Lesenswert: Januar 2019

Das neue Jahr ist auch schon wieder einen ganzen Monat alt und natürlich setzten wir auch 2019 unsere monatliche Lesenswert-Serie fort. Schließlich haben wir wieder viel gelesen und fleißig Links gesammelt. Im Folgenden findet ihr also unsere Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur aus dem Januar und dem Dezember. (Statt einer Dezember-Ausgabe war ja unser Best-Of Lesenswert 2018 dran.)

Viel Spaß beim Stöbern!

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News und Trends rund um neue Technologien 2019

Was passiert weltweit in Sachen neuer Technologien und digitaler Medien? Wurden neue 360°-Kameras, Gadgets oder Wearables vorgestellt? Welche neuen Entwicklungen gibt es in Sachen Virtual Reality und Augmented Reality? Um den Überblick zu behalten sammeln wir jeden Monat die wichtigsten News und Trends rund um immersive Medien, also bleiben Sie mit uns immer up to date! [...]

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7 Beispiele für Augmented-Reality-Marketing

Augmented Reality erweitert die reale Welt um digitale Inhalte und bietet dem Marketing damit großartige neue Möglichkeiten, mit Kunden zu interagieren. Im folgenden Beitrag möchten wir Ihnen das Thema AR-Marketing am Beispiel von sieben gelungenen Use Cases für einen Einsatz vom Augmented Reality im Marketing vorstellen. Augmented Reality bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, Kunden [...]

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Zukunft

Aufmerksam@ „Zukunft Ausstellen“

Wie soll die Zukunft in Ihrem Museum aussehen? In Sven Klomps Workshop lernen Sie, alte Sichtweisen zu hinterfragen und neue Perspektiven für Ihre eigenen Anliegen zu entwickeln. Gehen Sie mit auf eine Wahrnehmungsreise durch die Stadt. Sammeln Sie Objekte und Ereignisse, um daraus neue Ideen zu formulieren. Anschließend stellt jeder Teilnehmende ihre/seine neu gefundene Perspektive in einer Führung durch eine gemeinsam gestaltete Ausstellung kurz vor.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 15 Personen

Attentive @ „Exhibiting the future“

What should the future look like in your museum? In Sven Klomp’s workshop you will learn to question old perspectives and to develop new ways of perceiving. Discover the city anew! Collect objects and incidents to develop new ideas. Afterwards, each participant briefly introduces his / her newfound perspective in a guided tour through a jointly designed exhibition.

The number of participants is limited to 15 people.

Wie man den richtigen Produktmanager findet und einstellt

Es ist Januar und somit viel los auf dem Markt der Talente. Alle Unternehmen halten ihre Budgets in Händen und haben neue Stellen geplant. Aber wie findet man den oder die richtige(n) Produktmanager(in)?

1. Wissen was man sucht.

Bevor man mit der Suche nach einem Produktmanager startet sollte man für sich selbst überlegen was genau die Erwartungen an die Rolle sind. Hilfreich dazu sind Fragen wie diese:

  • Wieviel Gestaltungsspielraum wird der Produktmanager bekommen? Darf er selbstständig Entscheidungen treffen? Hat er die Verantwortung für “profit & loss”?
  • Wie kommt der Produktmanager an Input für sein Backlog? Darf der Produktmanager mit Nutzern und Kunden sprechen?
  • Wie wird das Team aussehen mit dem die Produktmanagerin Arbeitet? Gibt es dort jemanden für die Qualitätssicherung oder soll der Produktmanager selbst Testen? Gibt es Designer? Texter?
  • Soll er sich mit um die Vermarktung des Produktes kümmern? Oder endet die Verantwortung mit erfolgreicher „Herstellung“ des Produktes?

Oder man orientiert sich z.B. an folgenden Rollenbeschreibungen:

Hat man ein klares Bild davon, welche Art von Produktmanager man sucht und was die konkreten Aufgaben sein sollen, kann man das in eine Stellenbeschreibung/-anzeige einfließen lassen.

2. Die Mechanismen verstehen

Zu wissen wie genau die Rolle des neuen Produktmanagers sein soll ist ein ungemeiner Vorteil auf der Suche nach einem neuen Kollegen. Denn Produktmanager sind rares Gut. Sie werden ständig von Arbeitgebern angesprochen. Unternehmen, die genau wissen was sie suchen und das auch gut vermitteln können, stechen dabei auf angenehme Art und Weise aus der Masse hervor.

Was außerdem oft vergessen wird: Produktmanager lieben Produkte.
Sprechen sie über ihr Produkt. Über seine Stärken, seine Schwächen und seine Potenziale. Und über das Team mit dem der Produktmanager arbeiten wird. Denn es ist gut zu wissen welche Talente bereits an Bord sind und auf welche Unterstützung man wird zurückgreifen können.

3. Wissen wo man sucht

Der Teil ist einfach denn es geht schlicht um Reichweite:

  • Stellenanzeige online zugänglich machen. Gegebenenfalls in mehreren Sprachen.
  • Stellenanzeige über soziale Medien teilen. Twitter möchte ich hier nochmal besonders herausheben. Viele Städte teilen jede Stellenanzeige, die mit #Stadtname versehen ist. Und Twitter wird von Produktmanagern gerne genutzt.
  • Wenn Budget vorhanden, sollte die Stellenanzeige auch noch in 2–3 Spezialplattformen einstellen. (z.B. produktbezogen.de, mind the product, XING, …)
  • Die Kollegen bitten, die Anzeige zu teilen bzw. sich in ihrem Netzwerk umzuhören. Denn aus dem Umfeld der eigenen Mitarbeiter kommen oft die besten Empfehlungen.
  • Selbst Netzwerken. Gehen Sie z.B. auf Abendveranstaltungen für Produktmanager (ProductTank, …) einfach um präsent zu sein und Ihr Unternehmen überhaupt in den Köpfen als möglichen Arbeitgeber zu verankern.
  • Werden Sie aktiv: Sprechen Sie Produktmanager aktiv an. Klar gilt es hier die Regeln des guten Geschmacks zu beachten. Aggressives Abwerben fällt irgendwann auf einen zurück. Wenn man jedoch Produktmanager freundlich anschreibt und niemandem auf die Nerven fällt ist das ein valider Weg.
  • Denken Sie langfristig: Sollten Sie öfter Produktmanger brauchen macht es auch Sinn langfristige Beziehungen aufzubauen. Vielleicht will der Mitarbeiter jetzt gerade nicht wechseln. Aber wenn sie das Unternehmen und das Produkt spannend darstellen erinnert die Produktmanagerin sich vielleicht beim nächsten Wechsel an ihr Unternehmen. Machen sie also deutlich, dass der Kandidat sich jederzeit nach einer Stelle erkundigen kann.
  • Suchen Sie im Ausland: Deutsche Firmen sind aus ganz verschiedenen Gründen interessant für ausländische Mitarbeiter. Solle es kein Problem für ihr Unternehmen sein, englischsprachige Mitarbeiter einzustellen ist das eine wichtige Alternative.

4. Den richtigen Produktmanager wählen

Wie bei jeder Einstellung sollten Sie prüfen ob der potentielle Mitarbeiter zu ihrem Unternehmen, ihren Werten und ihren bisherigen Mitarbeitern passt. Das versteht sich von selbst.

Darüber hinaus ist es wichtig sicherzustellen, dass die Produktmanagerin das richtige Mindset mitbringt. Dazu hat Daniel Neuberger einen schönen Artikel geschrieben. Oder man folgt den Tipps von Ken Norton. Er schildert in seinem Artikel “how to hire a produktmanager” anschaulich worauf es ankommt.

Außerdem gilt es ihr Rollenverständnis sowie das Aufgabenfeld mit dem Kandidaten abzugleichen. Verschaffen Sie sich außerdem einen Eindruck über die echte Arbeitsweise indem Sie eine Aufgabe aus dem Arbeitsalltag stellen. Kann die Produktmanagerin eine Lösung für ein konkretes Problem präsentieren? Kann sie Sie überzeugen, dass die von ihr angedachte Lösung sinnvoll und machbar ist? Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Entwickler und müssten verstehen, was Sie hinterher genau entwickeln sollen. Ist ihnen das klar geworden?

Mit diesen Tipps bleibt es eine schwere Aufgabe Produktmanager zu finden. Trotzdem ist es möglich. Und mit diesen Tipps hoffentlich auch ein wenig leichter. Und im Zweifel hilft das produktbezogen Jobboard ;-)

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Medium erschienen.

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Vom Lernen als Produktmensch – und was Euch bei den MTP Engage Workshops erwartet

Ich sehe permanentes Lernen als ein Privileg, aber auch eine Verpflichtung von Produktleuten in Technologie-Umfeldern. Für mich macht die ständige Veränderung unseres beruflichen Umfeldes einen großen Reiz am Produktmanager-Dasein aus. Denn diese Veränderung hält den Job auch nach vielen Jahren spannend und ist eine gute Motivation, ständig Neues hinzuzulernen.

Das hält selbst Mittvierziger wie mich angenehm auf Trapp. Gleichzeitig haben wir aber auch keine andere Wahl: Ohne die Bereitschaft, ständig hinzu zu lernen wäre man als Produktmanager innerhalb kurzer Zeit nicht mehr zu gebrauchen. Wir dürfen und müssen also ständig Neues lernen.

Und dieses Lernen findet bestenfalls auf vielen Ebenen statt: In der täglichen Zusammenarbeit in cross-funktionalen Teams, im Sparring mit Produktkollegen innerhalb der Firma und über Beobachtungen im beruflichem Alltag, hilfreichem Verhalten von Kollegen, Vorgesetzten und Team-Mitgliedern.

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8 Bücher, die Produktmanager 2019 lesen sollten

Buchtipps 2019 für Produktmanager

Zum Start von 2019 haben wir von The PM Library unsere Top-Bücher zusammengetragen, die ihr im kommenden Jahr unbedingt lesen solltet.

Auf unserem Blog The PM Library sammeln wir Inspirationen für Produktmanagement-Bücher und haben bereits über 100 Buchempfehlungen zusammen gestellt  –  ganz nach dem Motto: Made for product people by product people. Von Neuauflagen bereits bekannter PM-Klassiker, über spannende Erfolgsmodelle aus dem Profi-Sport, Ideen wie New-Work und Zeitmanagement in Zukunft aussehen können bis hin zu Frameworks, die euch bei eurer täglichen Arbeit helfen  -  wir haben von allem etwas dabei!

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