Lesenswert: Juni 2017

Auch im letzten Monat haben wir wieder viel gelesen und fleißig Links gesammelt, die wir mit euch teilen möchten. Hier unsere spannendsten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur vom Juni. Viel Spaß beim Lesen!

Save the date

  • Der 19. Juli gehört den SUNDAE-Talks bei XING, die sich in der zweiten Ausgabe mit dem Thema „Scaling UX“ beschäftigen.
  • Am 29. Juli findet das UXCamp Hamburg statt. Kostenlose Tickets gibt es noch am 5. Juli ab 9 Uhr.
  • Am 8. September könnt ihr in Berlin die MobX besuchen.
  • Einen Blick wert ist auch der World Usability Congress am 11. und 12. Oktober, der es jedes Jahr schafft, spannende Redner ins schöne Graz zu holen.

Produktmanagement

  • Ihr habt sicher schon mal von Amazons Vorgehen zur Formulierung von Produktvisionen gehört: Produktteams müssen zum Start einer Produktentwicklung eine fiktive Pressemitteilung über den erfolgreichen Release verfassen. Marty Cagan beschreibt nun im SVPG-Blog eine verbesserte Variante: Den Customer Letter.

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Zwei Beamer Usability @mprove

Es war ein Experiment einmal mit zwei Projektoren zu arbeiten.
Es hat funktioniert! 🙂


Dewey, Huey und Louie an der Decke

Da kein Präsentations-Tool zwei Beamer gleichzeitig ansprechen kann, galt es zunächst eine Konfiguration zu finden, die sowohl bei der Ausarbeitung des Vortrags, als auch in der Live-Präsentation eine gute und robuste und vertrauensvolle Umgebung bietet.

Technisch war es in der Vorbereitung ein Keynote-Dokument, das für zwei Screens konzipiert wurde: ungerade Folie links – gerade Foliennummern für den rechten Beamer.
Dann wurde die Keynote-Präsentation auf zwei MacBooks verteilt und lokal jeweils die anderen Folien verborgen. Letzteres ging ganz gut in der Thumbnail-Ansicht mit gerader Anzahl an Folien pro Zeile. Dann ist es ein Multiselect über die Spalten, die man dann per Kontextmenü verbergen kann. Strike!

Die üblichen Klicker sind mit so einem Setting auch unbenutzbar und ganz nutzlos. Wie soll es gehen? Ein Klicker für zwei Computer? Zwei Klicker mit dem sicheren Usability-Flaw sie unter Lampenfieber zu verwechseln? Das Problem ließ sich durch zwei Mäuse auf dem Rednerpult lösen, die deutlich nebeneinander lagen und per Click die Slides weiter schalteten.

Man könnte vermuten, dass mehr Projektionsfläche zu noch mehr Reizüberflutung beim Publikum führt. It depends. Wenn man die Slides sinnvoll aufeinander bezieht, dann kann es in meinen Augen auch deutlich klarer werden. Ein Folienwechsel in halber Frequenz entlastet zudem das Kurzzeitgedächtnis, indem es bei progressiven Diagrammen beide Phasen nebeneinander gezeigt werden können. Sliding-Slide-Transitions unterstützen die Illusion, dass Inhalte von einem Beamer auf den anderen verschoben werden.  Zusammengenommen sind das viele Vorteile, die den komplexeren Aufbau gerechtfertigt haben.


Ceci n’est pas une présentation

AlgoRhythm is it! Reflexionen in einer programmierten Welt

à propos


// Original: Zwei Beamer Usability @mprove CC-BY-NC-4.0 Matthias | mprove.net | @mprove | Musings & Ponderings