Vizthink Hamburg wird Vizthink Nord

Visuelles Teilen ist Liebe! 

Als Britta, Ralf und Anna Lena 2013 mit Vizthink in Hamburg anfingen konnte ja niemand ahnen, wo das alles hinführt! Natürlich nur im besten Sinne. Im Laufe der Jahre ist das Netzwerk gut und gesund gewachsen, die Meetups wurden immer voller und Vizthink gibt es jetzt fast von der Ostsee bis zum Allgäu.

Nun hat sich gerade auch bei uns als Gründerteam so Einiges getan. Britta ist neben ihrem Job als UX-Researcherin auch visuell selbständig unterwegs, Anna Lena hat ein eigenes Illustrationsstudio mit tollem Team und Ralf ist mit Sack, Pack und Familie an die Nordsee gezogen und macht sich dort auf zu neuen beruflichen Abenteuern. Nebenher ist auch anderswo im Norden das Skribbel-Fieber ausgebrochen. Vizthink Hamburg bekam immer öfters Besuch aus Oldenburg, Bremen, Rostock und anderen Städten.

Mit diesen zwei Entwicklungen kam uns die Idee etwas Neues auszuprobieren – nicht noch mehr unterschiedliche Vizthink-Städte im Norden aufzumachen, sondern uns einfach zusammen zu tun. Und damit möchten wir euch gerne Vizthink Nord vorstellen! In Zukunft werden wir abwechselnd Meetups in verschiedenen Städten veranstalten. Einerseits um lokale Communities zu stärken. Und natürlich auch um den Austausch noch besser zu machen. Mit dabei sind Oldenburg (Andrea), Bremen (Diana), weiterhin Hamburg (Anna und Britta) sowie Rostock (Katha und Sabine).

Den Auftakt hat das Team Oldenburg im Oktober 2017 gemacht, weiter geht es mit dem Team Rostock am 5. Dezember 2017. Wie es danach weiter geht werden wir euch wie gewohnt auf allen Kanälen von Newsletter über Twitter, Facebook und XING mitteilen. Also gründet schonmal Fahrgemeinschaften und packt die Skizzenhefte ein! Wir freuen uns auf euch im Norden.

Bereit für die neue EU-Datenschutzgrundverordnung?

EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO), Bundesdatenschutzgesetz (BDSG neu) & ePrivacy-Verordnung (ePV): Was bedeutet das für Web-, App- und Portal-Tracking?

 

Hintergrund

Am 27. April 2016 wurde die EU-Datenschutz-Grundverordnung (Verordnung (EU) 2016/679) verabschiedet. Sie tritt am 25. Mai 2018 EU-weit in Kraft. In den zwei Jahren von der Verabschiedung bis zum Inkrafttreten müssen die Unternehmen ihre Datenschutzorganisation entsprechend angepasst haben.

Die EU-DSGVO bildet den allgemeinen Rechtsrahmen für die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung von Nutzer-Daten. Sie regelt ganz allgemein die Verarbeitung personenbezogener Daten für den gesamten privaten und öffentlichen Bereich (mit Ausnahme der Polizei, Justiz und Behörden für Inneres). Spezielle und umfassende Regelungen einzelner und besonders schutzwürdiger Bereiche enthält sie dagegen nicht.

Bei der ePrivacy-Verordnung (ePV) handelt es sich um dazugehörige spezielle Regelungen im Hinblick auf Online-Dienste und -Kommunikation. Konkret geht es hier um die „Verordnung über die Achtung des Privatlebens und den Schutz personenbezogener Daten in der elektronischen Kommunikation und zur Aufhebung der Richtlinie 2002/58/EG“. Es sind also all diejenigen angesprochen, die elektronische Kommunikationsdaten und Informationen in Bezug auf die Endeinrichtungen der Endnutzer (also Smartphone, PC, Tablet etc.) verarbeiten, die in Verbindung mit der Bereitstellung und Nutzung elektronischer Kommunikationsdienste stehen (Art. 2 Abs. 1 des Entwurfs). Dies meint im Grunde nichts anderes, als den Umgang mit jeglichen Daten und Informationen, die aus der elektronischen Kommunikation herrühren. Darunter fallen der Einsatz von Tracking-Programmen (z.B. Cookies) ebenso wie das Direktmarketing oder die Verwendung von GPS-Daten zur Berechnung der schnellsten Fahrtroute. Sinn und Zweck des Entwurfs ist also eine umfassende und möglichst technologieneutrale Regelung zum Ausgleich der Interessen von Unternehmen und Nutzern. Es wird damit ein Ansatz verfolgt, der auch schon in der DSGVO zum Tragen kommt.

Im Gegensatz zur EU-DSGVO ist die ePrivacy-Richtlinie noch nicht final verabschiedet. Im Januar 2017 wurde der erste Entwurf veröffentlicht. Seitdem haben verschiedene Ausschüsse Änderungsanträge bzw. Stellungnahmen unterbreitet, die in den kommenden Monaten beraten werden. Geplant ist, dass auch die ePV am 25. Mai 2018 in Kraft tritt.

Zudem wurde das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu) als Teil des Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU) beschlossen. Diese neueste Fassung des BDSG wird am 25. Mai 2018 mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft treten und das noch aktuelle Bundesdatenschutzgesetz komplett ersetzen. Mit dem DSAnpUG-EU und dem darin enthaltenen BDSG-neu werden datenschutzrechtliche Regelungen an die DS-GVO angepasst und in ihr enthaltene „Öffnungsklauseln“ genutzt.

In aller Kürze: Wann treten die EU-DSGVO, das BDSG (neu) & die ePV in Kraft?

  • EU-DSGVO:     am 25. Mai 2018
  • BDSG (neu):    am 25 Mai 2018
  • ePV:                  geplant am 25. Mai 2018

Achtung: Bis zum 25. Mai 2018 muss jedes Unternehmen seine Datenschutzorganisation entsprechend angepasst haben!

 

Kein zahnloser Papiertiger mehr

Bei Verstößen können Geldbußen von bis zu 20 Mio. Euro oder 4% des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes im vergangenen Geschäftsjahr eines Unternehmens verhängt werden. Zusätzlich hat jede Person, deren Daten unerlaubt verarbeitet werden, das Recht auf unbegrenzten Schadensersatz.

Achtung: Zukünftig liegt die Beweislast und Rechenschaftspflicht bei den Unternehmen, die im Zweifel die rechtskonforme Erhebung und Verarbeitung der Daten nachweisen und belegen müssen.

Fragen, die Sie sich stellen sollten, um das Risiko von Klage- und Abmahnverfahren zu minimieren:

  • Werden Risiken durch Anonymisierung bzw. Pseudonymisierung vermieden?
  • Findet die Datenverarbeitung ausschließlich in der EU statt?
  • Sind Datenverarbeitungs-Partner auf die Änderungen vorbereitet, transparent und kooperativ?

 

Welche Auswirkungen hätte es auf Ihr Geschäft, wenn ein erheblicher Anteil der Besucher nicht mehr erfasst würde?

Neben Klagen und Geldbußen bei Verstoß haben die neuen Rechtsvorschriften auch Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle im Internet. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Nutzerprofilerstellung, Werbemittelauslieferung und Erfolgsmessung auf 3rd- Party Cookies angewiesen sind. Kann ein Tracking-Opt-In nicht vermieden werden, ist damit zu rechnen, dass nur noch ein Bruchteil der Besucherinteraktionen und Ähnliches gemessen werden kann.

 

Was bedeutet das für Web-, App- und Portal-Tracking?

Hier finden Sie die wichtigsten Anforderungen und dazugehörige Optionen und Einstellungen in den etracker-Lösungen:

Anforderung Mit etracker
EU-DSGVO & BDSG (neu):
  • Daten zum frühestmöglichen Zeitpunkt anonymisieren oder  pseudonymisieren, soweit dies nach dem Verarbeitungszweck möglich ist.
  • Privacy by Design-Einstellung
  • Privacy by Design: Voreingestellte IP-Anonymisierung (3. und 4. Oktett werden standardmäßig vor der Verarbeitung verworfen).
  • Privacy by Design: Regulär keine Speicherung oder Verarbeitung personenbezogener Daten!
ePV (Entwurf):
  • Erlaubnis (Opt-In), um Cookies einsetzen zu können. Es sei denn, Sie wollen selbst (mittels 1st-Party Cookies bzw. On-Premise)„nur“ das Web-Publikum messen.
  • Widerspruchsmöglichkeit (Opt-Out) erforderlich, wenn technische Informationen vom Browser oder Endgerät erhoben werden.
  • Apps müssen bei der Installation die Erlaubnis zum Tracking (Opt-In) durch Dritte abfragen und speichern.
  • Ein optionales Tracking-Opt-In steht für Websites zur Verfügung.
  • etracker kann als On-Premise-Lösung betrieben werden.
  • Besuchererkennung und -wiedererkennung erfolgt mittels 1st-Party Cookies.
  • etracker unterstützt schon heute differenzierte Opt-Out-Verfahren.
  • Beim etracker App Tracking ist die Opt-In-Funktion standardmäßig aktiviert.

 

Fazit

Mit etracker sind Sie bestens für die Umstellungen am 25. Mai 2018 gerüstet und müssen keine rechtlichen Gefahren fürchten.

etracker ermöglicht es Ihnen, auch nach dem 25. Mai 2018 ein Höchstmaß an Daten zu erheben und nutzbar zu machen und so negative Auswirkungen auf digitale Geschäftsmodelle zu vermeiden.

etracker verfolgt die Entwicklungen im Datenschutz insbesondere in Hinblick auf die noch nicht finalisierte EU-ePV kontinuierlich, um spätestens zum 25. Mai 2018 alle datenschutzrechtlichen Regelungen umgesetzt zu haben.

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Der Haufe Quadranten Check (Gastbeitrag)

Wie Du den Haufe Quadranten als Strukturaufstellung nutzen und schnell die Zustände Deiner Organisation aufdecken kannst

Immer wieder erlebe ich in meinen Beratungsprojekten, dass uns Vorstände oder Geschäftsführer sagen: „Wir wissen, dass wir unser Unternehmen ändern müssen – wir müssen agiler und innovativer werden, raus aus der Komfortzone. Doch wie? Was genau müssen wir tun? Und was heißt das eigentlich, agil zu arbeiten?“ Darauf habe ich immer eine gute Nachricht für einen schnellen, einfachen Einstieg ins Thema: unseren Haufe Quadranten Check. Das Tool für den Behavioral Change hat sich bei uns intern und bei vielen Kunden bewährt und ist der erste Schritt einer erfolgreichen Transformation. Es stellt das Zusammenspiel von Organisationsdesign und Mitarbeitern auf den Prüfstand und unterstützt dabei, aktuelle Schmerzpunkte sowie zukünftige Erfolgspotenziale zu identifizieren. Ich habe vor kurzem im Digital Transformation Club zusammen mit der Good School einen Haufe Quadranten Check für die Teilnehmer durchgeführt. In diesem Gastbeitrag zeige ich, wie ein solcher Workshop konkret funktioniert.

Der Haufe Quadrant: Einfacher Orientierungsrahmen für die Bestandsaufnahme

Haufe Quadrant

Um ein gemeinsames Verständnis über den Ist- und Soll-Zustand einer Organisation zu erhalten, benötigen wir zunächst einen gemeinsam akzeptierten Orientierungsrahmen, der eine klare Definition und ein einheitliches Bild für das ganze Unternehmen bietet. Dieser Orientierungsrahmen ist für uns der Haufe Quadrant, den ich den Teilnehmern im Digital Transformation Club zunächst kurz vorstellte. Er veranschaulicht sehr einfach die Interaktion zwischen den zwei entscheidenden Parametern jedes Unternehmens – den Menschen und dem Organisationsdesign. Damit bietet er neue und oft auch überraschende Sichtweisen auf die eigene Firma. Die zentrale Erkenntnis dabei: Unternehmen haben in der Regel nicht eine vorherrschende Organisationsform, sondern gleich mehrere. In jedem Unternehmen gibt es unserer Erfahrung nach nicht mehr nur Weisung und Kontrolle, sondern auch agile Netzwerke oder Mitarbeiter in Schattenorganisationen bzw. in der Überlastung. Mehr zum Haufe Quadranten findest Du hier.

Der Haufe Quadranten Check

Schritt 1: Die Reise durch den Haufe Quadranten

Nach der Vorstellung des Haufe Quadranten beginnt der praktische Teil des Workshops: Zunächst bilden wir zwei Gruppen aus dem Teilnehmerkreis (in der Regel zwischen zehn und fünfzehn Personen) – eine aktive und eine beobachtende. Bei der Zusammensetzung der Teilnehmer ist höchstmögliche Diversität (Funktion, Geschlecht, Hierarchie etc.) zu beachten, um möglichst viele Blickwinkel einzufangen und einen breiten Querschnitt aus dem Unternehmen zu ermöglichen. Die aktive Gruppe begibt sich in den Haufe Quadranten, der als Modell auf dem Boden abgebildet wird. In jedem der vier Felder des Quadranten verweilen die aktiven Teilnehmer etwa fünf bis zehn Minuten und sprechen über alle Assoziationen, die ihnen zur jeweiligen Organisationsform einfallen: Welche Erfahrungen verbinden sie damit, welche Impulse kommen ihnen in den Sinn und inwiefern befindet sich ihr Team in diesem Systemzustand?

Haufe Quadrant

Die Beobachter stehen oder sitzen (nah) um den Quadranten herum. Sie haben die Aufgabe, das Verhalten, die Muster, häufige Stichworte, die Stimmung und Kommentare zwischen den Zeilen festzuhalten. Anschließend schildern die Beobachter ihre Wahrnehmungen. Meist kommen dabei auch Dinge zur Sprache, die die Aktiven selber gar nicht wahrgenommen haben: Unterschiedliche Körpersprachen und Emotionen in den unterschiedlichen Quadrantenfeldern zum Beispiel. In unserem Workshop im Digital Transformation Club (DTC) gab es hier zahlreiche Aha-Momente für alle Beteiligten. Das Besondere in diesem Workshop war, dass die Teilnehmer alle aus unterschiedlichen Unternehmen kamen und so ganz unterschiedliche Blickwinkel einbrachten.

Schritt 2: Der Ist-Zustand – Schmerzpunkte identifizieren

Nach der aktiven Mustererkennung findet die zweite darauf aufbauende Übung statt. Alle Teilnehmer bekommen eine Moderationskarte, die sie beliebig oft teilen dürfen. Ihre Aufgabe: Die Karte – oder einzelne Kartenteile – an die Stelle in den Haufe Quadranten zu legen, an der sie den Ist-Zustand ihres Unternehmens sehen. Befinden sie sich im Command & Control, in der Überforderung oder vielleicht sogar in mehreren Organisationsformen gleichzeitig? Nachdem die Karten gelegt sind, findet eine Reflektion in der gesamten Gruppe statt: Die Teilnehmer befragen sich nacheinander, warum sie ihre Karten an die jeweilige Position gelegt haben. Wichtig dabei: Der Fragende erklärt nicht, warum er selbst seine Karte an ihren Platz gelegt hat und darf auch die Antworten des Gegenübers nicht interpretieren. Es geht also ausschließlich um klärende Fragen nach den Motiven des anderen. „Warum hast du das dorthin gelegt?“ „Warum findest du, dass sich die Hälfte der Leute dort befindet?“ Diese Fragen stoßen meist spannende Diskussionen an, in deren Verlauf die Karten oft auch noch einmal verschoben werden. Der Übungsteil öffnet vielen Teilnehmern die Augen über die Vielfalt der vorhandenen Organisationsformen im Unternehmen – mit allen Vor- und Nachteilen. Zudem verlangt er ein sensibles Vorgehen des Moderators, da der Austausch manchmal emotional werden kann.

Haufe Quadrant

Die Moderationskarten in unterschiedlichen Farben markieren den Ist- und Soll-Zustand des Unternehmens in den vier Bereichen des Haufe Quadranten

Schritt 3: Der Soll-Zustand – Zukunftspotenziale entdecken

Nun wird der gleiche Prozess mit einer zweiten Karte in einer anderen Farbe gestartet, um den Soll-Zustand der Organisation zu definieren: Wo wollen wir hin? Welche Organisationsform(en) brauchen wir, um unser Unternehmen zukunftssicher aufzustellen? Das Ergebnis: Meist eine große Differenz zwischen der Verortung der Soll- und Ist-Karten – und damit eine optimale Basis für den Change. Anhand dieses Bildes wird allen Stakeholdern plastisch vor Augen geführt, in welche Richtung sich die Organisation mehrheitlich entwickeln will. Parallel dazu wird definiert, was getan werden muss, um den Wunsch-Zustand zu erreichen.

Schritt 4: Die dritte Dimension – die Infrastruktur

In diesem Teil des Workshops wird auf einer Stellwand eine Achse für die dritte Dimension in den Haufe Quadranten eingezeichnet: die Infrastruktur z.B. Technologie oder Arbeitsarchitektur. Anschließend platzieren die Teilnehmer einen Klebepunkt entlang der Achse, der den aktuellen Zustand der technischen Infrastruktur in ihrem Unternehmen beschreibt. Beim Kleben des Punktes sollte jeder Teilnehmer kurz erläutern, warum er den Ist-Zustand so einschätzt. Anschließend kleben alle Teilnehmer einen andersfarbigen Punkt, der den Soll-Zustand der Technologie beschreibt und begründen wiederum dessen Position.

Schritt 5: Ready to change!

Abschließend fasse ich als Moderator die Erkenntnisse zusammen. Was sind die zentralen Themen, was sind die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter? Was sind erste Ideen, um vom Ist- zum Soll-Zustand zu gelangen?

Die Vorteile des Haufe Quadranten Checks

Der große Vorteil des Haufe Quadranten Checks: Nach einem halbtägigen Workshop haben die Stakeholder ein genaues Bild zum Ist- und Soll-Zustand ihrer Organisation. Der Haufe Quadrant hilft, die drei Dimensionen Menschen, Technologie & Tools und Organisationsdesign in Einklang bringen und verbessern. Und er bietet einen guten Einstieg, um diesen Ideal-Zustand zu erreichen.

Der Workshop kann für das gesamte Unternehmen, für Abteilungen oder Teams durchgeführt werden. Je mehr Teilnehmer, umso skalierter führen wir die Workshops in Reihe durch. Wir sehen auch, dass unsere Kunden in Zeitabständen von sechs oder zwölf Monaten in Iterationen zur Fortschrittsreflektion gehen. Dort merkt man, wie tief sich so eine einfache und interaktive Methode für alle Mitarbeiter verankern kann. Probier es einfach mal aus!

Welche Tools nutzt Du, um schnell den Ist- und Soll-Zustand einer Organisation festzustellen?

 

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„Mit Machine Learning Verhaltensmuster in Shops erkennen“: Olaf Brandt als Sprecher auf dem Commerce Summit von ePages

Am 21. und 22. September trafen sich international führende Experten mit mehr als 300 großen wie kleinen Online-Händlern in Hamburg, um aktuellste Trends und Technologien im eCommerce zu diskutieren. Veranstaltet wurde der Commerce Summit von unserem langjährigen Partner ePages.

Künstliche Intelligenz und Machine Learning sind in aller Munde. Aber ist das auch relevant für kleine und mittelgroße Shops?

In seinem Vortrag „Mit Machine Learning Verhaltensmuster in Shops erkennen“ zeigte Olaf Brandt wie gerade SMB-Händler von Erkenntnissen durch Advanced Analytics profitieren. Anhand eines Praxisbeispiels mit Daten von http://www.headshot-haarfarbe.de/ basierend auf nicht einmal eintausend Besuchen und einem sehr begrenzten Produktportfolio konnte er nachweisen, dass sich dennoch interessante Muster und Zusammenhänge aufdecken lassen.

Interessante Gespräche, anregender internationaler Austausch und kontroverse Sichtweisen auf den Handel von morgen und die Rolle von Technologien und Dienstleistern begleiteten die zwei Tage. Alles in allem: Eine gelungene Veranstaltung.

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Macht eure Mitarbeiter/-innen zu Fans – Erkenntnisse aus dem UPA Branchenmonitor

Auch 2017 gibt es ihn wieder: Den bewährten und geschätzten Branchenmonitor des Berufsverbandes German UPA . Viele spannende Daten & Fakten zum Arbeiten & Leben als Usability & UX Professional.

Mir ist ein Aspekt besonders aufgefallen: Es wird immer schwerer neue Mitarbeiter/-innen zu gewinnen.

Derzeit sind 4-5 Monate nötig, um eine(n) neue(n) Mitarbeiter/-in für eine offene Stelle zu finden. Einzelne Unternehmen gaben an 18 Monate gesucht zu haben. Im Vergleich zu 2016 stieg die nötige Dauer zur (Neu-)Besetzung einer Stelle um 10%.  Und das in einer Branche die von den dort Tätigen ob ihrer Vielfalt, Gestaltungsfreiheit und erlebten Eigenständigkeit geschätzt wird.

Meine Prognose für die kommenden Jahre: Es wird nicht leichter neue Mitarbeiter/-innen in unserer Branche zu finden. Usability & UX sind „im Trend“ und gewinnen in immer mehr Unternehmen und Lebensbereichen (weiter) an Bedeutung.

Modell zu Beschreibung der Qualität von Beziehungen

Modell zur Beschreibung der Qualität von Beziehungen

Diese Situation sollte für alle Unternehmen ein (Warn-)Signal sein: Als Arbeitgeber sollten sie viel bieten, um Mitarbeiter/-innen zufrieden zu stellen und emotional zu binden.

Nicht nur die Nutzer/-innen auch die Mitarbeiter/-innen gilt es in den Mittelpunkt zu stellen.  Wertschöpfung entsteht durch Wertschätzung – das gilt in unserer Branche im Besondern.

Mitarbeiter/-innen zu Fans machenhochzufrieden, überdurchschnittlich emotional gebunden, treue Gefährten und Botschafter – das wird der Erfolgsfaktor von Unternehmen bleiben.

Unternehmen und vor allem UX-Dienstleister mit wenigen Fans und vielen Söldnern – oder gar Gegnern (im Modell als „Terroristen“ bezeichnet) – werden mittelfristig vom Markt verschwinden (Unternehmen brauchen keine zufriedenen Mitarbeiter, sie brauchen Fans).

Leben und Arbeiten als UX Professional

Der Branchenmonitor der German UPA liefert – inzwischen bereits zum 11. Mal – wertvolle Informationen über die Situation und Entwicklung im Arbeitsfeld Usability & User Experience.

420 Teilnehmer/-in in 2017 – das ist Rekord. 42% nahmen zum ersten Mal an der Umfrage teil. Beide Daten verdeutlichen die steigende Bedeutung der Usability & UX Branche. Zum Vergleich: 2007 nahmen 185 Personen an der Online-Umfrage zum Branchenmonitor teil – eine Steigerung um satte 227% .

Die Top 10 Aufgaben bzw. Arbeitsschwerpunkte von UX Professionals sind:

  1. Beratung/Stakeholder Management
  2. UX Design
  3. Prototypen-Entwicklung
  4. Evaluation
  5. Information Architecture
  6. Requirements Engineering
  7. Usability Engineering
  8. Usability-Testing
  9. User Research
  10. Grafische Gestaltung

Herausforderungen in der Zusammenarbeit von UX Professionals mit Produktmanagern & Entwicklern ergeben sich vor allem beim Transfer vom Konzept zur Umsetzung und in der Qualitätssicherung. Qualitätssicherung im Sinne einer Sicherstellung in der Umsetzung von Anforderungen.

Die Unternehmensleitungen von höheren UX-Budgets zu überzeugen ist ebenfalls eine Herausforderung, deren Bewältigung nicht allen Inhouse UX Professionals leicht fällt (Tipps & Anregungen zum Missionieren in Sachen UX).

Was zeichnet den im Jahr 2017 in Deutschland wirkenden UX Professional aus?

Beim Vergleich der Branchenmonitore 2016 zu 2017 kommen nur wenige Veränderungen in den Basisdaten zum Vorschein. Die Ergebnisse sind bei fast allen Merkmalen und Eigenschaften von UX Professionals konstant geblieben.

Ich werte das als positives Merkmal für die Zuverlässigkeit der Datenerhebung. Zugleich als Beleg für die Etablierung unserer Branche innerhalb der vielfältigen Landschaft der Arbeitsfelder in der digitalen Transformationswirtschaft.

420 Teilnehmer/-innen sorgten beim diesjährigen Branchenmonitor für diese Daten & Fakten …

  • Durchschnittsalter: 36 Jahre
  • Berufserfahrung: 8 Jahre, im Mittel
  • Durchschnittsgehalt: 56.635 EUR (Bruttojahresgehalt).
  • Der Tagessatz von freien Mitarbeitern/-innen liegt im Mittel bei 600 EUR . Bei durchschnittlich 133 Projekttagen pro Jahr verdienen „Freie“ im Mittel 85.891 EUR p.a.
  • 44% Frauenanteil in der UX Community. Das Durchschnittsalter der weiblichen UX Professionals liegt bei 33 Jahren.
  • Die am häufigsten vertretenen Studienrichtungen sind Psychologie, Medieninformatik und Informatik.
  • UX Professionals mit einer Berufsausbildung sind vor allem gelernte Mediengestalter/-innen.
  • Weiterbildung steht bei UX Professionals hoch im Kurs. Der Wissenserwerb geschieht über den Austausch mit Kollegen (Barcamps, Stammtische), Surfstunden im Web (Blogs, Podcast) und den Besuch von Konferenzen (z.B. Mensch und Computer).
  • Ausbildungen mit Zertifikat sind sehr beliegt. 67% haben den Titel eines „Certified Professionals for Usability and User Experience“ (kurz: CPUX-F) erworben.
  • Beliebte Ausbildungsanbieter sind das UXQB, artop (Usability & UX Experte) und die Fraunhofer Institute (Usability Engineer).
  • Die Top 3 der bekanntesten Arbeitgeber in Deutschland:
    UID, eresult und Ergosign.
  • Die Bekanntheit und Bedeutung der German UPA Summer- und Winterschool steigt stetig. Sie bieten Young Professionals in unserer Branche eine sinnvolle Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung.

Weitere Daten und Fakten aus dem Branchenmonitor stellen Stefan Tretter, Sarah Diefenbach, Daniel Ullrich und Nina Gerber im Tagungsband zur Mensch und Computer 2017 bereit. Ihnen und den (anderen) 419 Teilnehmern/-innen der diesjährigen Umfrage gilt mein besonderer Dank für eine wieder einmal gelungene Bestandsaufnahme der UX/Usability-Szene in Deutschland.

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Konferenz-Rückblick – Mind the Product 2017 in London

Die sechste und meine erste Mind the Product fand am 8. September 2017 in London im Barbican Centre statt und zog mit über 1.500 Produkt-Begeisterten, aus 52 Ländern wieder jede Menge Besucher in ihren Bann. Am Vortag gab es außerdem ein breites Spektrum an Experten-Workshops um seine Product-Skills zu verbessern und um in kleiner Atmosphäre Produktmanager rund um den Globus kennen zu lernen und sich auszutauschen.

Workshops und die Konferenz lassen sich getrennt voneinander besuchen, wenn man aber schon extra nach London anreist, lohnt es sich, gleich beides zu besuchen. Dies erhöhte gegen Ende sogar die Chance, doch noch einen Platz für die ausverkaufte Konferenz zu ergattern.

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etracker feiert eine erfolgreiche dmexco 2017

Über 40.000 Fachbesucher und 1.100 Aussteller trafen sich letzte Woche in Köln zur dmexco, der größten Messe für digitale Medien in Europa. etracker war zum 12. Mal dabei und hat in diesem Jahr das neue etracker Analytics und den etracker Optimiser mit ihren erweiterten Funktionen und Auswertungsmöglichkeiten präsentiert.

Das gesamte Team freut sich über das durchweg positive Feedback unserer Standbesucher zum neuen etracker Analytics. Insbesondere die multidimensionale Segmentierung und das moderne Layout unseres neuen User Interfaces konnten überzeugen.

Natürlich wurde das tolle Feedback mit allen etrackies gefeiert: Bei Weißwurst, Brezn, (Astra)Bier und viel Spaß haben wir den gestrigen Arbeitstag gemeinsam ausklingen lassen. Sozusagen eine hanseatische Variante des Oktoberfests gefeiert 😉

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