinen UX Reifegrad hin zu einer UX-driven Company (weiter-)entwickeln will.

UX und Marketing – gemeinsam auf Mission in Sachen menschenzentrierte Unternehmensführung

UX und Marketing bauen auf einer gemeinsamen Verständnisgrundlage auf: Es ist der Kunde, der zahlende Nutzer, der über den Erfolg oder Misserfolg eines Produktes oder Services maßgeblich entscheidet.

Während Marketer seit Jahren den Blick stets auf eine markt- und kundenorientierte Unternehmensführung ausgerichtet haben, fokussieren sich UX Designer auf die Produktsicht.

Wenn das UX Mindset zentral für die Unternehmensstrategie werden soll, was bei einer UX-driven Company der Fall ist, dann müssen UX’ler in der Lage sein Unternehmen zu führen. Ihre heute dominierende Produktsicht macht es jedoch (noch) nicht möglich den Rahmen für eine Unternehmensstrategie zu geben.

Das UX Mindset muss dazu in alle Bereiche diffundieren. UX Tools, Prozesse und Methoden müssen angewandt werden in allen Unternehmensbereichen die zur Führung von Unternehmen nötig sind:

  • Personal & Organisationsentwicklung
  • Marketing & Vertrieb
    • Preispolitik (Gewinnoptimierung)
    • Marktforschung
    • Kommunikation (Positionierung & Marke)
    • Distribution / Vertrieb
    • Produkt
  • Informationstechnik & Datenverarbeitung
  • Forschung & Entwicklung
  • Rechnungswesen & Controlling

Möglich ist das allemal. Vor allem dann, wenn UX und Marketing dabei „Hand-in-Hand“ gehen.

UX & Unternehmensführung  

UX zum Bestandteil der Strategie von Unternehmen zu machen, das gelingt mit Marketern deutlich leichter. Marketer haben schon seit den 1965er Jahren auf eine „marktorientierte Unternehmensführung“ hingewirkt.

Ihr Begriffsverständnis von „Markt“ umfasst – als ganzheitliche Sicht – Kunden, Wettbewerber, Mitarbeiter, Partner und Lieferanten. Marketer haben dafür Sorge getragen, dass diese Gruppen stetig „unter die Lupe“ genommen werden, deren Bedarfe erfasst, Segmente gebildet und jene bestmöglich zufriedengestellt werden.

Marketer haben gelernt den Status Quo zu analysieren – bezogen sowohl auf den (externen) Markt als auch die Prozesse im Unternehmen. Sie sind in der Lage eine Vision zu formulieren, ein Zielbild aus der Vision zu formen und eine Unternehmensstrategie zu erarbeiten.

Marketer haben gelernt Marketing als zentrale Unternehmensphilosophie zu etablieren, ein „Marketing-Mindset“ zu schaffen, Menschen und Mitarbeitende mitzunehmen (Kultur), zu befähigen und weiterzubilden. Sie haben neue Rollen geschaffen und die ihnen dabei in den Weg gelegten Barrieren zu überwinden gelernt. Sie erkannten worin die zentralen Erfolgsfaktoren bzw. Treiber für Veränderungen bestehen.

Wieso sollte man beim Steigern des UX Reifegrades nicht auf diese Erfahrungen aufbauen?

Man sollte, unbedingt. Und man sollte UX Manager / UX Teamleader (w/m/d) einstellen, die sowohl erfahrene Marketer sind als auch UX Kompetenzen aufweisen und mit einer (großen) Leidenschaft für UX Design ausgestattet sind.

Marketer als UX Manager (w/m/d) – eine gute Wahl!

Marketer sind für alle UX Reifegradstufen gut geeignet. Sie können „Marketing für UX“ betreiben, was in frühen Reifegradphase, z.B. bei 1 Mann/Frau UX Abteilungen, sehr wichtig ist. Jene Reifegradstufe ist die, die in vielen Unternehmen anzutreffen ist. Es ist die Ausgangsstufe beim Aufbau eines „UX Mindset“ hinführend zu einer UX-driven Company (Dein Weg von einer 1 Mann/Frau UX Stelle zum UX Manager).

Die in vielen Unternehmen zu beobachtende Missachtung von Kundenwünschen bei der Beschreibung von Anforderungen an Produkte & Services hat das Marketing schon seit Jahren kennengelernt. Es hat entsprechend Erfahrungen diese Missachtung zu beheben, u.a. in dem es auf Projekte verweist, die wegen einer mangelnden Kundenorientierung zum Flop wurden.

Oft gelingt es selbst hoch entwickelten Unternehmen nicht eine UX Vision zu formulieren, die ganzheitlich ausgerichtet ist, neben UX und Technik Aspekten auch Business-Vorgaben macht. Jenes haben Marketer „im Blut“. Sie wissen, dass man Maßnahmen stets ableiten muss aus der Vision, aus Strategie(n) und von dort abgeleiteten Zielsetzungen. Maßnahmen müssen auf Ziele hinführen, die wiederum die Vision und Strategie(n) erfüllen.

Jenen hierarchischen Dreiklang beachten Marketer bevor sie auf der Maßnahmenebene aktiv werden. Der Dreiklang – Vision, Strategie, Ziele – ist auch ganz zentral, um darauf hinzuwirken, dass die Marketing bzw. UX-Philosophie zur Grundlage der Unternehmensführung wird. Nur so kann eine „institutionalisierte“ UX erreicht werden, die höchste UX Stufe in den meisten Reifegradmodellen.

Warum die reine „Produktbrille“ nicht ausreicht!

Marketer denken stets ganzheitlich. Sie orchestrieren alle Maßnahmen auf die Strategie & Vision hin, stets auf einer fundierten Kunden-, Unternehmens- und Marktanalyse aufbauend.

Und sie haben gelernt welchen besonderen Wert die Marke (neben dem Produkt) hat: In allen Produkt- und Servicekategorien, wo es um demonstrativen Konsum geht, spielt das Markenimage eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung. Provokativ formuliert: „Produkte sind nichts, Marke ist da alles!”.

Es ist die Marke die das Wertversprechen gibt. Es ist das Produkt, das mit seinen Merkmalen & Eigenschaften Anforderungen erfüllt. So lockt beispielsweise Tesla-Kunden sowohl ein tolles Fahrerlebnis (=Produkt) als auch die Möglichkeit etwas über sich selbst aussagen, „Impression-Management“ zu betreiben (=Marke/Markenversprechen).

Ein (Produkt-/Service-)Flop darf, ebenso wie ein Erfolg, niemals nur am Produkt und seinen Merkmalen festgemacht werden. Jahr ein, Jahr aus beträgt die Flop-Rate aller Neueinführungen in Deutschland zwischen 60 und 70 Prozent. Und das bezieht sich auf Produkte,  die bereits das Stadium eines Prototypen oder MVP überschritten haben!

Der zentrale Grund: Es kommen Produkte in den Markt, hinter denen kein bzw. kein ausreichend relevantes Marketing-Konzept steht. Also keine ganzheitliche, kunden- und marktorientierte Ausrichtung von …

  • Preis (Gewinnoptimierung)
  • Kommunikationsmaßnahmen (Positionierung/Marke)
  • Distribution- / Vertriebskonzepten und
  • Produkt – verstanden im Sinne der Erfüllung von Zielgruppenanforderungen.

Erfolgreiche Produkte & Services kann es nur dann geben, wenn ein gezieltes Anforderungsmanagement betrieben wird. Wenn Nutzer/-innen einbezogen werden in den Innovations- und Prototyping-Prozess. Und wenn der Markt ganzheitlich analysiert wird und die Einführungsplanung derart erfolgt, dass alle Marketinginstrumente 100% aufeinander abgestimmt sind.

Marketer haben diese ganzheitliche Sichtweise. Jene Sicht ist zwingend erforderlich, wenn ein „menschenzentriertes Mindset“ den Rahmen für die Unternehmensstrategie geben soll.

UX-driven entscheiden, führen und handeln – Marketer können das!

Haben Sie den Mut auf Marketer (w/m/d) zu setzen, wenn es Ihnen ein Anliegen ist den UX Reifegrad Ihres Unternehmens zu steigern.

Foto Thorsten Wilhelm

Thorsten Wilhelm

Vereinen Sie Marketing & UX in Ihrem Unternehmen. Lassen sie Marketer & UX’ler eng zusammenarbeiten und suchen Sie nach Marketern (w/m/d) mit UX Design Kompetenzen und einer Leidenschaft zum Missionieren für UX.

Gerne helfe ich Ihnen dabei. Sprechen Sie mich einfach an.

(By the Way: Auch Marketer haben bzw. sollten ein Interesse haben sich mit UX’lern zu vereinen. Marketer können über das Thema „UX Design“ im Zeitalter der Digitalisierung und Digitalen Transformation ihre Bedeutsamkeit in Unternehmen festigen oder wiedererlangen. Die Themen Digitalisierung & Digitale Transformation haben IT Abteilungen in Unternehmen stark gemacht – nicht immer zugunsten einer Markt- und Kundensicht).

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Virtual Reality und 360°-Content im Museum

Neue Technologien wie Virtual Reality und 360°-Medien spielen in Museum eine zunehmend größere Rolle. Jedenfalls drängt sich diese Schlussfolgerung auf, wenn man so betrachtet, wie das Themenangebot rum um die immersiven Medien in den letzten Jahren zugenommen haben: Das reicht vom internationalen Kulturangebot von Google Arts & Culture, über lokale Projekte wie zum Beispiel die [...]

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12 Bücher, die Produktmanager 2020 lesen sollten

2019 war ein spannendes Buch-Jahr. Insbesondere die zweite Jahreshälfte lieferte interessante Publikationen für Produktmanager, die exzellenten Lesestoff für das neue Jahr bieten. Mit einigen Neuerscheinungen bereits etablierter Autoren, tollen Newcomern und vielen wertvollen Erkenntnissen aus den Bereichen Testing & User Experience, Machine Learning, Team-Building und Kommunikation, haben wir von der PM Library für euch unsere Top 12 Bücher für 2020 zusammengestellt.

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Gute Ziele, schlechte Ziele

Ein neues Jahr hat begonnen, das letzte wurde (hoffentlich erfolgreich) abgeschlossen und noch hat der Stress nicht wieder angefangen. Der ideale Zeitpunkt also, um sich über die Ziele des kommenden Jahres Gedanken zu machen! Egal ob im privaten oder beruflichen Bereich, egal ob ihr Ziele für euch selbst, für euer Projekt, für euer Team oder sogar für euer Unternehmen definieren wollt, wann bietet sich eine bessere Gelegenheit als zum Jahresbeginn?

Doch worauf sollte man bei der Definition von Zielen achten? Was sind gute Ziele, was sind schlechte? Vielleicht kann euch dieser Beitrag ein paar Denkanstöße dazu geben.

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