Ankündigung: Huch – Der Kaktus spricht!

Innerhalb der Code Week Hamburg findet am 20.10.2016 von 10:00 bis 17:00 Uhr ein Kreativ-Workshop im CSTI statt. Wir werden uns mit sprechenden Kakteen auseinandersetzen. Schüler ab 10 Jahren sind herzlich willkommen! Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Anmeldungen bitte per Mail an uns.

„Huch — Der Kaktus spricht!“
Wir zeigen Dir, wie Du einen Kaktus zum Sprechen bringen kannst! Bei uns lernst Du spielerisch die Programmierung eines Kleincomputers „Arduino“ kennen und das Basteln mit elektronischen Bauteilen.

Huch – Der Kaktus spricht!
Huch – Der Kaktus spricht!

Lesenswert: August/September 2016

Illustration Lesenswert

Der geneigte Autor dieser Zeilen war Anfang September als Redner auf der MobX in Berlin und im Vortrags-Vorbereitungs-Stress musste leider die August-Ausgabe der Lesenswert-Links ausfallen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und darum findet Ihr nachfolgend wie gewohnt unsere spannendsten Artikel-Fundstücke zu den Themen Produktmanagement, UX-Design, Innovation und Unternehmens­kultur – ausnahmsweise aus gleich zwei Monaten.

In eigener Sache: Happy Birthday Produktbezogen!

Bevor es mit den Links losgeht, wollen wir noch unsere Freude über den dritten Geburtstag unseres Blogs kund tun! Am 30. September 2013 haben wir unseren ersten Beitrag „Produkte und Bedürfnisse“ veröffentlich und konnten euch seitdem 169 Artikel liefern. Damit haben wir mit 1,1 Artikeln pro Woche (zumindest im Schnitt) unsere damals geplante Schlagzahl von einem Artikel pro Woche drei Jahre durchgehalten. Wir möchten uns bei euch Lesern bedanken, dass Ihr unsere Artikel rege gelesen, kommentiert, geteilt und zu Herzen genommen habt und freuen uns darauf, euch auch in den kommenden Jahren mit möglichst hilfreichem Wissen zu versorgen. (Falls Ihr ein spannendes Thema habt, könnt Ihr uns helfen, diese Schlagzahl weiter durchzuhalten und einen Gastartikel schreiben).

Produktmanagement

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Das ist PAGE Connect

Connect Creative Competence ist eine Initiative von PAGE zur Förderung neuer Kompetenzen in Agentur, Hochschule und Unternehmen.

Die Träger der Initiative sind Design-, Kommunikations- und Digitalagenturen sowie Hochschulen, Unternehmen und Verbände, kuratiert von PAGE.

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Strichpunkt
Quark

 

 

 


Neue Technologien führen zu neuen Jobprofilen. Und neue Jobprofile erfordern neue Skill Sets. Die Folge sind unscharfe, verwirrende Berufsbezeichnungen und nicht klar definierte Ausbildungswege. Entsprechend orientierungslos ist der Kreativnachwuchs. Aber auch in Agenturen und Unternehmen stößt das Silodenken in Zeiten der digitalen Transformation an seine Grenzen. Es gilt heterogene Projektgruppen zu Teams zu formen und neue Methoden zu erlernen. Wer nachhaltig im Geschäft sein möchte, kommt um die Integration disziplinübergreifender Kompetenzen nicht herum. Integriertes, interdisziplinäres Denken ist das Gebot der Stunde.

Die PAGE Connect-Initiative unterstützt Design-, Kommunikations- und Digital­agen­­­tu­ren sowie Hochschulen, Unternehmen und Young Talents dabei, sich (neu) zu orientieren und umfassend zu qualifizieren. Sie macht komplexe Prozesse journalistisch fundiert trans­parent und bietet ­eine Plattform für den medialen Diskurs. Denn bei der persönlichen Abwä­gung, wel­che Ausbildung wirklich zu einem passt oder ob sich dahinter ganz andere In­halte und spätere Berufsbilder verbergen als ver­mutet, helfen Hochschul- und Kreativrankings allein nicht weiter. Gleiches gilt für die realistische Ein­schät­zung, welche spannenden Perspekti­ven sich für krea­ti­ve Talente in Agenturen auftun.


Creative Competence an Hochschulen


Den besten Einblick in den Studienalltag vermitteln noch immer diejenigen, die ihn jeden Tag erleben und gestalten: die Professorinnen und Professoren selbst. Auf www.page-online.de/connect nennen die Partner­professoren der PAGE-Initiative drei gute Gründe, den von ihnen vertretenen Stu­diengang zu wählen, und räumen mit Vorurteilen über das jeweils vorgestellte Berufsbild auf. Zudem formulieren sie, was sie von künfti­gen Studenten erwarten. Wir starten unsere Hochschul-Videoreihe mit:

· Prof. Heribert Birnbach Corporate Design
· Prof. Wolfgang Henseler UX Design
· Prof. Daniel Rothaug Service Design
· Prof. Richard Jung Motion Design
· Prof. Stefan Wölwer Interaction Design
· Prof. Jürgen Schulz Content Strategy


Creative Competence in Agenturen


Den umfassendsten Einblick in die Praxis können dann aber nur diejenigen bieten, die ihre Kompetenz im Tagesgeschäft unter Beweis stellen und mit ihren Kunden um die besten Lösungen ringen. Wir haben gemeinsam mit ausgewählten Agenturen einzelne Jobprofile in der Praxis unter die Lupe genommen und die Berufsbildinhaber in ihrem Teams bei ihrer ganz konkreten interdiszip­linären Projekt­arbeit begleitet und Interviews mit ihnen geführt. Herausgekommen sind 36-seitige Jobprofilkompendien, die wir an Hochschulen verteilen und Ihnen ab sofort zum kostenlosen Download bereitstellen. Aber auch Videos von Besuchen in der Agentur folgen peu à peu. Und zwar zu folgenden Berufsbildern:

· Corporate Designer
· UX Designer
· Service Designer
· Motion Designer
· Interaction Designer
· Content Strategist


Kontakt


nik

Nina Kirst
Projektmanagement / Redaktion & Event
Telefon +49 40 85183-424
connect (at) page-online.de


ah

Alexander Herz
Ad Sales Director Print/Web/Mobile
Telefon +49 40 85183-480
alexander.herz (at) page-online.de


gg

Gabriele Günder
Publisherin PAGE/PAGE Connect
Telefon +49 40 85183-400
gabriele.guender (at) page-online.de

 

 

Service Design – Alles, was man über das Berufsfeld wissen muss

3 Fragen an Silke Junker-Mirshahi, Director User Experience & Change Management bei SinnerSchrader …

 

In diesem Video erklärt Silke Junker-Mirshahi von SinnerSchrader, warum es sich lohnt Service Designer zu werden, welche falschen Annahmen über das Tätigkeitsfeld kursieren und was man mitbringen muss, um in der Disziplin erfolgreich zu sein.

 

Gute Gründe, sich auf Service Design zu spezialisieren

 

  •  Service Design ist ein toller Job: Er ist sowohl kreativ als auch kommunikativ – und man hat die Chance, die Welt ein bisschen besser zu machen.
  • Service Design ist ein absolutes Zukunftsthema. Durch die konsequente Fokussierung auf den Nutzer und die Einbeziehung von Nutzern schaffen wir echte Mehrwerte für die Nutzer und Unternehmen. Das sorgt letzten Endes für Differenzierung im Markt und im Wettbewerb – und schafft es auch neue Geschäftsfelder aufzutun.

 

Falsche Annahmen über Service Design

 

  • Service Design ist keine Aneinanderreihung kurioser Workshops.
  • Es ist nicht nur ein Prozess, den man verfolgt.
  • Es ist nicht etwas absolut Neues.
  • Es löst nicht alle Unternehmensprobleme.
  • Und es kann nicht jeder machen.

 

Anforderungen, die Service Designer erfüllen müssen

 

  • Ein Service Designer muss sowohl Struktur als auch das absolute Chaos lieben. Er muss einerseits komplexe Zusammenhänge analysieren und strukturieren können und andererseits optimistisch und offen Lust an Neuem und am Experimentieren haben.
  • Am wichtigsten ist, dass er absolut empathisch ist.
  • Wenn es um Facilitation geht, ist es wichtig, dass man Menschen leiten und inspirieren kann. Service Designer müssen visualisieren, kommunizieren und Zusammenarbeit und Diversität fördern können.
  • Service Designer brauchen auch eine ganze Portion Mut. Sie müssen sowohl Ungewissheit aushalten können, als auch ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen.

 


Alle weiteren PAGE-Connect Artikel zum Thema Motion Design finden Sie hier.

 

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SessionLab: Das beste Tool für Workshop-Planung, Agenda-Erstellung und Methoden-Archivierung

Fast hätten wir einen eigenen Workshop-Planner entwickelt. Zu sehr nervte das Rumgebastel an Workshop-Skripts in Word, Excel oder Google Sheets. Gerade noch rechtzeitig sind wir über SessionLab gestolpert. So bleibt uns das Selbstentwickeln erspart, und wir können Euch ein tolles Online-Tool vorstellen, mit dem Ihr Eure eigene Workshop-Tool-Datenbank aufbauen könnt und kollaborativ rundum saubere Workshop-Skripte und Agenden stricken könnt.

Manchmal stehen auf der Workshop-Agenda, die wir den Teilnehmern morgens zeigen, nur drei, vier Punkte. Um so eine Agenda zu schreiben, kann man notfalls auch auf Hammer und Meißel zurückgreifen. Komplett anders ist das bei unseren Workshop-Skripts. Darin steht haargenau, was wir für wann geplant haben. Wer hat den Lead in der jeweiligen Session? Was für Material muss für die nächste Einheit bereit liegen? Wie viele Post-Its und Stifte braucht es in dieser und jener Übung und in welchen Farben?

Workshop-Planung mit Word und Excel nervt

In diesem Skript geht das ausformulierte Timing bis hinunter auf Minutenebene. Diese Skripte sind die Drehbücher für unsere Workshops und das Fundament unserer Arbeit mitten im Workshop und in der Vor- und Nachbereitung. Diese Dokumente sind zig Seiten lang und umfassen neben dem Timing auch unsere Material- und Packliste.

So weit so gut und eingespielt. Was aber gar nicht gut ist: Am Tag vor dem Workshop entscheiden, dass die Interaktionssession XYZ nun doch besser nicht von 9.07 Uhr bis 9.15 Uhr, sondern etwas länger – bis 9.20 Uhr – angesetzt sein soll. Für nur 8 Minuten Änderung heißt es dann in jedem folgenden Slot die Zeiten anpassen und im Vorbereitungsfieber hoffentlich keinen Fehler machen. Oder der Kunde verlegt den Start kurzfristig von 9.00 auf 8.45 Uhr. Das sind die Momente, in denen das vorher hübsch durchdeklinierte Skript plötzlich sehr viel Kugelschreiberwirrwarr ertragen muss. Nervkram.

Die hausgemachte Lösung ist keine Lösung

workshop-skript-template

Eben dieser Nervkram brachte mich vor gut einem Jahr dazu, uns eine Workshop-Skript-Vorlage in einem Google-Spreadsheet zu bauen. Darin konnten wir zumindest gemeinsam arbeiten, kommentieren und dank einiger Formeln in der Tabelle passten sich die Zeiten halbwegs automatisch an, wenn irgendwo etwas geändert wurde. Diese Lösung ist allerdings auch ziemlich kaputt. Mussten wir vorher in Word-Dokumenten händisch Zeiten anpassen, mussten wir nun ständig schauen, ob es irgendwo eine Formel zerschossen hat. Immer noch ein Fortschritt. Aber noch lange nicht befriedigend.

Wenn man mit einem begnadeten Entwickler das Gemeinschaftsbüro teilt, denkt man gemeinsam ziemlich schnell: los, das muss sich mit ein bisschen schlauer Software doch besser lösen lassen. Bis hierhin könnte das die Gründungsgeschichte eines Komfortzonen-Workshop-Planungs-Tools sein. Dann aber stolperte Jörg über einen Link und teile ihn mit uns: SessionLab.

SessionLab – nah dran an der eierlegenden Workshop-Sau

Nach den ersten Tests war mir sofort klar, dass wir dieses Rad wohl doch nicht neu erfinden müssen – zum Glück! Robert Cserti und sein Mitgründer saßen vor einigen Jahren ebenso genervt vor ihren Workshop-Planungen (Cserti: “using Excel sheets for the session scheduling was just really a pain in the ass”).

workshop-planner

Mit SessionLab haben sie über die letzten Jahre ein Online-Tool zur Workshop-Planung umgesetzt, dass schon weit mehr kann, als ich mir im ersten Schritt für eine gute Lösung gewünscht hätte. In dem Workshop-Planner können…

  • Zeiten der Sessions wunderbar übersichtlich gepflegt werden.
  • alle möglichen Informationen von der Zielsetzung einer einzelnen Übung, über benötigtes Material bis hin zu ausführlichen Anweisungen zur Durchführung hinterlegt werden.
  • einzelne Personen zu bestimmten Abschnitten hinzugefügt werden.
  • Kommentare ausgetauscht werden.

Das Team um Robert hat mittlerweile erkannt, dass ein wichtiger Bestandteil eine Datenbank rund um Workshop-Know-How ist. Session-Blöcke können öffentlich oder privat in eine Datenbank geschoben und für spätere Workshops “recycled” werden.

Viel Potential: Öffentliche und private Workshop-Tool-Datenbank

workshop-tool-sammlung

Im öffentlichen Teil dieser Datenbank wächst und wächst die Anzahl von brauchbaren Session-Blöcken, von denen man sich inspirieren lassen oder sie direkt in die eigene Workshop-Agenda übernehmen kann.

Wie bei vielen neuen Tools gibt es natürlich auch Hürden. In Word kann man einfach mal so etwas runter rattern und für viele ist das gewohnt. Wer SessionLab sauber benutzen will, hat erst mal etwas mehr Pflegearbeit zu leisten. Ich bin dennoch Fan und glaube, dass es sich lohnt, komplett auf dieses Tool umzusteigen.


Tool-Empfehlung: @SessionLab als eierlegende Workshop-Sau für die Workshop-Planung
Klick um zu Tweeten


Was ich mir wünsche? Noch mehr Automation. Im Moment ist es zum Beispiel so, dass ich zu jedem Session-Block benötigtes Material aufschreiben kann. Das Tool generiert dann eine Materialliste, die aber einfach nur alle genannten Materialien hintereinander auflistet. Toll wäre, wenn ich einzelne Materialien wie “gelbe Post-Its” anlegen könnte und SessionLab zum Schluss eine Summe aller dieser Post-Its in die Liste schreibt.

Das beste Tool zur Workshop-Planung?

workshop-planner

Die beiden Gründer Robert Cserti und Filip Kis mit weiteren Wegbegleitern der SessionLab-Entwicklung.

Das Gute ist: Robert und sein Team sind unfassbar offen für Feedback und Vorschläge – und obendrein total sympathisch in der Kommunikation via Mail oder Skype. Filip sitzt in Stockholm, Robert in Budapest. Ein kleines Software-Startup im Bootstrap-Modus mit dem festen Willen zur Weiterentwicklung und ohne Investorendruck im Nacken. Sie wollen einfach nur davon leben können und iterieren ihr Produkt immer weiter – ich wünsche ihnen, dass das klappt.

Ich bin gespannt und freue mich auf die kommenden Features. Auch weil die beiden so ansprechbar und bereit zur Fortentwicklung sind, steht für mich derzeit fest: SessionLab ist das beste Tool zur Workshop-Planung und Archivierung von Workshop-Tools. Es würde uns sehr freuen, wenn Du SessionLab mal ausprobieren würdest:

Jetzt ausprobieren. 

Wenn du Dich über diesen Link bei SessionLab anmeldest, bekommst Du eine 30-tägige Pro-Testversion, statt nur 15 Tagen. Wir nutzen das Tool jetzt bereits einige Monate und testen gerade den Team-Account. Wenn das wirklich unser zentraler Workshop-Planer wird, kämen 49 Euro im Monat auf uns zu. Aber genug der kalten Theorie: Am besten Du meldest Dich selbst einmal bei SessionLab an, probierst das Tool aus und machst Dir einen eigenen Eindruck.

workshop-planung

Ach ja, Robert und Co schreiben übrigens auch einen schönen Workshop-Blog: blog.sessionlab.com.

Update: Robert bat mich per Mail noch mal einen Satz zur kostenlosen Nutzung zu ergänzen und das mache ich gerne. Den Basis-Account wird es für immer und ewig „for free“ geben. Nach der Nutzung des Test-Monats könnt Ihr ganz entspannt darauf umstellen – nur dann eben mit eingeschränkten Funktionen (siehe Screenshot).

Update 2, Januar 2017: Bei Veröffentlichung des Artikels hieß das beste Tool zur Workshop-Planung noch TrainedOn. Zum Jahreswechsel hat das Team den Namen zu „SessionLab“ geändert. Gefällt mir persönlich auch besser – der Name wurde hier überall ersetzt.

Der Beitrag SessionLab: Das beste Tool für Workshop-Planung, Agenda-Erstellung und Methoden-Archivierung erschien zuerst auf Komfortzonen.

Wie viel verdient ein Produktmanager?

Gehalt PM

Im August bin ich zusammen mit Patrick Klug und Artur Jagiello von Gehalt.de der Frage nachgegangen, wie viel UX Designer verdienen und welche Faktoren das Gehaltsniveau im UX Design bestimmen.

Für den zweiten Teil unserer Gehaltsanalyse haben wir uns nun erneut in die Zahlen gestürzt und für euch geschaut, wie viel Produktmanager verdienen.

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Kreativbegriffe von A bis Z

Was ist eigentlich CSS? Was versteht man unter einem MVP? Was steckt hinter einem Service Blueprint? Und wofür nutzt man die Software Nuke? Die Antworten finden Sie in unserem stetig wachsenden Kreativ-Glossar!

 

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A

A/B-Testing ist eine Methode zur 
Bewertung zweier Website-Varianten. Dabei wird das Original gegen eine leicht veränderte Version getestet. Anhand 
der Nutzerreaktionen lassen sich Neuerungen bewerten und optimieren, bevor das komplette Angebot umgestellt wird. After Effects ist ein Compositing- 
und 2D-Animationsprogramm sowie 
Bestandteil der Creative Cloud von Adobe Systems. Mit After Effects 
lassen sich Filmaufnahmen mit computergenerierten Bildern und Effekten zusammenfügen. Die Benutzeroberfläche und Features sind eng an Adobes Bildbearbeitungssoftware Photoshop angelehnt. Agiles Projektmanagement stammt aus der Softwareentwicklung und kommt zunehmend in Kreativagenturen und Unternehmen zum Einsatz. Es umfasst diverse Methoden wie Scrum und Kanban, die nicht auf ausführliche Planung zu Projektbeginn setzen, sondern auf adaptives Planen und schnelle Abstimmung. Autodesk Flame ist ein Softwareprogramm für visuelle 3D-Effekte sowie Compositing, Editing und Finishing. Es wurde unter anderem bei der Produktion von Hollywood-Blockbustern wie »Avatar« oder »Life of Pi« eingesetzt.

 

B

Bluetooth Low Energy (BLE) ist eine Funktechnik, mit der sich Geräte in einer Umgebung von etwa zehn Metern kabellos vernetzen lassen. Im Vergleich zum klassischen Bluetooth verbraucht BLE weniger Strom und verursacht geringere Kosten.


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C

Cascading Style Sheets (CSS) ist eine Beschreibungssprache für digitale Dokumente und zusammen mit HTML eine der aktuellen Kernsprachen des Web. Sie wird kontinuierlich weiterentwickelt. Vorlagen für Gestaltungselemente wie Typografie, Formulare und Buttons bietet das freie CSS-Framework Bootstrap.

Change Management umfasst sämtliche Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung in einer Organisation oder einem Unternehmen bewirken und begleiten. Ziel ist die Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen. Früher dominierten in diesem Bereich Unternehmensberatungen, doch aufgrund der digitalen Transformation sowie veränderter Kommunikationstechniken und -bedürfnisse von Konsumenten bieten auch Kommunikations-, Strategie- und Branding-Agenturen ihren Auftraggebern zunehmend Change Management an.

Cinema 4D ist eine 3D-Software von Maxon für 3D-Modelling, Animation und Rendering. Aufgrund ihrer einfachen Bedienbarkeit und Schnelligkeit gehört 
sie zu den von professionellen Motion
Designern meistgenutzten Tools.

City-Light-Poster oder -Plakate sind Werbeträger in der Kategorie Außenwerbung. Sie sind eingeglast und werden 
von hinten beleuchtet. In Deutschland gibt es sie seit Mitte der 1980er Jahre.

Co-Creation bedeutet, dass Agentur und Auftraggeber gemeinsam ein Produkt 
oder einen Service entwickeln, etwa in interdisziplinären Workshops mit Teilnehmern aus verschiedenen Abteilungen und Hierarchiestufen des Unternehmens.

Compositing bezeichnet das Zusammenführen mehrerer Bildelemente, etwa Computeranimationen und Realfilm, 
zu einem Gesamtbild. Es findet bei der Postproduktion eines Films statt.

Computer Generated Imagery (CGI) ist der Sammelbegriff für am Rechner erstellte Bilder und Grafiken, meist in 3D, die in Print, Film, Webanwendungen oder Games eingesetzt werden. Sie können statisch oder dynamisch sein. Gängige CGI-Programme sind unter anderem Maya, 3ds Max, ZBrush und After Effects.

Content ist ein Sammelbegriff für Informationsinhalte, unabhängig vom Trägermedium – Print, Online, Video et cetera.

Content-Strategie bezeichnet den Plan, der der Ausspielung von Inhalten über verschiedene Kanäle und Medien zugrunde liegt. Dieser orientiert sich an Erkenntnissen über die Bedürfnisse, Vorlieben und Verhaltensweisen der für den Absender relevanten Zielgruppen.

Corporate Branding bezeichnet die Entwicklung einer konsistenten Unternehmensmarke unabhängig 
von einzelnen Produkten. Die Pflege
 und Weiterführung der Marke nennt man Brand Management.

Corporate Design ist ein Bestandteil der Corporate Identity eines Unternehmens und umfasst das gesamte Erscheinungsbild. Neben dem Logo gehören 
dazu Farben, Typografie sowie bestimmte Gestaltungsraster und -stile. Das Corporate Design findet Anwendung auf sämtlichen Kommunikationsmitteln eines Unternehmens, wie Geschäftspapieren, Printanzeigen, Verpackungen, Websites oder Werbespots.

Corporate Identity ist das strategische Konzept, das sämtliche Identitätsfaktoren eines Unternehmens vereint, wie Philosophie, Kultur, Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild. 
Die Kombination all dieser Elemente prägt das Gesamtbild eines Unternehmens in der Öffentlichkeit.

Corporate Publishing beschreibt die journalistisch aufbereitete interne sowie externe Informationsübermittlung eines Unternehmens über alle Kommunikationskanäle hinweg. Neben Endkunden gehören auch Mitarbeiter, Zulieferer oder Aktionäre zu den Zielgruppen der permanenten oder periodisch erscheinenden Kundenzeitschriften, Unternehmensblogs oder Social-Media-Profile. Man nennt diese Unternehmensmedien auch Owned Media.

Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Schlüsselbegriff aus der Unternehmensethik. Er betrifft die gesellschaftliche Verantwortung, die Unternehmen über gesetzliche Bestimmungen hinaus übernehmen. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln im eigenen Markt und reicht von ökologisch relevanten Aspekten über die Mitarbeiterpflege bis zum Austausch mit relevanten Interessengruppen.

Customer/User Journey bezeichnet die Phasen, die ein Kunde durchläuft, bevor 
er sich für (oder gegen) den Kauf eines Produkts oder Services entscheidet. Diese »Reise« umfasst sämtliche Berührungspunkte (Touchpoints) eines Kunden mit einer Marke – analog und digital, direkt und indirekt. Die Visualisierung der Customer Journey – Mapping genannt – hilft bei der Entwicklung eines neuen Produkts oder Services. Eng verwandt sind Begriffe wie Use Case und User Story, die das Nutzungsszenario anhand eines fiktiven Nutzers durchspielen.


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D

Design Fiction ist eine Methode zur Visualisierung von Zukunftsszenarien, 
um mögliche Problemstellungen und Lösungsansätze für Design und Gesellschaft aufzudecken. Sie wird sowohl intern in Agenturen als auch bei Präsentationen vor Kunden eingesetzt.

Design Manuals/Styleguides beinhalten sämtliche Angaben, die nötig sind, um ein Corporate Design über Jahre hinweg konstant gleich und unverwechselbar zu halten. Festgelegt werden zum Beispiel das Logo sowie Schriften und Farben. Waren Design Manuals früher in dicken analogen Ordnern zusammengefasst, sind sie heute zunehmend online für alle Dienstleister abrufbar, die kreativ für ein Unternehmen tätig werden. Aufgrund der ständigen Entwicklung neuer Kommunikationskanäle sind sie zunehmend flexibel gestaltet.

Design Thinking ist eine Methode, mit der man kreative Lösungen und Innovationen zielorientiert entwickelt. Durch interdisziplinäre Teams, einen iterativen, sprich in mehreren Schleifen ablaufenden Prozess und die Konzentration auf den Nutzer hilft sie dabei, praktikable Lösungen für alle Lebensbereiche zu finden. Die Methode ist eng mit der internationalen Design- und Innovationsagentur IDEO verknüpft, die sie Anfang der 1990er Jahre einführte. Seit einigen Jahren findet Design Thinking Einzug in Kreativagenturen und Unternehmen.

Desktop Publishing (DTP) ist das rechnergestützte Setzen von Dokumenten, die aus Texten und Bildern bestehen und später als Broschüren, Magazine, Bücher, Kataloge et cetera veröffentlicht werden. Es bezeichnet das visuelle Erstellen eines Layouts am PC mittels entsprechender Software (etwa Adobe InDesign) und die Ausgabe einer digitalen Druckvorlage.

Digital Native nennt man eine Person, die mit der Technik des digitalen Zeitalters aufgewachsen ist. PCs, Internet, Smartphones und Instant Messaging sind integrale Bestandteile ihres Lebens, was sie vom Digital Immigrant unterscheidet. Gemeinhin zählt man zu den Digital Natives alle nach 1980 Geborenen.


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E

Earned Media beschreibt Inhalte, die abseits der offiziellen Markenkommunikation von unabhängigen Medien und Konsumenten erstellt und veröffentlicht werden. Dazu gehören auch über Social Media per Like und Share verbreitete Inhalte sowie Empfehlungen auf Bewertungsportalen. Dass Nutzer und redaktionelle Medien ohne Auftrag solche Inhalte erstellen und teilen, muss sich ein Unternehmen erst verdienen: Transparente Kommunikation, guter Service und Kundenpflege helfen dabei.

Editorial Design umfasst die Gestaltung von Printprodukten, also Zeitschriften, Zeitungen, Büchern oder Broschüren. Schwerpunktthemen dabei sind das Design des Covers, das Festlegen eines Gestaltungsrasters bei periodisch erscheinenden Publikationen, das Platzieren von Bildern und Fotos sowie die Auswahl und das Setzen von Schriften.

Exlibris sind in Bücher eingeklebte Zettel oder Stempel, die den Eigentümer ausweisen. Sie entstanden nach der Erfindung des Buchdrucks im späten Mittelalter, da mit der wachsenden Zahl von Bibliotheken die Kennzeichnung des Besitzers wichtiger wurde. Neben Gebrauchsexlibris entwickelten sich kunstvoll gestaltete Nachweise, etwa als Holzschnitt, Kupferstich et cetera und wurden zu Sammlerobjekten.

 

F

Flowchart ist ein Ablaufdiagramm für digitale Anwendungen, das die Informationsarchitektur und den Aufbau einer Website oder Mobile App grafisch darstellt. Anhand eines Flowcharts lassen sich unterschiedliche Use Cases durchspielen.

 

H

HTML ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung digitaler Dokumente wie Texten mit Hyperlinks, Bildern, Videos und anderen Inhalten.

 

I

Informationsarchitektur ist die Gestaltung der Struktur eines digitalen Produkts. Sie umfasst die Unterteilung und Anordnung der Inhalte, Navigationswege und Suchmöglichkeiten, um eine größtmögliche Usability zu erzielen.

Interaction Design beschäftigt sich mit der Gestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaktionsdesigner legen die Nutzerführung fest und bestimmen, wie man eine Interaktion auf Websites, Softwareoberflächen oder in Mobile-Applikationen auslöst. Um deren Bedienung möglichst intuitiv zu gestalten, analysieren sie die Bedürfnisse und das Verhalten von Nutzern.

Interface Design/Screendesign bezeichnet die Gestaltung von digitalen Benutzeroberflächen, die so konsistent und intuitiv wie möglich sein sollten. Neben der Funktionalität spielen hier auch visuelle Aspekte eine wichtige Rolle.

JavaScript ist eine Programmiersprache, die die Möglichkeiten von HTML und 
CSS erweitert. Mit ihr lassen sich Benutzerinteraktionen auswerten sowie 
Inhalte verändern, nachladen und generieren. Vorgefertigte Funktionen für die Navigation und Bearbeitung von HTML-Dokumenten bietet die freie JavaScript-Bibliothek jQuery.


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J

Jour fixe ist ein festgelegter, wiederkehrender Termin, an dem sich ein Team trifft, um sich über den aktuellen Stand auszutauschen und den weiteren Projektverlauf zu planen. Meist gehören zu den Teilnehmern sowohl Mitarbeiter aus der Agentur als auch Vertreter des Kunden.

 

K

Keyframing/Schlüsselbildanimation ist eine Animationstechnik aus der Zeit der Zeichentrickanimation. Die Schlüsselbilder geben den groben Bewegungsablauf vor, der durch Zwischenbilder, auch Interframes genannt, verfeinert wird, bis eine flüssige Animation entsteht.

Kommunikation im Raum ist ein Pendant zur digitalen Informationsvermittlung
und fester Bestandteil der integrierten Markenkommunikation. Es umfasst die räumliche Inszenierung von Marken, Themen und Storys, beispielsweise
in Flagship-Stores, Ausstellungen und Brand Spaces in Unternehmen.

Kommunikationsdesign bedeutet die Übersetzung komplexer Sachverhalte in visuelle Kommunikation. Waren die Tätigkeitsfelder früher vor allem auf die Gestaltung von Erscheinungsbildern, Printanzeigen, Plakaten oder auch TV-Spots konzentriert, erweiterte sich das Feld durch die Digitalisierung enorm und umfasst nun auch die Gestaltung von Websites, Mobile Apps, Social Media et cetera.

 

L

Low-Poly(gon) bezeichnet 2D- oder 3D-Computergrafiken, die aus einem grobmaschigen Netz von Vielecken bestehen und ursprünglich hauptsächlich in Games eingesetzt wurden. Die Animationen sind gering aufgelöst und erfordern daher weniger Rechenleistung. In den letzten Jahren entwickelte sich Low-Poly zur Kunstform und zu einem visuellen Trend in Film und Print.

 

M

Mindmap ist eine kognitive Technik, die man zum Erschließen und zur visuellen Darstellung eines Themengebiets nutzt. Assoziationen und Ideen zum Thema werden festgehalten, Kategorien erstellt und Verbindungen zwischen ihnen dargestellt. Die Methode ist vor allem in der Anfangsphase eines Projekts und in Workshops hilfreich.

Minimum Viable Product (MVP) ist ein funktionsfähiger Prototyp, der genügend Features aufweist, um ein Produkt oder einen Service mit echten Nutzern zu testen und valide Ergebnisse für die Weiterentwicklung einzuholen. Die Vorabveröffentlichung im Betastadium minimiert das mit hohen Kosten verbundene Risiko, ein voll ausgearbeitetes Produkt auf den Markt zu bringen, das keine Nutzer oder Käufer findet.

Moodboard ist ein wichtiges Arbeits- und Präsentationsmittel für Designer. Es versammelt visuelle und thematische Ideen und Beispiele, um der Entwicklung eines Designkonzepts eine Richtung zu geben, Orientierung zu bieten und 
die eigenen Vorstellungen konkret für andere sichtbar zu machen.

Motion Graphics ist die audiovisuelle Gestaltung von Bewegtbild durch Typografie und Grafikdesign. Aufgrund der zunehmenden digitalen Gestaltungsmöglichkeiten hat das breiter definierte Motion Design den Begriff abgelöst.

Multiplikator ist eine Person, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung, ihres Berufs oder ihrer Fähigkeiten ein Meinungsführer ist. Sie verbreitet Wertvorstellungen, Meinungen und Informationen (auch über Marken und Produkte) über klassische Medien, Social Media oder öffentliche Foren. Der Begriff wird zunehmend durch Influencer ersetzt.


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N

Nuke ist eine Effekt- und Compositingsoftware von The Foundry, die für Spezialeffekte in der Postproduktion eingesetzt wird. Mit ihr lassen sich bewegte Bilder manipulieren, beispielsweise durch Farbkorrekturen, das Animieren einzelner Elemente oder die Kombination mehrerer Animationen.

Nutzeranalyse/User Research nennt man die Erkundung und Auswertung von Eigenschaften und Verhaltensgewohnheiten zukünftiger Nutzer, um für diese maßgeschneiderte Anwendungen zu entwickeln. Sie kann quantitativ zum Beispiel per Webanalyse oder qualitativ in Interviews oder Beobachtungen erfolgen.

 

O

Organigramm bezeichnet eine grafische Darstellung des Aufbaus einer Organisation oder eines Unternehmens, die auch die Aufgabenverteilung und Kommunikationswege aufzeigt.

Owned Media bezeichnet alle Medien aus dem Bereich Corporate Publishing, die ein Unternehmen selbst erstellt, betreut und kontrolliert. Absender der Inhalte ist klar das Unternehmen, weshalb diese unter Umständen nicht als glaubwürdig erachtet werden.

 

P

Paid Media umfasst bezahlte Werbemaßnahmen in allen Formen und Kanälen, darunter Fernseh-, Print-, Kino- und Außenwerbung sowie Displayanzeigen und Radiospots. Inhalt und Form werden vom Unternehmen gesteuert und meist von Werbeagenturen erstellt. Auch klassische Werbung fällt in den Bereich Paid Media.

Persona stellt den Prototyp einer Gruppe von Nutzern dar, die konkrete Eigenschaften und Nutzungsverhalten teilen. Diese greifbaren, aber fiktiven Personen werden anhand von Beobachtungen und Befragungen realer Menschen entwickelt.

Postproduktion ist die Nachbearbeitungsphase bei der Filmproduktion. Hier finden der Schnitt, die digitale Nachbearbeitung sowie die Vertonung statt. Werbeagenturen beauftragen für diese Arbeitsschritte meist spezialisierte Postproduktionsfirmen.

Premiere Pro ist ein Videoschnittprogramm von Adobe Systems, mit dem man Filme nonlinear bearbeiten kann. Die Originaldaten bleiben dabei erhalten, sodass 
man sämtliche Arbeitsschritte rückgängig machen kann. Die Benutzeroberfläche und Features des Programms sind eng
an Adobes Bildbearbeitungssoftware Photoshop angelehnt.

Producer ist eine Berufsbezeichnung aus der Filmproduktion. Producer sind als Projektmanager für den reibungslosen Ablauf der gesamten Filmproduktion zuständig und fungieren als Gesicht zum Kunden. Sie sind entweder freie Mitarbeiter, die projektbezogen engagiert werden, oder Angestellte von Fernsehsendern, Studios oder Produktionsfirmen.

Produktkommunikation beinhaltet alle produktrelevanten Informationen über 
alle Kommunikationsmittel und Medienkanäle hinweg. Dazu gehören Stammdaten wie Bezeichnung, Artikelnummer, Preise, Produktmerkmale sowie Bilder und beschreibende Texte, etwa auf Verpackungen, in Katalogen und Anzeigen.

Prototyping ist eine Methode aus der Softwareentwicklung, mit der sich Lösungsansätze testen lassen, um frühzeitig Feedback von zukünftigen Nutzern einzuholen. Auf diese Weise können Probleme erkannt und Änderungswünsche eingebaut werden, noch bevor die komplette Anwendung fertig gestellt ist. Sogenannte Low-Fidelity-Prototypen (zum Beispiel Papiermodelle) legen grob Nutzerabläufe fest, High-Fidelity-Prototypen mit ersten lauffähigen Programmteilen (etwa Klickdummys) kommen dem finalen Produkt schon sehr nahe. Prototyping-Tools wie Axure, InVision oder OmniGraffle (und viele mehr) ermöglichen es, schnell und auch ohne Coding-Kenntnisse Prototypen zu erstellen.

Publisher bezeichnete bisher einen Verlag oder Verleger. Indem Unternehmen zunehmend selbst Inhalte erstellen und veröffentlichen, werden auch sie zu Publishern.


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R

Rendering/Bildsynthese bezeichnet die digitale Erzeugung eines Bildes aus Rohdaten wie den geometrischen Beschreibungen im 2D- oder 3D-Raum. Beim Rendering erzeugt man Szenen, 
also räumliche Modelle, die den Standort von Objekten und Lichtquellen, ihre Materialeigenschaften und den Blickwinkel des Betrachters definieren.

 

S

Service Blueprint ist eine Methode zur Visualisierung von Dienstleistungsprozessen. Sie umfasst die Abläufe innerhalb eines Unternehmens, die Anwendung des Services selbst sowie den Nutzungskontext und die Erfahrung des Kunden.

Service Design bezeichnet die ganzheitliche Gestaltung von (meist digitalen) Produkten und Anwendungen. Es verfolgt einen nutzerzentrierten, analytischen 
sowie interdisziplinären Ansatz und umfasst Kompetenzen aus unterschiedlichen Disziplinen wie UX Design, Strategie, Analyse, Interface Design und Interaction Design. Dafür nutzt es Methoden aus dem Design Thinking wie Benutzerbeobachtung, Interviews, Visualisierung, Prototyping und iteratives Arbeiten.

Storyboard ist die Visualisierung eines Filmkonzepts beziehungsweise 
eine (meist per Hand) gezeichnete Version eines Drehbuchs. Sie dient der Planung einzelner Szenen vor Drehbeginn oder der Abnahme eines Konzepts durch einen Kunden.

Storytelling für Marken ist eine Methode der kommerziellen Kommunikation, die das Erzählen einer (mehr oder minder) fiktiven Geschichte beinhaltet. Emotionale und/oder unterhaltsame Storys sollen beim Konsumenten Aufmerksamkeit für eine Marke oder ein Produkt erzeugen, ihn zum Kauf bewegen und ihn im Idealfall zum Markenbotschafter machen (siehe Earned Media). Die Ausspielung der Geschichte kann über verschiedene Formate und Medienkanäle erfolgen.

Styleframes sind statische Bilder, mit denen man die Stilrichtung eines Films visualisieren kann. Sie werden meist in Photoshop oder Illustrator erstellt und zusammen mit Storyboards in Konzeptpräsentationen beim Kunden eingesetzt.

 

T

Targeting steht für das zielgruppenorientierte Einblenden von Werbeinhalten auf Webseiten. Die kontextbezogene Ausspielung vereinfacht das Erreichen relevanter Zielgruppen und reduziert Streuverluste. Targeting kann kontextuell oder semantisch erfolgen sowie auf das Surfverhalten eines Nutzers reagieren (Behavioral Targeting). Neueste Entwicklung ist das Social-Media-Targeting, das sämtliche Formen kombiniert und so personalisierte Werbung ermöglicht.

Title Design beschreibt die Gestaltung von Titelsequenzen. Zu Beginn der Filmgeschichte wurden die Namen aller an einer Produktion Beteiligten auf statischen Tafeln angezeigt. Mit der Einführung des Trickfilms wurden die Anzeigen bewegt und es entstand eine neue Kunstform. Stilprägende Vertreter 
sind unter anderem Saul Bass, Maurice Binder und Wayne Fitzgerald.

Typografie bezeichnet die ästhetische, künstlerische oder funktionale Gestaltung von Schriften, Buchstaben, Satzzeichen und Sonderzeichen sowie 
deren Anwendung und Kombination in Druckwerken, digitalen Medien
oder im dreidimensionalen Raum.


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U

Usability bezeichnet die Gebrauchstauglichkeit eines digitalen Produkts oder einer Anwendung. Sie wird durch empirische Evaluation von echten Nutzern anhand von Prototypen in allen Entwicklungsstadien fortlaufend getestet, oft auch von externen Marktforschungsunternehmen. Dabei steht die Detailoptimierung von Interaktionsprozessen im Vordergrund.

User/Human-Centered Design bedeutet, dass der spätere Nutzer im Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses einer Anwendung steht. Ziel ist es, interaktive Produkte mit hoher Usability zu entwickeln. Angewandte Methoden sind unter anderem Interviews und Onlinebefragungen, Personas, Prototyping und Usability Testing.

User Experience (UX) Design gestaltet Interaktionsabläufe für Software-, Internet- und Mobile-Applikationen im Hinblick auf die Erfahrung des Nutzers. Es ist eng verwandt mit Interaction Design, wobei UX Design den Schwerpunkt auf die nutzerseitigen Abläufe legt.

 

V

Vignettenfilm ist ein Begriff aus der Werbebranche. Er bezeichnet Spots mit kurzen Szenenfolgen, die keine zusammenhängende Geschichte erzählen.

 

W

Wireframes sind Anwendungsskizzen im Rahmen der Entwicklung digitaler Produkte. Anders als visuelle Mock-ups beschreiben sie frühe konzeptionelle Entwürfe 
für den Aufbau der Anwendung, Optik und Funktionen spielen noch keine Rolle.

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Was ist eigentlich Interaction Design?

Interaction Design ist die Gestaltung von Parametern, die eine Interaktion zwischen 
Menschen, Räumen 
und Dingen 
ermöglichen. Was man sonst noch wissen muss …

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Visual Designer, Information Architect, User Experience Designer, User Interface Designer und so weiter und so fort – all diese Bezeichnungen stehen in aktuellen Stellenbeschreibungen und auf Visitenkar ten von Agenturen. An den Hochschulen wachsen die Studienangebote mit ähnlichen Titeln, und es gibt, ganz abgesehen von einzelnen Bezeichnungen, auf allen Stellenbörsen einen sehr großen Bedarf an Designerinnen und Designern mit digitaler Kompetenz. Aber was bedeutet das eigentlich, digitale Kompetenz?

Mit der anhaltenden Technologisierung und Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitswelt wachsen die Aufgaben der Designer noch rascher als die wohlklingenden Jobbezeichnungen. Außerdem ändern sich die Arbeitswerkzeuge, sprich Compu ter und Software schneller, als die Kreativen schauen können. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass es nicht mehr um eine Unterteilung von Berufsgruppen in einzelne Tätigkeiten und Kompetenzen gehen kann, sondern um ein grundsätzliches Verständnis von digitaler, sprich algorithmisierter und vernetzter Gestaltung.

Interaction Design is a state of mind. Es braucht Haltung, um Zukunft zu gestalten.

Die klassischen Designdisziplinen waren klar umrissen, und es gab einen Anfang und ein Ende im Gestaltungsprozess. Ein gutes Layout für ein Magazin oder Buch blieb beständig, wenn es vom Grafikdesigner erst einmal entworfen wurde und in den Druck ging. Eine leicht zu bedienende Kaf feemaschine mit einfachen Schaltern und Funktionen erfreute die Besitzer über viele Jahre, denn das vom Produktdesigner gezeichnete Gerät änderte sich nicht mehr und die Bedienelemente blieben am gewohnten Platz – und mit dem Internet war es ganz bestimmt nicht verbunden.


Eine umfassende Sicht auf den Beruf des Interaction Designers erhalten Sie im PAGE Connect eDossier »Das macht ein Interaction Designer bei deepblue networks«:

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Im digitalen Design ist hingegen vieles anders. Wir befinden uns in einem permanenten Betastadium, und die von uns entwickelten digitalen Produkte und Services werden nicht mehr im klassischen Sinne »fertig«, sondern Apps und Webseiten verändern sich in einem fortlaufenden Prozess und wachsen stetig weiter. Wenn Designerinnen und Designer aber die Kontrolle über das Ergebnis abgeben müssen, ändert sich auch das Verständnis von der eigenen Profession. Und diese Profession heißt Interaction Design.

Interaction Design ist 
wie Schach

Die Disziplin Interaction Design lässt sich gut anhand des Strategiespiels Schach erläutern. Den beiden Schachspielern stehen Schachfiguren, Schachbrett und Spielregeln zur Verfügung. Damit agieren und reagieren sie auf den Gegenspieler und denken in langen Zugfolgen. Somit ist Schach ein anschauliches Bild für den Kern des Interaction Designs: Nur die grundsätzlichen Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Spielern lassen sich planen, nicht aber der konkrete Spielverlauf. Dieser ergibt sich aus dem Können und den Entschei dungen der Spieler.

Die Schachfiguren stehen für die digitalen und technischen Werkzeuge und Pro dukte wie zum Beispiel die Fahrkarten-App Navigator der Deutschen Bahn. Das Schachbrett steht sinnbildlich für den weiten Bereich des Interface Designs, also der Nutzeroberfläche der Deutsche-Bahn-App. Dadurch wird eine gute Interaktion zwischen Reisenden – den Spielern – und der Software, vor allem aber zwischen den Reisenden und der Deutschen Bahn erst möglich. Und die Spielregeln beim Schach stehen im übertragenen Sinne für eine gute Nutzerführung in digitalen Anwendungen. Schließlich will der Bahnkunde auch die Logik verstehen, nach der er am virtuellen Bahnschalter Zugfahrten plant und dann das Ticket abruft.

Interaction Design, PAGE Connect

Vernetzt agieren: Interaction Design an der Schnittstelle von Technologie, Soziologie und Gestaltung

 

Burkhard Müller, Creative Director bei deepblue networks in Hamburg, bringt es aus Agentursicht auf den Punkt: »Interaction Design ist mehr als die rein visuelle Gestaltung eines Interfaces. Es geht um die gesamte Anwendung und ihr Umfeld. Zunächst werden Probleme und Gewohnheiten jeglicher Art identifiziert, um dann Schritt für Schritt die passenden Lösungen zu entwickeln.« Während Ingenieure und Techniker Produkte entwickeln und die Sozialwissenschaftler unser gemeinsames Miteinander beschreiben, bringen wir Designer die besondere Entwurfskompetenz in ein gutes Interaction-Design-Team ein.


Eine umfassende Sicht auf den Beruf des Interaction Designers erhalten Sie im PAGE Connect eDossier »Das macht ein Interaction Designer bei deepblue networks«:

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Visualisieren, moderieren, entwickeln, führen

Interaction Design hilft aber auch bei der Beschreibung neuer Ideen und sorgt dafür, dass Kunden und Entwickler eine Vorstellung davon bekommen, wie zukünftige Produkte und Services aussehen könnten. Design Fiction als Methode zur Visualisierung von Zukunftsszenarien hilft beispielsweise erfolgreich innerhalb der Kommunikationsprozesse in Unternehmen.

Die Interaction-Design-Studierenden der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim zeigen zum Beispiel in interaktiven Videos und Präsentationen, wie der Automobilhersteller Volkswagen zukünftig als umfassender Anbieter von Mobilität am Markt präsent sein könnte. Dabei haben sie untersucht, welche Parameter – etwa öffentliche Verkehrs mittel, individuelle Fahrzeuge wie Auto und Fahrrad, aber auch Gesetzgebungen und Verkehrsregeln – verändert werden müssen, um neue Mobilitätskonzepte zu entwerfen. Es ist dieses besondere Verständnis von gestalterischen Prozessen, die den Auftraggeber von Anfang an mit einbindet und ihn berät. Hier liegt der entscheidende Vorteil für den Kunden, wenn er mit Interaction-Designern zusam menarbeitet.

Interaction Designer bringen Kindern das Radfahren bei. Sie erklären, schieben an und stützen auf den ersten Metern. Vor allem sind sie in der Lage, im rechten Moment loszulassen. Dann läuft es von alleine.

In Workshops erstellen Agenturen gemeinsam in Co-Creation mit ihren Kunden mithilfe von Methoden und Denkweisen des Interaction Designs ein Briefing, das die erfolgreiche Entwicklung eines neuen Produkts oder Angebots deutlich unterstützt. Im Anschluss übernehmen die auf Interaction Design spezialisierten Agenturen die Moderation in der Planung und Aus führung. Dazu braucht es dann natürlich auch spezifische Kompetenzen etwa im visuellen Design, in der Informationsarchitektur und dem User Experience Design. Schließlich müssen die Schachfiguren mit viel Liebe zum Detail und gestalterischer Kompetenz von digitalen Produktdesignern gestaltet werden.

Übertragen aufs Strategiespiel Schach brauchen Interface Designer visuelles Talent und ein Auge für Typografie und Grafik, um das Schachbrett zu gestalten. User Experience Designer müssen sich in der Soziologie und Psychologie auskennen, um die Spielregeln, also die Metaphern und mentalen Modelle, zu kreieren, die eine gute Interaktion ausmachen. »Diese Kombination an Skills ermöglicht es dem Interaction Designer, ein Projekt in seiner Komplexität von Anfang bis Ende zu betreuen. Er kann das Team steuern, zusammenhalten und motivieren, statt sich nur für ei nen Teilbereich verantwortlich zu fühlen«, bestätigt Burkhard Müller, der genau das mit seinem Team in Hamburg macht.

Interaction Design, PAGE Connect

Nachhaltiger Austausch: Im Interaction-Design-Prozess entsteht auch ein besonderer Feedbackloop zwischen Gestaltern und Kunden beziehungsweise Anwendern

 

Das Berufsfeld 
Interaction Design

Interaction Designer können ihre Entwürfe in dezentralen Medien wie dem World Wide Web nicht in allen Details planen, denn sie ergeben sich aus dem Zusammenwirken von Gestaltern, Kunden und Anwendern.

Erstaunlicherweise ist die Bezeichnung Interaction Design noch nicht durch Normen und Vorschriften definiert oder geschützt. Und das obwohl der Interaction-Design-Pionier Bill Moggridge schon in den 1980er Jahren auf die besonderen Gestaltungsauf gaben hinwies, die seit dem Aufkommen von Personal-Computern notwendig wurden. Immerhin hat er mit seinem Buch »De signing Interactions« eine umfassende Beschreibung und Dokumentation der frü hen Jahre verfasst und so das jetzige Interaction Design etabliert (www.designing
interactions.com).

In Deutschland benötigten die Gestaltungshochschulen einige Jahre, um ein adäquates Studienangebot auf die Beine zu stellen, aber heute finden sich viele gute Angebote. Sie sind gerade als Masterstudiengang für Kreative interessant, die bereits ein grundlegendes Designstudium in den klassischen Disziplinen absolviert haben und sich für die digitalisierte Arbeitswelt neu aufstellen wollen (siehe Überblickskarte auf Google Maps).

An guten Hochschulen finden sich interdisziplinäre Teams, die bereits im Studium mit Unternehmen und Agenturen kooperieren und auf diese Weise schon früh das Wesen des Interaction Designs verstehen. Die Ergebnisse der Entwurfsideen können von den Interaction Designern in jenen dezentralen Medien wie dem World Wide Web nicht in sämtlichen Details geplant werden, sondern sie ergeben sich aus dem Zusammenwirken von Gestaltern und partizipierenden Kunden und Anwendern.

Das heißt, dass sich das Wechselspiel zwischen den Beteiligten nach der Projektplanung eigenständig im Sinne der gewünschten Ziele fortsetzt. Oder anders formuliert: Interaction Designer bringen Kindern das Radfahren bei. Sie erklären, schieben an und stützen auf den ersten Metern. Vor allem sind sie in der Lage, im rechten Moment loszulassen. Dann läuft es von alleine.


Der Autor

Stefan Wölwer ist Interaction Designer und seit 2007 Professor für Interaktionsdesign an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim.


Alle weiteren PAGE-Connect Artikel zum Thema Interaction Design finden Sie hier.

Zum Download des PAGE Connect eDossiers »Das macht ein Interaction Designer bei deepblue networks« geht’s hier.

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