10.01.2017 19:00 – 21:00 VerA Guest ::: http://www.reinhardkahl.de

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Regionaltreffen Hamburg

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VerA ist der Verband der Ausstellungsgestalter in Deutschland und vereint alle Ausstellungsschaffeden aus den Disziplinen Kuration, Architektur und Szenografie, sowie Text, Grafik und audiovisuelle Medien.

VerA Gast ::: Reinhard Kahl

Wir, als Ausstellungsmacher versuchen mit unserem Wirken Menschen Themen näher zu bringen. Den Besucher mit kleinen Hinweisen zu lenken und zum Entdecker werden zu lassen. Ähnlich wie ein Lehrer in seinen Schülern die Wissbegier entflammen will...

Reinhard Kahl ist Erziehungswissenschaftler, Journalist und Filmemacher.


Im Zentrum seiner Arbeit stehen die Lust am Denken und Lernen, die Zumutung belehrt zu werden und die endlosen Dramen des Erwachsenwerdens.

Mitarbeit in verschiedenen Rundfunk- und Fernsendern sowie Zeitungen, u.a. DIE ZEIT. Kolumne „PS“ in der Zeitschrift PÄDAGOGIK. Im Hamburger Literaturhaus seit 1999 Gastgeber des monatlich stattfindenden Philosophischen Cafés.

www.reinhardkahl.de

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Herzliche Grüße,
Sven Klomp

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Wie immer bringt jeder eine Kleinigkeit zu Essen und zu Trinken mit.

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20459 Hamburg
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04.04.2017 19:00 - 21:00 VerA Guest ::: www.hands-on-sound.com
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Herzlichen Dank noch mal an Matthias Müller-Prove, Experience Designer und Human-Computer Interactivist, 
für seinen Vortrag "UX – Ausstellungsdesign und Social Media"
Copyright © 2016, All rights reserved.
VerA Hamburg – Verband der Ausstellungsgestalter in Deutschland e.V.

Mehr Infos unter

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Sven Klomp
Regionalleiter für Hamburg und Nordeutschland

Kontakt: klomp@vera-d.org
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Stadterfahrung – Selbsterfahrung


Zu Beginn des Semesters habe ich mit den Studenten des Challenge Lab for Interactive Concepts /CLIC/ einen szenografischen Rundgang durch Schwerin veranstaltet. aufmerksam für das gewöhnliche ist eine Methode von Sven Klomp und geht auf einen UX Roundtable in Hamburg vor 3 Jahren zurück.

Nun also CLIC aufmerksam in Schwerin, das sich bereits in einigen Artikeln auf diesem Blog niedergeschlagen hat. Die urbane Expedition hatte mehrere Ziele, die auch alle sehr gut aufgegangen sind:

  • Irritation zu Beginn des Semesters als Signal, dass hier nicht alles so sein wird wie sonst
  • Bonding und Kennenlernen
  • Situatives Einfühlen in urbane Raumsituationen als Grundlage für das Generalthema Urbane Interaktionen
  • Mapping zwischen Erlebnis und Ausstellung und später noch die Repräsentation in google maps

Eine Online-Gemeinschaftsfotoausstellung bildet nun den Abschluss der Aktion. Jedes einzelne Bild ist so banal, als könnte es auch auf Insta erscheinen. Als Serie ergeben sich aber erneut überraschende Einsichten und Zusammenhänge, die wiederum eine eigene Bedeutungsebene darstellen.



Der Artikel Stadterfahrung – Selbsterfahrung hat die Lizenz CC-BY-NC-4.0 CLIC, bzw. des jeweiligen Autors.

Alles für die Elemente: Runde 2

Die Elemente gehen in die zweite Runde. Alle werden weiter bearbeitet, optimiert und auf eine Hololensbrille angewendet. Dafür suchte ich mir verschiedene Bilder der Hololens aus, um die Perspektive auszunutzen. Danach wird in einem weiteren Punkt die Kommunikation untersucht. Also Los geht´s.

Der Anfang der Elemente macht heute wieder der Schlachtplan für den 18.10.1813, den dritten Schlachttag. Wenn alle Elemente auf der Karte aktiviert sind wirkt sie voll, doch der Spieler sieht sie nicht unbedingt in ihrer ganzen Pracht, denn der User kann auswählen was er sehen will. Wie? Ganz einfach. Der User kann sagen, ich möchte wissen wo meine Verbündeten sind, er kann auch sagen welchen Verbündeten er sehen möchte, da dieser nach Hilfe fragte. Die Gebäude, der Baum und der Kolmberg dienen für den Spieler als Orientierungspunkte. Der Nutzer sieht folglich, nur den Punkt, den er zu sehen braucht und kann zu seinen VR-Mitspielern sagen: »Geht zur Mühle. Das ist der Ort Hallesche Vorstadt und stört die napoleonischen Kämpfer.« Mhmmm, und wie wird das Netz weniger, damit es nicht so aussieht als ob die Brille einen Sprung hat? Um die Wege auf der Karte übersichtlich zu halten, verwendete ich die wichtigsten Wege, auf denen der Nutzer sich bewegt. Dennoch sind es viele Wege, daher bauen die Wege auf denen der User sich bewegt auf. Somit sehe ich nur den Teil der Wege, welchen ich brauch. Aber wie kann ich dann meinen Verbündeten Hilfe aussenden? Wenn ich dies machen möchte, sehe ich die Wege auf denen ich mich und mein in Not geratener Verbündeter bewegen.

kartenvariante1-mit-figurenorientierungspunkte_benoetigte-elemente

Die Karte mit ihren historisch korrekten Orientierungspunkten.

Ein weiteres Element zur Orientierung stellt der Kompass dar. Dieser soll perspektivisch gezeigt werden, so als ob man ihn schräg in der Hand hält. Darüber hinaus soll er einfach sein, aussehen wie 200 Jahre alt und dem User alle nötigen Informationen bieten, damit dieser sich im Raum und durch die Welt (dem Schlachtfeld der Völkerschlacht) bewegen kann. Dazu gehört die Frage: Wie bewegt sich der User überhaupt im Raum? Wenn der User drei Schritte im realen Leben macht, bewegt sich der Kämpfer in der Hololensaanwendung 300 m weiter (nach vorne, links, rechts oder rückwärts). Darüber hinaus wird unterschieden zwischen den Schritten beim Kampf und denen beim Schleichen durch die Dörfer und Schlachtfelder. Den Unterschied erkennt der Computer, durch das anlegen der Waffen.

Nun zu einem anderen Element. Als nächstes folgt die Lebens- und die Todesanzeige. Was passt am besten zu dem Tod? Natürlich der Schierlingsbecher. Nach dem Becher folgt eine Anzeige in Form von Zahlen. Diese zeigen die Tode am jeweiligen Schlachttag, die Tode in der gesamten Schlacht und die Tode in den eigenen Reihen (Verbündete). Das Leben ist wertvoll, vor allem in so einer wichtigen Schlacht, wo alle Lebenden Krieger benötigt werden. Daher wird das Leben durch drei glänzende auf der Seite liegende Diamanten dargestellt. Wenn man schwer verletzt wird (fast schon tödlich), verliert man einen Diamanten (ein Leben). Wenn dies dreimal passiert, ist der Spieler Tod und er hat die Schlacht um seine Stellung (den Ort den er verteidigen oder einnehemen soll) verloren. Man hat die Möglichkeit ein neues Leben zu erhalten, wenn man die Schlacht um seine Stellung gewinnt. Dennoch: wenn alle Verbündeten aus einem Team sterben, ist die Völkerschlacht verloren und wenn Napoleonspieler schlau sind, können diese auch einmal in ihrem Leben die Völkerschlacht gewinnen. Die Anzeige des Lebens wird im Himmel angezeigt, folglich schaut der Spieler hinauf und die Todesanzeige ist auf den Boten zu finden, da es um die Gefallenen geht.

 

leben_benoetigte-elemente

Die Lebensanzeige.

tod-schierlingsbescher_benoetigte-elemente

Der Schierlingsbecher einmal in groß.

tod-schierlingsbescher_benoetigte-elemente

Der Schierlingsbecher mit der Todesanzeige.

Als eine kleine Belohnung, erhält man nach dem Gewinn einer Teilschlacht ein Emblem. In den folgenden Bildern sind die Emblems für den 18.10.1813 gezeigt. (PS: Die Emblems folgen im laufe der nächsten Wochen :D)

Nach den Elementen, betrachte ich die Kommunikation genauer. Hier untersuche ich mögliche Ideen, wie der User die Elemente auswählen, vergrößern, verkleinern und Hilfe aussenden kann. Dies ist vom Spieler hauptsächlich Sprachgesteuert. Kein Witz, denn der Regisseur hört alles mit, hat die Kontrolle über alle Knöpfe im Regieraum und den Computer, natürlich gehört dann das zuhören und darauf reagieren auch zu seinen Aufgaben. Der User hat einige Befehle in seinem Vokabular auf denen der Mann aus der Regie reagiert und Knöpfchen drückt. Dazu gehöhren die Worte Hilfe!, Ich helfe, mehr Mann, Angriff und Rückzug.

Der User selbst kann steuern was er sehen will: Wenn er in den Himmel schaut sieht er seine Lebensanzeige, wenn er auf den Boten schaut die Gefallenenanzeige und den Schlachtplan sieht er, wenn er seinen Blick nach weit Links oder Rechts richtet, da er auch so die Orientierungspunkte auf dem Schlachtfeld sieht, damit er weiß vor welchem Dorf er sich befindet. Der Kompass wird nur beim Laufen durch die Schlachtfelder neben den Schlachtplan angezeigt und sonst hat der Nutzer die Möglichkeit diesen anzuzeigen, wenn er die Hand offen ausstreckt so als ob dieser sich in echt auf der Hand befindet. Die Elemente kann der Nutzer durch das aufklappen von aufeinander gedrückten Daumen und Zeigefinger vergrößern und das schließen dessen verkleinert die Elemente wieder.


Der Artikel Alles für die Elemente: Runde 2 hat die Lizenz CC-BY-NC-4.0 CLIC, bzw. des jeweiligen Autors.

Wir stellen vor: Deniz Örnek

Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Es ist wichtig offen für Neues zu sein, denn nur so ist es möglich dazu zu lernen.

Welche waren die schönsten Momente?
Am Ende meines Studiums wurde zu mir der Satz „Freunde fürs Leben“ gesagt 🙂

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Im Anschluss an mein Masterstudium „Next Media“ habe ich ein Stipendium im Rahmen eines gemeinsamen Fellowships von VOCER, dem Google News Lab und der Datenfreunde GmbH begonnen. Weitere Informationen hierzu können unter dem folgenden Link eingesehen werden: Deniz Örnek wird VOCER-Fellow im Google News Lab

Was machst du aktuell?
Ich arbeite als Schnittstelle zwischen Technology & Content an der Entwicklung einer Nachrichten-App „xMinutes“.

Was möchtest du zukünftigen Studierenden sagen?
Der Austausch mit unterschiedlichen Menschen und das Informieren über verschiedene Nachrichtenquellen ist sehr wichtig, um nicht unbewußt einseitig in eine Richtung gelenkt zu werden.

Wir stellen vor: Deniz Örnek

Was hast du aus dem Studium mitgenommen?
Es ist wichtig offen für Neues zu sein, denn nur so ist es möglich dazu zu lernen.

Welche waren die schönsten Momente?
Am Ende meines Studiums wurde zu mir der Satz „Freunde fürs Leben“ gesagt 🙂

Wie hat das Studium deine beruflichen Chancen bzw. deine Arbeit verändert/beeinflusst?
Im Anschluss an mein Masterstudium „Next Media“ habe ich ein Stipendium im Rahmen eines gemeinsamen Fellowships von VOCER, dem Google News Lab und der Datenfreunde GmbH begonnen. Weitere Informationen hierzu können unter dem folgenden Link eingesehen werden: Deniz Örnek wird VOCER-Fellow im Google News Lab

Was machst du aktuell?
Ich arbeite als Schnittstelle zwischen Technology & Content an der Entwicklung einer Nachrichten-App „xMinutes“.

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Wir brauchen die Konterrevolution! Time well spent

Mich beschleicht ein ungutes Gefühl: das Übermanipulations-Unbehagen

Es ist der 12.09.2014. Ich sitze im Auditorium der MTP Konferenz in London und folge dem Vortrag von Nir Eyal zum Thema „Building habit-forming products“.

Nir spricht darüber, dass die meisten Aktionen, die wir tagsüber ausführen, von Gewohnheiten getrieben sind und damit ganz unbewusst ablaufen. Und er spricht darüber, wie man Produkte so gestaltet, dass sie die Nutzer auf eben genau dieser Ebene ansprechen. Sein prominentes Beispiel dafür sind die kleinen Bubbles, die an unseren Apps aufpoppen und sagen „Hey! Hier gibt es heiße News für dich!“. Und er spricht darüber, warum wir diesen Triggern so schlecht wiederstehen können.

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